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Das Phantom der Oper (OmU)

4.0 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Herbert Lom, Heather Sears, Thorley Walters, Michael Gough, Edward de Souza
  • Regisseur(e): Terence Fisher
  • Komponist: Edwin Astley
  • Künstler: Bernard Robinson, Alfred Cox, Arthur Grant, Anthony Hinds
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Koch Media GmbH - DVD
  • Erscheinungstermin: 8. August 2008
  • Produktionsjahr: 1962
  • Spieldauer: 81 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen
  • ASIN: B0019X9X32
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 85.578 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Während der Premiere des neuen Stücks "Johanna von Orleans" an der Londoner Oper kommt es zu mysteriösen Todesfällen. Verängstigt weigert sich die Primadonna ein weiteres Mal die Bühne zu betreten. Die junge Christine soll die Hauptrolle übernehmen, wird jedoch kurz darauf verschleppt. Auf der Suche nach Christine kommt ihr Freund Harry einer unheimlichen Verschwörung auf die Schliche: Die Oper stammt nicht aus der Feder des Lord D'Arcy, wie dieser behauptet, sondern wurde von einem tot geglaubten Musikprofessor geschrieben, der im Kellergewölbe der Oper sein Unwesen treibt...

Movieman.de

"Das Phantom der Oper" war das letzte der klassischen Universal-Monster, das von Hammer wiederbelebt wurde. Anders als bei Frankenstein und Co. existierte hier jedoch bereits eine Farbfassung, die Universal 1943 in die Kinos brachte und mit herrlichem Technicolor aufwartete. Die Universalproduktion war weniger Horror als Melodram, aber dafür enorm aufwendig ausgestattet. Bei Hammer musste man mit weniger Vorlieb nehmen, da einfach nicht die finanziellen Mittel vorhanden waren, um mit der Claude-Rains-Variante zu konkurrieren. Doch nichtsdestotrotz ist das vielgescholtene "Phantom der Oper", das so manchem Hammerophilen zu wenig Horror enthält, ein Kleinod des Studios, das zu einer von Regisseur Terence Fishers besten Arbeiten gehört. Die von Gaston Leroux ersonnene Geschichte wurde oftmals verfilmt, aber Hammer ging in Bezug auf die Identität des Phantoms eigene Wege. Das hilft, den Film aus dem Wust der Leroux-Adaptionen herauszuheben. Fazit: Pflichtkauf für Fans von Hammer oder britischen Horrorfilmen.

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild weist altersbedingte Schwächen auf, eine Synchronisation gibt es nicht. Besonderes letzteres ist natürlich für viele ein K.O.-Kriterium, sollte es aber nicht sein. Das Bonusmaterial weiß zu gefallen.

Bild: Der Film nähert sich langsam, aber beständig seinem 50. Geburtstag. Das merkt man dem Bild auch an, aber es überrascht nicht, wenn man die RC1-Veröffentlichung kennt, die bei den von Universal vertriebenen Hammer-Filmen am Schwächsten aussah. Die Farben sind kräftig. Rottöne bei Kostümen stechen hervor. Hauttöne sind teils ein wenig unnatürlich gehalten. Leider ist der Rauschwert sehr hoch, wobei die Schärfe gleich in Mitleidenschaft gezogen wird. Der Kontrast ist passabel, aber in dunklen Szenen nicht immer auf dem Punkt. Angesichts der Tatsache, dass der Film recht selten war, muss man mit dem Gebotenen jedoch zufrieden sein.

Ton: Die deutsche Tonspur sucht man vergebens. Der Film wurde seinerzeit in Deutschland nur im Kino ausgewertet und war weder auf VHS noch im Fernsehen zu sehen. Darum gilt die deutsche Tonspur auch als verschollen, da sich keine Kinokopie mehr auftreiben ließ. Der geneigte Fan muss dementsprechend mit der englischen Tonspur inklusive optionaler deutscher Untertitel vorlieb nehmen. Die Qualität ist ordentlich. Der Monoton klingt kraftvoll und gut abgemischt. Die Dialoge sind klar verständlich und der Mix gelungen, gibt es doch auch große, theatralische Musik zu hören. Mitunter hat die Tonspur jedoch etwas blechernen Nachhall zu bieten.

Extras: Neben dem Trailer gibt es einen Radiospot und eine umfangreiche Bildergalerie, die viele internationale Poster mit hervorragendem Artwork zeigt. Außerdem liegt der Edition auch ein informatives Booklet von Uwe Huber vor, der detailliert auf die Produktionsgeschichte, Cary Grants Interesse an der Hauptrolle, die Darsteller und Macher eingeht. --movieman.de

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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 5. November 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
"Das Phantom der Oper'" ist vor allem als Musical bekannt, doch der Roman von Gaston Leroux, der 1909 erschien, ist bereits mehrfach vor dem Siegeszug als musikalisches Werk mehrfach verfilmt worden. Die bekannteste und beste dürfte wohl der 1925 entstandene Stummfilmklassiker von Rupert Julian sein, indem der große Lon Chaney in der Titelrolle brillieren konnte. Die 1943er Verfilmung mit Claude Rains ist auch sehr schnell zu einem Klassiker des Gruselfilms geworden. 1988 wagte sich gar Dario Argento an den bekannten Stoff und auch die Hammer Productions mussten hier zuschlagen: 1962 verfilmte Terence Fisher als "Das Rätsel der unheimlichen Maske" in schönen Farben und erlesener Ausstattung seine Variante des Stoffes. Fisher verlegte den Schauplatz der Geschichte von der Pariser Opera Garnier ins London Opera House des Jahres 1900.
In der ersten Nacht der Saison findet die Eröffnung einer neuen Oper von Lord Ambrose D'Arcy (Michael Gough ) statt , ein wohlhabender, aber sehr arroganter und unsympathischer Zeitgenosse, der genervt und verächtlich reagiert als der Opern-Direktor Lattimer ( Thorley Walters ) ihn informiert, dass das Theater noch nicht restlos ausverkauft ist. Denn niemand nimmt in einer bestimmten Loge Platz, weil es dort angeblich spukt . Der Produzent Harry Hunter (Edward de Souza) hat eine sehr nervöse und aufgeregte Sängerin engagiert, die während ihres Aufritts völlig entnervt das Handtuch wirft, weil der erhängte Leichman eines Bühnenarbeiters aufgefunden wird. Mit dem jungen Talent Christine (Heather Sears) scheint ein sehr guter Ersatz gefunden, doch Lord Ambrose ist mehr an einem Techtelmechtel mit der hübschen Sängerin interessiert. Die unheimlichen Vorkomnisse gehen weiter.
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Format: DVD
Obwohl es den berühmten britischen Hammer-Studios 1962 bereits gelungen war, schon anderen totgesagten klassischen Horror-Helden neues Leben einzuhauchen - diesmal in Breitwand und Farbe - bleibt ihre Version von "Das Phantom der Oper" doch hinter dem Klassiker mit Lon Chaney sr. zurück. Hierzulande auch unter dem nichtssagenden Titel "Das Rätsel der unheimlichen Maske" gelaufen, ist sie wohl zu Recht nie ganz so berühmt geworden wie "Dracula" oder "Frankensteins Fluch". Ein Muss für Hammer-Fans ist die DVD natürlich trotzdem! Thorley Walters ist hinreißend als Impresario Latimer, und den sonst auf väterliche Freunde (Batman) und leidgeprüfte Ehemänner (Dracula) abonnierten Michael Gough sehen wir hier - man höre und staune! - als den ignoranten und aufgeblasenen Komponisten Lord Darcy, als Bösewicht...!! Dazu Hammer-Urgestein wie Michael Ripper und Miles Malleson, nur Edward de Souza ist zwar als jugendlicher Liebhaber perfekt besetzt, den Opernintendanten nimmt man ihm aber nicht ab. Herbert Loms originale Stimme wirkt großartig als unheimliches Phantom (wie die deutsche Fassung ausfällt, weiß ich leider nicht). Edwin Estleys Musik ist selbst in den Opern-Szenen erstaunlich gut, wenn auch für eine Opernkomposition manchmal etwas zu simpel. Immerhin: was wir von der modernen Oper "Jeanne d'Arc" hören, zeigt uns zumindest, dass der geheimnisvolle Komponist seiner Zeit weit voraus gewesen sein muss... Fragt sich: was ist denn nun eigentlich schief gegangen? Der originale Plot ist hier teilweise doch eher zu seinen Ungunsten verändert worden.Lesen Sie weiter... ›
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Format: DVD
Jene Verfilmung des Phantom-Stoffes war bisher auf dem deutschen Video/DVD Markt am schwierigsten zu ergattern. Ich selbst bezog damals ein Video aus den USA, um in den Genuss des Streifens zu kommen. Umso größer mein Erstaunen, als ich nun bei Amazon auf diese "deutsche" DVD stieß. Schnell ließ das Erstaunen nach, als ich hinter dem Titel das Kürzel "OmU" laß (Original mit Untertiteln). Trotzdem besorgte ich mir die Scheibe und entdeckte beim Lesen des Booklets, dass die deutsche Tonspur aus dem einfachen Grunde fehlt, weil sie verschollen ist!!! Das ist schade, allerdings tut das dem Film keinen Abbruch.

Man darf ihn nicht als klassichen Horrorfilm verstehen, sondern eher als leichte Unterhaltung mit verstaubtem Gruseleffekt. Er weicht in wesentlichen Fakten von der Romanvorlage ab und deshalb erscheint es sinnlos, ihn mit anderen Phantom-Verfilmungen zu vergleichen. Der Film geht eigene Wege, und dass ist auch ganz gut. Wahrscheinlich hat man sich damals in Deutschland auch für einen anderen Filmtitel als "Das Phantom der Oper" entschieden, eben weil wenig Roman in dem Film steckt. Trotzdem kann ich diesen Film für diejenigen empfehlen, deren Herz für die sanfte Gruselattacken der Hammer-Studios schlägt!
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Seit Herbert Lom als Chef von Peter Sellers in den Inspektor Clousseau Filmen bekannt ist, hat er in anderen Filmen immer einen leichten Schmunzelfaktor. Da hilft in "Phantom der Oper" eindeutig die Maske. Daß es den Film nur OmU gibt, stört eigentlich kaum, da die Dialoge recht kurz und eindeutig sind und die Geschichte bekannt und einfach ist. Die Spannung hält sich dabei logischerweise in Grenzen. Der Film besticht eher durch die gewählten Farben, Kostüme, Musik und Atmosphäre.
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