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Das Wüstenparfüm von [Gudelius, Claudia]
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Das Wüstenparfüm Kindle Edition

4.7 von 5 Sternen 27 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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EUR 3,99

Länge: 335 Seiten

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die deutsche Studentin Jo Zakyneros, die an einer Ausgrabung in der Libyschen Wüste teilnimmt, wird Opfer eines Anschlages. Bewegungslos liegt sie im Sand und sieht sich räuberischen Beduinen oder gar arabischen Terroristen ausgeliefert. Es ist die Zeit des Embargos, und das isolierte Land birgt zahlreiche Gefahren für Ausländer. Doch die junge Frau hat Glück: Ein fremder charismatischer Mann namens Achmed eilt ihr zu Hilfe und pflegt sie hingebungsvoll in der Einsamkeit der Wüste. Allmählich begreift Jo, dass sie unter dem Schutz eines einflussreichen Beduinenoberhauptes steht. Als Scheik Achmed seinerseits erfährt, dass Jo eine Pflanzen- und Duftexpertin ist, die sein Interesse am Gewürzhandel und an den alten Karawanenwegen leidenschaftlich teilt, öffnet er sich ihr. Sein Wissen um exotische Aromen und antike Städte – und nicht zuletzt sein unwiderstehlicher Duft – faszinieren Jo; nicht minder angetan ist Achmed von ihrer Schönheit und ihrem Verstand. Denn Jo besitzt die Fähigkeit, komplexe Parfüme genau zu analysieren. Dank dieser seltenen Gabe gelingt es Jo schließlich, die Drahtzieher des blutigen Attentats ausfindig zu machen. Deren Spur führt über Regierungspaläste, Auktionshäuser, Alchimistenstuben direkt in eine deutsche Universität ...

CLAUDIA GUDELIUS hat aztekische Sprache und Medizin studiert. Sie promovierte über indianische Heilkunde und war Fliegerärztin bei der Luftwaffe. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Jachenau in Oberbayern. Dem „Wüstenparfüm“ ging eine mehrwöchige Expedition durch die Libysche Wüste voraus.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Erst bei Anbruch der Morgendämmerung erkannte Jo den schwindelerregenden Dünenkamm, auf dem sie sich nun schon seit Stunden fortbewegten, einen schmalen Grat, der hoch über einen Abgrund hinwegführte. Als Felsen und Steine in der Tiefe zu sehen waren, saßen die Beduinen ab und nahmen jeweils zwei Kamele am Führstrick. Dort hinab in die Tiefe müsse sie, gaben sie Jo zu verstehen. In diese Senke hinein, hinunter zu den haushohen Steinblöcken. Sie möge sanft auf ihren Kamelhengst einsprechen, denn er fürchte den Abgrund. Noch ehe Jo begriff, was geschah, sah sie die beiden Bedus in einer Staub- und Sandwolke zu ihren Füßen verschwinden. Als sich der Dunst legte und die ersten heißen Sonnenstrahlen auf ihr Gesicht fielen, stand Jo noch immer oben am Dünenkamm und starrte ungläubig auf den felsdurchsetzten Abstieg, den die anderen bereits hinter sich gebracht hatten. Wenn ich mich lange besinne, gehe ich dort niemals hinunter, dachte Jo und zog vorsichtig am Führstrick. Sie schnalzte lockend mit der Zunge, so, wie sie es von den Beduinen gehört hatte. Der Kamelhengst machte tatsächlich einige Schritte in ihre Richtung, erblickte die Tiefe und stemmte alle viere in den Sand. Jo sah sich plötzlich Kopf an Kopf mit dem Tier, das seine furchterregenden gelben Zähne im ersten Tageslicht zeigte. Sie ruckelte noch einmal zaghaft am Strick, doch der wurde ihr augenblicklich aus der Hand gerissen, und ein ohrenbetäubendes Röhren erschallte. Aus der Senke blickten die Männer zu ihr herauf. Jo meinte, ihr hämisches Grinsen zu erkennen und sie lachen zu hören. Sie sah zu ihnen hinunter. Um dorthin zu gelangen, würde das Kamel fast auf dem Hintern hinabrutschen müssen. Jo wagte einige Schritte in die Tiefe. Vielleicht würde es ihr einfach nachlaufen. Aber nichts geschah. Unten im Tal setzten sich die Beduinen in den Sand. Sie scheinen sich auf eine längere Wartezeit einzurichten, dachte Jo und hörte jetzt tatsächlich ihr Lachen. Sekundenlang war sie versucht, um Hilfe zu rufen, da hatte sie plötzlich einen verrückten Einfall. Sie winkte zu den Männern hinunter, grinste und deutete eine übertriebene Verbeugung an. Dann nahm sie den Rucksack ab, öffnete ihn, als stehe sie auf einer Theaterbühne, und holte Achmeds Geschenk, das Baisamarium mit dem kostbaren Parfüm, hervor. Sie hatte Achmed nie nach der Zusammensetzung gefragt, denn sie roch ja schließlich, daß dieses Parfüm Ledanon enthielt, jenes Aroma aus dem Harz der Zistrose. Mensch und Tier waren verrückt nach seinem Duft, vor allem das männliche Geschlecht. So hatten die alten Zyprioten das kostbare Harz gewonnen, indem sie ihren Ziegenböcken auf die Weide folgten und die harztriefenden Barte auskämmten. Mit der wertvollen Substanz hatten ihre Vorfahren trefflich gehandelt, Reichtümer angehäuft und verführerische Parfüms gezaubert. Und sie, Jo Zakyneros, würde jetzt damit das Kamel überlisten und den feixenden Männern dort unten den Spaß verderben. Jo warf dem Kamelhengst einen prüfenden Blick zu. Keinesfalls war er klüger als ein Ziegenbock. Also öffnete sie die kleine Flasche und wedelte den aufsteigenden Duft zu ihm hinüber, während sie langsam auf den Abgrund zuging. Sofort hob das Tier den Kopf, blähte die Nüstern, schnupperte und machte einen Satz nach vorn, bis er unmittelbar vor Jo stand. Vorsichtig glitt sie auf den Abhang. Mit der einen Hand stützte sie sich ab, in der anderen balancierte sie den Lockstoff. Das Kamel zögerte nur kurz, bevor es ihr blökend nachfolgte. Ohne Halt sausten beide in die Tiefe. Erst im ebenen Gelände kam Jo zum Stehen. Ihr Kamel allerdings vollführte wilde Bocksprünge um sie herum. Schließlich gelang es Schamsi, den Hengst ruhigzustellen. Danach warf ihr der Beduine einen mißtrauisch-bewundernden Blick zu. Seine dunklen Augen starrten sie aus dem Sehschlitz eindringlich an, dann schnüffelte er prüfend in der Luft. "Ledanon", sagte er. "Steck es weg, es macht die Männer gefügig!" "Ich weiß", antwortete Jo und tupfte sich einen Tropfen hinter das Ohr. Die nächste Stunde, in der die kleine Karawane immer tiefer in das von Felsen zerklüftete Tal eindrang und Jo die sengende Glut der höher steigenden Sonne spürte, grübelte sie über Ledanon und die Macht der Duftstoffe nach. Hatte sie nicht früher schon behauptet, es gäbe zwischenartliche Signalstoffe, die Mensch und Tier dieselbe Botschaft schickten? Sie spürte immer noch, wie unruhig der Kamelhengst ausschritt, hin und wieder zu einem Bocksprung ansetzte und ein lautes Röhren ausstieß. Zum ersten Mal hatte sie die unmittelbare Wirkung der machtvollen Aromata auf ein Tier selbst erprobt. Schon lange vor der Zeitenwende wußten Menschen um die Gewalt der Düfte. Was mochten die Phönizier gehandelt, was die Zyprioten in ihre Parfüms gemischt haben? Was hätte sie entdecken können, wären die phönizischen Ruinen im Wadi Hamamah nicht in einem Blutbad untergegangen?

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 807 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 335 Seiten
  • Verlag: Schneemann-Verlag; Auflage: 4 (20. Oktober 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B009W9Q2LQ
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 27 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #74.869 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Top-Kundenrezensionen

Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ich lasse diesen Roman noch immer sacken. Da fehlen mir fast die Worte - es war ein wundervolles Abenteuer in Lybien durch die Augen und vor allem durch die Nase einer hochbegabten Ethnobotanikerin erlebt. Dabei streifte mich ein Hauch Mystik, ich verfiel der Sinnlichkeit der Wüste, lernte unglaubliche Zusammenhänge und wissenschaftliche Entdeckungen kennen, übte mich immer mehr in Geduld, fühlte mich in einem Politthriller und doch in einem Märchen. Es war eine unbeschreibliche Reise und ich habe alle Informationen gierig aufgesogen und verfiel dem "Charme" der Wüste und ihrer Bewohner. Die Geschichte ist so bildhaft und überzeugend geschrieben, dass sie mich mit Haut und Haaren in seinen Bann zog. Dann dieses Cover - es passt so perfekt - meine Gedanken sind schon wieder auf den alten Karawanen -und Handelswegen und bei Jo und Achmed.

Die deutsche Ethnobotanik-Studentin Jo Zakyneros, nimmt als "Königin der Analyse" an einer Ausgrabung in der Libyschen Wüste teil. Sie überlebt schwer verletzt als einzige ein Ünglück, oder war es doch ein Anschlag? Beduinen oder sogar arabische Terroristen sind noch immer vor Ort, so glaubt sie, doch ihr Körper ist bewegungsunfähig und so ist sie ihnen hilflos ausgeliefert. Es ist die Zeit des Embargos, und das wilde Land ist gefährlich für Ausländer.
Sie erwacht in völliger Einsamkeit mit mörderischen Schmerzen und sieht sich einem völlig Fremden gegenüber. Der charismatische Achmed pflegt sie hingebungsvoll in der Einsamkeit der Wüste und Jo weiß nicht ob sie diesen Zauberkram träumt oder wirklich erlebt, halluziniert sie etwa?.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ein wunderbares Buch, spannend, atemberaubend und informativ!

Die Autorin erzählt eine wunderschöne Liebesgeschichte in den Weiten der libyschen Wüste.

Sie beschreibt detailliert und anschaulich das Leben der Beduinen und die Schönheit der Wüste.

Ganz nebenbei bekommt der Leser noch interessante Einblicke in die Welt der Düfte und deren Entstehungsgeschichte.

Mit ihrem bildhaften Schreibstil entführt die Autorin ihre Leser mitten hinein in die Wüste und lässt uns hautnah an der Geschichte teilhaben.

Lediglich den in Deutschland handelnden Teil der Geschichte rund um das Examen fand ich etwas langatmig.

Fazit:
Absolut empfehlenswert!
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Das Buch habe ich mir letzte Woche kostenlos heruntergeladen und es am Wochenende verschlungen. Nachts fielen mir fast die Augen zu, weil ich mich nicht losreißen konnte. Zum Inhalt wurde hier schon ausführlich geschrieben, so dass ich mir das ganz faul spare. Mir hat außer der interessanten Story auch der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen, selbst intime Momente werden niemals schwülstig oder peinlich geschildert, sondern wunderschön und mit ausreichender Distanz, so dass man selbst noch Raum für Fantasie hat.

Die Geschichte driftet auch nie in eine reine Liebesgeschichte ab, was ich befürchtet hatte, nachdem ich den Plot überflogen hatte und bei mir "geheimnisvoller Beduinen-Scheich nimmt in der Wüste gestrandete Abenteurerin in seine Obhut" angekommen war.

Das Buch sticht sehr aus der Masse der üblichen Romane heraus, denn man merkt deutlich Fachwissen und Sprachgewandheit der Autorin. Natürlich habe ich mir gleich das neueste Buch mit Jo heruntergeladen und werde mir nach und nach die anderen Bücher der Autorin kaufen. Bestimmt ist jedes für sich eine besondere Preziose, die, wie dieses Buch, noch lange in mir nachwirken wird.
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Von BWE am 18. Februar 2003
Format: Taschenbuch
Die Sahara im Umfeld politischer Spannungen mit und um Lybien sind der Hintergrund für ein phantastisches Abenteuer. Der Bogen wird von den alten phönizischen Düften bis in die Gegenwart gespannt. So ganz nebenbei lernt man auch noch etwas über Parfümeure und die Wirkung von Düften. Für alle die sich mit Düften, historischer Umgebung und Schmökern interessieren ist dieses Buch sehr empfehlenswert.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Über den Roman "Das Wüstenparfüm" habe ich Claudia Gudelius als Autorin entdeckt und schätzen gelernt (und seither noch einige ihrer anderen Werke gelesen, die ebenso packend geschrieben sind).

Claudia Gudelius versteht es meisterhaft, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln und in die faszinierende Welt der Düfte, Salböle und Parfüms zu entführen - und das inmitten der vermeintlichen Ödnis der lybischen Wüste, welche sich als belebte Kulisse für die Romanhandlung entpuppt.

Der Spannungsbogen, ausgelöst durch einen mutmaßlichen Sprengstoffanschlag auf einen Archäologen, wird durch inhaltliche Verflechtungen mit anderen - teils in der Gegenwart, teils in der Vergangenheit liegenden - Ereignissen gesteigert und bis zuletzt aufrechterhalten. Als Leserin war ich hin- und hergerissen zwischen dem drängenden Wunsch nach Auflösung des Rätsels um den Anschlag und dem Bedürfnis, noch möglichst lange in der packenden Geschichte zu verweilen...

Auch der Einblick in fremde Kulturen ist äußerst lesenswert und gut recherchiert; es ist unverkennbar, dass Frau Gudelius die Länder, deren Landschaften und Kulturen sie schildert, selbst bereist hat.

Fazit: Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann, bis man bei der letzten Seite angekommen ist. Ein Buch für ein verregnetes, ungestörtes, gemütliches Lesewochenende, zum Faulenzen am Sofa und zum Abtauchen in eine andere Welt.
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