Facebook Twitter Pinterest
Derzeit nicht verfügbar.
Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Das Rennen

4.5 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch
EUR 33,76
 
Kunden haben auch diese verfügbaren Artikel angesehen
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Amazon AusLese: Jeden Monat vier außergewöhnliche eBook-Neuerscheinungen für je nur 2,49 EUR und Taschenbuch-Neuerscheinungen für je 7,99 EUR. Erfahren Sie hier mehr über das Programm oder melden Sie sich gleich beim Amazon AusLese Newsletter an.
  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Buch-Weihnachtsshop 2017
Die schönsten Bücher zu Weihnachten Hier entdecken

Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

nkel Landschaften vorbeifliegen. (...) Wundgerieben von den Strapazen und berauscht von der schieren Belastbarkeit seines Körpers, vom Rhythmus der Bewegung, kommt Krabbé der Magie des Sports auf die Spur, aus der sich die Sehnsucht speist, einmal ein Held sein zu dürfen ..." (Die Welt) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Nach rechts. Anstieg über 5 Kilometer zum Causse Méjean. Ich habe mich ein Stück nach hinten fallen lassen; ich bin in der Mitte des Feldes.
Durcheinander. Ein Fahrer schaltet, trifft daneben, fliegt fast über seinen Lenker, flucht. Zwanzig Fahrer vor mir, eine ganze Straße voll. Ich erkenne Lebusque, ein Segelflugzeug zwischen den Staren.
Bei Anstiegen reißen sofort die schlimmsten Löcher auf, ich muss hindurch. Schwankend halte ich nach Durchlässen Ausschau. Panik, dass sie mich allein lassen, noch spüre ich meine Pedale nicht. Ich tippe ein Hinterrad an, ich schlingere, ein anderer stößt sich von mir ab, ich lande im Straßengraben, kein platter Reifen. Flitz flitz. Zwei Fahrer weg. Mit einigen wenigen Tritten fahren sie aus meinem Rennen davon. Reilhan und Guillaumet. Die echten Klassefahrer - zwischen den Rennen mache ich mir nur selbst etwas vor. Sie sind sofort gut weggekommen. Am Berg zu attackieren ist äußerst effektiv, aber auch das Schwerste, was es gibt. Bahamontes, Fuente konnten das zwanzigmal hintereinander, wie rammelnde Kaninchen. Alle Kletterer guten Durchschnitts warnen einander vor dieser Sorte von Männern. Nicht dranhängen. Doch dranhängen? Dann ziehen sie noch mal an, sie lassen dich am Gummiband krepieren. Doch währenddessen werde ich namenlos Zehnter. Ich muss mich damit abfinden. Ich kann nur tun, was ich tue, und so weitermachen.
Ich bin nun vorne in unserem halb ausgerissenen Feld gelandet. Dritte Position. Dort bleibe ich; die beiden vor mir fahren schnell genug. Nach einer Weile wird mir klar, wer sie sind: Lebusque und Kléber, nebeneinander. Lebusque auf den Pedalen stehend mit einer riesigen Übersetzung, aber trotzdem gleichmäßig. Kléber sitzend. Halb neben mir stampfend, ächzend, aber überraschend, Barthélemy.
Allmählich finde ich einen Rhythmus. Klettern ist ein Rhythmus, ein Rausch, man muss die Proteste seiner Organe beschwichtigen.
Die Straße ist verlassen, schmal. Hier hat alles mit Stein zu tun. Steinchen auf dem Weg, überhängende Felsen. Überall das verblichene Elefantengrau von Stein. Entlang der Straße Klatschmohn und Hundertmeterpfosten. Viel Klatschmohn und wenig Hundertmeterpfosten. Eine Haarnadelkurve, hin und wieder ein Blick nach unten. Alles ist da: Höhe, klares Wasser, bizarre Felsen. "Die Fahrer hatten keine Zeit, die herrliche Landschaft zu betrachten." Ein Hundertmeterpfosten.
Ich fahre dreiundvierzig mal achtzehn. Zu hoch. Ich werde aufs Neunzehner müssen, aber wenn ich damit bis zu diesem Pfosten warte, steht fest, dass ich das Rennen doch noch gewinnen werde. Interview mit dem Mechaniker von Lucien van Impe nach einer großen Bergetappe: "Sein Zweiundzwanziger war noch völlig sauber." Bedeutet: Er fuhr mühelos heute, dieses Schmerzmittel hat er nicht gebraucht.
Ich schalte. Dreiundvierzig neunzehn: die Übersetzung für den unerschütterlichen Kletterer. Wie in Himmels Namen ist es nur möglich, dass ich jedes Mal wieder Rennen fahren will. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Alle 14 Kundenrezensionen anzeigen

Top-Kundenrezensionen

am 4. Juni 2006
Format: Gebundene Ausgabe
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. August 2006
Format: Gebundene Ausgabe
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. August 2006
Format: Gebundene Ausgabe
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. September 2006
Format: Gebundene Ausgabe
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen

Möchten Sie weitere Produkte entdecken? Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite: Black Friday Angebote

Wo ist meine Bestellung?

Versand & Rücknahme

Brauchen Sie Hilfe?