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TOP 1000 REZENSENTam 4. Februar 2015
Ich war wegen dieses Films dreimal im Kino, ich war begeistert, beeindruckt, überrascht von diesem Meisterwerk!

Wer die übliche vordergründige Komik der meisten Ben Stiller Filme erwartet, ist hier falsch. Hier wird auf unnachahmliche Weise eine wunderbare Geschichte erzählt.

Wie sich der unscheinbare Fotoarchivar im Lauf der Handlung von einer Art Starre befreit, die sich während eines langen Arbeitslebens um ihn gelegt hat, ist wunderbar mitanzusehen. Besonders weil er selbst davon gar nichts mitbekommt!

Zu Beginn der Geschichte tagträumt er sich oft in die Rolle des Superhelden (wunderbare Tricktechnik und sehr witzig!).

Auf der Suche nach einem verlorenen Fotonegativ passieren dann die faszinierendsten Dinge. Walter Mitty ist einfach "ein Mann der tut, was ein Mann tun muss". Wenn er dabei unglaubliche Abenteuer erlebt, ist das eben nötig und für ihn kein Grund, es groß zu erwähnen.

Die Szene, als er ins Meer fällt! Die Bilder! Der Moment absoluter Stille! Die Kameraführung! So viel Aufwand für einen kurzen, aber wunderbaren Moment! Traumhaft!
Der Vulkanausbruch! Der Himalaya! Unbedingt auf einem möglichst großen Bildschirm anschauen, damit man die wunderbaren Naturaufnahmen voll auf sich wirken lassen kann!

Ben Stiller zeigt mit diesem Film, bei dem er ja auch noch Regie geführt hat, dass er, genau wie sein Protagonist, sehr viel mehr kann, als man ihm zugetraut hat.

Ich glaube, dass viele Menschen, die von außen zunächst unscheinbar wirken, ungeahnte Fähigkeiten in sich bergen und das man sich oft wundern würde, wenn man wüsste, was für Talente in ganz normalen Menschen schlummern!

Bemerkenswert fand ich auch die Art, wie dargestellt wird, wie das Internet die Printmedien verdrängt und was das für die Menschen bedeutet. Internet ist eben nicht alles und wie den vielen Journalisten, die ihren Beruf mit großem Engagement und Integrität ausüben, hier ein würdiges Denkmal gesetzt wird, hat mich sehr berührt!
11 Kommentar| 38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. August 2015
ich komme jetzt wieder als Antiamerikaner 'rüber, der ich gar nicht bin. Aber es geht mir bei diesem Film wie bei "Captain Phillips" und anderen US-Filmen: Sie sind gut bis sehr gut gespielt (in diesem Fall ist Ben Stiller sehr gut!). Sie sind technisch hervorragend, haben witzige Ideen, schöne Bilder, innovative Einfälle und sie bleiben einem im Gedächtnis. Aber sie sind mir an entscheidenden Stellen dann doch zu aufdringlich stars-and-stripes. Im vorliegenden Fall ist der schüchterne Bildarchivar Walter Mitty eben doch ein echter Amerikaner im Herzen, auch wenn er das bis dahin nicht ausgelebt hat. Es ist halt eben doch alles, aber auch wirklich alles da, was einen amerikanischen Helden ausmacht. Dieser nicht zu tötende ewige Optimismus. Der Drang, "das Richtige" zu tun. Der geradezu Reflex, über sich hinauszuwachsen und wenn man das getan hat, ist alles gut. Auch wenn man am Ende arbeitslos ist, sich in eine arbeitslose alleinerzehende Mutter verliebt hat (und in die vakante Vaterrolle gleich mit) und wirklich jeden Cent, den man jemals hatte, in einer irrsinnigen Reise zu sich selbst verbraten hat. Noch dazu ist die Traumfrau einfach nur nervig. Die weibliche Hauptrolle ist ohnehin die mit Abstand schlechteste schauspielerische Leistung des ganzen Films, das Gehampel ist schlicht unerträglich anzusehen.

Zurück zur Story: Alles wird gut. Immer. Überall. Wer wagt, gewinnt, und zwar garantiert. Wie, weiß man nicht, und es interessiert auch Keinen, man muss halt nur lange genug und fest genug dran glauben, dann klappt's von ganz allein. Man kann durch halb Island wandern, und den Himalaya besteigen, auch wenn man seit 10 - 15 Jahren keinerlei Sport mehr getrieben hat. Übrigens git es an den Flanken des Everest und auf den Kämmen und Pässen offensichtlich sowohl Ladeanschlüsse als auch ein hervorragendes Netz für's Handy. Die Traumfrau ist noch frei und verliebt sich auch in einen, obwohl da eigentlich alles dagegen spricht. Und wenn es trotz allem irgendwann mal nicht mehr gut wird, sortiert Mammi den Müll, und alles wird doch noch gut. Und überhaupt snd alle, alle Menschen im Herzen gut und verständnisvoll und einfühlsam und selbstkritisch. Selbst der zur Karrikatur verkommene Rationalisierungsmanager hört dem plötzlich dreitagebärtigen Instanthelden auf einmal respektvoll zu, lässt ihn schön brav ganz bis zu Ende ausreden (welcher Vorgesetzte tut das schon, wenn er des Angestellten Worte nicht hören will?), geht anschließend in sich und erkennt den Irrtum seines Weges. Späte, finanziell unwirksame, Wiedergutmachung am Zeitungskiosk inklusive.

Am Schluss ist eigentlich gar nichts gut. Die Zeitung ist immer noch erledigt, der Held noch immer völlig abgebrannt, seine Liebe desgleichen, und er hat seine Mutter zum betreuten Wohnen in einer teuren Villa angemeldet, der Vertrag ist unterschrieben, er hat dafür gebürgt und er hat das Geld nicht mehr, und er wird's so schnell auch nicht bekommen. Mamis Flügel ist verkauft, das hat was eingebracht, geht aber auch zu wesentlichen Teilen für die Selbstfindung drauf. Aber, im warmen Glanze der Anerkennung eines Coverfotos, das Tausende sehen und gleich wieder vergessen werden, hat der Held gesiegt. Buuaaaah, das ist stars-and-stripes zu viel für mich. Ich habe mich selbst noch immer am Besten in meiner Komfortzone fnden können, die ist schön übersichtlich und haifrei und ich habe immerhin doch einiges arbeiten müssen, um sie zu kriegen.

Warum dann trotzdem vier Sterne?
Wegen Ben Stiller. Wegen Neuseeland. Wegen Island. Wegen des Schneeleoparden. Wegen der verrückten Jagd nach einem analogen Foto und der Quintessenz des Lebes. Und wegen Ben Stiller. Wegen der Regie, den schrägen Typen an Bord der Schffe und an Bord der Inseln. Wegen der wunderbaren Kameraführung, der Schnitte und des genialen Bildtempos. Und wegen Ben Stiller.
33 Kommentare| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Januar 2016
Ben Stiller ist mir bisher nie als Schauspieler wirklich aufgefallen. Zu sehr waren seine bisherigen Streifen von meinem Geschmack entfernt. Mehr zufällig stolperte ich über den Trailer von "Das erstaunliche Leben von Walter Mitty". Was meine Aufmerksamkeit erregte war das Thema, wie eines der großen Bildreportage-Magazine vom Markt verschwinden. In meinen Augen ein unglaublicher Verlust für die Kultur des Menschen. Also den Film eingelegt und angeschaut.

Was am Ende blieb, war ein wow! Was habe ich da gerade gesehen.

Der Film entwickelt sich fast vollständig linear, er erzählt eine Geschichte. Und dies auf eine ruhige und hochsensible Art, die den meisten, mehr auf Effekthascherei ausgelegten Machwerken der modernen Zeit völlig abgeht. Dabei sind actiongeladene Szenen in diesem Film, insbesondere in der zweiten Hälfte gar nicht selten. Aber Stiller bringt es fertig durch die Kombination von Musik, fantastischen Bildern diese Szenen "schön" zu machen. So vermittelt Stillers Ritt auf dem Longboard beispielsweise pure Lebensfreude und das Gefühl einen ganz besonderen Moment zu erleben.

Trotz seiner Linearität beschreibt der Film mehrere Ebenen. Da ist zum einen die wundervolle Hommage an das Live Magazin und sein Ende. Da ist zum anderen die Hommage an die Schneeleoparden...Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber die für das Gelingen des ganzen völlig unverzichtbar sind, sozusagen das im Körper verborgene Herz, ohne dass alles einfach nicht funktionieren kann. Und in der dritten Ebene spielt die Geschichte eines Mannes, der früher zu den Revoluzzern gehörte und im Laufe des Lebens zu einer grauen Maus wurde, die man auf einer Geschichte begleitet, im laufe derer alles Graue wieder ablegt und sich selbst wieder findet.

Ben Stiller, der nicht nur Regie führt sondern auch Walter Mitty spielt, ist für diese Besetzung wie geschaffen. Was er in diesem Film abliefert ist einfach nur grandios.

Fazit: Der Film ist etwas für sensible Naturen, die mit dem Erzählstil des Filmes etwas anfangen können. Ich denke auch, es ist ein Film für die reifere Generation. Nämlich für die Generation, die schon mitbekommen hat, dass vieles das gut und erhaltenswert im Leben war durch neue Technologien und ein nachwachsendes ADHS-Publikum nicht mehr gewürdigt wird. Er ist allerbste Unterhaltung auf höchstem Niveau und gehört in jede, gut sortierte Video-Sammlung...in Zeiten des Videostreaming auch ein Ding, was nach und nach verschwindet.
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am 12. Januar 2014
Ben Stiller hat nach "Tropic Thunder" von 2008 endlich mal wieder Regie geführt und herausgekommen ist ein Meisterwerk, das man irgendwo zwischen "Into the Wild" und "Muriels Hochzeit" ansiedeln könnte.

Es ist jedoch kein typischer Ben Stiller-Film mit den üblichen Gags unterhalb der Gürtellinie oder niedlich aussehenden Tieren, die in irgendeinem Toaster oder der Toilette landen, sondern ein sehr reifes Werk. Dennoch erreicht der Grad an Action durchaus das Niveau von "Tropic Thunder", es gibt atemberaubende Stunt-Szenen, sei es ein Ritt auf dem Asphalt des Großstadt-Dschungels, der Kampf mit einem Hai oder ein Vulkanausbruch, hier wird alles aufgefahren, was moderne Special-Effects zu bieten haben.

Der Film glänzt jedoch nicht nur mit Action, sondern auch mit beschaulichen, wunderschönen Landschaftsaufnahmen in den Weiten Grönlands und Islands. Das Ganze wird abgerundet von einer tollen Filmmusik. Ich würde sagen, allein für die Atmosphäre und die sagenhaften Bilder verdient der Film fünf Sterne.

Die Handlung fand ich die erste halbe Stunde des Filmes jedoch etwas dünn und ich habe befürchtet, der gesamte Film würde sich nur darum drehen, dass Walter Mitty zwischendurch Tagträumereien erliegt. Als er dann jedoch den Schritt in die Realität wagt, beginnt das Abenteuer richtig und die Spannung steigt. Außerdem gibt es natürlich eine Liebesgeschichte.

"Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" ist weniger eine Komödie, sondern vielmehr ein Film über einen Mann, der den Schritt aus seinen Träumen in die Realität wagt und dabei um jede Menge Action nicht herum kommt.
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am 25. Dezember 2014
"Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" ist ein Film von und mit Ben Stiller in der Hauptrolle aus dem Jahr 2013. Der Film basiert auf der Kurzgeschichte Walter Mittys Geheimleben von James Thurber und ist dessen zweite Verfilmung nach Das Doppelleben des Herrn Mitty aus dem Jahr 1947.

Walter Mitty arbeitet im Fotoarchiv des Life Magazins. Sein Leben ist eher einfach und ganz frei von irgendwelchen Abenteuern. Diese erlebt Walter daher in seinen sehr ausgeprägten Tagträumen in dem er zum Helden wird und seine große Liebe findet. In Wirklichkeit ist Walter in seine Kollegin Cheryl verliebt doch traut er sich nicht sie anzusprechen.
Als das Magazin verkauft wird und fest steht das es eingestellt wird bekommt Walter den Auftrag ein ganz bestimmtes Foto für die letzte Titelseite zu finden. Was sich einfach anhört führt Walter an nicht zu denkende Ziele und zu einem Abenteuer das sein Leben entscheidend verändern wird.

Die Idee zu dem Film hat mir von Anfang an gefallen. Und nachdem ich den Film gesehen habe fühle ich mich darin bestärkt. Es ist einfach ein toller Film in dem Ben Stiller nicht nur als Hauptdarsteller sondern auch als Regisseur brilliert.

Walter Mitty ist eine graue aber sehr sympathische Maus. Die Ausflüchte in seine Träume auch am helllichten Tag kann der eine oder andere Zuschauer sicher nachvollziehen. Es ist dabei interessant wenn die Bildern ganz plötzlich spektakulär werden wenn Walter wieder zu träumen wagt. Gegen Mitte des Films werden aber auch die realen Geschehnisse / Bilder spektakulärer und Walters Träume verschwinden in den Hintergrund.

In der Geschichte kann man sich wiederfinden. Ob in dem unsicheren Menschen der sich ein ganz anderes Leben wünscht als er wirklich lebt, der auch einfach nicht den Mut findet eine ganz bestimmte Person anzusprechen, den Mitarbeitern die Plötzlich und unnötig auf die Straße gesetzt werden und mit einem Chef zu tun haben der ganz einfach und schlicht ein Ar... ist.

Die Besetzung mit Ben Stiller ist toll. Vor und hinter der Kamera. Ich habe Ben Stiller schon immer gern gesehen freue mich aber das er hier endlich auch mal eine ernste Seite zeigen konnte. Nach dieser Regie Arbeit hoffe ich das er sich noch etwas öfter auf den Regiestuhl setzt. Des Weiteren sind noch Kristen Wiig (Cheryl), Shirley MacLaine (Walters Mutter), Adam Scott (der neue Boss oder das Ar...), Kathryn Hahn (Walters Schwester), Sean Penn (nicht so oft im Bild aber oft präsent) und Patton Oswalt (wenn auch nur in einer kleinen Rolle) zu sehen.

Die Extras sind auch interessant. Man bekommt "Entfallene, erweiterte und alternative Szenen" zu sehen sowie "Hinter den Kulissen des Films", "Bildergalerie mit Referenz Fotografien" und "Stay Alive Musivideo von José Gonzáles.

"Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" ist ein toller Film der zum Träumen anregt und mit tollen Bilder, einer tollen Geschichte und einem herausragende Hauptdarsteller zu überzeugen weiß. Diesen Film muss man gesehen haben.
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am 18. März 2015
Ben Stiller war für mich bisher der Typ für manchen groben Film,
ich nenn nur: Verrückt nach Mary. (war nicht MEIN Ding)

Hier zeigt er nun was ganz anderes.
In Zusammenarbeit mit einem grossartigen Filmteam entstand (für mich) der schönste Film der letzten,
keine Ahnung wieviele Jahre.
Hier passt alles, vom Titel angefangen bis hin zu den wunderbaren nach Riesen-Heimkino
schreienden Bildern.
Die Übel-1-Stern-Kritiker sehen das nicht; auch nicht, dass hier nicht unbedingt eine gradlinige Handlungsgeschichte
gezeigt wird, sondern Stimmungen aus dem Kopf heraus bildhaft eingefangen, umgesetzt wurden.

Wer diesen Film nicht versucht sinnlich zu erfassen, dem entgeht ein grossartiges Filmwerk.

Der Film erinnert mich ein wenig an "Grand Canyon" (mit z.B. Steve Martin, Danny Glover u.a. von 1991,
ähnliches Gefühlskino.
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am 3. August 2015
Das erstaunliche Leben des Walter Mitty ist für mich Ben Stillers bester Film.
In meinen Rezensionen schreibe ich selten etwas über den Inhalt des Films da zu oft dabei
Spoiler unterlaufen können und dies will ich Grundlegen vermeiden.
Kurz: Walter verfällt oft seinen Tagträumen da sein eigenes Leben doch recht Schlicht ist und diese ihm fr Momente
daraus holen.
Das Magazin bei dem er Arbeitet(im Keller wo er mit Fotografie/Dias den ganzen Tag zu tun hat)wird ein Ende finden und
für die letzte Ausgabe geht ihm ein wichtiges Bild verloren und er beschließt kurzerhand dies zu beschaffen.
Damit beginnt sein Trip.
Der Film ist eine Aufforderung die jeden Betrifft-gehe raus,ergreife jede Gelegenheit die Welt zu sehen und bleib niemals stehen.
Wie ich den Film im Kino sah verließ ich es mit einem breiten Grinsen,nicht aufgrund weil es eine übliche Stiller
Aneinanderreihung von Platten Witzen ist sondern weil dieser mich voll und ganz erwischt hat was die Message angeht.
Das erstaunliche Leben des Walter Mitty ist ein echt guter Film der etwas Transportiert was Leben angeht und
dabei es mit schönen Bildern,feinem Soundtrack untermalt.
Von Mir gibt es klar eine Kaufempfehlung
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am 4. April 2014
Eigentlich ging ich mit keinen hohen Erwartungen in den Film. Zwar wurde er mir empfohlen und auch der Trailer sah interessant aus, doch etwas misstrauisch war ich trotzdem. Dann fing der Film an und irgendwie war ich sofort gefesselt. Nicht wegen der großen Spannung, nicht wegen tollen Actionszenen oder sonstigen Dingen. Nein, Walter Mitty erinnerte mich einfach ab der ersten Sekunde an mich selbst und ich konnte mich somit wahnsinnig gut in diese Figur hineinversetzen. Dazu kamen atemberaubende Landschaftsaufnahmen, lustige und traurige Momente und zum Schluss, auch wenn es vielleicht ein wenig vorhersehbar war, ein tolles und bewegendes Ende. Das alles zusammen mit einem tollen Soundtrack ergab einfach Gänsehaut pur.
Als der Film zu Ende war, ging ich das erste mal so unendlich glücklich und zufrieden aus dem Kino, wie es noch nie zuvor der Fall gewesen ist. Meinen Lieblingsfilm habe ich gefunden und meiner Meinung nach ist es ein Meisterwerk von Ben Stiller, der in diesem Film einfach echt und authentisch rüberkommt. Mich hat der Film wirklich zum Nachdenken angeregt und im Gegensatz zu anderen Filmen würde ich diesen als eine Bereicherung für mein Leben bezeichnen!

“To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel. That is the purpose of life.” - Irgendwie ist es jetzt auch zu meinem persönlichen Lebensmotto geworden.
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am 28. Juli 2016
Ich kannte Ben Stiller bisher nur oberflächlich aus Komödien, die ehrlich gesagt nicht so meinen Geschmack treffen. Nur der Trailer hatte den Film für mich interessant gemacht und so war ich beim Einlegen der DVD doch noch etwas vorsichtig skeptisch. Diese Skepsis verflog jedoch sofort mit Beginn des Films.

Die Bildaufnahmen und Szenengestaltungen sind der Hammer. Es gibt so viele Stellen, wo man es schon etwas bereut, nicht damals die Kinovorstellung gesehen zu haben. Und auch der Soundtrack ergänzt die Stimmung extrem gut, ich war beeindruckt.

Die Story ist wunderschön, gefühlvoll erzählt und vermittelt tolle, intelligente und positive Botschaften. An keiner Stelle ist es langweilig oder driftet in überzogene Hollywood-Komödien-Romantik ab. Auch der Humor bleibt seicht, passt sich der Geschichte an und wird nicht zum erzwungenen Klamauk. Einzig die Benjamin Button-Szene sowie Mitty's Sicherheitscheck am Flughafen passen meiner Meinung nach nicht in den Film und hätten genauso gut herausgeschnitten werden können.

Alles in allem würde ich diesen Film auf jeden Fall empfehlen. Nicht oft stößt man auf solch wunderbaren Werke.
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Dieser Film nimmt den Zuschauer mit in eine Welt die nur Walter Mitty sehen kann. Die Tagträume der Hauptperson umgeben diese die ganze Zeit was die Umwelt meist nur mit Spot aufnimmt. Doch im Laufe des Films wird Walter mehr oder weniger dazu gezwungen, Dinge aus seinen Tag-Träumereien wirklich zu erleben, was den Zuschauer immer wieder zu der Frage bringt: Ist das gerade ein Traum oder passiert er wirklich?

Alles in allem ist der Film einen großen Teil der Zeit verwirrend, aber schön. Die letzten Szenen klären das Ganze dann wunderbar auf und runden den Film zu einem tollen Erlebnis ab, was letztlich dazu führt das der Film selbst (mit seinen vielen Paradoxen Szenen) zu einem schönen und berührenden Erlebnis wird.
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