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Das Leben ist ein Traum Taschenbuch – 1971

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Format: Taschenbuch
Eines der schönsten Dramen, das ich kenne. OK, will nicht allzu viel heißen, aber einen groben Überblick über die Klassiker würde ich mir schon zutrauen. An Eleganz der Sprache und Konstruktion kommt an dieses kaum eines heran, an das ich mich erinnere. Die genialische Verbindung von Inhaltsschwere und spielerischer Leichtigkeit spielen in shakespeare'schen Dimensionen.

König Basilius lässt seinen Sohn im Kerker schmoren, weil eine Prophezeiung ihm dessen zu erwartende furchtbare Herrschaft weissagt. Schließlich lässt er ihn frei, sich als Herrscher zu bewähren, und prompt zeigt sich der Sohn als Tyrann, bis er wieder im Kerker landet und am Ende, erneut befreit, geläutert wird.
Wohl geht das wieder auf Kosten des Proletariats, dessen Kopf es kostet (ein Diener wird vom neuen Herrscher ermordet, das spielte im Mittelalter wohl aber keine so große Rolle), aber dieser grobe Scherz kann dem Autor ausnahmsweise verziehen werden.

Der Titel des Stücks rührt daher, dass dem freigelassenen Sohn, während er versucht, seine Tyrannei zu etablieren, von seinem königlichen Vater und seiner Umgebung souffliert wird, dass seine Herrschaft sich als Traum erweisen und ihm die gewonnene Macht jederzeit wieder genommen werden könne.
Calderon spinnt diesen Grundgedanken so geschickt fort, dass er dem Leser und Betrachter des Stücks insgesamt suggeriert, dass alle (weltliche) Macht sich sehr wohl als Traum entpuppen könnte, auf deren Fortbestand man sich keinesfalls verlassen sollte. Insofern ist das Stück sogar hoch aktuell.
Die Verbindung von Witz (meist durch die Dienstboten gewährleistet), sprachlichem Schwung und großartiger Konstruktion des Handlungsbogens in diesem Stück dürften wohl kaum einen kalt lassen. Das ist Literatur und Dramaturgie vom feinsten.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Calderon lebte von 1600 bis 1681 in Madrid. Er zählt zu den bekanntesten und bedeutendsten spanischen Schriftstellern und Dichtern. Eines seiner bekannten Werke liegt nun vor.

Sigismund, des Königssohn Polens sitzt im Turm, gefangen wegen einer Voraussage der Sterne. Diese sprachen gegen ihn und weissagten einen Tyrannen (Abwandlung Ödipus). Daraufhin ergreift der Vater eine Vorsichtsmaßnahme, hier kein Aussetzen in einer anderen Gegend, sondern er sperrt ihn ein und produziert so aus Angst vor der Zukunft einen Tyrannen; die Prophezeiung wurde selbst erfüllt, wie die vom König gewünschte Bewährungsprobe zeigte. Betäubt aus dem Turm, hingesetzt in den edelsten Prunk und erwachend aus einem Traum, sitzt Sigismund auf den Thron und soll zeigen wer er ist. Das tut er: Er wirft einen Domestiken vom Balkon und will sich an denen, die ihn einsperrten rächen, scheut gar vor versuchter Vergewaltigung nicht zurück. Zurück in den Turm ist sein erneutes Schicksal, ebenso unter Betäubung. Als er erwacht, war es, wie man ihm sagte: Es war nichts als ein Traum.

"Was ist Leben? Raserei! / Was ist Leben? Hohler Schaum, / Ein Gedicht, ein Schatten kaum! Wenig kann das Glück uns geben; / Denn ein Traum ist alles Leben / Und die Träume selbst ein Traum. "

Astolf, Herzog von Moskau, spekuliert auf den Königsthron, ebenso wie Prinzessin Estrella. Zur gleichen Zeit: Rosaura mit ihrem schon witzigen Gehilfen Clarin taucht auf einem feurigen Pferd auf vor Sigismunds Turm. Sie ist auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater, der ihre Mutter verlassen hatte und hat ihn gefunden, lange bevor sie es ahnt, in Clotald, der Bewacher von Sigismund.
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Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENT am 12. Februar 2010
Format: Taschenbuch
Kann es sein, dass unser Leben nur ein Traum ist und das wahre Leben erst nach dem Tod beginnt? Dieser philosophischen und in der christlichen Theologie bedeutsamen Frage geht Calderón in seinem Drama Das Leben ist ein Traum nach. Trotz der ernsten Themen - schicksalhafte Vorherbestimmung vs. freien Willen, Ehre und Vergeltung sowie ein Vater-Sohn-Konflikt - kommt das Stück leichtfüßig daher, als eine gelungene Mischung aus Komödie und Tragödie. Am Ende steht die Erkenntnis, dass der Mensch sich über sein Schicksal erheben und dabei ganz bescheiden bleiben kann. Prinz Sigismund muss nicht der blutrünstige Tyrann werden, als der er seinem Vater prophezeit wurde. Das grausame, unbeirrbare Schicksal, das noch in den antiken Dramen zum festen Inventar gehörte, lässt sich bei Calderón aushebeln. Freilich nur, weil sich der Mensch aus freiem Willen auf die Seite des Guten stellt. Traumhaft.
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Format: Taschenbuch
Calderons "Das Leben ist ein Traum" repräsentiert ein philosophisches Meisterwerk der spanischen literatur des 17. jahrhunderts, dessen immensen Einfluss, dessen Weltgeltung man am besten an der Rezeption Hofmannsthals ablesen kann, der das Calderon'sche Drama in "Der Turm" verarbeitete und, zwecks Postulierung einer universellen Gültigkeit der Parabeln im Werk, selbiges in einen (zu seiner Zeit) aktuellen Rahmen spannte.
Calderon siedelt seine Protagonisten im mittelalterlichen Polen an. Dessen weiser König Sigismund sperrt seinen Filius in einen Turm, um, da eine Weissagung demselben diktatorische Charakterzüge attestiert, die Thronfolge des Sohnes und somit die künftige Tyrannis zu verhindern. Mehr sei noch nicht preisgegeben.
"Das leben ist ein Traum" entwicklet sich zum fesselnden Drama um Herrschaft, Tyrannei, Krieg und ergeht sich a cunabilis in philosophisch-lessing'schen Tiefen; die Legitimation von Herrschaft wird in Frage gestellt; darf man Böses mit Bösem vergelten, rätselt Sophist Sigismund im Thronsaal, usw.
Alles in Allem stellt dieses opus einen der Kulminationspunkte spanischer literatur dar, id est wird der kauf literarisch begeisterten oktroyiert.
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