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Das Schuldenimperium: Vom Niedergang des amerikanischen Weltreichs und der Entstehung einer globalen Finanzkrise Gebundene Ausgabe – 22. September 2006

3.7 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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"Mit spitzer Feder und Hang zu Sarkasmus wird geschildert, wie bedrohlich der Schuldenberg bereits ist." (STANDARD )

Klappentext

"Mit spitzer Feder und Hang zu Sarkasmus wird geschildert, wie bedrohlich der Schuldenberg bereits ist."
STANDARD

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Bill Boner ist Präsident von Agora Inc., einem der grössten Finanz-Pressekonzerne der Welt, der unter anderem den E-Mail-Newsletter "Daily Reckoning" heraus bringt. Bonner und Wiggin haben auch den internationalen Bestseller "Financial Reckoning Day" (Tag der finanziellen Abrechnung) geschrieben.

Ein sehr interessantes und spannend zu lesendes Buch, gespickt mit (für meinen Geschmack etwas zu viel) Ironie, mit aufschlussreichen Tabellen, vielen Insiderinformationen und noch mehr Fakten. Das Buch tritt mit seinen über 500 Seiten als ein "Schinken" auf. Dazu mein persönliches Fazit: Es gibt in diesem Buch viel zu viele Wiederholungen derselben Aussagen. Dieser Schinken könnte auf die Hälfte geschrumpft werden, ohne deshalb an Aussagekraft zu verlieren. Die Übersetzung aus dem Amerikanischen wurde wahrscheinlich mit einem Übersetzungsprogramm und anschliessenden Glättungen durch den Verlag gemacht. Ein gutes Deutsch (bzw. eine professionelle Übersetzung) liest sich einfach ganz anders. Punktabzug. Das Thema (das amerikanische Schuldenimperium) ist - angesichts der sich zusammenbrauenden globalen Finanzkrise - äussert brisant. Mir persönlich half diese Lektüre, die manipulative Strategie der "global Players" klarer zu verstehen und deren Wirkungen im Alltag besser zu erkennen. Die Autoren analysieren und begründen nicht nur die von Korruption und Lügen triefenden Hintergründe, weshalb das US-Imperium früher oder später fallen muss - woraus dann ein globales Erdbeben entstehen könnte - sie geben auch Tipps, wie der Einzelne sich darauf einstellen kann. Trotz einiger Mängel SEHR LESENSWERT!!!!
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Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENT am 14. Dezember 2006
Format: Gebundene Ausgabe
An diesem Buch sollte keiner einfach so vorbeigehen. Denn wenn Amerika ins Wanken gerät, dann droht auch dem Rest der Welt Ungemach. Und nur allzu bald könnte es so weit sein, wenn die Autoren Bonner und Wiggin mit ihrer Prophezeiung Recht behalten. Die beiden Finanzexperten zeigen anhand unzähliger Fakten, dass die USA auf einem Pulverfass sitzen: Konsum auf Pump, Immobilienspekulation und militärisches Engagement in der ganzen Welt lassen den amerikanischen Schuldenberg immer gewaltiger werden. Wann dieser Vulkan ausbricht, wissen auch die Autoren nicht. Aber in einem sehr packenden Stil, mit deutlichem Hang zum Sarkasmus, schildern sie detailliert, wie es zur Entstehung des Schuldenbergs kam und wie bedrohlich die Situation in den USA derzeit ist. Ihr Porträt der amerikanischen Verhältnisse macht den Leser nicht nur nachdenklich, sondern lässt ihn auch die Situation in Europa kritisch hinterfragen. Mit nur der Hälfte an Seiten und weniger Wiederholungen hätte das Werk allerdings erheblich an Qualität gewonnen. Auch der eine oder andere brauchbare Praxistipp wäre wünschenswert gewesen. Wir sind der Meinung: Für Investmentmanager und historisch Interessierte ist das Buch zu empfehlen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die wesentlichen Aussagen des Buches sind:
a)Die USA stellen ein Imperium dar und verhalten sich auch als solches
b)Im Unterschied zu geschichtlichen Imperien gründet der Kapitalzufluss in das amerikanische Imperium nich auf Tribuzahlungen sonderen auf Krediten.
c)Der Schuldenberg ist so gigantisch und wächst in so atemberaubenden Tempo dass an eine Rückzahlung durch die jetzige oder zukünftige Generationen nicht zu denken ist
d) in einem ansehbaren Zeitpunkt wird daher eine Abschreibung/ Entwertung der Schuld- und Vermögenstitel vorgenommen werden müssen, z.B. durch eine erneute Hyperinflation.
Diese Aussagen sind wichtig und richtig. Leider sind diese Aussagen im von den Autoren erzeugten "Lärm" der Worte, Annektoden, Erzählungen und Nebenschauplätzen nur schwerlich mehr auszumachen bzw. verlieren durch mantrahafte Wiederholung in immer neuem Gewand ihr Präganz und Brisanz.
Der Kolumnenschreiber-Hintergrund der Autoren ist dem Buch deutlich anzumerken. Ein Lektor der 250 Seiten streicht und einen klaren Pfad durch die verbleibenden sicher stellt, hätte dem Buch gut getan. Dennoch, das Thema ist zu wichtig und viel zu wenig im öffentlichen Diskurs. Und in einem haben die Autoren recht: nur mit viel Sarkasmus und schwarzem Humor lässt sich diese sich abzeichnende Tragödie überhaupt sprachlich verarbeiten.
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