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Das Wunder von Bern (Special Edition, 2 DVDs)

4.3 von 5 Sternen 85 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Louis Klamroth, Peter Lohmeyer, Lucas Gregorowicz, Katharina Wackernagel, Johanna Gastdorf
  • Komponist: Marcel Barsotti
  • Künstler: Tom Spieß, Ursula Welter, Alicia Remirez, Benjamin Herrmann, Tom Fährmann, Stefaan Schieder, Ueli Christen, Uli Hanisch, Rochus Hahn, Dr. Stefan Gärtner, Hanno Huth, Sönke Wortmann
  • Format: Dolby, PAL, Special Edition, Surround Sound
  • Sprache: German (Dolby Digital 5.1), English (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch, Französisch, Spanisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Ages 6 and over
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 29. April 2004
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 112 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 85 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00011TDJM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 79.606 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Ruhrgebiet im Sommer 1954: Nach zehn langen Jahren kehrt Richard Lubanski aus der sowjetischen Gefangenschaft zurück - und versteht die Welt nicht mehr: Selbstbewusst hat seine Frau Christa die Familie durchgebracht, seine erwachsenen Kinder führen ihre eigenes Leben und sein Jüngster, den er überhaupt noch nie gesehen hat, schwärmt für Fussballstars, deren Namen Lubanski nicht kennt - allen voran für Helmut Rahn, den "Boss" von Rot-Weiss-Essen. Während Lubanski verzweifelt um einen Platz in dieser ihm fremd gewordenen Welt kämpft, treffen bei der WM in der Schweiz die weltbesten Fussballmannschaften aufeinander. Und wie durch ein Wunder kämpfen sich dabei die krassen Aussenseiter aus Deutschland bis ins Endspiel gegen Ungarn vor. Der 4. Juli 1954 wird der Tag, an dem sich alles entscheidet...

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"Jetzt sind wir wieder wer", sprach Nationalmannschaftskapitän Fritz Walter nach dem 3:2-Finalsieg der deutschen Elf bei der Weltmeisterschaft 1954, und fasste damit die immense Bedeutung dieses Erfolges zusammen, die weit über das rein Sportliche hinaus ging. Für eine sich mühsam und eingeschüchtert aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs befreiende Nation war dieser kaum für möglich gehaltene Sieg gegen die angeblich unschlagbaren Ungarn das erste kollektive Hochgefühl, das Zeichen dafür, dass es ab jetzt wieder aufwärts ging.

Dass es bei diesem Wunder von Bern um mehr als nur um Fußball ging, das zeigt auch Sönke Wortmann in seiner Kinoadaption dieses historischen Mythos, denn im Film spielt der Turnierverlauf für die deutsche Elf um Bundestrainer Sepp Herberger nur die zweite Geige, hinter der Geschichte der Essener Familie Lubanski. Die muss sich mit ihrem frisch aus russischer Kriegsgefangenschaft heimgekehrten Ehemann und Vater Richard erst einmal an die neue Situation in der Nachkriegsgesellschaft gewöhnen und darin ihren Weg finden, und steht so stellvertretend für die ganze Nation.

Gekonnt verquickt Wortmann soziale Realität, authentisches Zeitkolorit (Brieftauben bringen die aktuellen Fußballergebnisse), auflockernden Humor und den Weg zum mythischen Endspielerfolg, dessen detailgetreue Nachstellung dann geschickter Weise auch die einzigen richtigen Fußballszenen markiert. So gelingt etwas, das man hier zu Lande kaum für möglich gehalten hätte: Ein Sportfilm mit so viel ehrlichem, emotionalen Pathos, dass er sich hinter seinen offensichtlichen amerikanischen Vorbildern (wie Eine Klasse für sich oder Der Unbeugsame) nicht zu verstecken braucht. Mit solch überraschender und kluger Taktik wird auch der deutsche Film wieder wer. --Frank-Michael Helmke

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 19. Juni 2015
Format: DVD Verifizierter Kauf
"Jetzt sind wir wieder wer", sprach Nationalmannschaftskapitän Fritz Walter und fasste damit die immense Bedeutung dieses Erfolges zusammen, die weit über das rein Sportliche hinaus ging. Für eine sich mühsam und eingeschüchtert aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs befreiende Nation war dieser kaum für möglich gehaltene Sieg gegen die angeblich unschlagbaren Ungarn das erste kollektive Hochgefühl, das Zeichen dafür, dass es ab jetzt wieder aufwärts ging.

"Das Wunder von Bern" ist mit über 3 Millionen Kinobesucher bislang Sönke Wortmanns zweiterfolgreichster Film nach "Der bewegte Mann", den sogar 6,5 Millionen Deutsche sehen wollten.
Wortmann ist mit der Geschichte von Deutschland unerwartetem Sieg bei der Fußballweltmeisterschaft in Bern das Kunststück gelungen aus einer speziellen deutschen Thematik ein Epos mit internationalem Spielberg-Touch zu zimmern. Die ganze Machart erinnert daher an den Stoff, aus dem die Academy Awards sind.

Dabei hat dieses unvergessene Endspiel im Berner Wankdorfstadion am 4. Juli 1954 mit dem Sieg durch das entscheidende Tor von Helmut Rahn wie kein anderes Ereignis eine legendäre Symbolkraft entwickelt. Spontan löste in Deutschland dieser Titelgewinn einen riesigen Freudentaumel aus. Neun Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg schien der Erfolg ein ganzes Volks aus dem Entbehrungen und Depressionen der Nachkriegszeit zu reißen. Das Ereignis markiert irgendwie den Anfang des deutschen Wirtschaftwunders und wird gelegentlich als die spirituelle Geburtsstunde der damals noch jungen Bundesrepublik Deutschland angesehen.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
"Das Wunder von Bern" ist einer der besten deutschen Filme, die je gedreht wurden. Begeisterten Fußballfans sei gesagt, daß es in diesem Film zwar um die Weltmeisterschaft 1954 geht, aber nur sekundär und als Hintergrund. Im Vordergrund steht die Problematik und das Lebensgefühl im Nachkriegsdeutschland am Scheitelpunkt zwischen Stunde Null und Wirtschaftswunder. Sehr beeindruckend stellt Sönke Wortmann die Problematik von durch Krieg und dessen Folgen zerrütteten Familien, von Kriegsheimkehrern und deren Entfremdung von ihren Kindern und nicht zuletzt auch das Leben im Ruhrgebiet des Jahres 1954 in den Mittelpunkt, dessen Tristesse die beiden Brüder auf unterschiedliche Weise entkommen wollen: der große Bruder träumt von einem Leben im Sozialismus der jungen DDR, der Kleine träumt vom Fußball und dem Weltmeistertitel. Daß sein Verhältnis zu seinem Idol Helmut Rahn besser ist, als zu seinem eigenen Vater, der ein Jahrzehnt nach Kriegsende aus der Gefangenschaft zurückkehrt, ist nachvollziehbar. Alles in allem ein absolut gelungenes Werk. Besonders hervorzuheben ist auch die Kulisse. Sie stellt das Nachkriegs-Ruhrgebiet (aus dem ich selbst stamme) hervorragend und authentisch dar.
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Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Ich schaue eigentlich kein Fußball. Klar die WM schon, aber sonst bin ich als Frau eher uninteressiert und kann keinen 11 Meter erklären.
Trotzdem hat mich der Film sehr angesprochen. Hier geht es nicht um Fußball sondern um eine spannende und rührende Geschichte während der WM.
Super Schauspieler und tolle realtische Darstellung des Nachkriegsdeutschlands.
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Von cyberhog TOP 1000 REZENSENT am 24. Juli 2007
Format: DVD
Deutschland im Sommer 1954: Richard Lubanski kehrt nach über zwölf Jahren sowjetischer Kriegsgefangenschaft zu seiner Familie nach Essen zurück. Er merkt schon bald, dass die einst so vertraute Welt für ihn völlig fremd geworden ist. Sein Sohn Bruno ist überzeugter Kommunist, seine Tochter flirtet mit britischen Besatzungssoldaten und sein zweiter Sohn, Matthias, der während seiner Abwesenheit geboren wurde, hat sich mit dem deutschen Nationalspieler Helmut Rahn einen Ersatzvater besorgt. Während Richard verzweifelt versucht, sich wieder in seine Familie und die Gesellschaft einzufügen, gelingt es der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in der Schweiz, überraschend ins Endspiel einzuziehen...

Ich erwartete viel, als ich damals ins Kino ging, um diesen Film zu sehen - und dieser Gang hat sich gelohnt. Das Filmgenre "Drama" bekommt durch diesen Film eine völlig neue Bedeutung, denn hier finden auch Witz und Komik ihren Platz. Besonders Lucas Gregorowicz und Katharina Wackernagel als Paul und Annette Ackermann brachten den Kinosaal häufig zum Lachen. Aber auch die anderen Schauspieler haben mich voll und ganz überzeugt, wobei man die Augen natürlich vor allem auf den jungen Hauptdarsteller richten muss: Louis Klamroth spielt seinen Vater Peter Lohmeyer glatt an die Wand und überzeugt auf ganzer Linie. Besonders gefallen hat mir außerdem, dass in diesem Film endlich mal nicht die jammernden Deutschen vorkommen, die vom Krieg gezeichnet wurden und immer noch pessimistisch denken. Ganz im Gegenteil, die Mutter baut ein Lokal auf und sogar der jüngste Sohn hilft der Familie mit seinem Zigarettenverkauf.
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