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Das Paradies der Mörder

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Produktinformation

  • Darsteller: Ana de la Reguera, Joaquín Cosio, Jimmy Smits
  • Regisseur(e): Carlos Carrera
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 5. Juli 2013
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 117 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen
  • ASIN: B004M1K7BU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 53.702 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

VideoMarkt

Die nordmexikanische Stadt Ciudad Juarez liegt direkt an der Grenze zu den USA und ist deshalb sowohl Transitort für illegale Einwanderer als auch beliebter Billiglohn-Stützpunkt für US-Firmenfillialen. Beides lockt arme Frauen in großer Zahl, und in großer Zahl werden arme Frauen in Juarez Opfer von Sexual- und Gewaltverbrechen. In so großer Zahl, dass selbst die korrupten Granden nicht mehr die Einsetzung der unbequemen Ermittlerin Blanca Bravo verhindern können. Blanca scheut weder Mühen noch Konfrontation, doch die Frauenmordrate explodiert trotzdem.

Video.de

Ciudad Juarez ist die Welthauptstadt der Gewalt gegen Frauen, zu den hunderten von Mordfällen in der vergangenen Dekade gesellen sich noch hunderte unaufgeklärter Vermisstenfälle. Am (fiktiven) Beispiel zweier Frauen - dem der Polizistin steht das Schicksal einer Arbeiterin gegenüber - beleuchtet der Film die gruselige Lage und prangert Mexikos Machokultur an, die in Verbindung mit den speziellen lokalen Verhältnissen die explosive Basis für das Unheil bildet. Spannende, effektvolle Inszenierung, eine gute Sache für Thriller- wie Dramenfans.

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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review):

Es beginnt mit Bildern wie sie auch einem Serienkiller-Horrorfilm entnommen sein könnten. Hart, rau, ungeschönt, brutal – so wie die Wirklichkeit in der Stadt Ciudad Juárez. DAS PARADIES DER MÖRDER präsentiert sich als gnadenloser Thriller, ohne humoristische Auflockerung, ernst bis ins Mark und ohne jeden optischen Schnörkel. Der Film ist kein Beitrag für einen mal eben unterhaltsamen Abend in der gewohnten feinsinnigen Auflösung eines normalen Kriminalfalles. Er ist ein politisches Statement der menschenverachtenden Zustände im mexikanischen Grenzgebiet und vieler ähnlicher Städte im Umfeld, welches aufgrund der grausamen Realität noch nachwirkt und wirklich alles andere als Mainstream ist.

Fast im Kontrast dazu gibt es sehr stimmungsvolle Bilder des trockenen Umlands, der riesigen slumartigen Vorstädte und fast surrealer Landschaften. Schauspielerisch steht Blanca (Ana de la Reguera) in der Mitte der Geschichte um aberdutzende nicht aufgeklärter Morde an jugendlichen Frauen. Als Cop muss sie versuchen das beste daraus zu machen, trotz Differenzen mit Ihren höheren Vorgesetzen, den Anforderungen der Politik und ihrer Stellung als Frau welche – als eines der Grundübel der dortigen Gesellschaft – noch weniger wert ist als es schon ein Menschenleben im Überlebenskampf sowieso schon ist.

Dazu kommen noch die ausbeutenden Zustände der ausländischen Unternehmen im Kampf um die Vorherrschaft im Billiglohnsektor. Blanca stellt sich mutig gegen all diese Herausforderung und agiert in dieser Hauptrolle jederzeit authentisch ohne übertriebenen heldenhaften Pathos wie man ihn sonst in ähnlichen (US-) Werken mitgeliefert bekommt.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Das dieser Film bezüglich der Gewalt keinesfalls aus der Luft gegriffen ist, merkt man, wenn man weltpolitisch etwas auf dem Laufenden ist oder sich mal etwas über Juarez informiert. Denn regelmäßig landet die Stadt in Rankings zu den gefährlichsten urbanen Orten der Welt ganz oben.
Die Handlung, wenn die engagierte Polizistin Blanca der Spur vermisster Frauen nachgeht und in ein Wespennest stößt, wirkt daher aufgrund der bei uns unbekannten Darsteller und der Kameraführung durchaus halb dokumentarisch. Und das Bild, das der Film über die Gewalt in Juarez zeigt, ist hart, weil nahezu jeder von der Polizei und selbst der Regierung wegschaut, es sei denn, der Druck der Öffentlichkeit wird mal zu groß. Szenen von einer Vergewaltigung durch mehrere Männer mit anschließender Ermordung, an der Decke hängende Frauenleichen zum ausbluten, ein Massengrab in der Wüste und reale Zahlen über Gewaltverbrechen an Frauen, die der Film am Ende präsentiert, sind harter Stoff, der zarten Gemütern zusetzen, aber generell niemanden kalt lassen dürfte.
Einer der seltenen Filme, der etwas fiktionale Handlung nutzt, um möglichst vielen Menschen ein reales Problem, eine menschliche Katastrophe zu vermitteln. Ein wichtiger, wertvoller und erschütternder Film, der jedem mit Sinn für Menschlichkeit weh tut.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Es ist erschreckend, traurig und beängstigend, in welcher Welt wir leben. Das dieser Film auf einer wahren Begebenheit basiert, ist einfach unfassbar und macht wütend und verzweifelt. Schonungslos wird hier die Ignoranz, Gleichgültigkeit und Hilflosigkeit des Staatsapperates in Mexiko dokumentiert. Wobei ähnliche Vorkommnisse sicher auch in genügend anderen Ländern täglich geschehen.
Der Film ist anspruchsvoll und aufrüttelnd, und sollte auch von "Zart Besaiteten" gesehen werden, obwohl er oft die Grenzen des Ertragbaren überschreitet. Man sollte dabei immer bedenken, dass es sich hierbei um die Wahrheit und keine Effekthascherei handelt.
Zum Handlungsablauf wurde bereits genügend geschrieben, so dass ich es mir sparen kann, nochmals detailliert darauf einzugehen.
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Format: DVD
1996, ciudad juarez an der grenze zu el paso (u.s.a.)

die fleissige polizistin blanca bravo, die erst kürzlich aus mexiko city nach juarez kam, verbeisst sich in mehrere fälle von frauenmord.
nach kurzer zeit gerät ein gebürtiger ägypter in ihr visier der frauen wie dreck behandelt und als dringend tatverdächtig gilt.
doch auch nachdem er hinter gittern sitzt gehen die morde weiter und das woche für woche.
handelt es sich wirklich um einen serienkiller oder ist es ein ganzen netzwerk von killern?
als die zahl der getöteten frauen regelrecht explodiert gerät blanca in den blickpunkt der dortigen politik und ihre methoden werden in frage gestellt.
ist dies der anfang einer diffamierungskampagne und das ende ihrer ermittlungen, oder schaffft sie es doch noch den oder die killer zu stellen?

die darsteller machen ihre sache sehr gut und glaubhaft.
die dialoge sind spitzenklasse.
die story ist erschreckend, spannend und schnörkellos inszeniert.
der soundtrack fällt nicht auf.

endlich ein film der sich mit der heiklen thematik ordentlich beschäftigt und nicht ein so pathostriefender gutmenschen müll wie bordertown mit jennifer lopez vor einigen jahren.
nüchtern und ohne viel brimborium wird eine geschichte erzählt die sich so, oder so ähnlich tatsächlich zugetragen hat.
nicht umsonst nennt man ciudad juarez "stadt der toten mädchen".
und wenn man dann am ende des films mit den offiziellen zahlen der toten frauen konfrontiert wird bleibt einem jeglicher kommentar im halse stecken.
ein starker film zu einem schockierenden thema.
Kommentar 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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