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Das dreizehnte Kapitel
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
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am 28. September 2014
So wie es viele Stimulanzien für durchaus leidenschaftliche Liebe gibt, geht es hier um die Liebe von zwei Verheirateten, die sich darin ausleben, mit ihren Ehepartnern Unausgesprochenes und auch Unansprechbares auszutauschen,wobei Ihnen die stille Vereinbarung, dass es zu keiner klassischen Affäre kommen darf, den entsprechenden Freiraum gibt. Beide haben hohes sprachliches und auch allgemeines Niveau, was den ursprünglichen Spannungsbogen zwar entfacht, dann aber leider nicht halten kann. Der Dialog verkommt zu einer überproportional langen Reiseerzählung ihrerseits mit wenig erkennbarem Bezug auf die dem Roman zugrunde liegende Zweierbeziehung; dies nicht zuletzt auch, weil er sich kasteit, erst dann zu antworten, wenn Sie ihm wieder die Erlaubnis dazu gibt. Das ursprünglich intellektuelle Feuer schwächelt damit auf nur noch kleiner Flamme, es ist plötzlich nur noch wenig klar, wer was vom anderen will. Das Ende ist durchaus überraschend.

Die sprachliche Virtuosität von Walser ist deutlich, wenngleich fallweise tiefergehendes theologisches Wissen für den Leser förderlich ist; die Thematik ist anregend, führt aber wie gesagt zu keinem wirklichen Höhepunkt, der aus meiner Sicht auch bei dieser Art von Liebe erwartet werden hätte können. Insgesamt sind damit auch die gezeigten Hauptfiguren in jeder Hinsicht blutleer geblieben.
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am 1. Mai 2015
eine nicht alltägliche und einzigartige Geschichte über zwei ungewöhnliche Menschen, die sich eigentlich gar nicht kennen und trotzdem ihre
Geheimnisse einander schreiben.
Es liest sich allerdings nicht so flüssig wie ein Liebesroman.
Es ist ein Buch mit Anspruch und etwas intellektuell.
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am 13. März 2016
Fast immer sind die Bücher von Martin Walser für mich wie Pralinenschachteln edelster Sorte. Ich teile mir die Stücke zu und bedauere, dass ich irgendwann zum Ende komme und die Schachtel leer ist. Dieses Buch ist so eines. Die Fähigkeit des Autors, innere Vorgänge zu analysieren und dann, sie in Worte fassend, zu beschreiben, nachempfindbar zu machen - für mich atemberaubend schön!
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am 15. Mai 2014
Ein sehr schöner Roman von dem Briefwechsel der Romanfiguren ist man so gefangen ,dass es schwerfällt das Buch zur Seite
zu legen, weil man wissen will wie es weiter geht.
Ich werde es meiner Freundin als Urlaubslektüre empfehlen
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am 22. März 2015
Ein unglaublich gut und intelligent geschriebenes Buch! Leider trifft man heute viel zu selten auf so hochstehende und packende Formulierungen.
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am 13. April 2013
Beschrieben wird in kräftiger Sprache eine faszinierende EMail-Beziehung, die die Partner voller Vertrauen, aber ohne Hoffnung bereit sind, einzugehen und die ihr Leben umkrempelt.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 10. Oktober 2013
Nach den ersten Seiten dachte ich, das Buch ist mehr für den Schreiber, als für wen anders geschrieben. Ihm scheint völlig egal zu sein, ob ich das als Leser auch verstehe.
Ein alt gewordener Schriftsteller schreibt einer jüngeren Frau Briefe auf eine Weise, die nach dem letzten Versuch klingen. Noch mal gucken, ob ich mit meiner Offenheit auch sie aufschließen kann. Sie kann...
Dieser Briefwechsel verspinnt sich zu einem Netz aus Lebensweisheit, Ironie, Nachdenklichkeit, Mystik, Verletzlichkeit, Worterotik und dem unvermeidlichen Ende - Lebensende.
Lesen Sie unbedingt auch dann weiter, wenn Sie das Gefühl haben sollten, jetzt reicht's mir aber!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 23. Februar 2014
Martin Walsers Spätwerk mit tragischem Ende
teilweise wegen der philosophisch-theologischen Ausführungen schwer verständlich.
Aber insgesamt: überzeugend, anrührend, tragisches Ende, sehr lesenswert
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am 10. Juli 2016
Martin Walser versteht es, nur schon durch die Sprache zu faszinieren. Dicht, vielschichtig,tiefgründig... Das Buch ist jedem zu empfehlen, der liest um selber zu wachsen.
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am 10. Februar 2013
Ich lese angefangene Bücher grundsätzlich zu Ende. So schwer ist es mir lange nicht mehr gefallen einem Buch bis zum Schluss eine Chance zu geben mich hinein zu ziehen. Sehr Fremdwortlastig.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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