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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
3

am 7. Februar 2004
Erstaunlicherweise gibt es fünf Tote in diesem Buch - das ist sogar mehr als im durchschnittlichen europäischen Kriminalroman. Dennoch spielen sie eher eine Nebenrolle. Weder ist der Plot spannend noch logisch, die Aufklärung des Falles bleibt den Zufällen überlassen.
Was Schneiders "Krimis" dennoch zu Perlen der zeitgenössischen Kriminalliteratur macht, sind die Person des Kommissärs Hunkeler und die exquisiten personellen und atmosphärischen Szenarios, die Schneider entwickelt. Schon nach den ersten Seiten hat man den Eindruck, es werde im eigenen Bekanntenkreis ermittelt und die immer dichte Mischung aus Komik und Melancholie zieht einen irgendwann so in die Geschichte hinein, dass man nur noch in den nächsten Zug steigen und ab nach Basel in die Voltastube möchte, um dort mit Kommissär Hunkeler und Freundin Hedwig ein paar Bier zu trinken.
Eine vergleichbare Nähe zu den agierenden Menschen sowie eine plastischere Zeichnung der Charaktere wird man im derzeitigen Krimi lange suchen müssen.
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am 31. Oktober 2005
Basel im November. Neblig und kalt. Eine junge Türkin wird erschlagen aufgefunden. Ihr Mann erhängt sich in der Untersuchungshaft. Ein klarer Fall, denken alle, nur nicht Kommissar Hunkeler. Sein zielsicherer Instinkt treibt ihn herum, um die wahren Umstände herauszufinden. Dabei legt er sich so mit Kollegen und Vorgesetzen an, dass sie ihn am liebsten in den vorzeitigen Ruhestand schicken würden. Schliesslich ist der einsame Wolf dennoch wieder gefragt, da die sonstige Polizei bei der Aufklärung des Falles kläglich versagt hat.
Hansjörg Schneider leuchtet in "Das Paar im Kahn" die weniger schönen Seiten Basels aus. Türken als gesellschaftliche Aussenseiter, Randständige, Drogen, türkische Mafia. Selbst Hunkeler, der als Polizist ein Vorbild sein sollte, trinkt viel über den Durst und lässt sich gehen. Ein Polizist in der Krise. Der Krimi ist atmosphärisch stimmig, wenn auch stark melancholisch. Im November neigen viele Menschen zu Depression. Die Krimihandlung als solche ist nur mässig (zu viele Tote), aber das ist sowieso nicht das wichtigste bei den Hunkeler-Romanen. Schliesslich ist auch "Das Paar im Kahn" mit Mathias Gnädinger in der Hauptrolle verfilmt worden.
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am 25. Januar 2002
Ein klarer, schöner Krimi, der uns den "Schweizer an sich" näherbringt und wie ehedem Friedrich Glauser soziale Mißstände aufdeckt. Ein kleines Juwel...
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