Neu:
16,00€16,00€
KOSTENFREIE Retouren
GRATIS Lieferung Freitag, 27. Oktober
Oder schnellste Lieferung Donnerstag, 26. Oktober. Bestellung innerhalb 13 Stdn. 43 Min.
Auf Lager
Zahlung
Sichere Transaktion
Versand
Amazon
Verkäufer
Amazon
Rückgaben
Retournierbar innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt
Gebraucht kaufen 11,69 €
Andere Verkäufer auf Amazon
+ 1,69 € Versandkosten
99 % positiv in den letzten 12 Monaten
+ 2,19 € Versandkosten
97 % positiv in den letzten 12 Monaten
+ 2,87 € Versandkosten
69 % positiv in den letzten 12 Monaten
Lade die kostenlose Kindle-App herunter und lese deine Kindle-Bücher sofort auf deinem Smartphone, Tablet oder Computer – kein Kindle-Gerät erforderlich.
Mit Kindle für Web kannst du sofort in deinem Browser lesen.
Scanne den folgenden Code mit deiner Mobiltelefonkamera und lade die Kindle-App herunter.
Bild nicht verfügbar
Farbe:
-
-
-
- Herunterladen, um dieses Videos wiederzugeben Flash Player
Den Autoren folgen
OK
Das Tagebuch der Menschheit: Was die Bibel über unsere Evolution verrät Taschenbuch – 17. November 2017
| Preis | Neu ab | Gebraucht ab |
|
Gebundenes Buch
"Bitte wiederholen" | — | 14,37 € |
- Kindle
12,99 € Lies mit kostenfreier App - Gebundenes Buch
14,37 €10 Gebraucht ab 14,37 € - Taschenbuch
16,00 €7 Gebraucht ab 11,70 € 13 Neu ab 16,00 €
Dieses Buch gibt es in einer neuen Auflage:
14,37 €
(388)
Nur noch 5 auf Lager
Kaufoptionen und Plus-Produkte
Gott wirft Adam und Eva aus dem Paradies, die Arche Noah übersteht die Sintflut und Jesus von Nazareth erweckt Tote zum Leben – die faszinierenden Geschichten der Bibel sind fester Bestandteil unserer Kultur. Und doch stecken sie voller Rätsel und Widersprüche, die auch jahrhundertelange theologische Kontroversen nicht lösen konnten. Der Evolutionsbiologe Carel van Schaik und der Historiker Kai Michel legen nun erstmals eine verborgene Seite der Bibel frei. Sie lesen die Heilige Schrift nicht als Wort Gottes, sondern als Tagebuch der Menschheit, das verblüffende Einblicke in die kulturelle Evolution des Homo sapiens bietet. Und plötzlich beginnen die alten Geschichten in neuem Licht zu funkeln.
Die Vertreibung aus dem Garten Eden markiert das wohl folgenreichste Ereignis der Menschheitsgeschichte: den Übergang vom Leben als Jäger und Sammler zum sesshaften Dasein mit Ackerbau und Viehzucht, das nicht nur zu Fortschritt, sondern auch zu Ungleichheit, Patriarchat und großen, anonymen Gesellschaften führte. Für die daraus resultierenden Probleme waren die Menschen aber weder biologisch noch kulturell gerüstet. Wie sie sich mühsam anpassten, wie sie versuchten, sich auf das bis dahin ungekannte Ausmaß menschlichen Leids in Gestalt von Ausbeutung, Krieg und Krankheiten einen Reim zu machen, das dokumentiert die Bibel auf erstaunliche Weise. Auch zeigt sie, woher das Bedürfnis nach Spiritualität stammt und weshalb die Menschen nicht schon immer die Angst vorm Tod umtrieb.
Die Autoren nehmen uns mit auf eine Reise voller Überraschungen, die von Eden über den Exodus aus Ägypten bis nach Golgatha und zur Apokalypse führt. Dabei eröffnet sich eine neue Perspektive auf die kulturelle Evolution des Menschen und der Religion. Wir begreifen, warum viele der biblischen Probleme uns bis zum heutigen Tage beschäftigen und warum nicht wenige von uns eine Sehnsucht nach dem Paradies verspüren. Die Bibel ist tatsächlich das Buch der Bücher. Sie geht uns selbst dann etwas an, wenn wir gar nicht an Gott glauben.
«Ein unglaublich aktuelles Buch, das tiefe Einblicke in die Rolle bietet, welche die Religion bei der Aufrechterhaltung traditioneller Geschlechterrollen und Machtstrukturen spielt.»
Sarah Blaffer Hrdy, Anthropologin und Autorin von «Mutter Natur: Die weibliche Seite der Evolution»
«Ein großes und großartiges Buch - voll überraschender, faszinierender, wichtiger und zum Nachdenken anregender Gedanken.»
Jared Diamond, Pulitzer-Preisträger
- Seitenzahl der Print-Ausgabe576 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberRowohlt Taschenbuch
- Erscheinungstermin17. November 2017
- Abmessungen12.5 x 3.14 x 18.9 cm
- ISBN-103499631334
- ISBN-13978-3499631337
Wird oft zusammen gekauft

Was kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel gesehen haben?
- Günstigster Preisin dieser Reihe von Produkten
Der König David Bericht (Stefan-Heym-Werkausgabe, Romane, Band 9)Taschenbuch - Höchste Bewertungin dieser Reihe von Produkten
Griff nach den Sternen: Nebra, Stonehenge, Babylon: Reise ins Universum der Himmelsscheibe | Auf der Spur sagenhafter Reiche, Könige und SterndeuterProf. Dr. Harald MellerGebundene Ausgabe
Von der Marke
Produktbeschreibung des Verlags
Wer sind wir wirklich? Angesichts der Kriege, Katastrophen und Pandemien unserer Tage stellt sich die Frage nach dem Wesen der Menschen mit größter Dringlichkeit. Der Anthropologe Carel van Schaik und der Historiker Kai Michel beantworten sie auf innovative Weise, indem sie konsequent Kultur und Biologie, Geschichte und Evolution zusammendenken. Sie nehmen dafür die komplette Menschheitsgeschichte in den Blick.
In ihrer Trilogie zeigen die Bestsellerautoren, dass die Bibel eine fantastische Erkenntnisquelle über die menschliche Natur ist, dass Frauen nicht schon immer um Gleichberechtigung kämpfen mussten und wir als Individuen keinesfalls schuld sind, wenn uns das moderne Leben absurd vorkommt oder in Depressionen stürzt.
Die gute Nachricht: So bedrückend die Zeiten sein mögen, Krieg, Katastrophen, aber auch die grassierenden Ungerechtigkeiten sind weder gott- noch naturgegeben. Es handelt sich um kulturelle Phänomene – und solche sind veränderbar. Wir können es definitiv besser.
|
|
|
|
|---|---|---|
Das Tagebuch der Menschheit„Ich hätte nie für möglich gehalten, dass sich die berühmten Geschichten über den Garten Eden, die Arche Noah oder die Bergpredigt als derart einzigartige Zeugnisse der Anthropologie erweisen würden.“ ― Jared Diamond |
Die Wahrheit über Eva„Die Wahrheit über Eva“ verbindet Erkenntnisse aus der Primatenforschung, Anthropologie, Archäologie, Literaturwissenschaft und Religionsgeschichte – kenntnisreich, schmissig geschrieben. Das ist mindestens so gut wie Hararis „Kurze Geschichte der Menschheit.“ ― Martina Läubli, NZZ am Sonntag |
Mensch sein„Gibt Hoffnung für die Zukunft. Kann ich allen nur ans Herz legen.“ ― Heike Specht im Deutschlandfunk Kultur |
Kai Michel & Carel van Schaik
Kai Michel, geboren 1967 in Hamburg, ist Historiker und Literaturwissenschaftler. Mit Carel van Schaik las er die Bibel als „Tagebuch der Menschheit"; zusammen legten sie mit „Die Wahrheit über Eva" eine preisgekrönte Analyse über die Erfindung der Ungleichheit der Geschlechter vor. Mit dem Archäologen Harald Meller schrieb Michel die Bestseller „Die Himmelsscheibe von Nebra" und „Das Rätsel der Schamanin". Er lebt als Buchautor in Zürich und im Schwarzwald.
Carel van Schaik, geboren 1953 in Rotterdam, ist Verhaltensforscher und Evolutionsbiologe. Er erforscht die Wurzeln der menschlichen Kultur und Intelligenz bei Menschenaffen. Er war Professor an der Duke University in den USA und Professor für biologische Anthropologie an der Universität Zürich, wo er als Direktor dem Anthropologischen Institut und Museum vorstand. Carel van Schaik ist korrespondierendes Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften und Fellow der Max-Planck-Gesellschaft. Er lebt in Zürich.
Produktbeschreibungen
Pressestimmen
Ihr Versuch, die Bibel in einer biologisch-anthropologisch inspirierten Perspektive ganz anders als bisher üblich zu lesen, überzeugt durch entschiedenen Mut zu Originalität und Selbstdenken. -- Friedrich Wilhelm Graf ― Die Welt
Eine Offenbarung (eine intellektuelle)! Leser dieses Buches werden die Bibel nie mehr auf dieselbe Weise betrachten wie zuvor ― Michael Tomasello
tolles Buch ... wahnsinnig interessant. -- Mike Müller ― SRF 2 Kultur
beeindruckend eigenwillige Analysen biblischer Texte. -- Clemens Klünemann ― Neue Zürcher Zeitung
auch für Heiden und Atheisten spannend. -- Karlen Vesper ― Neues Deutschland
Die Bibel hat kein Mindesthaltbarkeitsdatum - sie enthält zeitlose Botschaften für alle... Carel von Schaik und Kai Michel bringen es auf den Punkt... -- Martin Tzschaschel ― P.M.
... erstaunlich auf der Höhe der theologischen Debatten... Die Autoren nennen die Bibel ein verdammt gutes Buch. Ihr eigenes Buch lädt zu ihrer Neuentdeckung und zu einer breiten Debatte ein. -- Norbert Copray ― Publik-Forum
Ein ungewöhnlicher und stellenweise amüsanter Blick auf das Buch der Bücher eine tolerante Weltsicht und wissenschaftliche Neugier vorausgesetzt. -- Lennart Pyritz ― Deutschlandfunk
Ein großer Wurf. Die Informationsfülle ist klug aufbereitet, der Stil ist angenehm klar. -- Paul Stoop ― Deutschlandfunk
Ein tolles Buch...ich kann es nur empfehlen. -- Veit Dinkelaker ― HR 2
hoher Unterhaltungsfaktor. ― ORF "Religion"
Die Bibel als Dokument, das die Grundlagen des Menschseins thematisiert und aber auch die Art und Weise, wie wir über den Menschen denken, entscheidend beeinflusst hat – das sind hochinteressante Fragestellungen. -- Konrad Schmid ― SRF
Wahnsinnig gut geschrieben. -- Kolja Mensing ― Deutschlandfunk Kultur
Ich hätte nie für möglich gehalten, dass sich die berühmten Geschichten über den Garten Eden, die Arche Noah oder die Bergpredigt als derart einzigartige Zeugnisse der Anthropologie erweisen würden. ― Jared Diamond
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Kai Michel, geboren 1967 in Hamburg, ist Historiker und Literaturwissenschaftler. Mit Carel van Schaik las er die Bibel als «Tagebuch der Menschheit»; zusammen legten sie mit «Die Wahrheit über Eva» eine preisgekrönte Analyse über die Erfindung der Ungleichheit der Geschlechter vor. Mit dem Archäologen Harald Meller schrieb Michel die Bestseller «Die Himmelsscheibe von Nebra» und «Das Rätsel der Schamanin». Er lebt als Buchautor in Zürich und im Schwarzwald.
Produktinformation
- Herausgeber : Rowohlt Taschenbuch; 9. Edition (17. November 2017)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 576 Seiten
- ISBN-10 : 3499631334
- ISBN-13 : 978-3499631337
- Originaltitel : The Good Book of Human Nature. An Evolutionary Reading of the Bible
- Abmessungen : 12.5 x 3.14 x 18.9 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19,615 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 8 in Anthropologie der Naturwissenschaft & Technik (Bücher)
- Nr. 10 in Kulturgeschichte (Bücher)
- Nr. 12 in Biblische Geografie & Archäologie
- Kundenrezensionen:
Über die Autoren

Carel van Schaik, geboren 1953, ist Anthropologe und Evolutionsbiologe. Von 1989 bis 2004 war er Professor an der Duke University, USA. Seitdem ist er Direktor des Instituts und Museums für Anthropologie an der Universität Zürich. Er erforscht die Wurzeln der menschlichen Kultur und Intelligenz bei Menschenaffen.

Kai Michel, geboren 1967 in Hamburg, ist Historiker und Literaturwissenschaftler. Er hat von "GEO" über "Die Zeit" bis zur "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" für die großen deutschsprachigen Medien geschrieben. Er lebt als Buchautor in Zürich und im Schwarzwald.
Kundenrezensionen
Kundenbewertungen, einschließlich Produkt-Sternebewertungen, helfen Kunden, mehr über das Produkt zu erfahren und zu entscheiden, ob es das richtige Produkt für sie ist.
Um die Gesamtbewertung der Sterne und die prozentuale Aufschlüsselung nach Sternen zu berechnen, verwenden wir keinen einfachen Durchschnitt. Stattdessen berücksichtigt unser System beispielsweise, wie aktuell eine Bewertung ist und ob der Prüfer den Artikel bei Amazon gekauft hat. Es wurden auch Bewertungen analysiert, um die Vertrauenswürdigkeit zu überprüfen.
Erfahren Sie mehr darüber, wie Kundenbewertungen bei Amazon funktionieren.-
Spitzenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuche es später erneut.
Die Autoren können von den Geschichten des alten Testamentes bis hin zu den Lehren Jesu im neuen Testament nachweisen, dass die Menschen mit der Idee des Göttlichen einerseits über ihre erste, biologische Natur verbunden waren, welche einer Moral der Vergebung und Versöhnung zugeneigt blieb, während sie andererseits die Vorstellung eines himmlischen Herrschers zu dem Zwecke bemühten, gesellschaftliche Konventionen aufrecht zu erhalten, welche für das Zusammenleben agrarisch verfasster Gesellschaften zwar notwendig waren, der ersten, biologischen Natur jedoch widersprachen. So entstanden also der Gott der Versöhnung und des Trostes, welcher die erste Natur anrührte, parallel zum richtenden Herren, welcher die zweite, sozialisierte, Natur gegen die Versuchung der eigenen Biologie stützte, wie auch schließlich der abstrakte Gott der Philosophen und Systematiker, die sich bemühten, solche Widersprüche zu glätten und andererseits die Unangreifbarkeit der Idee Gottes gegen allen Zweifel zu sichern.
Fruchtbar für unsere heutige Situation, in denen der organisierte Atheismus genauso auf dem Vormarsch ist wie die Praxis der Meditation und anderer östlicher kontemplativer Methoden, ist die klare Analyse, wie der Mensch sich seinen Gott als Begriff und Vorstellung schuf, und wie er sich dadurch wichtigen Herausforderungen der "conditio humana" zu stellen suchte.
Es ist nämlich tatsächlich so, dass der Mensch eine Natur besitzt, die ihn mit Neigungen und Verlangen ausstattet, und gewiss war das Durchbrechen der Menschlichen Natur durch die Einhegungen kultureller Restriktionen schon immer ein Problem. Aber ein bloßes "Befreien" dieser Natur, in einem primitiv verstandenen Reichianismus oder auf Grundlage einer schlecht verdauten Marcuse-Lektüre, verkennt die rekursive Vertracktheit der Angelegenheit. Der Mensch hat ja keine Natur im natürlichen Raum, sondern ist immer, auch schon als Jäger und Sammler, Erschaffer und Gestalter seiner Umwelt. Insofern ist er niemals an seine Umwelt angepasst, da seine evolutionäre Entwicklung schon seit Adam und Eva nicht mehr mit seiner kulturellen mithalten kann. Sein Begehren hört deshalb spätestens dann auf, harmlos zu sein, wo er beispielsweise beginnt, sich zu Tode zu fressen, weil die Natur ihm zwar eine Sättigung aber keine hinreichende Mäßigung eingebaut hat. Andere Beispiele einer in der Zivilisation fehlgehenden Biologie wären leicht zu finden, auf dem Gebiet der Sexualität oder der Aggression etwa.
Andererseits kann die Kultur sich nicht ungestraft von den evolutionären Imperativen lossagen. Man nimmt Frauen nicht ungestraft die Partnerwahl, man schließt nicht ungestraft junge Männer von den Möglichkeiten der Verpaarung aus. Hier sind mächtige instinktive Kräfte am Werk, die ihre Legitimation im Überleben der ihnen zugrundeliegenden Gene haben, und die sich deshalb zurecht nicht um die Probleme der Zivilisation scheren.
Es kann also der Mensch seiner Natur nicht vollständig nachgeben, während er andererseits sie auch nicht ungestraft übergeht. Er steht so zwischen zwei legitimen Instanzen, die beide immerfort gegeneinander austariert werden müssen, insbesondere durch die Gabe der Differenzierung, basierend auf einem profunden Urteilsvermögen, das in Kenntnis des eigenen Selbst und Kenntnis der gerechtfertigten moralischen Ansprüche an sich und andere wurzelt. Mit einem Wort: Der Mensch ist verdammt zur Weisheit. Ohne diese Weisheit ist er ebenfalls verdammt, nämlich entweder sich am Zerfall seiner Kultur zu beteiligen, oder sich gegen seine eigenen Gene zu wenden, sich ins eigene Fleisch zu schneiden, sich als Lebewesen zu verleugnen also.
Und dort hilft uns nun, bei aller klugen Analyse der Autoren, deren Atheismus nicht weiter. Denn der Mensch muss für das geschilderte Problem eine Antwort finden, welche noch über das Wissen der Bibel hinausgeht, sie muss eine noch tiefere Weisheit auf einem weit höheren, nämlich modernen Reflexionsniveau schöpfen. Dies geht nur mit einem Maß an Selbsttransformation und disziplinierter Selbstentdeckung, wie sie in den religiösen Übungssystemen sehr wohl, bei areligiösen Weltmenschen aber leider sehr selten zu finden ist.
Dennoch ist die Lektüre eine Bereicherung auch für religiöse Menschen, und zwar gerade deshalb, weil das Buch etliche unhinterfragte Begriffe sauber historisch und anthropologisch dekonstruiert, und so aus dem Weg räumt, um eine klarere Sicht auf das Problem des Menschseins zu ermöglichen.
Nur schon deswegen muss man das Werk jedem an Verständnis für die aktuellen politische Konstellationen und die Spannungen auf unserem Planten Interessierten das Buch als Pflichtlektüre auf die To-Do-Liste setzen.
Auch wenn die Meriten dieses Ansatzes eine längere positive Rezension verdient hätten - angesichts der generell positiven Aufnahme des Werkes in den Bewertungen von Amazon beschränke ich mich hier auf die (aus meiner Sicht) eklatanten Fehlbeurteilungen:
(1) Monogamie ist nicht human
Auch wenn die Autoren immer wieder auf die "eingebaute" Monogamie des Homo Sapiens verweisen - das ist für die Nomadischen Vorfahren, die unser Genom geprägt haben, schlicht eine Lüge. Biologische und genetische Beweise trägt jeder menschliche Körper heute noch mit sich rum. Details: Beginnen Sie mit Why Is the Penis Shaped Like That? dann können Sie mit Autoren wie Warum macht Sex Spaß?: Die Evolution der menschlichen Sexualität fortfahren.
(2) Freund / Feind
Natürlich hat der Mensch ein eingebautes Freund/Feind-Programm. Es ist sogar etwas differenzierter, als die Autoren das darstellen. Bei irgendeinem Reiz - z.B. wenn Sie in einem Zimmer oder Vorlesungsraum sind, und die Türe offnet sich - läuft das genetische Programm #1 ab:
Frage 1: Ist das gefährlich? wenn ja - Flucht/Kampf-Programm anschalten
Frage 2: Wenn nicht gefährlich: Kann man das Essen?
Frage 3: Wenn nein: Kann man das Bumsen?
Wenn 1-3 NEIN - Weiterschlafen, Weiterdösen, Weiter-TV-Schauen oder Compi-Spiele-Spielen.
Was dabei fehlt: Wenn sich zwei Nomadische Horden begegenen, muss daraus nicht Krieg resultieren. Es kann auch ein fröhliches Rudelbumsen mit einer erwünschten Genauffrischung resultieren, und nicht alle Männlein und Weiblein bleiben bei der angestammten Horde. Exotik hat grossen Reiz. Schauen Sie mal auf die Pornoseiten eines beliebigen Anbieters!
(3) Sippenhaft
Ist ein Ausdruck der mythischen Kulturstufe. Diese wurde durch die Rationalität der Aufklärung überwunden - im Westen. In der Türkei, Arabien, Afrika, und generell im Osten ist es die vorherrschende kulturelle Wahrnehmung.
Die neueste Erfindung der Chinesischen Kommunistischen Partei (=eine mythische Organisation, die keine rationalen Argumente berücksichtig, so wenig wie der Vatikan) macht Familien gegenseitig verantwortlich, für die Webseiten, die sie aufrufen und die Links, die sie klicken. Falsche Links - schlechtes Credit Rating - kein Eigenheim. Pure Mythologie.
Insgesamt: Die Autoren dürften sich noch von ihren eigenen kulturellen Vorurteilen lösen...
Spitzenrezensionen aus anderen Ländern
Un libro interessantissimo che si legge come un giallo!











