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"Das ist auch euer Krieg!": Deutsche Soldaten berichten von ihren Einsätzen Gebundene Ausgabe – 4. August 2010

4,3 4,3 von 5 Sternen 107 Sternebewertungen

In Afghanistan und anderen Krisengebieten riskieren unsere Soldaten Tag für Tag ihr Leben. Wieder heimgekehrt treffen sie mit ihren Erlebnissen oft auf Desinteresse, Unverständnis und sogar offene Ablehnung. Jetzt endlich melden sie sich zu Wort und haben der Bundeswehrärztin Heike Groos ihre Geschichten erzählt. Erstmals, direkt und ungefiltert, berichten sie von dem, was sie nicht mehr loslässt: von Bildern des Krieges, die sie nicht vergessen und vom Leben nach dem Einsatz, in das viele nicht mehr zurückfinden können. Die Erlebnisberichte und Briefe sind einzigartig in ihrer Ausdrucksstärke und Intensität, sie rütteln wach und entwickeln einen Sog, der uns zur Auseinandersetzung zwingt. Wer sie gelesen hat, spricht und denkt anders über unsere Beteiligung an internationalen Kriegseinsätzen.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Heike Groos, geboren 1960 in Gießen, verpflichtete sich nach dem Studium der Humanmedizin als Zeitsoldatin bei der Bundeswehr. Danach arbeitete sie als selbständige Notärztin und Allgemeinmedizinerin und zog fünf Kinder groß. Mit Beginn des Afghanistan-Einsatzes 2001 wurde sie erneut von der Bundeswehr rekrutiert und verbrachte insgesamt zwei Jahre als Oberstabsärztin in Afghanistan.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Krüger Verlag; 1. Edition (4. August 2010)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 208 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 381050923X
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3810509239
  • Abmessungen ‏ : ‎ 14.5 x 2.5 x 22.1 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,3 4,3 von 5 Sternen 107 Sternebewertungen

Informationen zum Autor

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Heike Groos
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Liebe Amazonkunden!

ich bin Ärztin, Mutter und war Soldatin. Mein erstes Buch "EIn schöner Tag zum Sterben" ist ein persönlicher und aufwühlender Tatsachenbericht, der von mir zunächst als Hilfe zur eigenen Bewältigung der Erlebnisse im Krieg in Afghanistan gedacht war. Er wurde ein Bestseller und wird heute nicht nur bei der Bundeswehr, sondern auch von Psychologen, Pfarrern und Ärzten zur Ausbildung verwendet.

"Das ist auch euer Krieg" schließt daran an. Ein aufrüttelndes Buch, mit einer Einleitung von Roger Willemsen, in dem ich zum Teil erschütternde Berichte von Soldaten und ihren Angehörigen gesammelt habe. Sie brechen Tabus, sprechen offen und erstmals über ein ungeliebtes Thema, ihre eigenen Gefühle dazu und zeigen die "andere Seite der Medaille".

In "Du musst die Menschen lieben" wende ich mich einem anderen großen Thema zu. Wie es ist, Mutter, Hausfrau und voll berufstätig zu sein und wie es sich anfühlt, Ärztin zu sein. Heute, vor zwanzig Jahren, im In- und Ausland. Als Notärztin, Hausärztin, auf der Intensivstation und in der Notaufnahme.

"Ich schreib dir wenn ich tot bin" ist die Geschichte meiner besten Freundin, die an Krebs starb. Es hat mich so genervt. dass man nirgendwo offen drüber reden darf - wie über so vieles andere, über das wir gesprochen haben, als sie noch lebte.

"Morgen fangen wieder hunderte neue Tage an" war ein Satz, der uns in Afghanistan durch den Einsatz trug. Egal was heute geschieht, morgen kriegst du wieder eine neue Chance. Ein hoffnungsvoller Gedanke in jeder Lebenslage, nicht nur im Krieg.

In Romanform hier die Geschichte von Kristina, eine Krankenschwester aus dem Osten mit Zwillingen, einem verschwundenen Mann und selbst Soldatin von Beruf. Ihre Oma kannte den Krieg von einer anderen Seite als Kristina ihn in Afghanistan kennen lernt, aber beider Leben veränderte sich. Sie wurden zu "ungetöteten Personen", ein Begriff, den schon Ernest Hemingway im Ersten Weltkrieg prägte. Anscheinend hat sich in unserer Welt wenig verändert.

Die beiden letzten Bücher gibt es nur als Kindle Edition. Die Welt verändert sich nämlich doch und wir uns mit ihr...

jedenfalls arbeite ich daran!

Ihre Heike Groos

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
4,3 von 5
107 weltweite Bewertungen

Spitzenbewertungen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 7. Februar 2013
Erstmal vielen Dank an Frau Dr. Groos für die beiden Bücher. Der geneigte Leser sollte auf jeden Fall zuerst "Ein schöner Tag zum sterben" lesen. Die Bücher bauen aufeinander auf. Es war eine sehr gute idee, die vielen Reaktionen auf das erste Buch in diesem Buch zu veröffentlichen. Als Berufssoldat mit über 30 Dienstjahren und mehreren Einsätzen kann ich vieles, das hier gesagt wird, gut nachvollziehen.
Die beiden Werke von Frau Dr. Groos sollte zur Pflichtlektüre unserer Parlamentarier werde. Den sie sind es, die uns weltweit in den Einsatz schicken, ohne uns und die Bevölkerung ausreichend und verständlich über Sinn und Zweck aufzuklären. Und wenn es dann mal problematisch wird, gibt es leider mehr Luftblasen als bei einem Taucher.

Der Titel hätte nicht besser gewählt werden können. Es ist nicht nur der Krieg der Soldatel u. zivilen Helfer in Afghanistan, sondern vorallem der Krieg derer, die ihn beschlossen haben und uns entsenden. Die Soldaten sind nur das ausführende Organ.

Leseempfehlung für alle, die von dem Thema betroffen sind oder sich dafür interessieren.
13 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 31. Oktober 2021
Ein Buch, das Eindrücke aus dem Krieg vermittelt und das zumindest ich, als Zivilist, nicht an einem Stück lesen konnte. Es ist sehr gut geschrieben und ich kann es Guten Gewissens jedem Interessierten weiterempfehlen.
Rezension aus Deutschland vom 7. August 2019
Damit hat sie vollkommen Recht!!!
Diejenigen die dorthin geschickt werden und so vieles durchgemacht haben, haben es nicht verdient von uns und ihrem Arbeitgeber so behandelt zu werden. Nur weil ein Großteil derer es einfacher findet die Augen vor den Folgen zu verschließen und sie abzustempeln...unglaublich!
Rezension aus Deutschland vom 30. Dezember 2012
Ich habe dieses Buch zu meinem Geburtstag bekommen, da auch meiner Verwandtschaft mein Interesse an der Bundeswehr und deren Einsätzen bekannt ist. Große Erwartungen habe ich in das Buch nicht gesetzt, ich habe mich überraschen lassen.

Mir ist schon zu Beginn des Buches aufgefallen, dass hier wohl vor allem diejenigen zu Wort kommen, deren Erfahrungen besonders gravierend. Natürlich ist das in gewisser Weise bestimmt eine der Intensionen von Heike Groos gewesen, jedoch empfand ich das teilweise als einseitig und störend. Trotzdem haben mich einige Schicksale und Erfahrungen durchaus berührt und mir Gänsehaut gezaubert. Wie geht man mit der Situation um, wenn ein Soldat, ein Kamerad, in der Dusche Suizid begangen hat und man für die Säuberung verantwortlich ist? Wie fühlt man sich, wenn man kurze Zeit vor einem Anschlag an der IED vorbeigefahren ist und man später erfährt, dass der Bus, der die Heimfahrer zum Airport transportieren sollte, angesprent wurde und viele Kameraden ihr Leben ließen?

Die Informationen über den Afghanistaneinsatz waren für mich nicht neu, jedoch habe ich das auch nicht erwartet. Es ist kein Sachbuch über OEF oder ISAF, sondern hauptsächlich eine Sammlung von Berichten, die in die Köpfe von Soldaten schauen lassen, und einer Stellungnahme der Autorin zu ihrem Werdegang in und nach der Bundeswehr.

Das Buch habe ich binnen 2 Tagen gelesen und hätte mir doch einen größeren Umfang gewünscht. Das hätte man beispielsweise damit verbinden können, dass man die Berichte nicht nur auf Afghanistan (mit kleinen Ausnahmen) beschränkt, sondern noch mehr Berichte aus dem Kosovo oder Somalia eingebettet hätte. Denn darüber findet man nicht viel. Ich kann dabei jedoch auch die Intension von Heike Groos nachvollziehen, da sie vor allem den Einsatz, der in der Bevölkerung am meisten polarisiert, näher beleuchten will.

Für mich ein schönes Buch zum Querlesen zwischen den Sachbüchern zu dem Thema und vor allem eine gute Abwechslung. Trotz des kleinen Umfangs und den vielen einseitigen Berichten gebe ich 4 Sterne, weil ich den Mut der Autorin und auch der Soldaten, die diese Berichte eingeschickt haben, für erachtenswert halte und solche Bücher in dieser Art rar sind.

MfG Robin
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 25. April 2019
Ein interessantes Buch, bestehend aus vielen kleinen Kurzgeschichten, in denen Soldaten über Ihre Erlebnisse im Einsatz berichten. Die Inhalte beschränken sich überwiegend auf Afghanistan und den Kosovo - völlig in Ordnung, schließlich sind das die zwei größten und bedeutendsten Einsätze der Bundeswehr. Der Vollständigkeit halber wäre es jedoch wünschenswert, mehr Erlebnisberichte von Soldaten, die in Syrien, Irak, Somalia, Libanon, Mali oder im Mittelmeer gedient haben zu lesen. Sicher war es wegen der Schwierigkeiten, die Soldaten befürchten, wenn sie ihre Geschichten veröffentlichen nicht leicht für Frau Dr. Groos an solche heranzukommen. Dennoch hätte sich der Aufwand und die dadurch vermutlich spätere Veröffentlichung des Buches sicher gelohnt.
Schade finde ich, dass der Großteil der Berichte von Soldaten stammt, die entweder dem Sanitätsdienst zugehörig sind (nicht weiter verwunderlich, da Frau Dr. Groos selbst Oberstabsärztin ist), oder aber Funktionen inne haben, durch die sie teilweise nur unregelmäßig und nicht allzu häufig das Feldlager verlassen mussten. An dieser Stelle hätte ich mir mehr Erlebnisberichte aus der Kampftruppe gewünscht. FschJg, GebJg, Jg, PzGren etc. die besonders seit 2010 teilweise täglich im Feuergefecht standen.
Nichtsdestotrotz handelt es sich um ein überaus informatives Buch, das die Erlebnisse und Gefühle von Soldaten im Auslandseinsatz zumindest im Ansatz versucht zu beschreiben - und das gelingt eindrucksvoll. Ein Außenstehnder wird die Situation eines Soldaten, seinen Antrieb, seine Gedanken und Gefühle nie vollständig verstehen können. Aber er kann durch die Lektüre genau solcher Bücher verstehen, dass es mit einfachen Sprüchen wie "Wir. Dienen. Deutschland." nicht getan ist.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der sich für die Bundeswehr und den Beruf des Soldaten interessiert. Insbesondere jedoch jungen Männern und Frauen, die mit dem Gedanken spielen sich bei der Bundeswehr über Jahre zu verpflichten.
Die Lektüre ist sicher auch für den ein oder anderen Offz/Uffz in einer Führungsposition ratsam, der selbst nie rausfahren und um sein Leben fürchten musste, sondern seine Dienstzeit stets sicher und bequem im Ohrenbackensessel hinter seinem Eichenholzschreibtisch verbracht hat.