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Das dunkle Schiff Gebundene Ausgabe – 18. Februar 2008

3.9 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sherko Fatah, geboren 1964 in Berlin, aufgewachsen in der DDR, 1975 Übersiedlung nach West-Deutschland. Studium der Philosophie und Kunstgeschichte in Berlin. 2001 erhielt er den aspekte-Literaturpreis und 2007 den Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil. Zuletzt erschien: »Onkelchen«, 2004.

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Wir sind im Grenzland zwischen Irak, Iran und Türkei und Kelim wächst in einer Kleinstadt am Rande der Berge auf. Sein Vater hat ein Restaurant, Kelim wird Koch. Saddam herrscht im Irak, doch in den Bergen hat sich schon eine kleine Enklave von Gotteskriegern gebildet.

Kelim, der Koch, gerät in ihre Fänge. Und folgt ihnen. Die Amerikaner kommen, die Gewalt eskaliert und eines Tages kann Kelim sich bei einer Operation einen großen Batzen Dollars sicheren. Ohne dass es die anderen merken. Er flieht zurück zu seiner Familie, doch auch dort ist er nicht sicher, das weiß er. Also flieht er weiter, zu einem Onkel in Berlin.

Doch auch dort lässt ihn seine Vergangenheit nicht los. Die Geborgenheit der Gemeinschaft der Gläubigen, die Fremde, die Vergangenheit; all das macht ihm zu schaffen.

Fatah hat mit einer selten eindrücklichen, bildhaften Sprache seine Geschichte erzählt, die Geschichte eines Jungen, eines Mannes, der selbst eigentlich nur in Frieden gelassen werden will. Kelim ist nicht einer, der handelt, der Dinge in Gang setzt. Das tun andere. Fatah erklärt uns auch nicht seinen Helden, er psychologiert nicht, Erklärungen überlässt er dem Leser. Er schildert. Das macht sein Buch so eindrücklich wie die Landschaft, in der es größtenteils spielt.

Die Geschichte eines Kochs, der in Fänge der Ereignisse gerät, sich der falschen Seite anschließt. Ob es hier eine richtige Seite gibt, darüber muss der Leser entscheiden.

Ein Ausnahmebuch, das gleichermaßen durch Sprache wie durch die Figuren und die Geschichte packt, spannend wie ein Thriller, düster, drohend, archaisch wie die Berge.
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Format: Gebundene Ausgabe
Atemlos und betroffen hinterlässt einen dieses Buch. Es erzählt die geistige Verirrung des jungen Irakers Kerim, der sich im Irak den Gotteskriegern anschließt - und sich schließlich von ihnen lossagt. Doch die Vergangenheit lässt sich - auch fern der Heimat - nicht abstreifen: noch in Europa holt sie den jungen Koch wieder ein.

In klaren, dennoch berührenden Sätzen schildert Fatah den verschlungenen Lebensweg eines Menschen, der auf der Suche nach geistigem Halt in die falsche Gesellschaft gerät - und sich so in einen lebenslang währenden Pakt begibt. Dieses Buch lässt einen lange nicht mehr los.
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Format: Gebundene Ausgabe
Man stelle sich nur mal vor, Deutschland wäre nach dem 2. Weltkrieg nicht völlig befriedet worden. Versprengte SS-Kampfverbände hätten sich in unzugänglichen Höhlen im Harz und in den Alpen verschanzt und die Moral der Besatzungsmächte mit perfiden Selbstmordanschlägen zu untergraben versucht. Den verblichenen Führer hätten sie durch den altgermanischen Odin-Kult ersetzt, ständig würden diese Gotteskrieger "Odin ist mächtig, Odin ist mächtig!" skandieren und Odin ansonsten bereitwillig jedes Opfer bringen, das vorher viele von ihnen dem "Führer" bereits so selbstlos gebracht haben. Opferbereit sprengen sich Einzelne immer wieder in der Nähe von Militärstützpunkten der Besatzungsmächte in die Luft. Es geht ihnen nicht um sich selbst, sondern um die Sache: um den germanischen Gottesstaat unter arischer Führung. Ihr Feindbild sind die westlichen Demokratien und deren verderblicher Angriff auf Ehre, Anstand und Ergebenheit in den Willen Odins. Wenn kaputte Städte mit ihren Geldern wieder aufgebaut werden, ist das ein Zeichen westlicher Dekadenz, Fußballfelder für Kinder werden wieder eingestampft. Man will nichts von diesen dekadenten Amis. Die sollen nach Hause gehen. Und Deutsche, die mit ihnen kooperieren, gehören mit in die Luft gesprengt!
Man stelle sich weiter vor, vereinzelt wäre es diesen nach dem Führerprinzip immer noch straff organisierten Kampftruppen gelungen, Vertreter von Hilfsorganisationen zu entführen, enthauptete GI's an deutschen Brücken aufzuhängen und die amerikanische Öffentlichkeit schlussendlich davon zu überzeugen, dass die westliche Demokratie sich in Deutschland nicht etablieren lässt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Sherko Fatahs moderne Odyssee ist die Geschichte eines jungen Irakers namens Kerim, der eigentlich nur in Ruhe seinen Lebensweg finden will. Die Umstände machen ihm nur leider immer wieder einen Strich durch die Rechnung: Sein Vater, der als Koch ein kleines Gasthaus am Rande einer Hauptverbindungsstraße betreibt, wird von skrupellosen Saddam-Schergen erschossen, als er sie daran hindern will, ihre Zeche zu prellen. Und als Kerim später von seiner Mutter mit Lebensmitteln zu den Großeltern geschickt wird, gerät er in die Hände so genannter Gotteskrieger, in deren Augen alles aus dem Westen verdorben ist. Westliche Frauen sind Huren, die Männer Missionare der Hurerei. In den Worten des geistlichen Oberhaupts des kleinen Sprengkommandos, in dessen Obhut Kerim geraten ist, hört sich das so an (S. 150f.): "Keiner von uns allen muss leben! Nur die Ungläubigen können davon nicht lassen, denn das ist alles, was sie haben. Wir aber haben das Paradies [...]. Wir sind auf dem Pfad Gottes, auch wenn er ein Federstrich ist aus Blut." Heiliger Krieg also. Er gilt den lau gewordenen angepassten Moslems ebenso wie den westlichen Eroberern. Und er fordert bittere Opfer: Kurz vor seiner Flucht muss Kerim mit ansehen, wie sein Freund, der 15-jährige Hamid, mit einer Bombe um den Bauch auf die Straße geschickt wird, um ein paar "Kollaborateure" zu strafen.
Mit Hilfe von Nasir, der ein alter Freund seines Vaters ist, (und gestohlenen 4000 Dollar) gelingt Kerim schließlich die Emigration nach Deutschland. Im gespenstischen Dunkel eines Frachtraums trifft er auf den Schwarzafrikaner Tony, einen Lehrer, wird gemeinsam mit ihm ausgesetzt und erlebt eine Robinsonade.
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