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Das Labyrinth der Einsamkeit. Essay Gebundene Ausgabe – 13. Juli 1974

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Octavio Paz wurde am 31.3.1914 in Mexiko-Stadt geboren. Die Familie Paz ist indianischer und spanischer Abstammung. Der Großvater galt als herausragende Figur des mexikanischen Liberalismus, und der Vater war Mitarbeiter des Sozialrevolutionärs Zapata. Mit 17 war er Mitbegründer einer literarischen Zeitschrift und begann gleichzeitig zu publizieren. Im Laufe der Zeit erschienen zahlreiche Zeitschriften unter seiner Leitung. Nach seinem Jura- und Philosophiestudium arbeitete als Lehrer und engagierte sich politisch. 1944/45 hielt er sich als Guggenheim-Stipendiat in San Francisco und New York auf. 1946 trat er in den Auswärtigen Dienst Mexikos ein und wurde nach Paris entsandt. Hier begegnete er André Breton und arbeitete an surrealistischen Publikationen mit. 1962 wurde er zum Botschafter in Neu-Delhi ernannt. Dieses Amt legte er 1968 aus Protest gegen das Massaker an demonstrierenden Studenten in Mexiko-Stadt nieder. Ab dieser Zeit lehrte als Gastprofessor in den USA. Im Jahr 1971 kehrte er nach Mexiko zurück, wo er, unterbrochen von Lehrtätigkeiten an nordamerikanischen Universitäten, bis zu seinem Tod am 20. April 1998 lebte.

In seinem berühmtesten Essay "Das Labyrinth der Einsamkeit" analysiert er den Komplex verschiedener Kulturen in Lateinamerika. Sein Gesamtwerk wurde 1990 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Uns allen hat sich irgendwann unser Dasein als etwas Besonderes, Unübertragbares und Kostbares offenbart. Fast immer geschieht diese Offenbarung in der Jugend. Die Entdeckung unserer selbst bekundet sich als eine Erfahrung unserer Einsamkeit. Zwischen uns und der Welt öffnet sich eine unspürbare, durchsichtige Mauer: die unseres Bewußtseins. Ja, kaum sind wir geboren, fühlen wir uns schon einsam. Kindern und Erwachsenen gelingt es, durch Spiel und Arbeit sich selbst zu vergessen und so ihre Einsamkeit zu überwinden; der Jüngling aber, der zwischen Kindheit und Mannesalter schwankt, steht für einen Augenblick vor dem unendlichen Reichtum der Welt still und betrachtet verwundert sein Dasein. Dem Staunen folgt das Nachdenken: über den Strom seines Bewußtseins gebeugt, fragt er Sich, ob dieses Gesicht, das allmählich aus der Tiefe steigt und vom Wasser entstellt ist, das eigene sei. Das Einzigartige des Daseins - im Kind noch reine Empfindung - verwandelt sich in Problem, Frage und Forscherdrang.

Völkern in der Wachstumskrise widerfährt Ähnliches: Ihr Dasein offenbart sich als Frage: Was sind wir, und wie werden wir das verwirklichen, was wir sind? Oft werden die Antworten auf diese Fragen von der Geschichte Lügen gestraft; vielleicht deshalb, weil das, was man "Volksgeist" nennt, nur ein Bündel von Reaktionen auf einen gegebenen Reiz ist; angesichts verschiedenartiger Umstände können die Reaktionen verschiedenartig sein und dementsprechend auch der Nationalcharakter, den man für unwandelbar hielt.


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am 19. Oktober 2015
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
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