Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle WalkingOnCars Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
384
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:10,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 11. Februar 2013
..., dazu eine Kleinigkeit "Der Graf von Monte Christo, ein klitzekleines bisschen "Medicus", etwas "die Puppenspieler", und schon hat mein einen relativ lesenswerten Roman, wie diesen hier.

Die Geschichte ist recht spannend geschrieben und behandelt die verschiedensten historischen Themen.
So geht es um Judenhass, den Erfindungsreichtum der Diebe und Betrüger, um Hexenverfolgung und die Praktiken der Inquisition, um Hurerei, um typische Krankheiten und die medizinische Behandlung die damals angewandt wurde, um christlichen Fanatismus, um das Stadtleben im 16. Jahrhundert....
und natürlich um Freundschaft, die keine Vorurteile kennt, um die große Liebe, um Freiheit und Hoffnung.
Sicher sind diese Themen alle wunderbar geeignet um eine spannende Geschichte im Mittelalter (bzw. die Renaissance ;-) ) äußerst anschaulich zu erzählen. Dennoch empfinde ich das alles und auch die dadurch bedingte Menge an Personen in einem Buch als zu viel des Guten. Das ganze wirkt in mancherlei Hinsicht einfach nicht mehr glaubwürdig. Viele Handlungsstränge zeigen sich auch als zu vorhersehbar.

Der Schreibstil des Autors ist dennoch recht gut, auch wenn er manches mal sehr dick aufträgt, die Geschichte ist gewiss auch spannend und amüsant zu lesen und die Charaktere sind gut beschrieben. Leider war es für mich zu viel an der enormen Fülle von "Liebe, Hass und Heldentum", von dem ganzen "Gut und Böse". Etwas weniger Theatralik, etwas weniger mitwirkende Charaktere, hätten der Geschichte gut getan. Denn weniger ist bekanntlich mehr :-)

Fazit:
Das Buch ist für mich eine durchgängig recht gut lesbare Lektüre, durchaus lesenswert, jedoch meiner Ansicht nach einen Touch zu pathetisch und stellenweise zu absehbar.
An den Roman des Autors " der Junge der Träume schenkte" (den ich wirklich empfehlenswert finde) reicht es meines Erachtens nicht heran. Daher gut gemeinte 3 Sterne ;-)
1616 Kommentare| 158 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 11. Februar 2013
Luca di Fulvios neues Buch " Das Mädchen, das den Himmel berührte " ist für mich ein toller Unterhaltungsroman. Er lässt das Venedig des 16. Jahrhunderts, also der frühen Neuzeit, vor dem Auge des Lesers lebendig werden und bietet über 976 Seiten spannende und abwechslungsreiche Unterhaltung. Ein bisschen hat mich dieses Buch an die ersten Romane von Charlotte Thomas erinnert, auch von der Seitenzahl her.

Die Hauptpersonen dieser Geschichte sind der Jude Isacco Negroponte mit seiner Tochter Giudetta, der von der Insel Negroponte nach Italien kommt, um dort ein neues Leben zu führen.Außerdem Mercurio, Bennedetta und Zolfo, römische Straßenkinder, die aus Rom flüchten müssen, weil sie einen jüdischen Kaufmann glauben getötet zu haben.Eine nicht ganz unwichtige Nebenrolle nimmt dieser angeblich Getötete ein , der jüdische Kaufmann Shimon Baruch.Alle kommen irgendwann in die Lagunenstadt und versuchen sich dort ein neues Leben aufzubauen, oder aber auch Rache zu üben.
Doch entgegen anderen Romanen über Venedig, spielt sich das Leben dieser Personen nicht in der Oberschicht der Stadt ab, sondern eher in weniger anerkannten Gesellschaftskreisen, nämlich dem der Juden, Huren und Ganoven.So wird zum Beispiel über die Entstehung des ersten Judenviertel und über die Verfolgung dieser Menschen erzählt, über die Syphilis die sogenannte "Franzosenkrankheit" die natürlich häufig die Prostituierten betraf und deren Bekämpfung und über die üblen Machenschaften mancher Scharlatane wird berichtet. Aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz und würzt diesen wirklich umfangreichen Roman.

Die Sprache ist einfach gehalten , aber gut ,unterhaltsam und spannend zu lesen und ich habe mich wirklich keine Sekunde gelangweilt, eher im Gegenteil, ich habe dieses Buch inhaliert und mich auf jede Stunde des Lesens gefreut,da das Buch durchaus zu fesseln weiß;. Sicherlich sind einige Ungereimtheiten in diesem Buch zu lesen, z.B. kann ich mir nicht vorstellen, dass es damals schon Kleider " von der Stange " gab, aber das hat mich bei diesem überaus unterhaltsamen Buch nicht gestört.
Wer also für eine gewisse Zeit abschalten will, sich in das Venedig des 16. Jahrhunderts auf unterhaltsame Weise entführen lassen will, ist mit diesem Buch gut beraten.Ich denke auch alle Fans von Charlotte Thomas kommen auf ihre Kosten.
22 Kommentare| 111 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Oktober 2014
Eine atemberaubende Geschichte von kühnen Lebensträumen - und von einer Liebe über alle Grenzen hinweg.

Es spielt im Jahre 1515 und erzählt nicht nur die Geschichten von Pietro Mercurio (ein junger Gauner und Betrüger, der seine Kindheit im Waisenhaus, bei den Armengräbern und im Abwasserkanalsystem in Rom verbrachte), Isacco Di Negroponte (ein älterer Betrüger, der sich als Arzt ausgibt) und seiner Tochter Giuditta (die sehr gut nähen kann), sondern auch die damaligen Vorkommnisse zwischen Christen und Juden. Jeder hat seinen eigenen Traum und ein Ziel vor Augen.

Ein sagenhaftes und grandioses Buch.

Luca Di Fulvio ist ein wundervoller Schriftsteller! Sein Schreibstil ist fesselnd und flüssig zu lesen, die Charaktere und deren Leben werden nach und nach in der Geschichte beschrieben. Die Schauplätze sind schön dargestellt. Die Spannung hält sich von der ersten bis zu letzten Seite! Einfach erstklassig!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Februar 2013
Nachdem ich vor einiger Zeit di Fulvios Bestseller-Roman Der Junge, der Träume schenkte gelesen hatte und ziemlich begeistert war, habe ich "Das Mädchen, das den Himmel berührte" schon vor Wochen euphorisch vorbestellt. Leider hat mich dieser Roman dann doch sehr enttäuscht.

Der junge Mercurio lebt in den Abwasserkanälen Roms und verdingt sich als Betrüger, so wie andere Straßenkinder auch, als er mitbekommt, wie Ercole, ein ebenfalls auf der Straße lebender zurückgebliebener Junge, von dem jüdischen Kaufman Shimon Baruch getötet wird. Als er seinerseits Shimon Baruch schwer verletzt und zu töten geglaubt hat, flieht er zusammen mit den Straßenkindern Benedetta und Zolfo in Richtung Venedig.

Auch der jüdische Arzt Isacco, der mit seiner Tochter Giuditta von der Insel Negropontes kommt, eigentlich aber auch nur ein Betrüger ist, ist auf dem Weg nach Venedig, genauso wie der Hauptmann Lanzafarme mit seiner von einem Kriegszug heimkehrenden Truppe, der fanatische Mönch Amadeo und der erstaunlich schnell genesene Shimon Baruch, der sich - ebenfalls in betrügerischer Art und Weise - eine neue Identität zulegt und auf Rache an Mercurio sinnt.

Es dauert auch nicht lange, bis sich die Personenkonstellationen neu finden: Benedetta, die sich in Mercurio verliebt hat, schließt sich – vom Hass auf Giuditta zerfressen, weil Mercurio sich in diese verliebt hat – als Geliebte einem Fürsten an, um von dort aus ihre Intrigen zu spinnen. Währenddessen freunden sich Lanzafarme und Isacco an, der mittlerweile in dem neu gegründeten Ghetto von Venedig lebt. Mercurio hingegen hat sich eine "neue" Mutter gesucht, bei der er zeitweise auch lebt ... Undsoweiterundsofort. Im Verlaufe des Romans kommen noch unzählige weitere Charaktere hinzu, tauchen auf, tauchen wieder ab, werden längere Zeit nicht thematisiert, um dann zu einem späteren Zeitpunkt – vielleicht – doch noch einmal eine Rolle zu spielen. "Das Mädchen, das den Himmel berührte", Giuditta, ist dabei nur eine von vielen. Die meisten Personen sind irgendwie Betrüger oder prostituieren sich (außer Giuditta natürlich), hauptsächliche Handlungsorte sind die Armenviertel und das Ghetto von Venedig.

Dieser Roman krankt – wie leider viele "historische" Romane - daran, dass seine Figuren modern denkende und sprechende Menschen in einer archaischen Welt sind. Dabei war anhand des Klappentextes nicht zu erahnen, dass es sich um einen "historischen" Roman handelt: Tatsächlich beginnt die Handlung im Jahre 1515, in einer Zeit, in der mittelalterliches Gedankentum noch eine große Rolle gespielt hat, zum Beispiel auch bei der Behandlung von Krankheiten.

Überfrachtet mit viel zu vielen Charakteren, die gelegentlich auch noch sehr eindimensional ausgestaltet sind, stellenweise sehr dialoglastig und da eben auch in einer viel zu modernen Sprache, fehlt dem Roman einfach Atmosphäre. Man muss sich immer wieder bewusst in Erinnerung rufen, dass die Handlung vor fast 500 Jahren angesiedelt ist, das hätte ich sonst gelegentlich beim Lesen wirklich vergessen, so wenig unterscheiden sich Sprache, Personen und Beschreibungen von einer im Heute angesiedelten Handlung. Trotz seiner Länge bleibt er sehr an der Oberfläche, auch zum Beispiel, was das Leben im jüdischen Ghetto anbelangt.

Wer historische Romane ohne viel Tiefgang mag, in denen Hass, Intrigen, Mord und Totschlag ausschweifig beschrieben werden und in denen ein bisschen Liebe und Herzschmerz eine Rolle spielen, kann sich vielleicht dennoch mit diesem Roman anfreunden, der im bestmöglichen Falle ein "Historienschmöker" ist. Für mich war es aber leider nichts.
88 Kommentare| 119 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Oktober 2014
Wow was für ein Buch! Man fühlt sich hineinversetzt in die Szenerie, man fiebert mit. Die Charaktere sind sehr gut und fein beschreiben.
Ein sehr guter Schriftsteller von welchem ich auch noch andere Bücher gelesen habe.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Dezember 2013
Luca di Fulvio, für dieses Buch.Ich vegaß Zeit und Raum um mich herum,ließ mich in das Geschehen hineinziehen und betören,war angespannt, gespannt, hab mitgezittert mitgelitten und am Schluss erleichtert aufgeatmet. Was will man von guter Unterhaltung mehr erwarten? Soweit ich übrigens auf meinem Bucheinband ersehen kann, steht lediglich "Roman" darauf, also nimmt dieses Buch keineswegs die Bezeichnung " historischer Roman" für sich in Anspruch. Wie dem auch sei. Jeder, der für einige Stunden " abtauchen" will, sei dieser Roman wärmstens zu empfehlen. Erneute Zusammenfassung der Handlung erspare ich mir, das sie von den Vorrezensioren schon ausführlich dargelegt wurde.Statt dessen wünsche ich spannende und unterhaltsame Stunden beim Lesen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juli 2013
das erste Buch ( Der Junge der Träume schenkte ) hat mich nicht so mitgerissen aber dieses Buch konnte ich gar nicht mehr weg legen. Es liegt glaube ich daran das der Autor in Venedig aufgewachsen ist und somit die Geschichte dieser wunderbaren Stadt super wiedergeben kann weil er die Straßen von denen er spricht spürt.
Das ganze spielt zwar im Jarh 1740 aber trotzdem er kennt die Straßen und Gassen von denen er schreibt und das macht das ganze so besonders.
Man lernt sehr viel über das Leben damals und Geschichtliche Ereignisse die wirklich so passiert waren was für mich sehr interessant war.
Die Liebesgeschite an sich ist nichts was man nicht schon mal irgendwo gehört hätte aber sie ist des lesens wert!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2015
Tolles Buch. Luca die fulvio schafft es, seine Leser in seine Romane zu ziehen. Dieses Buch ist absolut lesenswert! Eine kurze Inhaltsangabe verkneif ich mir, die steht eh ein Stück weiter oben und manchmal muss man sich einfach mal ein Buch nehmen und anfangen darin zu lesen..
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. März 2014
Ich bin bestimmt nicht empfindlich und kann auch mit einem derberen Schreibstil klar kommen, aber bei diesem Roman habe ich das Gefühl, dass Titel (und Titelbild) nicht zum Inhalt passen. Auf dem Titelbild ist ein kleines Mädchen abgebildet, aber das Mädchen auf das sich der Titel bezieht ist schon jugendlich auf der Schwelle zur jungen Frau. Der Titel wirkt fast schon lieblich und hat nicht viel mit der eher derben Geschichte zu tun. Wunder scheint es im 16. Jahrhundert massenhaft gegeben zu haben. Da sind Alkoholiker recht schnell von ihrer Sucht genesen. Jugendliche Betrüger entpuppen sich als wahre Tausendsassa, auch wenn's manchmal an Logik fehlt. Frau emanzipieren sich in nullkommanix... Die Sprache und die Handlungen sind zu modern für die Zeit. Teilweise hat man das Gefühl, es fehlen Teile der Handlung.
Außerdem fällt es mir schwer Benedettas Hass auf Giuditta nachzuvollziehen, genauso wie einige andere Emotionen.
Es fehlt an Vielem, trotzdem lässt sich das Buch flüssig lesen. Aber es wird kein Platz unter meinen Lieblingsbüchern finden.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. März 2013
Das Mädchen, das Träume schenkte von Luca di Fulvio hat meine Erwartungen komplett erfüllt. Nachdem ich das Buch "Der Junge der Träume schenkte" von Fulvio gelesen hatte, welches in den 1920er Jahren New Yorks spielt, war mir bewusst, dass man bei dem neuen Buch weit in die Vergangenheit reist. Nämlich in das 16. Jahrhundert Venedigs und ich wurde nicht enttäuscht. Es haben ja schon einige geschrieben worum es in diesem Buch geht und das werde ich nun nicht mehr machen ;) Ich kann nur sagen, dass die Geschichte, erzählt aus drei verschiedenen Perspektiven, die sich alle jedoch zusammenfügen ein Schreibstil ist, den ich sehr gerne lese. Man ist von Anfang an dabei und was andere bzgl. des Themas Judenhass, Verfolgung etc. schrieben, dass es geschichtlich nicht "korrekt" sei, kann ich nicht unterschreiben. Im 15. Jahrhundert fand 1492 in Spanien z.B. die Große Inquisition statt in Italien später. Die moderne Sprechweise der Charaktere war zum Teil irreführend, ich glaube nicht, dass man sich mit derlei Schimpfworten bezeichnet hat ;) davon mal abgesehen, ist es gut geschrieben, liest sich schnell und flüssig, man will wissen, wie die Charaktere sich entwickeln und welches Schicksal ihnen bevorsteht. Ein Buch, welches sich auf jeden Fall in den Bereich historischer Roman gliedern lässt und ich hoffe, dass wir noch viel mehr von Fulvio zu lesen bekommen werden :)
11 Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden