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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
279
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am 21. August 2007
Mit ihrem historischen Roman "Das Spiel der Könige" entführt Rebecca Gablé ihre Leser erneut in die Welt des Mittelalters und in das Umfeld der Waringham - Familie. Sie hat sich dabei eine sehr schwierige Aufgabe gestellt, indem sie den dritten Teil der Waringham - Saga zur Zeit der Rosenkriege ansiedelt, einer Zeit, die geprägt ist vom Machtkampf der Häuser Lancaster und York um die englische Krone, geführt von Menschen, die fast alle Edward, Henry oder Richard hießen und Tausende von Menschen in einem Bruderkrieg in ihr Unglück stürzten. Um es vorweg zu nehmen: Rebecca Gablé hat diese Aufgabe hervorragend gemeistert. Scheinbar nahezu traumwandlerisch führt sie ihre Leser durch die Wirren dieser Phase der englischen Geschichte, zeigt äußerst unterhaltsam, dass "Das Spiel der Könige" vielmehr ein Spiel der Königsmacher ist, lässt uns historische Figuren hautnah erleben, mit fiktiven Figuren lachen und leiden und stellt glaubwürdig die inneren Konflikte von Lords, Rittern, Bauern und Bediensteten dar, die gezwungen sind, sich für eine Seite zu entscheiden.

Wie im ersten Teil der Waringham - Saga "Das Lächeln der Fortuna" und dem Nachfolgeband "Der Hüter der Rose" erzählt Rebecca Gablé englische Geschichte über eine fiktive dem englischen Königshaus nahestehenden Familie. Dabei scheut sie sich nicht, bezüglich der Charakterausgestaltung der äußerst umstrittenen und geheimnisvollen Figur Richard III. Position zu beziehen. Eine Entscheidung, über die man geteilter Meinung sein kann. Ihre Gründe, so zu entscheiden, werden von der Autorin im Nachwort plausibel erläutert.

Sprachlich dürfen sich Fans von Rebecca Gablé auf den bekannten flüssigen Schreibstil einstellen und auch erzählerisch behält Rebecca Gablé ihre bekannte Linie bei. So stellte sich bei mir bereits bei der ersten Seite ein wohliges Gefühl des wieder Zuhause Seins ein.

Was "Das Spiel der Könige" meines Erachtens zu Rebecca Gablés bestem historischen Roman bisher macht, ist ihre Ausgestaltung der Charaktere. In der Vergangenheit hatten ihre Charaktere Ecken und Kanten, mit Julian of Waringham führt sie aber einen Helden mit deutlichen Stärken und Schwächen ein; mit Seiten, die ihn dazu verleiten, Fehler zu machen oder gelegentlich Handlungsweisen zu ergreifen, die für sich allein besehen manchmal nicht verständlich oder nicht vertretbar sind.

Interessanterweise erlebe ich bei den historischen Romanen von Rebecca Gablé immer wieder ein eigenartiges Phänomen. Obwohl ich Charaktere viel lieber über Dialoge selbst entschlüssele als mir erzählen zu lassen, wie jemand ist und warum die Person in welcher Art und Weise reagiert, stört es mich bei Rebecca Gablé in keiner Weise, dass sie mir die Personen erklärt. Obwohl es mir wichtig ist, dass die Figuren eines Romans unterschiedliche Sprechstimmen haben und unterschiedliche Sprachstile haben, insbesondere wenn es Personen unterschiedlicher Herkunft sind, stört es mich bei Rebecca Gablé in keiner Weise, dass ihre Figuren alle eine sehr ähnliche Sprechstimme aufweisen. Warum es mich nicht stört? Ich kann es mir nicht erklären. Ich weiß auch nicht, wie es Rebecca Gablé schafft, dass knapp 1200 Seiten wie im Fluge vergehen. Ich werde dieser Frage aber mit größtem Vergnügen bei ihrem nächsten historischen Roman wieder auf den Grund gehen - je eher desto besser.

Der Lübbe-Verlag hat das gebundene Buch "Das Spiel der Könige" mit einem Lesebändchen und einem aufklappbaren Schutzumschlag, der auf der Innenseite einen großen Stammbaum der Waringhams enthält, herausgegeben. Als ergänzende Materialien enthält der Roman eine historische Karte, ein Personenverzeichnis, sehr hilfreiche Stammbäume der Häuser Lancaster, Tudor und York sowie der Neville und ein Nachwort der Autorin. Illustrationen von Jan Balaz machen das Buchinnere zu einem Schmuckstück.

"Das Spiel der Könige" ist der krönende Abschluss der Waringham - Trilogie, der die wirre Zeit der englischen Rosenkriege informativ, spannend und unterhaltend vermittelt, ohne jemals belehrend zu werden, und ist damit sowohl empfehlenswert für geschichtsinteressierte Leser als auch für Freunde von Familiensagas. Wer sich gleich in die Geschichte der Rosenkriege stürzen möchte, kann "Das Spiel der Könige" durchaus unabhängig von den beiden Vorgängerbänden lesen - das Ergebnis wird zweifellos sein, deren Lektüre schleunigst nachzuholen.

Spiel, Satz und Sieg für eine der aussichtsreichsten Thronanwärterinnen auf den Titel Königin des historischen Romans, wenn ich diesen vergeben könnte!
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am 10. Dezember 2007
Da kann man nur hoffen, dass es sich bei der Waringham Saga nicht um eine Trilogie handelt. 1200 Seiten in einer Woche, das gelingt mir nur in wenigen Fällen außerhalb des Sommerurlaubt. Rebecca Gablé aber hat es einmal mehr geschafft sich selbst zu übertreffen.
Zugegeben die Rosenkriege sind kompliziert. Aber nach nur wenigen Seiten ist man wieder voll im Stoff drin und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Darum: Rebecca Gable, ich flehe Sie an, schreiben Sie weiter. Die Geschichte von Heinrich VIII passt doch toll. Wir nehmen auch gerne noch Elisabeth I im 6. Teil mit.
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am 7. Oktober 2007
Gable Romane schlagen mich so sehr in den Bann, dass sogar ich, ein totale Taschenbuch Fanatiker, mir ein Hardcover Buch gekauft habe. Mit 1100 Seiten ein echter Wackerstein, aber trotzdem keine harte Lesekost. Luftig leicht schildert Gable den Krieg im 15 Jahrhundert zwischen dem Hause Lancaster und York. Welches Geschlecht verdient es, König von England zu sein? Das Hause Lancaster mit dem Senilen und verrückten König Henry? Der aber eine willensstarke Frau, König Magerite hinter sich hat. Oder doch eher das starke Geschlecht York mit König Edward? Ein blutiger Adelskrieg bricht aus, ein Bruderkrieg, in dem der Adel aufeinander los geht. Mit Ritterlichkeit ist es nicht mehr weit her, wenn die Macht im Vordergrund steht. Das Haus Waringham, vertreten durch die Zwillinge Julian und Blanche stecken mittendrin. Als treue Lancasterianer (letzendlich) auf der Seite von König Henry, das Erbe ihrer Vorfahren (Robin und John Waringham) verteidigend. Die Ereignisse sind, im Gegensatz zu den Vorgängerromanen, blutrünstiger geworden. Womit Gable die adeligen Machtspielchen würdigt. Man geht halt nicht grade zimperlich miteinader um. Trotzdem ziehen einen die Ereignisse in ihren Bann. Wie macht die Frau das nur immer, die richtige Atmosphäre zu erzeugen? Historie und Unterhaltung so gut zu Verpacken? Ich kann wahrlich keine Antwort darauf geben, aber es ist ihr erwartungsgemäß wieder einmal gelungen!!! LESEN!
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am 13. Dezember 2011
Die Geschichte ist wieder gut, obwohl es manchmal schon den Vorgänger-Geschichten stark ähnelt und daher nicht hintereinander gehört werden sollte, weil es dann langweilig werden kann. Es kommt einem dann vor, als wären die Namen nur vertauscht.

Rebecca Gablé liest einige Passagen selbst und das ist eine absolute Katastrophe! Sorry, das kann sie wirklich nicht und sollte das unbedingt lassen, weil die Geschichte bzw. Charaktere dadurch kaputt gemacht werden. Ärgerlich finde ich aber, dass ich als Kunde davon vorher nichts erfahre.
"Das Lächeln der Fortuna" und "Die Hüter der Rose" kann ich sehr empfehlen. Dieses Hörbuch allerdings nicht, da die Sprecherin Gablé mir nach einer Stunde die Freude daran genommen hat.
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am 20. September 2007
Sehnsüchtig erwartet und nicht enttäuscht.. in 3 Tagen leider (viel zu schnell) gelesen..
nur wenige Autoren bringen es fertig, dass ich mich während/nach der Lektüre des Buches noch weiter über die geschichtlichen Charaktere schlau mache.. Rebecca Gable schafft dies immer wieder.
Auch ich hatte zu Anfang meine Probleme mit Julian, der gar wenig mit seinem Großvater gemeinsam hat, aber sich während des Buches doch als sympathischer Charakter entwickelt, was mir wiederum sehr gut gefiehl. Seine innere Zerrissenheit , machen ihn auf seine Art liebenswert....
er kann oftmals nicht über seinen eigenen Schatten springen..
Trotz des Umfang des Buches hätte es von mir aus noch viel ausführlicher sein können..
Der Warringsham-Stammbaum im Umschlag des Buches ist sehr gelungen.
Bekommt so doch einen sehr anschaulichen Überblick.
volle 5 Sterne von mir.
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am 5. Oktober 2007
Gablé schafft in ihrem neuen historischen Roman ein farbenprächtiges Portrait der englischen Gesellschaft des 15. Jahrhunderts. Gekonnt erweckt sie dabei die schillernden Persönlichkeiten dieser Zeit zum Leben: den machtgierigen Warwick, "Königsmacher" genannt, den skrupellosen York und seinen rechtschaffenen Sohn Edward, den labilen, früh zum Greis gewordenen Henry VI. und seine kämpferische Königin Maguerite und viele andere.
Die Geschichte der Zwillinge Julian und Blanche, die versuchen, nicht zwischen den beiden Fronten zerrieben zu werden, schlägt den Leser in ihren Bann. Es ist die Lebensgeschichte einer Familie, mit all ihren Höhen und Tiefen, Notzeiten und Erfolgen, Schicksalsschlägen und kleinen und großen Siegen. Dabei wachsen die Hauptcharaktere dem Leser unwillkürlich ans Herz, mit all ihren kleinen Fehlern und Schwächen. Man fiebert mit, wenn Blanche und Julian sich durch die Gefahren, die hinter den Wegbiegungen lauern, kämpfen, für kurze Zeit ihr Glück zu finden glauben, nur um es dann wieder zwischen den Fingern zerrinnen zu sehen. Und es tut einem Leid, sie beide und jene, die sich ihnen angeschlossenen haben, auf der letzten Seite seufzend zu verabschieden.
Auch dieser neue Roman ist - wie von Gablé gewohnt - sehr gut recherchiert, mit vielen kleinen historischen Details gewürzt, die kaum auffallen und doch der Geschichte Leben einhauchen. Auch auf über 1100 Seiten verliert die Geschichte nicht an Spannung und es gibt kaum Längen.
"Das Spiel der Könige" erscheint zunächst als Hardcover, mit opulentem, farbenprächtigem Einband, in dem ein großer Stammbaum der Familie Waringham enthalten ist. Im Buch selbst sind auch Stammbäume der wichtigsten Adelsfamilien, deren Mitgliedern man in der Geschichte begegnen wird, enthalten, was einigen Überblick schafft. Das Buch enthält außerdem mehrere recht gute Illustrationen von Jan Balaz und eine farbige Karte vom England des 15. Jahrhundert, in der die wichtigsten Schauplätze eingetragen sind. Diese aufwendige Gestaltung ist verblüffend und dem Inhalt des Romans sehr angemessen.
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am 22. August 2007
Ein würdiger Abschluss der Waringham-Saga. Ich habe mir extra zwei Tage Vollzeit genommen um das Buch zu lesen. Und es war überhaupt kein Problem, denn dieses Buch legt man nicht so schnell wieder aus der Hand.
Wie in den anderen Bänden allerdings auch, werden in dem letzten Band die Charakter ausordentlich vertraulich dargestellt, so dass man nach kürzster Zeit glaubt den Personen wirklich begegnet zu sein bzw. sie zu kennen. Genial.
Für Fans von historischen Romanen sicherlich ein Muss.
5 Sterne - wenn möglich sogar mehr.
Freue mich schon auf weitere Bücher von R. Gablè.
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am 25. April 2008
Ich spare mir an diese Stelle die Beurteilung des Buches als solches - das haben die anderen Rezensenten vor mir schon zu genüge getan und mit deren positivem Urteil stimme ich größtenteils überein.

Aber warum musste Frau Gablé in dieser Hörbuchfassung unbedingt selbst lesen? Warum hat ihr das bei Lübbe-Audio niemand ausgeredet? Sie kann es nämlich nicht!

Rebecca Gablé liest wie eine mäßig begabte Schülerin auf einem Vorlesewettbewerb in Hintertupfingen: selbstverständlich fehlerfrei, aber total langweilig. Für eine professionelle Audioproduktion reicht das nicht! Gegenüber dem Profi Detlef Bierstedt (die Synchronstimme von George Cloony sowie Bill Pullman in "Independence Day") fällt sie so stark ab, dass die Geschichte während ihrer Passagen deutlich an Intensität und Kraft verliert.

Schade eigentlich ...
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am 20. Dezember 2007
... schreibt Rebecca Gablé auch dieses Buch. Schwierig zu lesen ist das Buch in der Hinsicht, dass alle gleich lautende Vornamen haben, aber dafür kann die Autorin wenig, sondern vielmehr die Historie. Allerdings bemüht sie sich sehr darum, Spitznamen zu finden, die es dem Leser ermöglichen, die Personen auseinander halten zu können, was ihr zumeist auch sehr gut gelingt.
Ansonsten ist das Buch gleichwertig mit all den anderen von ihr geschriebenen Büchern, die Geschichte ist spannend, in sich logisch - und macht Lust auf mehr.
Ich persönlich kann dieses Buch nur jedem empfehlen und wünsche viel Spaß beim Lesen!
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am 11. September 2007
Rebecca Gablé ist für mich die unschlagbare Königin der historischen Romane. Es gibt wohl keine(n) zweiten Schriftsteller, der so fundierte und fantasievolle Romane schreibt wie sie. Unschlagbar gut, wie sie Fakten und geschichtliche Daten in einen so spannenden Roman packen kann. Ich habe bis heute keinen vergleichbaren Schriftsteller(in) gefunden, der/die 'Geschichte' so zum Leben erwecken kann - von der ersten bis zu letzten Seite - 3 dicke Romane lang.
Das einzige Manko dieses Buches 'Das Spiel der Könige' beschreibt Frau Gablé in ihrem Nachwort selber: bei Dutzenden von Henrys und Edwards tut man sich etwas schwer. Um Licht und Lesbarkeit in diese Namensgleichheiten zu bringen hat sie Spitznamen und veränderte Schreibweisen hinzugenommen. (Ich gestehe, dass ich trotzdem manche Seite zurück geblättert habe um meiner Namensver(w)irrung Herr zu werden - oder manchmal einfach weiter gelesen und gewartet habe, bis ich wieder durchgeblickt habe).
Mein Fazit: absolut lesenswert.
Für Gablé-Einsteiger empfehle ich mit dem ersten Band der Waringham-Saga zu beginnen - Das Lächeln der Fortuna. Es geht aber auch anders herum. Sicher ist sowieso, dass man süchtig wird nach guten Gablé Romanen. Und ich hoffe, daß noch einige dieser Meisterwerke folgen werden.
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