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Das Tom Peters Phänomen: Der Aufstieg eines Management-Gurus Gebundene Ausgabe – 19. August 1998


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Er hat eine ganze Branche ins Leben gerufen -- die der Managementgurus. Dort tummelt sich eine bunte Schar: führende Universitätsprofessoren, Unternehmensberater und eine ganze Reihe von Scharlatanen. Zwischen den Megahonoraren, der Schaumschlägerei und den leeren Phrasen steht Tom Peters. Für ein eintägiges Seminar kassiert er mittlerweile zwischen 65.000 und 90.000 Dollar.

Wie war diese sagenhafte Karriere nur möglich? Was für ein Mensch ist Tom Peters? In der Biographie Das Tom Peters Phänomen geht Stuart Crainer all diesen Fragen nach. Akribisch mit vielen liebenswerten Details geschmückt, zeichnet der Verfasser die wichtigsten Etappen auf dem Weg zum Erfolg nach. Die Schilderungen aus der Kindheit und Studentenzeit, der Einsatz in Vietnam, seine Arbeit als Unternehmensberater und der Erfolg als Buchautor bringen dem Leser die Person Tom Peters schnell näher. Besonderen Wert erhält das Buch durch die vielen persönlichen Erinnerungen, die der Managementguru in zahlreichen Passagen beisteuert.

Trotz der aktiven Mitarbeit Tom Peters, bewahrt sich Crainer die nötige Distanz. Kritisch beleuchtet er die Beraterbranche, die sich von einer exzentrischen, akademischen Randgruppe zu einem Massenphänomen gemausert hat.

Fazit: Überzeugte Anhänger von Tom Peters haben für dieses Biographie bestimmt schon einen Platz auf ihrem Bücherregal reserviert.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vordenker in der Managementtheorie arbeiten mit immer mehr PR- Aufwand und immer großartiger klingenden, aber inhaltslosen Schlagwörtern. Dieses Phänomen hat auch Tom Peters erlebt oder - wie seine Kritiker sagen würden - erfunden. Dieser Trend wird nicht nur von den Forschungsinteressen der Universitätsdozenten oder den Bedürfnissen der Unternehmen, sondern auch von den Medien beeinflußt. Je nach Sichtweise kann man dies dem beträchtlichen finanziellen Verdienst zuschreiben, der jenen winkt, die mit der nächsten klugen Idee die Welt erobern, oder als Anzeichen für die immer hektischeren Versuche der Manager, die Entwicklungen in der Geschäftswelt zu verstehen. Man kann das Ideenkarussel aber auch positiver interpretieren, nämlich als Indiz für die zentrale Bedeutung wirksamer Unternehmensführung für die Volkswirtschaften und Völker der Erde.
Obwohl die Managementtheoretiker ihre "revolutionären" Referenzen von den höchsten Dächern und stolzesten Bühnen verkünden, behagt ihnen das Etikett "Guru" überhaupt nicht. Sie sind entsetzt, wenn man sie fragt: "Halten Sie sich selbst für einen Managementguru?" Diese Frage lohnt sich schon allein deshalb, weil man sie damit so wunderbar ärgern kann. Nach einem harten Arbeitstag, an dem sie sich im Schweiße ihres Angesichts 50.000 Dollar oder mehr verdient haben, ist das letzte, mit dem sie konfrontiert werden möchten, ein zynischer Besserwisser. Das Problem dabei ist, daß diese Leute gut mit den Medien umgehen können. Sie sind an die Frage gewöhnt. Sie verbergen ihre Entrüstung und Empörung und wehren sich mit einer perfekt eingeübten Antwort.
Wenn man sagt, daß Tom Peters der erste wahre Managementguru sei, ist das so ähnlich, als würde man behaupten, vor Elvis habe es keine Rockstars gegeben.
Ja, es gab Gurus vor Peters, aber er war derjenige, der aus der Tätigkeit eines Gurus einen Industriezweig machte. Er war der erste, und er war originell. "Tom schuf einen neuen Markt für Managementtheorie. Es handelt sich nicht um neue Konzepte, sondern um eine neue Sichtweise der bestehenden Theorie. Er hat sie der breiten Masse in einer beispiellosen Art und Weise zugänglich gemacht", meint Ralph Ardill, Marketingleiter der Firma Imagination, die Peters als Fallbeispiel verwendete.
Die Gurus haben sich von einer exzentrischen, akademischen Randgruppe, die nur aus einer Handvoll Intellektueller bestand, zu einem Massenphänomen gemausert. "In den letzten zehn Jahren haben Managementgurus durchaus genug getan, um einen Platz in ihren eigenen Fallstudien zu verdienen. Während sie früher nicht außergewöhnlich viel verdienten, sind sie heute geradezu unverschämt reich. Tom Peters bekommt für ein eintägiges Seminar zwischen 65.000 und 90.000 Dollar. Sie sind auch einflußreich. Manche Unternehmen wagen es kaum, eine neue Tapete auszuwählen, ohne einen Guru zu Rate zu ziehen", spottete der Economist im Jahr 1994.
Tom Peters ist der Begründer einer ganzen Branche. Nur wenige können das von sich behaupten: Henry Ford, vielleicht Steve Jobs oder Walt Disney. Das Problem dabei ist, daß diese Branche nicht unbedingt das ist, was er schaffen wollte. Eine Welt, in der sich alles nur darum dreht, genügend leere Phrasen zu dreschen, stellt keine hohen intellektuellen Anforderungen. Ebensowenig bringt sie einen offensichtlichen Gewinn für unsere Zivilisation. "Der erste Managementguru" ist keineswegs die Inschrift, die sich Peters für seinen Grabstein wünscht.
Die Branche, die Peters ins Leben gerufen hat, steht in der Presse in einem schlechten Ruf. Kaum eine Woche geht ins Land, in der nicht ein neuer Artikel, ein Bericht oder ein Buch Managementtheoretiker als publicitygierige Größenwahnsinnige verhöhnt, die völlig überbezahlt sind und in der Regel Ideen verkaufen, auf die man eigentlich mit einem Funken gesunden Menschenverstands von alleine kommen müßte. An diesen Vorwürfen ist etwas Wahres dran. Die meisten Gurus stammen aus einem ähnlichen Umfeld, und auch ihre Aussagen ähneln sich in weiten Teilen.


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