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Das Paradies der Schwerter: Eine Geschichte über Kampf, Zufall und das Gegenteil von Nichts Gebundene Ausgabe – 4. Februar 2004

4.2 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen

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Produktinformation

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Nach seinem sensationellen Horror-Thriller Hiobs Spiel wendet sich Tobias O. Meißner mit dem vorliegenden Roman der Fantasy zu, und damit ist ihm etwas gelungen, wovon andere Autoren kaum zu träumen wagen: Die Süddeutsche Zeitung widmet dem Buch eine ganze Seite, und die Frankfurter Allgemeine titelt: "Warnung vor einem Meisterwerk" -- Grund genug, Das Paradies der Schwerter einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Erzählt wird die Geschichte eines Turniers und der Krieger, die dort aufeinander treffen. Es ist nicht irgendein Turnier, sondern ein vom Bischof der befestigten Stadt gesegneter Kampf auf Leben und Tod. Hauptattraktion ist Cyril Brécard DeVlame, weithin berühmter Degenfechter und der einzige Mann, der dieses Turnier bereits zweimal gewonnen hat.

Dabei ist er noch lange nicht der erstaunlichste unter den Streitern um den goldenen Reif im Wert von eintausend neuen Talern: Ein wahnsinniger Menschenfresser, ein nur mit Ketten zu bändigender Wilderer, ein waffenloser Kämpfer aus dem fernen Osten und ein riesenhafter Schwertschwinger gehören zu den Sechzehn, die vor einem vieltausendköpfigen Publikum in die Arena treten. Fast einen ganzen Tag dauern die Duelle an, und nicht einmal die Fachleute unter den Zuschauern erahnen den Ausgang des blutigen Ringens.

Tobias O. Meißner weiß sehr genau, dass auch der spannendste Kampf auf Leben und Tod den Leser nur berührt, wenn die Kämpfer selbst ihm etwas bedeuten. Und so schildert er in der ersten Hälfte des Buches den Weg der Krieger in die befestigte Stadt, ihr bisheriges Schicksal und die vielfältigen Motive, die sie hierher geführt haben. Aber auch die Beschreibung der einzelnen Duelle ist in höchstem Maße faszinierend: Die Perspektive wechselt von der Innenschau zu detaillierten Beschreibungen der Kampftechniken, ziselierte Miniaturen stehen neben an Robert E. Howard gemahnende Kapitel von überwältigender Sprachkraft.

Das Paradies der Schwerter ist ein wirklich einzigartiges Buch, Freunden klassischer Fantasy und Lesern moderner deutscher Literatur gleichermaßen zu empfehlen. Der FAZ ist in diesem Fall zuzustimmen -- warum sie allerdings vor diesem Meisterwerk warnt, wird ein Geheimnis bleiben. --Hannes Riffel

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Tobias O. Meißner, geboren 1967, studierte Kommunikations- und Theaterwissenschaften und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Seine Romane werden von der Kritik hoch gelobt. Meißner wurde von der Zeitschrift »Bücher« als einer der »10 wichtigsten Autoren von morgen« ausgezeichnet. Bei Piper liegen sein hochkarätiger Fantasy-Zyklus »Im Zeichen des Mammuts«, die apokalyptischen Epen um »Die Dämonen« sowie der Roman »Die Soldaten« vor. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Noch unter dem Eindruck des soeben zuende gelesenen Romans "Das Paradies der Schwerter" schreibe ich diese Zeilen.

Die Geschichte scheint übersichtlich: Aus unterschiedlichen Gründen nehmen 16 '"Helden"' an einem Turnier teil, bei dem zufällig ausgelost jeweils zwei der Recken auf Leben und Tod gegeneinander antreten. Die Überlebenden dezimieren sich in weiteren zufälligen Paarungen, bis nur noch einer kampfähig ist. Dem Sieger des Turniers erwartet Ruhm, Ehre und ein nicht zu knapp bemessenes Preisgeld. Den Verlierern?

In der ersten Hälfte des Romans werden die Kombattanten vorgestellt und ihre unterschiedlichen Beweggründe für die Teilnahme an dem Turnier dargelegt. Hierbei wird von Kapitel zu Kapitel im Schreibstil variiert. Mal sind die Geschichten kürzer, mal länger. Mal phantastischer, mal nüchterner. Mal wird überzeichnet, mal verharmlost. Mal erfährt der Leser etwas über die Handlungen, mal etwas über das Seelenleben. Auch wenn klar wird, dass die Technologiestufe ungefähr der unseres Mittelalters entspricht, bleiben bei Geschichte und Geographie viele Fragen offen. Allen Charakteren ist gemein, dass man mehr über sie wissen will als nur das, was auf den wenigen Seiten geschrieben steht.

Danach geht es ans Eingemachte: Kapitel auf Kapitel muss der Leser miterleben wie in 15 Kämpfen, Seelen zerbrechen, sich Illusionen auflösen, Existenzen zugrunde gehen und jede Menge Blut fließt. Dies alles wird aufgelockert durch menschenverachtenden Zynismus oder Parodie auf heroische Literatur. Die Grenzen sind fließend.
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Format: Gebundene Ausgabe
Insgesamt ein äusserst lesenwertes Buch, welches mich noch lange beschäftigt hat:
Die erste Hälfte des Buches besteht aus der Vorstellung der einzelnen Charaktere (also größtenteils der Turnierteilnehmer). Dieser Teil ist wunderbar geschrieben und man sucht sich dabei bereits seine Favoriten.
Das gleiche macht im relativ kurzen mittleren Teil auch das Publikum. Hier wartet man wie einer aus dem Publikum gespannt auf den Turnierablauf.
Auch im letzten Teil, den eigentlichen Kämpfen, fühlt man sich wie ein Zuschauer und bangt um seine Lieblingskämpfer, verfolgt gespannt die Auslosungen der Kampfpaarungen etc. Dabei wird große Spannung aufgebaut, die einen quasi zum Weiterlesen zwingt.
Am Ende (ca die letzten 20 Seiten nach vielen sehr spannenden und z.T. auch sehr überraschenden Kämpfen) allerdings schlägt die Stimmung um und die eigentliche Aussage des Buches tritt zum Vorschein. Das Ende lässt dabei das gesamte Turnier in einem neuen Licht erstrahlen und lässt einen das komplette Buch noch einmal neu überdenken.
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Von J. Seibold VINE-PRODUKTTESTER am 25. März 2006
Format: Taschenbuch
Mit "Das Paradies der Schwerter" erreichte mich ein Fantasyroman, der eigentlich keinem klassischem Typus des Fantasygenres entspricht.
Im Prinzip baut Tobias Meißner einen Episodenroman auf, in dem sich 16 unterschiedliche Personen aus den unterschiedlichsten Gründen auf den Weg zu einem Turnier auf Leben und Tod machen.
Tobias Meißner stellt dem Leser jeden einzelnen Protagonisten sehr detailliert mit allen seinen Stärken und Schwächen vor. Nebenbei sorgt er dafür, dass jeder Leser seinen eigenen Favoriten in diesen zukünftigen Turnierteilnehmern findet. Im späteren Teil seiner Geschichte lässt er geschickt den Leser an der Turnierauslosung teilhaben und man ist beinahe gewillt, einem Buchmacher sein Geld zu geben, um auf einen Kämpfer zu setzen.
Im Laufe des Buches stellt sich immer mehr heraus, wie Träume zerplatzen, vermeintliche Sieger demontiert werden und wie unsinnig eigentlich solche Turniere sein können.
Dies alles in einer unnachahmlichen Art und Weise, sowie einer meisterhaft dargestellten und lebendigen Sprache.
Es kommt sehr selten vor, dass man als Leser so in den Sog einer Geschichte hineingezogen wird, wie in diesem Fall. Somit bleibt bei diesem Buch ein einziger Wermutstropfen übrig: Die Geschichte ist irgendwann zu Ende und man muss das Buch zuklappen.
Fazit:
Auf der Rückseite des Buches steht ein beinahe typischer Werbespruch: "Ein Kultbuch der neuen Generation". Sehr oft sind solche Sätze nichts weiter als Kaufanreize und werden ihrem Inhalt in keinster Weise gerecht. Bei "Das Paradies der Schwerter" sei nur soviel gesagt: Noch nie hat ein solcher Satz in seiner Kürze so untertreiben können! Schlicht klasse!
Jürgen Seibold/25.03.06
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die meisten der Rezensionen haben ja schon ausführlich Inhalt bzw. Ablauf beschrieben. Ich hatte so ein bisschen ein "Ende"-Problem. Da war ich doch ein bisserl enttäuscht. Daher keine 6 Sterne und nur 5. Ist aber ein ganz subjektiver Eindruck. Es liest sich wirklich gut und man möchte auch nicht wirklich aufhören. Das macht ein gutes Buch (für mich) aus.
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Format: Taschenbuch
16 Kämpfer, die entweder sterben oder siegen. In der "Hölzernen Arena" wird erneut ein Turnier auf Leben und Tod veranstaltet, bei dem es nur einen Gewinner gibt. So unterschiedlich die Teilnehmer sind, so unterschiedlich sind ihre Waffen und Fähigkeiten. Junge Bauernsöhne gegen erfahrene Gladiatoren, Mörder gegen Helden, Wagemutige gegen Leichtsinnige. Alles bleibt dem Zufall überlassen, denn für die Zweikämpfe werden die jeweiligen Gegner von Organisator Gillet ausgelost. Das Schauspiel, das strengen Regeln folgt, beschreibt ein düsteres Szenario - und die Zuschauer schreien nach dem Blut der Kämpfer, wetten auf ihre Helden.

Eine "comichaft übertriebene Grausamkeit" (FAZ) konnte ich nicht feststellen, obwohl natürlich die Kämpfe mit ungeschönten Worten geschildert werden, ohne dabei trashig oder geschmacklos zu werden. Tobias O. Meißner lässt sich Zeit damit, den Turnierbeginn einzuläuten. Alle 16 Protagonisten werden mehr oder weniger ausführlich vorgestellt, ihr Lebens- oder Leidensweg angerissen und so findet der Leser seine Lieblinge, manche sind ihm egal, von anderen wiederum hofft er, dass sie schnellstmöglich im Kampf umkommen.

Die gebundene Ausgabe bietet im Gegensatz zu dem Taschenbuch noch einen interessanten Untertitel: Eine Geschichte über Kampf, Zufall und das Gegenteil von Nichts. Auch Tobias O. Meißner überließ sein Buch dem Zufall. Sieger und Verlierer wurden einzig durch ein Würfelspiel bestimmt und so nahm nur Fortuna auf den Ausgang des Turniers Einfluss. Der Autor nahm ihre Entscheidung hin und schrieb ein Buch, bei dem nichts so kommt, wie man es normalerweise erwartet.
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