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Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert Hardcover – 10 Sept. 2018

4.4 4.4 out of 5 stars 444 ratings

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Wir leben in Deutschland in der scheinbar besten aller Welten, doch schon bald werden wir feststellen, dass wir nicht das reiche Land sind, das uns Medien und Politik glauben machen wollen. Denn der Boom der hiesigen Wirtschaft ist nicht unser Verdienst, sondern in erster Linie eine Folge der tiefen Zinsen, des schwachen Euro und des Verschuldungsexzesses im Rest der Welt. Um unseren Wohlstand zu sichern, müssten die regierenden Politiker den aktuellen Aufschwung nutzen, um in Infrastruktur, Bildung und Digitalisierung und somit in die Zukunft des Landes zu investieren. Doch stattdessen werfen sie das Geld für höhere Renten und Sozialausgaben zum Fenster raus.

In seinem neuen Buch zeigt Daniel Stelter, einer der klarsten und profiliertesten Denker in Sachen Ökonomie: Wenn wir weitermachen wie bisher, wird nicht nur unsere Wirtschaftskraft in den kommenden Jahren rapide sinken, sondern nachfolgende Generationen werden die finanziellen Lasten, die uns heutige Politiker aufbürden, nicht stemmen können. Es droht der volkswirtschaftliche Kollaps. Doch der Bestsellerautor entlarvt nicht nur das Märchen vom »reichen Land« als eben solches, er zeigt auch konkrete Wege auf, wie wir dem Albtraumszenario entgehen können.
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FinanzBuch Verlag

Der FinanzBuch Verlag wurde 1997 gegründet um Anleger-, Börsen- und Finanzliteratur im deutschsprachigen Raum zu etablieren. Mittlerweile umfasst das Verlagsspektrum nicht nur Anlage-Ratgeber, sondern auch Literatur zu bedeutenden Wirtschaftsgrößen und zur Wirtschafts- und Finanzpolitik. Der FinanzBuch Verlag ist heute der mit Abstand wichtigste und größte Finanz- und Wirtschaftsverlag im deutschsprachigen Raum. Zu seinen Bestsellerautoren gehören u.a. Börsenlegende Warren Buffett, NIKE-Gründer Phil Knight, Rich Dad Poor Dad-Autor Robert Kiyoasaki, McDonalds-Gründer Ray Kroc, Hedgefonds-Legende Ray Dalio, Virgin-Gründer Richards Branson, Disney-CEO Bob Iger, Napoleon Hill, Tesla-Chef Elon Musk, Tim Ferriss, Ryan Holiday, Tony Robbins, Value-Investing-Legende Benjamin Grahm, der weltbekannte Physiker Neil deGrasse Tyson, Brendon Burchard, Ex-Navy Seal Jocko Willink, Biohacker Dave Asprey, Florian Homm, Robert Green, Bodo Schäfer, Max Otte, Ramit Sethi oder Sandra Navidi.

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Bildnachweis: Peshkova/Shutterstock.com |

Product description

Review

»Werden die Politiker den Mut haben, uns Deutschen die Illusion zu nehmen, wir seien reich, um uns
auf die Zukunft vorzubereiten, dafür fit zu machen? Stelters Buch zu lesen, obwohl es sicher ›nicht hilfreich‹ dabei ist, die nächste Wahl zu gewinnen, wäre ein Anfang.«
Erich Weede, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Mit dem Märchen vom reichen Land stellt endlich einmal ein profilierter Ökonom die deutsche Selbstzufriedenheit infrage, die sich immer mehr in Lethargie auszuwachsen droht.«
Steffen Klusmann, Chefredakteur manager magazin

»Euro-Rettung, Energiewende, Massenzuwanderung und zukunftsvergessener Ausbau des Sozialstaats – faktenreich analysiert Daniel Stelter die folgenschweren Fehler der Wirtschaftspolitik unter Angela Merkel. Wer wissen will, warum Deutschland bald wieder zum kranken Mann Europas zu werden droht und wie wir dies verhindern können, der sollte dieses Buch lesen. Bleibt nur zu hoffen, dass das Buch seinen Weg auf den Schreibtisch der Kanzlerin und diese die Zeit findet, es zu lesen. Denn die Zeit drängt.«
Malte Fischer, Chefvolkswirt WirtschaftsWoche

»Daniel Stelter reißt dem Leser den Schleier von den Augen und seziert in gewohnter Präzision die Lage: Die Deutschen leben in einer Wohlstandsillusion, die von billigem Geld und der geistigen Monokultur unserer Eliten genährt wird. Der Echoraum der Mainstream-Medien stützt verzweifelt die ökonomische Blase. Diese Willfährigkeit ermöglicht es der Politik, auf dem Pfad schlechter Entscheidungen viel zu lange voranzuschreiten. Doch die Rechnung dafür wird bitter werden.
Politik und Geldpolitik sollen nicht sagen, dass dies alles nicht schon lange ausgesprochen wurde. Sie wurden gewarnt.«
Dr. Markus Krall, Risiko- und Strategieberater, Bestsellerautor

»Das deutsche Erfolgsmodell ist schwer beschädigt: Die Mittelschicht schrumpft, die Gesellschaft ist polarisiert, unsere Reserven werden angegriffen und unsere Zukunftsfähigkeit wird zerstört. Daniel Stelter zeichnet das Punkt für Punkt nach und zerstört dabei die Sandmännchen-Mythen, die von Politik und Medien verbreitet werden. Und er unterbreitet fundierte Vorschläge, was zu ändern ist. So klar und verständlich, schonungslos und doch ökonomisch nüchtern hat es noch niemand geschrieben. Daniel Selter ist für mich aktuell der Krisenökonom Nummer eins.«
Prof. Dr. Max Otte, Wirtschafts- und Finanzexperte, Bestsellerautor

»Vom Weltmeister zum Verlierer – was wir beim Fußball erleben mussten steht uns in der Wirtschaft bevor. In seinem lesenswerten Buch zeigt Daniel Stelter, wie die in der Ära Merkel aufgelaufenen Politikfehler auf den Gebieten der Eurorettung, Energieversorgung, Migrationssteuerung, Sozialversicherung und Infrastrukturinvestitionen unweigerlich den wirtschaftlichen Abstieg Deutschlands einleiten werden. Eine Korrektur dieser Fehler, wie Stelter sie fordert, dürfte mit dem für die Fehler verantwortlichen politischen Personal nicht mehr möglich sein.«
Prof. Dr. Thomas Mayer, Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Instituts

About the Author

Dr. Daniel Stelter ist Makroökonom und Strategieberater. Als Autor zahlreicher Expertenbeiträge und aktueller Sachbücher liefert er einen unverstellten Blick auf die wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen unserer Zeit. Zudem ist er Gründer des auf Strategie und Makroökonomie spezialisierten Forums beyond the obvious. Er war von 1990 bis 2013 Unternehmensberater bei der internationalen Strategieberatung The Boston Consulting Group (BCG).
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zählt ihn zu den 100 einflussreichsten Ökonomen Deutschlands.

Product details

  • Publisher ‏ : ‎ FinanzBuch Verlag (10 Sept. 2018)
  • Language ‏ : ‎ German
  • Hardcover ‏ : ‎ 256 pages
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3959721536
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3959721530
  • Dimensions ‏ : ‎ 15.5 x 2.5 x 22.4 cm
  • Customer reviews:
    4.4 4.4 out of 5 stars 444 ratings

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Daniel Stelter
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Dr. Daniel Stelter ist Gründer des auf Strategie und Makroökonomie spezialisierten Forums beyond the obvious. Er ist Experte für Wirtschafts- und Finanzkrisen und berät internationale Unternehmen und Investoren zu den Herausforderungen der sich stetig wandelnden globalen Märkte.

Von 1990 bis 2013 war er Unternehmensberater bei der internationalen Strategieberatung The Boston Consulting Group (BCG), zuletzt als Senior Partner, Managing Director und Mitglied des BCG Executive Committee. Von 2003 bis 2011 verantwortete Stelter weltweit das Geschäft der BCG-Praxisgruppe Corporate Development (Strategie und Corporate Finance).

Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaft an der Universität St.Gallen (1984 – 1988), promovierte er bei Fredmund Malik mit seiner Dissertation zum Thema „Deflationäre Depression: Konsequenzen für das Management“. Heute zählt ihn die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrem Ökonomen-Ranking 2019 auf Platz 40 zu den 100 führenden Ökonomen Deutschlands mit dem größten Einfluss auf Medien, Politik und Wirtschaft.

Stelter ist ein in Medien und auf Kongressen gefragter Experte, der mit einem unkonventionellen Meinungsbild gängige Strömungen gegen den Strich bürstet. Mit seiner Expertise setzt er häufig Kontrapunkte in Talkshows wie hartaberfair, Lanz oder der phoenix runde. TV-Sender wie WeLT oder SAT.1 nutzen seine Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge in aktuellen Nachrichtenformaten auf den Punkt zu bringen. Er publiziert regelmäßig als Gastautor in großen Wirtschaftsmedien wie manager magazin, Cicero, FOCUS und the Globalist.

Als unabhängige Stimme in der fortschreitenden Finanz- und Eurokrise hat sich Stelter mit unverstelltem Blick und großer Klarheit auch als Autor mehrerer Sachbücher etabliert. Dabei lässt er sich nicht von politischem Schubladendenken leiten, sondern legt den Fokus auf die drängenden Fragen unserer Zeit. Bei den Antworten in seinen Büchern bleibt kein politisches Spektrum unberührt.

Sein neuestes Buch CORONOMICS - NACH DEM CORONA-SCHOCK: NEUSTART AUS DER KRISE erschien Ende April 2020. Darin beleuchtet Stelter die Lage von Wirtschaft und Finanzsystem vor dem Corona-Schock und die absehbaren grundlegenden Konsequenzen für die Zukunft von Europa, dem Euro und dem Finanzsystem. Er zeigt auf, wie Deutschland sich auf diese neue Welt einstellen muss, wollen wir unseren Wohlstand für die Zukunft sichern. Ein weiter wie davor darf es nicht geben.

2018 erschien im Finanzbuch-Verlag, München, DAS MÄRCHEN VOM REICHEN LAND – WIE DIE POLITIK UNS RUINIERT (2018). Das Buch ist ein SPIEGEL-, manager-magazin- und Amazon-Bestseller. Stelter überführt darin die deutsche Politik der Wohlstandslüge und macht den Deutschen klar, dass sie einer fortgesetzten Wohlstandsillusion unterliegen. Mit klaren Fakten seziert er die Fehler der deutschen Politik der letzten Jahre und enttarnt Begriffe wie „Exportweltmeister“ als Nebelkerzen einer Politik, die unseren Wohlstand mindert, statt ihn zu mehren.

Weitere Bücher:

EISZEIT IN DER WELTWIRTSCHAFT – Die sinnvollsten Strategien zur Rettung unserer Vermögen (2016, Campus Verlag, Frankfurt am Main). Darin kombiniert Stelter makroökonomische Diagnose mit Szenarien für die Geldanlage und erläutert, weshalb Deutschland und Europa inmitten der schwersten wirtschaftlichen Herausforderungen seit dem Zweiten Weltkrieg stehen. Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise war nur der Auftakt und ist noch lange nicht ausgestanden.

DIE SCHULDEN IM 21. JAHRHUNDERT (2014, Frankfurter Allgemeine Buchverlag, Frankfurt am Main), eine Replik auf das Buch „Das Kapital im 21. Jahrhunderts“ des französischen Ökonomen Thomas Piketty. Darin weist Stelter auf die gravierende Betrachtungslücke seines französischen Kollegen hin, der in seiner Veröffentlichung übersieht, dass die Vermögen nur ein Symptom, die Schulden aber das wahre Problem der wirtschaftlichen Entwicklung sind. Das Buch wurde für den International Book Award getAbstract 2015 nominiert.

NACH DER KRISE IST VOR DEM AUFSCHWUNG (2010, Finanzbuch Verlag, München, engl. Original: „Accelerating out of the Great Recession“) beschreibt, wie Unternehmen die stagnierende Wirtschaft für Überholmanöver nutzen. Stelter zeigt mit seinem Co-Autor David Rhodes die Folgen der Krise aus volkswirtschaftlicher Sicht. Das Buch wurde mit dem International Book Award getAbstract ausgezeichnet.

Außerdem erschienen von Dr. Daniel Stelter DIE KRISE … IST VORBEI … MACHT PAUSE … KOMMT ERST RICHTIG (2014, Finanzbuch Verlag, München) und DIE BILLIONEN-SCHULDENBOMBE (2013, Wiley-VCH Verlag, Weinheim).

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Top reviews from Germany

  • Reviewed in Germany on 28 December 2018
    Ein sehr fachkundiges Buch, das detailliert erklärt, wie unsere finanzpolitisch wenig kompetente Regierung mit ungedeckten Rentenversprechen, schlechtem Management der Euro-Problematik und anderen Fehlern Deutschland in den Staatsbankrott treibt - trotz "schwarzer Null". Die Regierung rechnet falsch, obwohl Experten warnen - entweder aus Inkompetenz oder aus Angst vor Stimmenverlusten. Stelter zählt auf, was aus fachlicher Sicht statt dessen getan werden müsste. Das Einzige, was mir missfallen hat an dem Buch, ist Stelters grundsätzliches Misstrauen gegenüber allen anderen Mitgliedsländern der EU außer Deutschland, das manchmal anklingt, so dass er in jedem Fallbeispiel davon ausgeht, dass siese ihren vertraglichen Verpflichtungen uns gegenüber nicht nachkommen werden. Dennoch ist es natürlich besser, im Blick auf Partner erst mal mit der schlechtesten Möglichkeit zu rechnen und sich bestenfalls positiv überraschen zu lassen.
    6 people found this helpful
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  • Reviewed in Germany on 9 May 2019
    Daniel Stelter ist ein ungewöhnlicher Ökonom. Nach einer erfolgreichen Beraterkarriere zog es ihn nicht in die Wissenschaft oder Politik, sondern er gründete seinen eigenen kleinen Think Tank „beyond the obvious“ und betätigte sich als fleißiger, kundiger und innovativer Vielschreiber in Zeitungen, Zeitschriften und Blogs. Im Hayekschen Sinne geht es ihm um den Kampf der Ideen. Er will mit seinen Argumenten überzeugen. Sein jüngstes Buch „Das Märchen vom reichen Land“ (Finanzbuchverlag, ISBN 978- 3-959-72-153-0) ist ein überzeugendes Beispiel dafür. Der Spiegel-Bestseller ist inzwischen bereits in der 6. Auflage erschienen und räumt mit dem Mythos auf, dass die Deutschen die großen Profiteure in Europa seien.

    In 10 Kapiteln unterstreicht er seine These, um dann im 11. Kapitel seine Vorschläge für einen grundlegenden Neustart zu machen. Zwar verdienen die Deutschen im internationalen Vergleich gut, beim Nettovermögen liegen wir jedoch zurück. Nicht nur hinter Spanien und Frankreich, sondern selbst hinter Griechenland. In Deutschland wir zu wenig investiert und zu viel konsumiert. Der Mythos der reichen Deutschen wird vor allem vom Exporterfolg der deutschen Industrie genährt. Doch diese, so weist Stelter schlüssig nach, hat viel mit der Illusion des Euro zu tun. Das billige Geld der EZB und die vergleichsweise niedrige Bewertung des Euro sind ein Subventionsprogramm für die Industrie, insbesondere für die Autokonzerne. Sie werden im außereuropäischen Export billiger, was ihnen, verbunden mit der hohen Qualität deutscher Automobilfertigung, einen enormen Wettbewerbsvorteil beschert. Doch diese Entwicklung basiert wesentlich auf der ökonomischen Entwicklung Chinas, die auf Pump finanziert ist. Bricht das chinesische Wirtschaftsmodell zusammen, dann gehen bei vielen Autokonzernen die Lichter aus.

    Die Analyse liegt nicht so weit weg von der meinigen, die ich 2014 in meinem Buch „Nicht mit unserem Geld“ formuliert habe. Die Niedrigzinspolitik der EZB hat erhebliche Kollateralschäden. Auch damit beschäftigt er sich. Werden die Zinsen abgeschafft, dann kann mit Staatsanleihen auch kein Geld mehr verdient werden. Alle diejenigen, die Lebensversicherungen, Bausparverträge und Festgelder bevorzugen, sind die Verlierer. Sie werden kalt enteignet. Der Staat, Immobilien- und Aktienbesitzer profitieren vom billigen Geld.

    Der Handelsbilanzüberschuss Deutschland ist für Stelter eher ein Grund zur Sorge. In einer überschuldeten Welt führt dies leicht zum Totalverlust. Besser wäre es, wenn in Deutschland investiert und angelegt würde. Daher ist er, und da unterscheiden wir uns, kein Freund der „schwarzen Null“, in der Haushaltspolitik. Doch die GroKo in Berlin tut eh alles dafür, dass dieser historische Augenblick nur eine kurze Periode war. Anders sieht es aus, wenn er über die Target-Problematik schreibt. Hier erkennt er, dass die wachsenden Salden zu einem Erpressungspotential der Nehmerländer gegenüber den Geberländern führen.

    Seine These, dass die „schwarze Null“ in den öffentlichen Haushalten den Kapitalexport fördert, ist zu eindimensional gedacht. Wenn eine Bundesregierung die Bedingungen für Investitionen im Inland verbessern würde, dann müsste nicht geschehen, was er mit seinen Ausführungen zum Kapitalexport richtig beschreibt. Sowohl bei den Unternehmensteuern als auch bei der Abgabenbelastung der Bürger ist Deutschland wieder international auf einem vorderen Negativplatz. Daher sind die Standortbedingungen entscheidend. Kapital ist bekanntlich scheu wie ein Reh, daher darf man sich nicht wundern, wenn anderswo bessere Investitionsbedingungen herrschen. Die letzten großen Reformen sind mit den Hartz IV-Reformen bereits 15 Jahre zurück. Seitdem ist nicht viel passiert, und die Merkel-Regierung ruht sich auf diesen Erfolgen nach wie vor aus. Deutschland ist reformmüde und daher nicht für die Zukunft gerüstet.

    Etliche seiner Vorschläge zur Reform der Eurozone sind unterstützenswert. Vor einem Zerfall der Eurozone warnt er mit Recht. Sie würde zu einer schweren Rezession auch bei uns führen. Er verweist auf den Abwertungsdruck gegenüber dem Dollar von rund 40 Prozent für Spanien,

    Griechenland, Italien und Portugal und von 10 Prozent für Deutschland. Der Aufwertungsdruck Deutschlands gegenüber den Südländern wäre wahrscheinlich ähnlich hoch. Dies würde insgesamt zwangsläufig zu einer massiven Kapitalflucht aus Europa führen. Was sich über viele Jahre im Euroraum an wirtschaftlichen Ungleichgewichten aufgebaut hat, kann nicht mehr so einfach ohne schwerwiegende ökonomische Verwerfungen bereinigt werden. Da hilft es auch wenig, wenn man sagt, man könne nicht so weitermachen wie bisher. Das stimmt zwar, aber eine 180-Grad-Wende ist dennoch nicht sinnvoll.

    Es ist ein wenig wohlfeil, dann auf die Politik einzudreschen. „Unsere Politiker können offensichtlich nicht rechnen“, schreibt er in Kapitel 10. Das gehört so in die Kategorie „alle Volkswirte haben sich geirrt“ oder „alle Journalisten schreiben von einander ab“. Pauschalierungen werden der Sachlage nicht gerecht. So ist es auch, wenn er vom Versagen der „politischen Eliten“ spricht. Das klingt etwas nach Marx und Engels, die diese Eliten wegfegen wollten. Dennoch sind viele seiner dann folgenden Vorschläge sinnvoll. Bildungsinvestitionen, private Investitionen, Steuerung der Zuwanderung und vieles mehr. Warum er jedoch eine höhere Erbschaftsteuer fordert, wird mir nicht so ganz klar. Ist doch eine der Erfolgsgeschichten dieses Landes, dass wir viele Hidden Champions im Bereich der Familienunternehmen haben, die in der Fläche über Generationen erfolgreich tätig sind. Auch seine „Szenario drei“ zur Lösung der Eurokrise ist zu statisch. Die Schaffung eines Schuldentilgungsfonds mit Eurobonds unterstellt, dass sich danach die Regelgebundenheit der Schuldenstaaten verbessern würde. Das ist eine Illusion. Es würde zu einer Vergemeinschaftung der Schulden und einer geringeren Verantwortung für die jeweilige Regierungsleistung führen. Ein geordneter Ausstieg derjenigen, die es innerhalb der Eurozone nicht schaffen oder nicht schaffen wollen, wäre da ein weniger invasiver Eingriff.
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  • Reviewed in Germany on 21 August 2019
    als Pflichtaufgabe zum Lesen bekommen. Dann würde endlich aufgehört werden mit dem Märchen vom reichen Land.
    Der Autor beschreibt gut den Ist-Zustand, auch schwierige Zusammenhänge werden gut erklärt. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, wobei man doch das eine oder andere Mal innehalten muss und sich erstaunt die Augen reibt, was man da gerade gelesen hat und sich fragt, warum unsere hochbezahlte Politiker und unsere Elite so blauäugig ist. Können die nicht anders (schlimm) oder wollen die nicht anders (noch schlimmer).
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  • Reviewed in Germany on 23 January 2019
    Der ausgezeichnete Ökonom Stelter hat seinem Buch den Titel gegeben 'Das Märchen vom reichen Land- Wie die Politik uns ruiniert.' Dieses Thema beschäftigt sicherlich vor allem Menschen, die nicht zu den Einkommensschwachen zählen. Und die werden vermutlich diese negative Sicht ablehnen. Es geht ihnen gut, der Staat ist wohl geordnet, die Wirtschaft ist erfolgreich. Diese optimistische Sicht hat den Autor und Verlag wohl veranlasst, etwas Ungewöhnliches an den Anfang zu stellen. Fünf Fachleute sprechen diesem Buch hohes Lob aus.
    Wer kaum wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse hat, wird zumindest bei den ersten Kapiteln überfordert sein. Aber man wird doch etliche wichtige Erkenntnisse gewinnen. So mahnt der Autor an, weniger zu konsumieren, dafür Vermögen für die Zukunftssicherung zu ersparen. Reichtum definiert er mit gutem Verdienen, zu sparen und die Ersparnisse richtig anzuwenden. Bei uns wurde zuletzt der Fehler gemacht, billiger zu produzieren bei Vernachlässigung der Qualität. In Deutschland wurde zwar der Computer erfunden, aber beherrscht wird die Branche heute von China, Japan und den USA. Auch bei E-Autos hinken wir erheblich hinterher. Deutschland verfügt in diesem Sektor nur über 2% der Patente gegenüber den Chinesen mit 34. Wir müssen Konsequenzen daraus ziehen, dass Verbrennungsmotoren überholt sind. Allein 650 000 Arbeitsplätze hängen vom Auto ab. Ein Zeichen, dass eben doch nicht alles so in Ordnung ist, wie es bei oberflächlicher Sicht erscheint, ist die Tatsache, dass zu viele gut ausgebildete Deutschland verlassen. Viele Weichen müssen umgestellt werden, um einen zukünftigen Niedergang zu bremsen.
    9 people found this helpful
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  • Reviewed in Germany on 27 July 2020
    Richtig dagegen wird dargestellt, dass ein sog. "starker" Staat, in Corona-Zeiten wichtig, natürlich bei der Mittelschicht in der BRD stark abschöpft und die Schichten mit Geld, Kapital und Vermögen zu wenig zur Kasse bittet. In Italien oder Spanien besteuert der Staat zu wenig, die gesamte behördliche und verwaltungsmäßige Infrastruktur ist dort nicht staatstragend ausgebaut. Deshalb darf es auch keine Euro-Bonds geben. Das ist aber nicht Thema des Buches. Hier haben mir besonders Kapitel über Exportüberschüsse, der schwarze Null und Zuwanderung gefallen. Vieles davon kannte ich nicht. Also informativ. Nicht immer kann ich die Konsequenzen des Autors teilen.