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Das Ungeheuer: Roman
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:22,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 10. Januar 2014
Eine Reise zurück in das Leben seiner durch Selbstmord verstorbenen Frau Flora durchlebt Darius Kopp, der "Hauptdarsteller" in Terézia Mora's Buch "Das Ungeheuer". Erst nach ihrem Tod realisiert und versteht Darius, was tatsächlich in Flora und ihrem Leben vorging.
Traurig, offen, emotional, tragisch, schockierend und mitreißend sind die treffenden Beschreibungen für diesen - auch in seinem strukturellen Aufbau - außergewöhnlichen Roman.
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am 16. Mai 2014
Der Roman wurde gut rezensiert. Doch was eine wirkliche Depression ist kommt darin viel zu kurz. Bereue den Kauf doch.
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am 18. Februar 2014
Nachdem das Buch von der Presse so hoch gelobt wurde, hab ich mich entschieden es zu kaufen. Bis heute bin ich nicht fertig damit, es langweilt mich extrem. Das Layout finde ich hingegen eine großartige, neue Idee, aber das täuscht leider nicht über den langweiligen Inhalt weg
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HALL OF FAMETOP 50 REZENSENTam 9. September 2013
*

Das neue Buch von der ungarischen Schriftstellerin Terézia Mora "Das Ungeheuer" ist eigentlich eine Fortsetzung von "Der einzige Mann auf dem Kontinent". Es ging in diesem ersten Roman um Darius Kopp, den glücklosen IT-Ingenieur einer kaum existenten amerikanischen Firma mit seiner großen Liebe zu seiner deutsch-ungarischen Ehefrau Flora. Dieser zweite Roman, eine Fortsetzung der kritischen Geschichte über Business und soziale Strukturen, kann auch ohne weiteres als Einstiegsroman gelesen werden - man muss den Teil eins nicht gelesen haben.

Flora stirbt- sie erhängt sich im nahen Wald, die neunjährige, glückliche Ehe findet ein jähes Ende und Darius windet sich nach einer zehnmonatigen Depression aus seiner Wohnung heraus und fährt der Geschichte seiner Frau hinterher, nach Ungarn, ihrer Heimat. Nach der Übersetzung ihrer ungarischen Dateien auf ihrem Laptop, wird ihm klar, dass er seine Frau nie richtig gekannt hatte. Er wusste nichts von ihrem Vorleben, nichts von ihrer seelischen Erkrankung- dem Ungeheuer in ihr. Er sucht ihre Spuren in Ungarn, immer mit ihrer Urne im Kofferraum, liebt sie immer mehr, verliebt sich in eine albanische Anhalterin und beerdigt schliesslich die Asche seiner Frau im Ätna.

Die Autorin forscht in der Bodenlosigkeit der menschlichen Beziehungen und baut den Roman interessanterweise in eine horizontale untere und obere Hälfte ein. Oben wird ein Roadbook erzählt, die Geschichte seiner Suche nach seiner Liebe, seinem Leben, unten wird das Tagebuch von Flora erzählt. Zerrissene Textstücke aus einer Unterwelt mit einem schrecklichen Ungeheuer, dass sie jede Minute ihres Lebens beschäftigte. Sie litt unter einer schweren Psychose.

Es finden sich auch zwei Schreibstile in diesem Buch, zwei parallele Leben, die Darius immer wie ein einziges erschienen sind. Zwei Wahrheiten, zwei Erinnerungen, zwei unterschiedliche Menschen - eine faszinierende Geschichte!

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am 24. September 2014
Die ständig wechselnde Erzählperspektive finde ich persönlich als exrem anstrengend. Es entsteht kein Lesefluss. Das Buch zieht sich unendlich in die Länge, ich kann keinen Spannungsbogen erkennen. Ich habe nach 2 Kapiteln abgebrochen und kann den Buchpreis für dieses Buch nicht nachvollziehen.
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am 25. Januar 2014
schriftstellerin schreibt gewöhnungsbedürftig... etwas schwierig zum lesen. ist mal was anderes, aber ist nicht mein lieblingsbuch. würde es nicht unbedingt weiter empfehlen.
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am 18. Februar 2014
Ich weis nicht was vor der Buchmesse die Bewertungsjury geraucht oder geschnupft hat, wer kann denn dieser Frau, mein Gott ich will nicht unverschämt werden, ihre Ihre Leistung in allen Ehren,diesen Roman als Roman des Jahres bewerten, das war mein Kriterium Ihn zu kaufen, wer auf schwere depressive Kost steht, bitte, aber es ist wirklich eine Tortur sich durch diesen Brei an Geschreibsel durchzukämpfen. Nichts für Easy going People ... für mich ein Scheissroman... Finger weg
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am 27. November 2013
»Zwischen den Lebenden und den Toten verläuft eine Grenze.« Diese Grenze wird im Buch optisch sehr auffällig durch eine Linie gezogen, die den oberen Teil, die Beschreibung der Odyssee des Protagonisten durch Osteuropa, und den unteren Teil, Tagebuchfragmente seiner verstorbenen Ehefrau, trennt. Gut ein Drittel der Seiten sind auf dem unteren Teil leer. Gibt es trotzdem Verbindungen zwischen den beiden Welten, den beiden Wahrheiten?

Dieses Werk ist die Fortsetzung von Der einzige Mann auf dem Kontinent, dem Roman über den übergewichtigen IT-Spezialisten Darius Kopp und seiner deutsch-ungarischen Ehefrau Flóra. Die depressive Flóra hat sich das Leben genommen und der inzwischen arbeitslose Mittvierziger Darius macht sich auf eine Reise, um die Asche seiner toten Frau in ihrer Heimat der Erde wieder zu geben. Darius liest unterwegs Fragmente des von ihm entdeckten Tagebuchs seiner toten Frau und erkennt langsam, wie fremd sie ihm all' die Jahre geblieben ist. Darius lässt sich treiben, fährt mit seinem Auto nach Ungarn und weiter über die Türkei bis in den Kaukasus, streift unterwegs einige Menschen und verliert sich in Gedanken und Träumen; Reflektionen über Flóra und das gemeinsame, auch konfliktreiche Er-Leben.

Die vordergründig sachliche Beschreibung der Reise in den Osten Europas bricht die Autorin immer wieder mit Ironie, manchmal mit Klischees. Doch Mora präsentiert uns Darius' Sprachlosigkeit, seine Einsamkeit, Egozentrik und Ignoranz, sein Unverständnis der erlebten Geschichte, seine Passivität, seine wachsende Melancholie und seine fast kindliche Hoffnung oder Naivität sehr einfühlsam und dabei angemessen distanziert.

'Funktion bestimmt Form', meint Terézia Mora, doch die Kapitelnummerierung des Buches und die Hinweise auf die Lesereihenfolge bedeuten, dass das Buch nicht synchronoptisch gegliedert ist und es somit auch nicht sinnvoll ist, beim Lesen zwischen Oben und Unten zu wechseln. Das Oben ist der fast lakonische Bericht über die Reise, das Unten spiegelt dagegen eindrucksvoll Flóras verborgene und verwirrende Welt tiefster Pein, zeigt die Krallen des Ungeheuers, ihrer unheilbaren Depression. Flóra hatte schließlich den Kampf gegen die quälende Verzweiflung verloren und war freiwillig aus dem Leben geschieden. Die Passagen aus ihrem Tagebuch sind schwierig zu lesen, scheinbar chaotisch, aber absolut nachvollziehbar, aufwühlend und ehrlich, gerade auch in ihrer Widersprüchlichkeit und Variabilität. Mora kontrastiert Darius' Leben in einer technisierten, auf Effizienz und Effektivität getrimmten Welt mit Flóras Flucht in eine ländliche Idylle wie auch mit der andersartigen Erfahrungs- und Lebenswelt Osteuropas. Der extreme Gegensatz der Teile Oben und Unten, Leben und Tod, in Inhalt und Stil und ihre fragilen, merkwürdigen Verbindungen machen den spannenden und verstörenden Reiz dieses Buches aus.
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am 16. Oktober 2013
Er glaubte zu wissen, mit wem er verheiratet war, glücklich verheiratet ...
Nun nach dem Selbstmord seiner Frau (38) erfährt Darius Kopp , dass es wohl eher die Vorstellung von der Person, als die Person selbst war, mit der er zusammenlebte.
Darius Kopp nach einer zehnmonatigen Depressionsphase, die er Traurigkeit nennt, begibt sich auf die Reise durch das östliche Europa um die Asche seiner Frau im Herkunftsland der Toten, es ist Ungarn, zu beerdigen.
Die Urne und den Laptop mit Floras übersetztem Tagebuch immer bei sich, wird es eine Reise im Außen wie im Innen.

Vor ihm entfaltet sich, beim Lesen des Tagebuches ein Paralleluniversum.
Gedanken und Gefühle seiner Frau schienen wenig kongruent mit dem zu sein, was sich im Sichtbaren als ihre Persönlichkeit wahrnehmen ließ. Vielleicht war auch Darius, der der nicht in der Lage war mehr wahrzunehmen, als das Sichtbare und eventuell nicht genau hinschaute.
Flora, ein "Niemandskind" am Leben gescheitert und Darius durch den doppelten Verlust (erst der Job, dann die Frau) in seinem Sein tief erschüttert.

Auf seiner Reise, die auch dazu dienen soll, ihn dem Leben zurückzugeben, erlebt er viel. So begegnet Darius der jungen Oda, die ihn irgendwie an seine Frau erinnert, nur um sie später wieder zu verlieren. Letztendlich endet die Reise in einem Fiasko. Weder ist die Asche begraben, noch Darius dem Reich zwischen Leben und Tod
entronnen.
Müder und desillusionierter, maroder und hoffnungsloser erscheint Darius Kopp am Ende des Romans, der vermutlich nicht das Ende seiner Reise ist.
Zunächst war ich irritiert von der Zweiteilung des Textes. Beide Erzählstränge sind durch eine horizontale Linie voneinander getrennt.
Ich habe experimentiert und mich dafür entschieden Kapitel für Kapitel, erst Darius Text und dann Floras zu lesen. Der Text innerhalb der Seite hatte (jedenfalls für mich nicht ersichtlich) keinen Bezug zueinander. Die Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich auf beeindruckende Weise.
Während der Text von Darius Kopp einheitlich fließt, zersplittert Floras Sicht der Dinge wie in einem Kaleidoskop. Trotz des Fragmentarischen, das sicher dem Tagebuchschreiben zuzuschreiben ist, bleibt der Text gut lesbar. Floras Innenwelt ist beklemmend klar und hoffnungslos.
Darius Roadmovie dagegen ist eher eine Beschreibung des Erlebten von außen.
Flora lotet die Tiefe aus. Obwohl sie die Sinnfrage nicht stellt, ist sie doch überall zwischen den Zeilen zu finden.
Erholen konnte ich mich bei Darius, aber gegen Ende des Buches, begann man zu ahnen, dass die Leere und Hoffnungslosigkeit (die Bakterien der Schwermut, wie sie Floras Psychologin bezeichnete) einen neuen Ort gefunden hatten. Es war der Moment, in dem ich sagte: "genug."
Ein Buch das keine Hoffnung macht und dabei sprachlich messerscharf seziert.

Ein Buch, dass ich schon jetzt zu meinen Lieblingsbüchern zähle.

Der Roman erschien im Luchterhand Literaturverlag und erhielt 2013 den Deutschen Buchpreis.

[...]
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Juli 2014
Es ist selten, dass ich Bewertungen von vernichtend bis begeistert zu ein und demselben Buch irgendwie nachempfinden kann. Auch ich war nicht in der Lage, diesen Roman in einem fort zu lesen und durchgehend gefesselt und fasziniert zu sein. Terézia Moras andere Romane ("Alle Tage“ und "Der einzige Mann auf dem Kontinent“) habe ich ebenfalls gelesen und kann feststellen, dass man, wenn man einen Roman kennt, noch lange nicht die anderen kennt.

Die Hauptfigur und Ich-Erzähler Darius Kopp ist dem erfahrenen Mora-Leser aus dem Roman "Der einzige Mann auf dem Kontinent“ bekannt. Kopp ist ein IT-Spezialist (wie Moras Mann, wenn ich nicht irre), der schleichend arbeitslos wird, als sich der Arbeitgeber, zu dem er in den letzten Wochen keinen Kontakt mehr aufbauen konnte, irgendwie in Luft auflöst. Die Virtualität der IT-Branche wird hier auf die Spitze getrieben. In "Das Ungeheuer“ nun geht es um die Verarbeitung des Todes von Kopps Partnerin, der Ungarin (wie Mora) Flora, Übersetzerin (wie Mora) und Aushilfskraft in allen möglichen Gewerben. Flora litt lange Jahre an einer Depression, die Kopp verborgen blieb und nahm sich das Leben. Darius Kopp traf das unvermittelt, wenn auch klar wird, dass die letzte Zeit alles andere als einfach, schon gar nicht harmonisch war.

Das Besondere an diesem Roman ist eine tatsächliche Zweiteilung. Alle Seiten haben einen oberen Bereich, der der Erzählung Kopps vorbehalten ist. Und einen unteren, etwas kleineren Bereich, der Tagebucheintragungen und wissenschaftliche Kurztexte aus der Hinterlassenschaft Floras umfasst, die Kopp nach deren Tod entdeckte und aus dem Ungarischen übersetzen ließ. Und so macht er sich, Zeit hat er ja, mit diesem Manuskript und später auch mit der Urne und Floras Asche auf den Weg zuerst nach Ungarn in die Heimat Floras, wo sich Gegenwart und Vergangenheit mischen, und dann weiter über Kroatien und Albanien bis nach Georgien, immer auf der Suche nach Erkenntnis. Überall trifft er Menschen, wohnt bei diesen, wird absorbiert und wieder ausgespuckt, bleibt am Ende alleine und einsam. Wie Flora in ihrer Depression.

Der Roman ist sehr schwer zu lesen, wie ich finde. Bewundernswert und möglicherweise auch der Grund für die Auszeichnung für den besten Roman im Rahmen des "Deutschen Buchpreises 2013“ ist die Art und Weise, wie Terézia Mora in den Kopf vor allem von Flora schlüpft und allen Lesern deutlich macht, wie komplex eine solche psychische Erkrankung ist, wie schwer deren Behandlung.

Jede Leserin und jeder Leser wird eine eigene Vorgehensweise finden, um die beiden unabhängig zueinander stehenden Teile zu lesen. Anfangs versuchte ich durch sehr häufiges Wechseln voranzukommen, scheiterte aber. Später las ich dann große Abschnitte, teilweise 50 und mehr Seiten des einen, bevor ich wieder zurückblätterte zum anderen, um dort voranzukommen. Letzteres erwies sich für mich als zielführender. Auch wenn ich lange brauchte, etwa eineinhalb Monate, um den Roman zu Ende zu lesen, habe ich es dennoch nicht bereut. "Lesen als Arbeit“ erscheint mir ein passendes Motto zu sein.
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