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Das Rätsel (6 CDs) Audio-CD – Audiobook, Ungekürzte Ausgabe

3.0 von 5 Sternen 113 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der Leser wird gepackt sein vom unentrinnbaren Horror und den Figuren, die vor Leben brennen." (New York Times Book Review)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

John Katzenbach war Gerichtsreporter für den Miami Herald und die Miami News. Seine Psychothriller, allesamt Bestseller, wurden mit Lob überschüttet. John Katzenbach lebt mit seiner Familie im westlichen Massachusetts.

Simon Jäger ist neben seiner Arbeit als Hörbuchsprecher als Dialogautor, Regisseur und Synchronsprecher tätig. Unter anderem ist er die deutsche Stimme von Matt Damon und Josh Hartnett. Mit seiner markanten, eindringlichen Stimme macht er alle Hörbücher zu einem atemlosen Genuss.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Katzenbachs Grundidee, die Szenerie in die Zukunft zu bauen, mag zwar ganz interessant anmuten. Allerdings sind seine Beschreibungen hinsichtlich der Gewaltextase, welche die USA überkam und die fast "logische" Schaffung eines Staates, frei von Verbrechen und von totaler Überwachung geprägt, etwas lapidar und nicht selten irgendwie unvollkommen. Dazu der Kontext, nämlich der Psychothriller als solches, die Katz-und Mausjagd nach einem intelligenten Serienmörder....es ist dann doch zu viel des Guten.

Katzenbach hat es gut gemeint, sicher. Allerdings gerät angesichts der ganzen Fülle von Handlungssträngen der eigentliche Thrill außer Acht. Jeffrey Clayton vs. Vater, Susan Clayton feat. Jeffrey vs. Vater, usw., man wird regelrecht erdrückt, wenn alle Protagonisten sich erst mit sich selbst und dann mit der drohenden Lebensgefahr beschäftigen. Dazu die stetigen Beschreibungen, wie diese neue perfekte Welt in Form eines zusätzlichen Bundesstaates zu funktionieren hat, um dann zu lesen, dass Papa Clayton sich eine neue Identität aufgebaut hat, mit derer er nun scheinbar mühelos auch in diese perfekt kontrollierte Welt eindringt und Morde begeht.....der Handlungsablauf wirkt eindeutig überfrachtet.
Dieser Big-Brother Ansatz wirkte auf mich eher verspielt als durchdacht. Auch ohne diese ganzen Nebenkriegsschauplätze hätte ein guter Thriller gelingen können.
Katzenbachs Schreibstil wirkt routiniert aber auch manchmal ideenlos. Seine Bemühungen, Spannung zu erzeugen, wirken in einigen Momenten deplatziert (ich erinnere da an Susan Claytons Bootsausfahrt, die, seltsam anmutend, ohne jegliche Not fast in einer Tragödie endet).
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Format: Taschenbuch
Am Anfang stand vermutlich eine zweifellos pfiffig-fiese Idee, aus der man einen guten Psychothriller hätte machen können. Doch so ziemlich alles, was Katzenbach dann auf das Gerippe drumrum konstruierte, wirkte aufgesetzt, merkwürdig oder misslang einfach nur. Spannende, durchaus gute Passagen leiden an inhaltlichen Fehlern und haarsträubenden Seiten, durch die man sich zum Ausgleich quälen muss. Nur mal drei Punkte, die nerven:

1. Der Hintergrund der Geschichte | Man muss Katzenbach zugute halten, dass er die Geschichte Ende in den 90ern geschrieben hat. Wenn ich richtig gerechnet habe - die Geschichte enthält nur ein, zwei vage Hinweise, spielt die Geschichte 2008. Und seine Prognosen für diese Zeit waren doch etwas zu duster. Amerika versinkt in der Gewalt der Straße und das mutet einfach unglaubwürdig an, nervt und selbst die sich daraus ergebenden ethischen Diskussionen wirken aufgesetzt.

2. Dilettantische Passagen | Nur zwei Beispiele: der Bösewicht muss in einem bestimmten Haus wohnen, fährt ein bestimmtes Auto und hat eine Frau mit einem bestimmten Job. Der Ermittler bekommt - oh wunder - 3 Listen per Computer zur Verfügung gestellt, um die Schnittmenge zu ermitteln. Die Auswertung erfolgt allerdings nicht per Rechner sondern durch mühsames Durchblättern. Oder: die komplette Arbeit lastet auf 2 - 3 Personen, die nicht einmal Polizistene sind. Und das obwohl die Polizei mit allen Mitteln und aller Verzweiflung den fiesen Serienmöder sucht. Alle anderen Sheriffs mutieren also zu Statisten, die dann zum Einsatz kommen, wenn jemand zu spät auftauchen muss. In dem Buch wimmelt es nur so von sinnlosen und/oder unlogischen Stellen.

3.
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Format: Taschenbuch
Zu Beginn des Buches merkt man allmählich, dass die Geschichte in einer nahen Zukunft in einem chaotischen Amerika (USA) spielt. Die Gesellschaft ist in arm und reich aufgeteilt und wird von viel Gewalt geprägt. So kann der arbeitende Teil der Gesellschaft sein Büro nach Dienstschluss nur in Begleitung von bewaffneten Eskorten verlassen. Ansonsten muss er auf offener Straße um sein Leben fürchten.
Vor diesem Hintergrund haben gewisse gesellschaftliche Gruppierungen einen sogenannten 51. Bundesstaat auf dem Territorium der USA errichtet, der kurz vor der Anerkennung durch den Senat steht. Dieser bietet gut betuchten Bürgern die Möglichkeit sich in den neuen Staat einzukaufen und dort quasi ohne Angst vor Verbrechen zu leben. Dafür müssen sie allerdings einige Grundrechte aufgeben und sind für den Staat der gläserne Bürger.
Diese vermeintliche Idylle wird nun allerdings durch einen Serienmörder gestört, der die komplette Idee dieses neuen Staates damit zu Fall bringen möchte. Die Mordserie wird von "sauberen Staat" geheim gehalten und ein bekannter Professor auf ihn angesetzt, der auf Serienmörder spezialisiert ist. Dass dieser dafür in der eigenen dunklen Vergangenheit wühlen muss, bleibt nicht lange ein Geheimnis...

In die von Anfang an spannende Geschichte wird der Leser gut eingeführt und kann sich schnell mit der Hauptperson anfreunden. Ein zweiter Handlungsstrang (Mutter und Schwester des Professors) läuft einige Zeit nebenher und vereint sich schließlich mit der Haupthandlung. Das einzige, was man dem Buch vorwerfen kann, ist die Tatsache, dass die Vor- und Nachteile des neuen Staates nur oberflächlich diskutiert werden. Aber es handelt sich schließlich auch um einen Thriller, der aufgrund seiner Spannung voll überzeugen kann. Von mir also eine klare Kaufempfehlung!
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