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Das Zeitalter des Irrationalen: Politik, Kultur und Okkultismus im 20. Jahrhundert Gebundene Ausgabe – Ungekürzte Ausgabe, 8. Juli 2008
- Seitenzahl der Print-Ausgabe608 Seiten
- SpracheDeutsch
- Herausgebermarix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg
- Erscheinungstermin8. Juli 2008
- ISBN-103865391524
- ISBN-13978-3865391520
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Die Flucht vor der Vernunft: Politik, Kultur und Okkultismus im 19. JahrhundertMarco FrenschkowskiGebundene Ausgabe
Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Dr. Michael Stiefener, geboren 1961 in Köln, studierte nach dem Abitur Rechtwissenschaften an der Universität Köln. Promotion über »Hexerei im Spiegel der Rechtstheorie.« Seit 1992 freier Schriftsteller und Übersetzer. Lebt abwechselnd in Hamburg und Manderscheid/Eifel.
PD Dr. Marco Frenschkowski, Jahrgang 1960, ist evangelischer Theologe und Religionswissenschaftler. Seine Forschungsschwerpunkte: Antike und moderne Religionsgeschichte sowie das Verhältnis von Religion und Kultur.
Produktinformation
- Herausgeber : marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg
- Erscheinungstermin : 8. Juli 2008
- Auflage : 1.
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 608 Seiten
- ISBN-10 : 3865391524
- ISBN-13 : 978-3865391520
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.093.803 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 6.676 in Das Dritte Reich (Bücher)
- Nr. 17.004 in Übersinnliches & Okkultismus
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

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Kundenrezensionen
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- Bewertet in Deutschland am 4. Oktober 2024Formatieren: Gebundenes BuchDas ist das zweitbeste Buch, das im 20. Jahrhundert geschrieben wurde (nach "Kreativ träumen" von Patricia Garfield). Es werden die Verbindungen zwischen der öko-sozialen und der spirituellen Bewegung aufgezeigt. Und die Verbindungen zwischen Psychologie und Spiritualität. Eine seriöse Esoterik ist unvereinbar mit dem Nationalsozialismus. Die Nazis haben z. B. Rudolf Steiner bekämpft.
- Bewertet in Deutschland am 6. Januar 2017Formatieren: Gebundenes BuchJames Webbs Buch ist kein leichter Stoff, und das betrifft schon den Originaltext. Webb wendet sich nicht an den alltäglichen Leser; sein Buch ist wissenschaftlich, aber eben nicht populärwissenschaftlich geschrieben. Es ist das Buch eines Historikers, das in erster Linie für Historiker gedacht war, und das sollte jeder wissen, der sich an die Lektüre wagen will.
Das bedeutet insbesondere, dass eine Menge an Hintergrundwissen über historische Ereignisse und Vorgänge vorausgesetzt wird. Es bedeutet ferner, dass das Buch einen beträchtlichen Apparat von Anmerkungen und Nachweisen mitschleppt, die der Normalleser mit vertretbarem Aufwand nicht wird auswerten können. Es bedeutet aber auch, dass eine bestimmte Darstellungsmethode gewählt wird, die die übergreifenden Zusammenhänge bei nicht absolut konzentriertem Lesen leicht unkenntlich werden lassen können: Webb geht biografisch vor. Die Geschichte des Okkultismus vom Ende des 19. Jahrhunderts an wird an Hand der Lebenswege von Protagonisten dargestellt. Für den wissenschaftlichen Leser ist das wie ein schier unerschöpflicher Steinbruch, und auf diese Weise läuft die Darstellung auch wie ein Kontrastmittel durch die Verbindungslinien der zahllosen Sekten und Gemeinschaften von „Erleuchteten“. Hochinteressant ist immer wieder, auf welche Namen man hier stößt, die man nicht auf Anhieb in diesen Zusammenhängen erwartet hätte. Das eröffnet eine Vielzahl von Einsichten am Rand des Darstellungsweges. Andererseits führt eine solche biografische Bearbeitung zu einer starken Fragmentierung des Gesamttextes, und der Leser muss ständig konzentriert bei der Sache bleiben, um den Faden – oder genauer: die vielen Fäden – nicht zu verlieren und die wechselseitigen Abhängigkeiten nicht aus dem Blick zu verlieren. Die Fragmentierung war wohl unvermeidlich, sie folgt neben einer zeitlichen Abfolge zusätzlich einer regionalen Aufteilung und stellt dann, meist ganz handgreiflich entlang von Reisewegen, die gegenseitigen Beeinflussungen der Szenen in unterschiedlichen Gegenden Europas dar. Das gleiche Werk wäre, hätte man diese räumlichen Aufteilungen nicht vorgenommen, wegen der Anomie der unzähligen, nebeneinander existierenden Gruppen und Grüppchen völlig unverdaulich geworden.
Das Buch setzt also konzentriertes Durcharbeiten voraus, man kann es nicht nebenher lesen. Das alles macht dieses Werk anspruchsvoll, aber das ist kein Makel. Auch für Leser, die sich als interessiertes Publikum verstehen und bereit sind, sich mit dem harten Material ernsthaft auseinanderzusetzen, ist das Buch absolut empfehlenswert. Es vermittelt viele erhellende Einsichten in Voraussetzungen, Funktionsweisen und Wirkungsmacht okkulter Bewegungen in praktisch allen Bereichen von Gesellschaft, Kultur, Politik und kann so auch heute noch hilfreich sein, irrationale Anwandlungen der Zeitgeschichte zu erhellen.
Was zu meiner Abwertung führt, ist die ausgesprochen lieblose Edition durch den Marix-Verlag. Eine solche Anhäufung von Textfehlern ist Anspruch und Bedeutung des Buches unangemessen, das muss so deutlich gesagt werden. Neben Fehlern in Orthografie und Interpunktion stoßen immer wieder unvollständige Sätze auf, vertausche Kasus und vieles mehr. Was aber viel schlimmer ist, ist (mindestens) ein sinnentstellender und weitreichender Übersetzungsfehler im Kapitel „Paradiesvögel“, das sich hauptsächlich mit den Verhältnissen im Vereinigten Königreich auseinandersetzt. Webb beschreibt sehr anschaulich, dass das Wesen okkulter, „erleuchteter“ Gruppierungen dort häufig einen starken sozialreformerischen und – rückwärtsgewandten – volkswirtschaftlichen Untergrund hatte, und auch die Übersetzung macht die engen Beziehungen zum System der „Gilden“ (Guilds) zutreffend erkennbar. Wenn die Übersetzung dabei ferner auf die Beziehungen zu „Handelsunionen“ zu sprechen kommt, muss dem Übersetzer wohl entgangen sein, dass „Trade Unions“ nichts anderes sind als – Gewerkschaften. Der Begriff bezeichnete niemals etwas anderes, er ist in seiner wortwörtlichen Übersetzung irreführend. Dadurch wird in der vorliegenden Edition ein wichtiger Sinnzusammenhang glatt unterschlagen: die doppelgesichtige Entstehungsgeschichte der modernen Gewerkschaften (jedenfalls im UK), bei der sich die heute geläufige und übliche gesellschaftliche Rolle erst gegen konservativ-romantische Strömungen durchsetzen musste.
- Bewertet in Deutschland am 20. Juni 2009Formatieren: Gebundenes BuchJames Webb beschreibt auf 608 Seiten die Entwicklung und Verknüpfungen der irrationalen Gesellschaft. Unheimlich genau und minutiös widmet sich der Autor auch noch der kleinsten Strömung und dem unbekanntesten Verfasser okkulter Beiträge.
Dabei verliert er teilweise den großen Zusammenhang aus den Augen und verzettelt sich in unnötigen Zerfaserungen. Wer sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen will, findet hier ein umfassendes Kompendium, das aber für die Masse der Leser schnell uninteressant werden wird. Webb ist bemüht stets sachlich zu sein und sich nicht irgendwelcher Spekulationen hinzugeben. Auch sollte man sich bereits im Thema und bei den auftretenden Personen auskennen, denn Webb gibt zu den bekannten Größen (Steiner, Olcott, Blavatsky, Crowley, Jung, u.a.) kaum Erläuterungen zu deren Dogmen, Weltanschauungen und Werken.
Wer also nicht derart vorgebildet ist, wird sich schnell in Beschreibungen über dutzende Strömungen und deren Verzahnung ineinander wiederfinden, die man schnell ermüdend und als sinnlos empfinden wird.
Es sollte an Hand dieses Werkes nicht überraschen, dass Webb Zeit seines Lebens, welches er durch Suizid im Alter von 34 Jahren beendete, leider keinen wirtschaftlichen Erfolg verbuchen konnte.
Dieses Buch ist etwas für alle, die sich bereits im Thema auskennen und nicht vor Detailfülle und Umfang zurückschrecken. Es ist nicht geeignet für die, die mal reinschnuppern wollen.
