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Das Mädchen Orchidee (Unionsverlag Taschenbücher) Taschenbuch – 25. Juli 2011

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Pearl S.Buck (1892–1973) stammte von holländischen und deutschen Vorfahren ab. Ihre Eltern, die in der Mission tätig waren, zogen mit ihr nach China, wo sie vierzig Jahre ihres Lebens verbrachte.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Jehonala

Es war der vierte Monat des Sonnenjahres 1852, der dritte Monat des Mondjahres, das zweihundertachte Jahr der Mandschu-, der großen Tsching-Dynastie, und April in der Stadt Peking. Der Frühling ließ auf sich warten. Die Nordwinde, die aus der Wüste Gobi Wolken feinen gelben Sandes nach Süden führten, bliesen so kalt wie im Winter über die Hausdächer. Der Sand trieb wie Staubwirbel durch die Straßen und sickerte durch Türen und Fenster, häufte sich in Ecken, lag auf Tischen, Stühlen und in den Falten der Kleider, er verkrustete die Gesichter der Kinder, wenn sie weinten, und setzte sich in den Runzeln alter Leute fest.

Im Hause des Mandschu-Bannermanns Muyanga in der Zinngasse war der Sand noch lästiger als gewöhnlich, denn die Fenster schlossen nicht dicht, und die Türen hingen lose in ihren hölzernen Angeln. An diesem besonderen Morgen erwachte Orchidee, seine Nichte, das älteste Kind seines verstorbenen Bruders, durch das Geräusch des Windes und des knarrenden Holzes. Sie setzte sich auf in dem großen chinesischen Bett, das sie mit ihrer jüngeren Schwester teilte, und verzog das Gesicht, als sie den Sand wie gefärbten Schnee auf der roten Bettdecke liegen sah. Gleich darauf kroch sie vorsichtig aus dem Bett, um die noch schlafende Schwester nicht zu wecken. Unter den bloßen Füßen fühlte sie den Sand auf dem Boden und seufzte. Erst gestern hatte sie das Haus reingefegt, und die ganze Arbeit mußte nun von neuem getan werden, sobald der Wind sich gelegt hatte.

Sie war ein hübsches Mädchen, diese Orchidee. Durch ihre Schlankheit und aufrechte Haltung erschien sie größer, als sie war. Sie hatte stark ausgeprägte, aber keine groben Gesichtszüge, eine gerade Nase, schön abgesetzte Augenbrauen, einen wohlgeformten und nicht zu kleinen Mund. Ihre große Schönheit lag in ihren Augen. Sie waren lang, groß und außergewöhnlich klar, das Weiße und das Schwarze war fein säuberlich getrennt. Doch diese Schönheit hätte bedeutungslos sein können, wenn ihre Natürlichkeit und Intelligenz nicht ihr ganzes Wesen belebt hätten. Obschon sie noch sehr jung war, hatte sie sich fest in der Gewalt. ... . -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Autorin lässt den Leser wunderbar in das China des 19.Jh. eintauchen, genauer noch in die Welt der Menschen, die in der „Verbotenen Stadt“ hinter Türen und Mauern abgeschieden vom Rest der Welt leben. Zu den Menschen, die zu den Herausgehobenen, quasi zum Chinesischen Adel gehören und noch stärker als jeder einfache Chinese in der Welt aus Märchen und Mystik gebunden sind, stark geprägt von Verboten, Regeln und Lebensweisheiten. Für uns Europäer und auch für jeden anderen Bewohner westlicher Hemisphären ist dies alles sehr exotisch und unvorstellbar umgeben von solchen starren Pflichten leben zu können. Die herausragendste Persönlichkeit Chinas, die Ende des 19 Jh. lebte, ist die Kaiserin Tsu Hsi. Die Autorin hat hier ein Werk geschaffen, das Biografie und Roman hervorragend vermischt. Wenn man in den einschlägigen Enzykliken über das Leben von Kaiserin Tsu Hsi nachließt, kann man sich mit Hilfe des Romans in die Welt dieser letzten Kaiserin Chinas sehr gut rein versetzen und vielleicht auch verstehen, warum ihr Leben so ganz anders verlaufen ist wie das unserer Vorfahren.

Es wird hier geschildert wie das Mädchen Orchidee , von der Abstammung her bereits zum chinesischen Adel der Mandschu-Dynastie gehörend an den Hof von Kaiser Xianfeng gelangte und dort von der Kaisermutter als Konkubine und zukünftige Nebenfrau des Kaisers ausgewählt wurde. Um dort mit viel Fleiß, Geschick, Gespür für das Wesentliche, List und einer großen Portion Mut schlussendlich zur Kaiserinmutter aufstieg. Dann etliche Jahre die Geschicke Chinas für ihren noch minderjährigen Sohn lenkte und wesentlich beeinflusste.
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Format: Taschenbuch
"Mädchen Orchidee" hieß die junge Frau im Haus ihrer Eltern zu dem Zeitpunkt, an dem sie von Eunuchen des Kaiserhofs in Beijing zur Kaiserinmutter gerufen wurde, damit diese unter einer großen Menge Manchu-Jungfrauen die Ehefrau und die Konkubinen ihres Sohnes heraussuchen konnte. Eigentlich bereits anderweitig verlobt, ist die junge Frau zufrieden damit, dass ihre Kusine zur Braut des kränklichen Kaisers werden soll. Doch da sie selbst als Konkubine ausgewählt wird, muss sie weiter ind er Verbotenen Stadt verbleiben und beginnt aus Langeweile sehr viel zu lernen.

Später gelingt es ihr dann, durch Wissen, Skrupellosigkeit, einen Blick für die richtige Gelegenheit, einem guten Instinkt für Macht und auch einem gewissen Glück, selbst zru regentin aufzusteigen und diese Rolle mit Unterbrechungen über die nächsten vierzig Jahre weiterzuspielen - durch die Taiping-Revolte, den Boxer-Aufstand und andere schwierige Zeiten des Reiches, das von den Europäern und den Japanern immer mehr gezwungen wird, sich der Welt zu öffnen.

Pearl S. Bucks Darstellung Tsu Hsis, wie die Regentin später genannt werden sollte, erscheint sehr ausgewogen und versucht zu erklären, wie eine sehr machtbewusste und oft grausam wirkende Frau lange Zeit bei ihrem Volk hohes Ansehen genossen hat, so dass man sie später oft liebevoll "alter Buddha" nannte und ganz verzweifelt gewesen ist, als sie schließlich starb. In meinen Augen ist dieser Versuch, der besonders die Konflikte mit den Europäern aus der Sicht der seit 300 Jahren herrschenden Manchu-Minderheit darstellt, sehr gut gelungen. Auch 55 Jahre nach der Erstveröffentlichung noch überaus lesenswert.
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Von Superleser am 28. September 2011
Format: Taschenbuch
Diese Buch von Pearl S. Buck ist für mich eines der besten über den kaiserlichen Hof und auch über die Protagonistin. Zahlreiche Autoren haben sich ja an dieser Geschichte versucht.

Hier wird nicht nur die Gestalt der Hauptfigur ausgezeichnet und nachvollziehbar ausgeführt, auch das Leben und die Lebensumstände werden sehr glaubwürdig geschildert. Wenngleich es sich natürlich trotzdem um einen Roman handelt.

In wunderschöner Sprache verführt die Autorin zu wahrhaftem Lesegenuss. Es ist ein Buch, das man immer wieder lesen kann.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Vorweg muss ich sagen, dass ich ein absoluter Fan von Pearl S.Buck bin und alle ihre Romane gelesen habe. Aber dieses hier gehört zu den Besten.
Es geht um die verbotene Stadt, um die letzte Kaiserin von China, um das Leben damals und vieles mehr. Es ist sehr eindrucksvoll und einfühlsam geschrieben. In einem einfachem Schreibstil, einfach zu lesen. Die Handlung geht voran. Pearl S. Buck hält sich nicht damit auf uwichtige Dinge über Seiten hinweg zu beschreiben. Viel Dialog. Es ist natürlich auch spannend und ... man lernt noch etwas über die Geschichte Chinas. Im Anschluss an dem Roman habe ich erst'mal gegoogelt.
Fazit: Auch heute noch absolut lesenswert !!!
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