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Das Leben der Anderen 2005

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Der Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler bekommt den Auftrag, den Theaterregisseur Georg Dreyman zu überwachen. Wiesler gilt als harter Hund und macht seinem Ruf zunächst auch alle Ehre: Die Wohnung von Dreyman und dessen Lebensgefährtin, der Schauspielerin Christa-Maria Sieland, wird mit bürokratischer Akribie verwanzt und rund um die Uhr abgehört. Doch je näher Wiesler dabei der Welt der Literatur und Kunst und der Lebensfülle der "Staatsfeinde" kommt, desto zweifelhafter erscheint ihm sein Auftrag.

Darsteller:
Ulrich Mühe, Sebastian Koch
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 2 Stunden 12 Minuten
Darsteller Ulrich Mühe, Sebastian Koch
Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck
Genres Drama, Thriller
Studio Walt Disney Studios Home Entertainment
Veröffentlichungsdatum 16. November 2006
Sprache Deutsch
Originaltitel The Lives Of Others
Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 2 Stunden 12 Minuten
Darsteller Ulrich Mühe, Sebastian Koch
Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck
Genres Drama, Thriller
Studio Walt Disney Studios Home Entertainment
Veröffentlichungsdatum 14. Februar 2008
Sprache Deutsch
Untertitel Deutsch
Untertitel für Hörgeschädigte Deutsch

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Bei so vielen bisherigen Rezensionen macht es für mich nur noch Sinn, ein kurzes Statement abzugeben, wie ich den Film empfunden habe. Ich möchte vorweg schicken, dass ich deutschen Filmen grundsätzlich skeptisch gegenüberstehe. Ich kann mir nicht helfen, aber ich mag die allermeisten einfach nicht: einfältige, von Blockbustern billig abgekupferte Drehbücher, langweilige Inszenierung - all das schreckt mich meist sofort ab. Aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren und bin von "Das Leben der Anderen" unglaublich überrascht.

Für mich ist "Das Leben der Anderen" einer der besten deutschen Filme, die ich je gesehen habe. Ich bin kein DDR-Stasi-Geschichts-Experte und kann daher nicht beurteilen, ob die Darstellung der Stasi etc. gut, schlecht, kitschig, falsch oder richtig ist. Ich bin so ziemlich neutral an den Film herangegangen und das war genau richtig. Mit bestem Feingefühl inszeniert und produziert fängt der Film die Tätigkeiten der Stasi ein. Die Kameraführung, Schnitt sowie Farbkontraste und musikalische Untermalung (alles Dinge, die ich sonst bei den meisten deutschen Produktionen denkbar schlecht finde) sind hier hervorragend. Da wurde alles richtig gemacht, ohne aus dem Film einen Hollywood-Thriller zu machen. Nein, man bleibt auf dem Boden der Tatsachen und könnte glatt denken, der Film basiere auf wahren Begebenheiten. Schauspielerisch kann man hier ebenfalls nur loben. Jeder spielt mit absoluter Glaubwürdigkeit und Intensität seine Rolle. Am besten hat mir Ulrich Mühe gefallen, der von der Ausstrahlung her an Kevin Spacey erinnert.

"Das Leben der Anderen" ist ein erstklassiger Film, der zum Nachdenken und Diskutieren anregt.
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Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 22. Juli 2006
Format: DVD
Noch fünf Jahre bis zum Mauerfall. Mit immer dichterer, grausamerer Überwachung seiner Bürger sichert die Stasi ihre Macht. Eine graue Parallelwelt in der grauen, buntgetupften DDR-Welt.

Zwei Farbtupfer sind der smarte Theatermensch Georg Dreymann (Sebastian Koch) und seine schöne Lebensgefährtin, die Theaterschauspielerin Christa Sieland (Martina Gedeck), die für die Verhältnisse in der DDR ein recht unkonventionelles Künstlerleben führen. Natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie ins Visier der Stasi geraten, egal wie sie sich nach außen zeigen. Als die Überwachung beginnt, hat das Leben der beiden ohnehin schon Risse. Dreymann leidet mit einem alten Freund wegen dessen Berufsverbots; die Schauspielerin benötigt Tabletten gegen die Traurigkeit, den Ekel, die Scham und die Wut. Sie geht bereits sehr weit, um die Arbeit ihres Mannes zu schützen. In einem totalitären Staat gibt es keinen realen Winkel, in dem man einfach für immer verschwinden kann. Es sei denn, man zieht den Tod in Betracht.

Hauptverantwortlich für die Überwachung des Paares ist der linientreue, bis ins Mark korrekte Stasihauptmann Gerd Wiesler
(Ulrich Mühe), der ein farbloses, nahezu steriles Leben führt.
Immer tiefer dringt er in die Privatsphäre der beiden ein und ist fasziniert von "dem Leben der Anderen". Mit der Zeit verliebt er sich nicht nur in die Schauspielerin, sondern auch in die Art der Lebensführung der Überwachten. Er entwickelt Gefühle, die ihn dazu bewegen, die Beobachter- und Lauscherrolle zu verlassen und dem bedrängten Paar zur helfen. Das hat seine Degradierung zur Folge.
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Format: DVD
Das Leben der Anderen von Florian Henckel von Donnersmarck ist definitiv ein Film, der sich nicht allzu leicht beschreiben lässt. Die Meinungen gehen extrem auseinander und für gewöhnlich sorgen sehr kontroverse Filme für eine solche Polarisation. Das Leben der Anderen ist kaum kontrovers und noch dazu hat es eine FSK 12 Freigabe. Es würde auch nichts bringen den Film nachzuerzählen, da auf wikipedia.de eine herausragend gute Zusammenfassung enthalten ist.

Manch einer sagt sogar, dass dieser Film mit einem Mitleidsoskar prämiert wurde (Das war dieses Jahr eindeutig bei Scorsese der Fall). Solch einer Argumentation kann ich angesichts der Qualität jedoch ganz und gar nicht folgen. Es gehört eben nicht wenig Einfühlungsvermögen dazu, als Betrachter, über die volle Distanz zu gehen und das noch dazu in einem Film, der mehr als ein Drittel seiner Handlung (immerhin satte 133 Minuten) aus dem Off spielt - typisch z.B. bei all den Abhörszenen, bei denen der Zuschauer nur den Mann von der Staatssicherheit sieht und anhand von seiner Mimik und Gestik Rückschlüsse auf die Brisanz der Handlung schließen kann. Bei einer solchen handwerklichen Betätigung läuft Florian Henckel von Donnersmarck natürlich Gefahr, einige Zuschauer zu verlieren, die sich eigentlich einen guten Agentenfilm erwartet hatten. Meiner Ansicht nach sind solch Leute nur unnötiger Ballast und es reicht vollkommen, wenn sich nur jene verschworene Randsparte der Cineasten mit diesem Werk beschäftigt, die auch die historische Feinfühligkeit und aktuelle Brisanz dieses Werkes (angesichts des so genannten gläsernen Menschen) zu verstehen weiß.
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