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Das englische Paradies: Frauen und ihre berühmten Gärten Gebundene Ausgabe – 1. Februar 2004

2.0 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Cordula Hamann, geb. 1953 in Dannenberg / Niedersachsen; nach einem Pädagogikstudium und einer Umschulung seit 1986 Landschaftsgärtnerin, Gartenplanerin und Gartenfotografin; seit 1991 Konzipierung und Durchführung von Gartenreisen u. a. nach England, Italien und Portugal; freie Mitarbeiterin an den Fachzeitschriften "Gartenpraxis" und "Landschaftsarchitektur"; Vorträge über europäische Gartenkunst und "Kunst im Garten". Lebt in Bremen. Buchpublikationen: Im Laub ein leis Geflüster. Romantische Gartenkunst. Hrsg. von Klaus Seehafer. 72 Fotografien von Cordula Hamann und Uwe Maedger (Aufbau-Verlag, Berlin 2001); Kunst im Garten (Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001).

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vita Sackville-West

Meine Besuche in Sissinghurst
Kaum ein Garten in England ist so bekannt, kaum einer so gepflegt, so gut ausgestattet mit
Personal, Maschinen und finanziellen Mitteln und kaum einer von April bis November so gut
besucht wie Sissinghurst. Bis zu 200 000 Menschen kehren jährlich hier ein, was dazu geführt
hat, daß die Gäste in einem halbstündigen Rhythmus eingelassen werden. Auch ich habe in
den letzten fünfzehn Jahren keinen Garten so häufig besucht wie diesen. Auch wenn er
gelegentlich zu schön, zu sauber, zu aufgeräumt erscheinen mag und an manchen Tagen
Tausende von Menschen aus aller Welt hierherströmen, gibt es für mich noch immer viele
Gründe, ihn zu besuchen. Und doch frage ich mich zuweilen, ob die Politik des National
Trust, den Garten fast wie ein Museum zu erhalten, noch dem gerecht wird, was er für Vita
Sackville-West einmal war: ihr Lebensmittelpunkt, gestaltet, belebt, verändert und genutzt
von ihr, der Familie, den Freundinnen und Freunden. Nigel Nicolson erzählte mir einmal, daß
er daran gedacht hätte, das Turmzimmer seiner Mutter selbst als Arbeitsraum zu nutzen, doch
war es ihm letztlich nicht möglich. Es war ihr Reich, in dem es für ihn keinen Platz gab. Das
Zimmer, das so erhalten ist, wie es zu ihren Lebzeiten war, kann besichtigt, aber nicht
betreten werden. Frische Blumensträuße erwecken den Eindruck, als wäre es noch bewohnt.
Und doch hat es mit dem alten Teppich, den verblichenen Vorhängen und Stoffbahnen auch
etwas Museales. Neben Familienfotos fällt ein Porträt von Virginia Woolf ins Auge, das die
Erinnerung an ihren Essay „Ein Zimmer für sich allein“ weckt.

Neugier und Vorfreude

Jeder Besuch ist immer wieder ein Ereignis, das beginnt, wenn ich – eingereiht in die
Schlange der Wartenden – durch den Torbogen des Wohnhauses hindurchschaue bis zum
Turm, der sich mit einem weiteren hohen Bogen zum Garten öffnet. Flankiert von vier hohen,
säulenförmig geschnittenen Eiben, geführt durch eine großzügige Pflasterung mit
Sandsteinplatten, schweift der Blick weiter durch den Turmbogen und einen Durchgang in der
hohen Eibenhecke bis in den Obstgarten und fängt sich an der Statue des Dionysos ganz am
Ende des Gartens. Die großen, dunklen Bagatellevasen am Eingang sind meist mit
graulaubigen Stauden bepflanzt, oft war es Artemisia schmidtiana ‘Nana’, ein andermal hängt
Helichrysum petiolare ‘Limelight’ über dem Rand. Vom Wetter schon verblaßte
Teakholzstühle stehen auf den graubraunen Sandsteinplatten – ein Stilleben, bereit, gemalt
oder fotografiert zu werden. Selbst aus der Ferne beeindrucken mich immer wieder die
raumgreifende Wuchsform der Rosmarinbüsche, die sich wie eine hügelige
Miniaturlandschaft rechts und links des Turmbogens erstrecken. Im Frühjahr ist es ein
hellblaues Blütenmeer, später im Jahr dominieren der Habitus und die graugrünen
nadelförmigen Blätter. Sie verführen dazu, die Hand auszustrecken, den Rosmarin zu
berühren und seinen Duft zu genießen.

Penelope Hobhouse

Der Durchbruch – „Farbe im Garten“
Penelope Hobhouse ist eine Frau, die die praktische Arbeit im Garten genießt und sie oft als
Spaß oder Erholung bezeichnet. Ihr gefällt es, Unkraut zu jäten, Samen zu sammeln,
Stecklinge zu schneiden und zu pflanzen. Vor allem in den Vormittagsstunden arbeitete sie
gern draußen, wenn die Besucher noch noch nicht in den Garten strömten, der erst
nachmittags öffnet . An diesen Tagen zog sie sich meist an ihren Schreibtisch zurück, nicht
ohne vorher den Kamin gesäubert und die Kissen im Wohnzimmer aufgeschüttelt zu haben,
da die Besucher durch diesen Raum in den Garten geführt wurden. Die Vorstellung, auch
künftig als Gartenschriftstellerin tätig zu sein, verfolgte sie nach ihrem ersten Buch weiter.
Als sie bereits einige Zeit im Garten von Tintinhull arbeitete, fragte ein Verlag bei ihr an, ob
sie Interesse hätte, ein Gartenbuch zum Thema Farbe zu schreiben. Unter der Voraussetzung,
daß man ihr zwei Jahre Zeit einräumte, nahm sie das Angebot an. Vor Ort hatte sie die
Möglichkeit, Farbe und Farbwirkungen zu studieren, was auch innerhalb des Gartens zu
weiteren Veränderungen führte. Es entstand eines der bedeutendsten Gartenbücher zu diesem
Thema, das Penelope Hobhouse zu einer international anerkannten Fachfrau machte. Außer in
England erschien es in den USA, in Australien und Neuseeland und wurde in viele Sprachen
übersetzt. Mit der Veröffentlichung dieses Buches wuchs das Renommee von Tintinhull, und
die Tatsache, daß die berühmte Penelope Hobhouse diesen Garten betreute, lockte immer
mehr Besucher an, was nicht unproblematisch war. Penelope fühlte sich in der Privatsphäre
gestört und eingeschränkt in ihren Rückzugsmöglichkeiten, die sie brauchte, um konzentriert
arbeiten zu können, zumal der Bucherfolg ihr neue Tätigkeitsfelder erschloß. Nach der
Veröffentlichung von „Farbe im Garten“ wurde sie vom Botanischen Garten in New York zu
Vorträgen eingeladen. Sie trat mit großem Erfolg in New York, Boston, Washington und
Chicago auf und erhielt seitdem regelmäßige Einladungen in die USA. Hier wurde sie als Star
behandelt, was sie durchaus genoß, auch wenn sie dem keine allzu große Bedeutung beimaß.
Nach Hause zurückgekehrt, forderte das typisch englische Understatement wieder sein Recht.

Gertrude Jekyll
Der Wassergarten
Seit ihrer Kindheit gehörten Bäche und Flüsse zum Erlebnisraum ihres Lebens in Surrey.
Reisen in die Schweiz und nach Italien verstärkten diese Faszination. Wasser wurde zu einem
wesentlichen Thema der Jekyllschen Gartengestaltungen. In „Munstead Wood“ selbst hatte
sie nur ein kleines Becken eingesetzt. Doch in vielen der Gemeinschaftsprojekte sind
Wasseranlagen zu finden. Ihre enthusiastischen Beschreibungen italienischer und spanischer
Wassergärten mögen Lutyens 1909 bewogen haben, zum erstenmal nach Italien zu fahren, um
die Villa d’Este und Hadriansvilla zu besichtigen. Doch teilte er ihre Begeisterung nicht. Tief
enttäuscht äußerte er sich über die Häßlichkeit dieser Anlagen, die ihn jedoch reizten,
schönere und interessantere zu gestalten. Für Gertrude Jekyll war es immer wichtig,
fließendes Wasser nicht nur als Spielerei einzusetzen, sondern auch in den Dienst der
Bewässerung zu stellen. Für Wasserbecken in formalen Gartenbereichen bevorzugte sie
einfache geometrische Formen wie Kreis und Rechteck. Eine Bepflanzung dieser Becken mit
Seerosen galt ihr als die schönste Möglichkeit, doch empfahl sie auch Blumenbinse oder
Froschlöffel. In Hestercombe sind zwei identische kleine Wassergärten angelegt, in denen das
Wasser in schmalen, mit Sandstein eingefaßten Kanälen fließt. Diese langgestreckte Form
wird dreimal durch jeweils zwei kreisrunde Becken unterbrochen. Sie bieten der weißen
Scheincalla (Zantedeschia aethiopica) Platz, einer majestätischen Pflanzen mit klarer
Blütenform und -farbe. Unter ihr und durch sie hindurch wachsen kräftiggelbe
Gauklerblumen. Vor dem Hintergrund des graulaubigen Lavendels und der silbrigen
Kugeldistel in den dahinterliegenden Randrabatten leuchten das Gelb und das klare Weiß
noch intensiver. Auch hier sind es nur wenige verschiedene Pflanzen, die entsprechend ihrer
Form und Farbe gekonnt in Szene gesetzt sind. Auf alten Fotos in Jekylls Buch „Wall, Water,
Woodland Garden“ ist zu sehen, daß die Kreise ursprünglich mit der Blumenbinse bepflanzt
waren, doch war ihr das Blattwerk nicht stabil genug. Seitlich wird der schmale, lange
Wassergarten von Mauern und Pflanzen begrenzt. Dem so entstandenen kleinen,
geschlossenen Raum eignet eine gewisse Einfachheit und Strenge. Die Inspiration durch
maurische Wassergärten, zum Beispiel durch die Wasserkanäle im Garten der Alhambra in
Granada,...



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Top-Kundenrezensionen

am 25. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. April 2017
Format: Gebundene Ausgabe
am 20. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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