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Das glücklichste Volk: Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas Gebundene Ausgabe – 15. Februar 2010

4,5 4,5 von 5 Sternen 91 Sternebewertungen

Die Abenteuer eines Forschers im Urwald von Brasilien


Er zog aus, die Pirahã im brasilianischen Urwald zum Christentum zu bekehren, doch am Ende war er es, der durch die Begegnung mit diesen auf ihre Weise glücklich lebenden Menschen seinen Glauben verlor. Fesselnd erzählt der Abenteurer und Forscher Daniel Everett von einer völlig fremden Welt, die ihn mit einer ungewöhnlichen Sprache sowie einer ganz anderen Art zu denken konfrontierte.


Als Daniel Everett 1977 mit Frau und Kindern in den brasilianischen Urwald reiste, wollte er als Missionar den Stamm der Pirahã, der ohne Errungenschaften der modernen Zivilisation an einem Nebenfluss des Amazonas lebt, zum christlichen Glauben bekehren. Er begann die Sprache zu lernen und stellte schnell fest, dass sie allen Erwartungen zuwiderläuft. Die Pirahã kennen weder Farbbezeichnungen wie rot und gelb noch Zahlen, und folglich können sie auch nicht rechnen. Sie sprechen nicht über Dinge, die sie nicht selbst erlebt haben – die ferne Vergangenheit also, Fantasieereignisse oder die Zukunft. Persönlicher Besitz bedeutet ihnen nichts. Everett verbrachte insgesamt sieben Jahre bei den Pirahã, fasziniert von ihrer Sprache, ihrer Sicht auf die Welt und ihrer Lebensweise. Sein Buch ist eine gelungene Mischung aus Abenteuererzählung und der Schilderung spannender anthropologischer und linguistischer Erkenntnisse. Und das Zeugnis einer Erfahrung, die das Leben Everetts gründlich veränderte.


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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Everetts Buch zerfällt in zwei Teile, einen dramatischen … Abenteuerbericht über sein Leben im Dschungel, und in eine zweite, oft verknappte Darstellung seines Linguistik-Abenteuers. Sprache und Kultur sind für ihn untrennbar verbunden. Nur so konnte er zu einem Verständnis für das ganz Andere dieser uralten Jäger-und-Sammler-Kultur gelangen.« (spiegel online)

»Vor 30 Jahren kam er das erste Mal hierher: als Missionar! Wollte ihnen seinen Glauben bringen. Aber alles sollte anders kommen. Es ist ein intellektuelles und persönliches Abenteuer, von dem Everett jetzt erzählt.« (
ARD Titel Thesen Temperamente)

»Drei Bücher in einem – Expeditionsabenteuererzählung, anthropologischer Spracherforschungsbericht, philosophischer Essay – hat der amerikanische Linguistik-Professor Daniel Everett über seinen mehrjährigen Aufenthalt bei den Pirahã-Indianern geschrieben. Und alle drei sind aufschlussreich, unterhaltsam, spannend und den Blick weitend, geradlinig übersetzt von Sebastian Vogel.« (
Süddeutsche Zeitung)

»Ach, was für eine Wohltat! Diesmal keine massentaugliche Hochdruckbelehrung vermeintlich sinnstiftender Reiseabenteuer eines fernseherprobten Laien-Wanderpredigers und Hobbymissionars, oder gar die mäßig lustigen Erkenntnisse eines aufgeweckten Medizinmannes der Spaßgesellschaft auf Glücksjagd. Nein, hier berichtet mit Daniel Everett einer unaufgeregt, aber hautnah und authentisch von seiner tatsächlich ungewöhnlichen Reise zu einem - wie er meint - wahrhaft glücklichen Volk in einem bis heute verborgenen Winkel der Welt.« (
Die Welt)

»Ein linguistisch weltenstürzendes Buch!« (
Frankfurter Rundschau)

»Everett gibt einen faszinierenden Einblick in eine Parallelwelt und bettet anthropologische und linguistische Aspekte in eine spannende Erzählung ein.« (
kaufen + sparen)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Daniel Everett, geboren 1951 in Kalifornien, ist ein amerikanischer Sprachwissenschaftler. 1977 reiste er zum ersten Mal als Missionar zu den Pirahã in das brasilianische Amazonasgebiet, widmete sich jedoch bald nur noch der Erforschung ihrer Sprache und Kultur.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Deutsche Verlags-Anstalt; 7. Edition (15. Februar 2010)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 416 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3421043078
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3421043078
  • Abmessungen ‏ : ‎ 14.6 x 4 x 22.2 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,5 4,5 von 5 Sternen 91 Sternebewertungen

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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
4,5 von 5
91 weltweite Bewertungen

Spitzenbewertungen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 26. Dezember 2021
Gibt einen tiefen Einblick in das Leben eines glücklichen Stammes aber auch in die Gefahren die mit einem so naturnahen Leben verbunden sind. Da ich mehrere Bücher über Naturvölker gelesen habe, sehe ich es nicht mehr als selbstverständlich, dass solche Menschen glücklich sind, da gibt es auch ganz andere Ausformungen! Jedenfalls interessant wie unterschiedlich Menschen mit dem Leben und der Welt umgehe, mit all den Schwierigkeiten und all dem was zu meistern ist aber da wo Friede und Glück herrscht kann etwas nur richtig sein und lohnt es sich, sich danach zu orientieren!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 14. Juni 2014
da erzählt ein (wie er sich selbst nennt) bibelverkaufender, türklingenputzender hardcore missionar,
wie er evangelien in eine noch nicht entschlüsselte sprache von amazonas-ureinwohner übersetzten soll,
und durch deren unmittelbaren umgang zur umwelt von seinem glauben abfällt.
letztendlich ein monumentales werk, das auf ganz unaufdringliche weise vor augen führt,
wie verkopft und verklärt unser moralsystem bereits ist - und wie einfach und leicht es in wirklichkeit ginge.
ein satz aus den 70er und 80er umweltbewegungen kommt bei mir immer wieder hoch -
"alle wollen zurück zur natur, aber nicht zu fuss"
daniel everett war für eine lange zeit zurück in der natur - und er war zu fuss und es brachte ihm sensationelle erkenntnisse.
jedenfalls kein buch für technologie-anhänger, oder leute, die an individualismus und besitzstrukturen glauben.
mit einer guten portion selbstkritik, wird dieses buch zu einem genuss und erkenntnisspender.
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 15. Februar 2019
Ich habe den Bericht eines christlichen Missionars, der im Zuge seiner Tätigkeit bei indigenen Stämmen im Amazonas-Urwald zum seriösen Sprachwissenschaftler und Atheisten mutiert, auf mehreren Ebenen faszinierend empfunden. Die Erkenntnis der Missionierung-Strategie evangelischer Autoritäten in den USA auf dem (Um-)Weg über Sprachforschung und Bibelübersetzung fand ich durchaus erhellend. Die Schilderungen der persönlichen und familiären Begebenheiten und Veränderungen des Autors lassen den Leser nicht unberührt. Zentral jedoch waren für mich die Einsichten zu den Leben- und Denkwelten der Pirahä. In diesem Kontext wiederum insbesondere, wie sich die Realitätswahrnehmung in der Sprache spiegelt und umgekehrt, sowie die wichtige Rolle der Sprache insgesamt. Unglaublich faszinierend empfand ich die Schilderungen und Analysen, wie sich die Bilder von Wirklichkeit/Wahrheit/Realität in den Köpfen der Menschen kreiert und wie sehr sich diese Bilder von unseren unterscheiden, obwohl die Funktionen der Entstehung eigentlich ident sind.
Persönlich war ich auch besonders an der Veränderung der Glaubensvorstellung des Autoren interessiert.
Im hinteren Teil des Buches gewannen die linguistischen Schwerpunkte zunehmend die Oberhand, was man ermüdend, zumindest als anstrengend empfinden kann.
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 1. August 2010
Das Buch ist in der Tat "eine Aneinanderreihung von Familiengeschichten und Erlebnissen bei den Pirahas, linguistischen Abhandlungen, Beobachtungen der Pirahas und Ableitungen daraus", wie ein Rezensent hier schreibt. Die Ansicht, dieses Buch sei weder Fisch noch Fleisch ist nachvollziehbar. Der deutsche Titel ist, wie ebenfalls schon gesagt, relativer Nonsens, und es ist auch schade, dass Everett auf die Geschichte seiner "Bekehrung" nur am Rande eingeht. Kurz, allen wesentlichen Kritikpunkten gebe ich statt.

Trotzdem von mir fünf Sterne. Wofür? Für die Einfühlsamkeit,für die Ehrlichkeit,für die Echtheit. Für die Differenzierung und die Verknüpfung von Wissenschaft und eigenem Erleben, für den echten Erkenntnisgewinn den mir dieses Buch liefert. Wie viele Bücher ich auch schon über die Völker Amazoniens (u. a.) gelesen habe, das was hier erlebt und aufgezeigt wurde ist für mich neu - neu in einer Weise, die weit über den bloßen Themenkomplex hinausgeht.

Ich habe viel durch dieses Buch gelernt. Vielen Dank dafür. Unbedingte Kaufempfehlung.
27 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 17. November 2022
Hab viel gelernt und Lust bekommen noch mehr über die Sprache und unsere "zivilisierte" Lebensweise nachzudenken.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 19. Juli 2014
Ich war immer schon von Sprache fasziniert und diese Buch hat meinen Horizont und meine Ansätze in Bezug auf was Sprache ist und was sie sein kann um ein vielfachen erweitert.
So aufregend wie eine Abenteuer Geschichte - konnte teilweise vor Spannung nicht aufhören zu lesen. Ganz nebenbei werden Erkenntnisse und Fakten aus dem gebiet der Sprachforschung vermittelt - man merkt es gar nicht, weil es so gut in die Geschichte eingebaut ist. Inhaltlich ist es natürlich und eine unglaubliche Geschichte, die man niemals vergessen darf in der Geschichte der Welt.
Für noch unentschlossene empfehle ich auf Youtube:
[.....]
oder ein kurzer Beitrag von 3Sat:[....]
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 3. Januar 2022
Ein sehr spannendes Buch, das Sprachforschung, Ethik und Reisebericht im Grunde nicht zu trocken erzählt. Ich fand es gut und habe es weiterverliehen.
Rezension aus Deutschland vom 14. Mai 2012
In diesem Buch wird auf ausgesprochen feinfühlige Weise erzählt, dass es Menschen gibt, die außerhalb "unseres" Wertesystems ihr Geburtsrecht auf Glück leben und sich niemals auf irgendwelchen "Handel" einlassen, der zur Bereicherung führen könnte. Es wird über eine, für viele westlich denkende Menschen, Familienstruktur berichtet, die Zusammenhalt zeigt und das Gefühl aufkommen lässt, dass die Welt in diesem Teil des Amazonsagebietes noch in Ordnung ist.
Jedoch gibt es auch in diesem Indianerstamm ernste und für "uns" undenkbare Situationen, welche den Autor bestimmt an den Rand der Verzweiflung trieben.
Es sit ein wunderbares Buch und uterscheidet sich immens von Schönwetterromanen!
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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