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am 10. Dezember 2016
Ich habe das Hörbuch im Auto abgespielt und öfter überlegt, vorzuspulen. Und zwar immer dann, wenn Frau Durant schon wieder duschen ging, sich die Haare wusch, sich einen sauberen Slip anzog usw. oder sich Brot schmierte, die, wievielte ?, Zigarette rauchte usw usv.
So eine detaillierte Beschreibung hätte ich mir eher für die Geschichte selbst an manchen Stellen gewünscht.
Allerdings war die an einigen Stellen echt Haarsträubend und einiges Vorhersehbar. Dadurch ist viel Spannung verloren gegangen. Über die Vertrauensseligkeit habe ich mich auch oft gewundert, weil ja an anderer Stelle immer auf die Vernetzung des OV bis in die höchsten Kreise hingewiesen wurde. Diese Intuition hätte ich auch gern.
Die Story hätte gut sein können, wenn die Stellen, die wie Anweisungen eines Regisseurs beim Dreh klingen, nicht so nervend gewesen wären.
Das hat mir den Hörgenuss doch deutlich verdorben.
Eingeschlafen bin ich aber trotzdem nicht, während der Fahrt daher zwei Sterne
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am 17. Juli 2017
Nur durch Julia Durants Hartnäckigkeit wird der Mord und der Selbstmord von Andreas Wiesner als das erkannt was es in Wirklichkeit war – Doppelmord. Aber während der schwierigen Ermittlungen wird erst das Ausmaß der Korruption und die Brutalität mit denen die Täter agieren und manipulieren annähernd aufgedeckt.
Dieser Krimi hat mich schon ganz schön verschreckt und aufgewühlt. Wenn das wirklich in Ansätzen der Realität entspricht, dann ist das in meinen Augen einfach erschreckend. Das kommt ja einer Weltverschwörung gleich - traurige Welt.
Kommissarin Durant ist zwar oft sehr impulsiv und ruppig, aber dadurch wirkt sie meiner Meinung nach authentisch und lebensnah. Wer so einen Job verrichten muss, der muss einfach so sein. Auf der anderen Seite hat sie aber auch einen wichen Kern, den sie aber nur ihrem Vater gegenüber zeigt und bei dem sie auch ihre Zweifel und Selbstzweifel äußert. Er stellt ihren Ruhepol dar. Ihre Dialoge fand ich zum Teil sehr ergreifend.
Dieser Krimi ist spannend geschrieben, darum empfehle ich ihn auch allen Krimi-Fans uneingeschränkt weiter. Von mir gibt‘s 4 Lese-Sterne.
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am 3. April 2008
Andreas Franz ist es mit diesem Buch gelungen das Thema " organisierte Verbrechen" auf den Punkt zu bringen. Seinen Mut zu diesem Thema offen zu schreiben hat mich persönlich überzeugt. Seine Ausdrucksweise und Sprache sind toll. Er schafft es den Leser in einen Bann zu ziehen und aus dem kommt er selbst nach dem "zuendelesen" nicht mehr raus. Das Thema wird mich lange beschäftigen und es ist auch ein Warnschuss, die Augen offen zu halten. Es freut mich dass dieses Buch - in Deutschland veröffentlicht wurde.
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In Frankfurt wird der Juwelier Andreas Wiesner zusammen mit einer Prostituierten tot aufgefunden, er soll erst die Frau und dann sich selbst erschossen haben. Die Kriminalkommissarin Julia Durant vermutet mehr dahinter und soll bald Recht bekommen. Beide sind ermordet worden, von einem Tatverdächtigen fehlt allerdings jede Spur. Könnten eventuell seine Kollegin Helena Maric oder sein Bruder, der Bänker Thomas Wiesner, etwas damit zu tun haben? Immer mehr Hinweise deuten auf das organisierte Verbrechen hin und die Suche nach den Verantwortlichen scheint für Julia Durant einem Kampf gegen Windmühlen zu gleichen, Beweise verschwinden und selbst ihre Kollegen und Vorgesetzten scheinen nicht frei von Korruption...

Dies ist mein zweiter Roman von Andreas Franz und auch hier hat sich das Lesen wieder mehr als gelohnt. Er versteht es wirklich den Leser zu fesseln, sowie ihn mit gesellschaftskritischen Aspekten zum Nachdenken zu bewegen. Die Kommissarin ist sympathisch, aber auch mit genügend Fehlern behaftet um nicht zu einer unrealistischen Heldin zu werden. Die Fälle scheinen gut recherchiert (siehe auch das erklärende Nachwort) und sind mehr als spannend beschrieben. Dieser Roman kann durchaus mit internationalen Krimis mithalten und wird sicher nicht mein letztes Buch vom Autor geblieben sein - sehr empfehlenswert!
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am 12. Juni 2012
Julia Durant ist mit Abstand die unsympathischste Kommisarin, die die internationale Thrillerszene zu bieten hat. Respekt, so einen unangenehmen Charakter muss man erstmal erschaffen. Obwohl ich mir das im Fall der Julia Durant eigentlich sehr einfach vorstelle. Es sind nur die folgenden Schritte zu beachten:

1) Es muss genügend Bier im Kühlschrank sein, dass Frau Durant die Dosen immer in einem Zug leeren kann (sexy...).
2) Man hängt einfach an jeden Satz, den sie sagt ein "kapiert?!", "dazu bin ich gerade überhaupt nicht aufgelegt!"
3) Ein "Julia Durant grinste" passt eigentlich bei jeder noch so makaberen Angelegeneheit. Besonders wenn man sich noch machohaft über die Sexualgewohnheiten eines Opfers bei der Autopsie auslässt.
4) Absolute Unzrurechnungsfähigkeit rockt! Von einem Moment auf den anderen unbegründet biestig zu reagieren unterstreicht wohl nur ihre Toughheit.
5) Man gibt ihr einen willenlosen und devoten Partner, der sie auch noch liebt, wenn sie ihn wie einen Fünfjährigen behandelt ("Dominik, wir sprechen uns deswegen noch [...] und jetzt lass deine blöden Kommentare, dazu bin ich gerade nicht aufgelegt!")

Ich glaub ich könnte ewig so weiter machen und muss gestehen, dass ich mir auf fast jeder Seite wünschte, die Frau würde doch endlich mal in einen Schusswechsel mit tödlichem Ausgang verwickelt sein.
Das Schlimme ist allerdings, dass die anderen Charaktere nicht unbedingt besser sind. Schulze ist wohl der Depp der Nation ("Och, ich schreib ne Reportage darüber, wie verdammt gefährlich die Mafia ist, die haben mir auch schon mehrfach gedroht, aber das ist doch nur Säbelrasseln"). Durants Chef lässt sich von ihr herumkommandieren und angranteln und die zwei Lemminge Hellmer und Hellmer 2 (mir is der Name entfallen) dienen eigentlich nur der Dekoration.
So...alles weitere wurde schon in den anderen Rezensionen erwähnt. Es ist wirklich peinlich, dass das zu Deutschlands besten Thrillern deklariert wird. Rosamunde Pilcher/Barbara Cartland lesen auch viele gerne, aber hier redet sich keiner ein, ein literarisches Meisterwerk vor sich zu haben.

Ach, ja, warum ich das Buch zu Ende gelesen habe? Es war unheimlich spannend zu verfolgen, wie sich die Frankfurter Kripo (und ja, ich habe Respekt vor ECHTEN Polizisten) von Seite zu Seite lächerlicher gemacht hat.
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am 12. April 2013
Spätestens nach dem fünften Salamibrot mit Tomaten, das mit einer Dose Bier in einem Zug runtergespült wurde, wünschte ich mir, dass die zickige, unsympathische Ermittlerin, samt ihres geistigen Vaters , vom bösen (natürlich jüdischen) Auftragskiller gemeuchelt wird.
Mir drängt sich der Verdacht auf, dass der Verfasser dieses Machwerks die Literatur-Hausaufgabe seines zwölfjährigen Sohnes gestohlen und unredigiert übernommen hat.
Außer Kommissarin Durant (spricht sich das Dürond?) haben weder Hellmer, Kullmer, Berger, Küchler, Güttler, Müller, Meier, Wiesner, etc. etc. den rechten Durchblick und wenn dann Frau Superermittlerin all ihre tumben Kollegen mit Namen zur Soko zusammenruft wird's nur noch lächerlich. Der Hausmeister heißt natürlich Kunze, die ermordete Russin natürlich Puschkin und der steinreiche Staatsanwalt natürlich Blumenthal.
Meine Freundin ist Buchhändlerin. So sind mir schon etliche schlimme Leseexemplare unter die Augen gekommen. Was da manchmal zwischen zwei Buchdeckel gepresst wird ist eine Zumutung, aber dieser "Erschreckend realistische" Plot, wobei die Betonung auf erschreckend liegt, schlägt allen literarischen Fässern den Boden aus.
Bleibt zu hoffen, dass Frau Durant an einem Salamibrot erstickt, weil sie vergessen hat es mit einer Dose Bier herunterzuspülen.
Leider kann man keine null Sterne vergeben.
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am 27. März 2010
Dieses Buch, das Andreas Franz etwa im Jahre 2000 geschrieben hat, hat mich wie bisher 7 andere Bücher von ihm sehr begeistert und wegen der heutigen Realitätsnähe überrascht... Durch die auch manchmal mit Nebensächlichkeitebn beschriebenen Protaganisten fühlt man sich wieder sehr gut in das Geschehen eingebunden und wird auch mit den zwischenmenschlichen Problemen sensibilisiert. Man hat das Gefühl, als würde man die Hauptpersonen persönlich gut kennen!
Wichtiger aber ist, man wird nach dieser Lektüre aufmerksamer und kritischer gegenüber dem Weltgeschehen, das von unsichtbaren Mächten durch Manipulationen stark beeinflusst werden kann. Für mich hat Andreas Franz schon vor 10 Jahren eine Voranhnung gehabt, was in den letzten Jahren vorallem durch Finanzmanipulationen wirklich eingetreten ist. Ich denke dabei an Hedge-Fonds, Lehmann-Bank, Feinstein, Maddox; Schwargeldkonten in Lichtenstein, Schweiz, etc... da wird man den Verdacht nicht los, dass mächtige, maffiose Verbindungen am Rad drehen und Regierungen nur zuschauen können.
Was den Frankfurter Raum betrifft ist aktuell die Steueraffäre von Wolski, dem Ehemann einer Verfassungsrechtlerin und Richterin, sehr brisant und ein guter Beleg für Beziehungen und Begünstigungen. Hier haben gleich zwei Finanzämter (Offenbach/Ffm) wegen "Arbeitsüberlastung" (?) versagt und dann gibt es noch die Affäre über die Ausbootung zweier erfolgreicher Steuerfahnder die frühzeitig wegen "Erwerbsunfähigkeit" in den Ruhestand geschickt wurden. ... lediglich von Morden ist nichts bekannt geworden.
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am 25. Dezember 2012
... ich bin sehr zwiegespalten.

Die Dialoge waren dermaßen hölzern. Klar fand ich es auch schon bei den vorherigen Bänden merkwürdig - eine junge Polizistin, die nur Stullen, Tomatentütensuppen und Dosenbier zu sich nimmt. Die Beschreibungen Durants Nahrungsaufnahme in kurzen abgehakten Sätzen. Sollte das ein Running-Gag sein? Langsam ödet es mich an.

Die Geschichte um das organisierte Verbrechen hätte echt gut sein können, wenn eben diese Dialoge nicht gewesen wären (kein Mensch spricht so) und auch einige Handlungen der Akteure sind nicht gerade glaubwürdig.
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am 5. April 2008
Es geht in dieses Hörbuch stark darum was die Hauptpersonen fühlen, ihre Verhältnisse und gegenseitige Gefühle. Die Handlung ist zu langsam, und ist trotz das brisante Thema niemals spannend. Habe mich wirklich muhe geben müssen es zu ende zu hören. Die MP3 zugäbe ist ein Schlechtes Machwerk, zusammengestellt ohne es jemals zurück zu hören, denn die letzte Vokale jeder MP3 fehlt, manchmal ganze Wörter am ende des Satzes werden abgekappt.
Es ist entweder schlecht geschrieben, oder schlecht gekürzt worden, teilen der Handlung fehlen. Außerdem rauchen die Hauptpersonen ständig, und hören Rockmusik, was wohl einiges sagt über die Schriftstellerin.
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am 13. Dezember 2010
Ich möchte daher meine Rezension recht kurz fassen.

3 Sterne weil ich eigentlich bis zum Schluss gespannt war, wie es ausgeht.

Aber:

Julia Durant ist in ihrem Wesen wirklich eine seltsame Figur.
Ihr Denkschema ist meiner Meinung nach zu männlich, ich dachte oft, das würde keine Frau so sagen/denken, ob tough oder nicht. Das mit dem Dosenbier ist ab Seite 400 schon fast ein running gag.

Herr Franz schafft es, auf über 600 Seiten den Raum bzw. das Universum des Buches mit seinen handelnden Personen so klein bleiben zu lassen, dass es schon fast eine Leistung ist. Andere Autoren erschaffen eigene Mikrokosmen mit einer Fülle an Darstellern, bei denen man trotzdem nicht den Überblick verliert.

Und schlussendlich glaube ich, dass die Thematisierung des org. Verbrechens fast ein wenig paranoid ausufert. So schlecht ist die Welt wohl hoffentlich doch nicht.
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