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Das Kritikon: Roman Gebundene Ausgabe – September 2001

3.8 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Baltasar Gracián y Morales, wurde am 8. Januar 1601 getauft, er trat 1609 als Novize in den Jesuitenorden ein, wurde 1627 zum Priester geweiht und legte 1632 das Ordensgelübde ab. Als Prediger und Professor war er an verschiedenen Ordenskollegien tätig. Bekannt wurde Gracián im deutschen Sprachraum vor allem durch die Schopenhauer Übersetzung seines "Oráculo manual" ("Das Handorakel"). Sein literarisches Werk brachte ihn immer wieder in Konflikt mit der Ordensgeneralität. Mit Erscheinen des "Kritikon" (1651-1657) wurde die Anfeindung zunehmend heftiger. Auf Anordnung Roms verlor Gracián seinen Lehrstuhl und wurde in die Pyrenäen verbannt - bei Wasser und Brot und unter Entzug von Feder und Tinte. Auf Betreiben seiner Freunde wurde er entlassen und starb am 6.12.1658 in Tarazona de Aragón. --Ce texte fait référence à l'édition Taschenbuch.


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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 26. September 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Ich kann Gracian`s Werk gar nicht genug loben. Es übertrifft alles, was ich bisher gelesen habe. Erklärt es doch mit einmaliger Prägnanz, warum die Ehrlichen arm bleiben (sie haben die dumme Angewohnheit, ihre Schulden zu begleichen und milde Gaben zu geben) warum das Glück so selten denen hold ist, die es so dringend brauchen und wie das Leben so verfährt.
Die 800 Seiten sind sicherlich kein Pappenstiel, aber das Buch sollte man auch langsam lesen und nicht als Lückenbüßer abtun. Nimmt man sich die Zeit, nachzudenken, wird man erkennen, wie wenig sich doch verändert hat und das eigentlich immer das gleiche Schauspiel gezeigt wird.
Gracian darf keineswegs als verträumter Idealist abgetan werden, denn dafür ist sein Schaffen viel zu wertvoll. Hat Schopenhauer nicht hauptsächlich wegen seiner Werke Spanisch gelernt?
Das Buch ist nichts für Leute, die sich lieber an "Think-positive-Gurus" halten möchten, wer aber erkennen will, was wirklich läuft, dem seien die Werke Gracian`s dringend ans Herz gelegt.
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Format: Taschenbuch
Wer sich ernsthaft für die Zeit des Barock interessiert, kommt im Grunde nicht drumherum, wenigstens einige zeittypische Bücher zu lesen. Gracians Kritikon ist ein soches zeittypisches Werk, nämlich ein allegorischer Roman. Die handelnden Figuren Andrenio und Critilo sind Verkörperungen unterschiedlicher Lebenseinstellungen oder Lebensalter, die auf einer imaginären Reise den Weg zur wahren Tugend suchen bzw. versuchen, eine persona" zu werden, ein echter, ganzer Mensch nach dem Verständnis von Gracian.

Es hat wohl bereits früher eine ältere und unvollständige Übersetzung bei rowohlt gegeben. Umso dankbarer sollte man für diese kommentierte Neuübersetzung sein. Anmerkungen sind dankenswerterweise im Fließtext untergebracht; einziger kleinerer Kritikpunkt wäre, dass sie nach meinem Empfinden zu linguistisch sind. Mein Hauptgrund, dieses Buch zu kaufen, war der Wunsch, meine Bekanntschaft mit barocker Symbolik zu vertiefen. Betrachtet man das ganze Werk unter diesem Gesichtspunkt, dass man hier eine hervorragende Gelegenheit bekommt, einen guten Einblick in barocke Denkweise, Bilderwelt und Moralistik zu gewinnen - wohlgemerkt eine humanistische, nicht so sehr christliche Morallehre - ist man hervorragend bedient. Der Grundtenor wird dabei nicht jedem gefallen, denn er ist sehr pessimistisch, und die Moral aus heutiger Sicht veraltet und frauenfeindlich.
Mir hat das Buch als Zeitzeugnis gefallen, die meisten Käufer werden freilich an das Werk mit anderen Erwartungen herangehen, also zum Beispiel eine Variante des Robinson Crusoe oder von Gullivers Reisen erwarten. Diese Erwartung wird auch vom Klappentext und den "großen" Rezensionen bestärkt, ist aber irreführend. Ob einem das Gebotene dann noch den geforderten Preis wert ist, muss jeder selber entscheiden.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Um das Buch richtig einschätzen zu können, müsst ihr erst etwas mehr über Autor wissen. Baltasar Gracián wurde 1601 geboren und war ein Mitglied des Jesuitenordens. Er wahr ein wichtiger Moraltheologe und ein Vorläufer der europäischen Aufklärung. Also bespreche ich hier ein über 350 Jahre altes Buch aus dem barocken Spanien, welches mehr einen belehrenden als einen unterhaltenden Anspruch hat.

Die Handlung ist vordergründig die Reise zweier Männer durch die Länder Zentraleuropas. Critilo trifft nach eine Schiffbruch auf einer einsamen Insel den den jüngeren Andrenio. Nach deren Rettung stellen sie fest, dass Critilo der Vater von Andrenio ist und sie machen sich gemeinsam auf die Suche nach Andrenios Mutter. Bei ihrer Reise durch Spanien, Frankreich, Deutschland und Italien, treffen sie auf allerlei skurrile und historische Gestalten und Abenteuer. Meist werden die Zwei von verschiedenen Führen durch Widrigkeiten ihres Wegs geleitet.

Insofern ist das Buch ein literarischer Road-Movie. Aber wie bei einem Road-Movie ist die Beschreibung der Reisestationen nicht der eigentliche Inhalt der Geschichte. Die Reise ist in diesem Fall eine Metapher des Lebenswegs eines Mannes von der Geburt bis zum Tod und eine Satire auf die Gesellschaft Spaniens im 17. Jahrhundert. Fast alle in dem Roman vorkommenden Personen und Orte sind Allegorien und Metaphern des Glücks, Verstands, Ehre usw.... Selbst Critilo und Andrenio sind Allegorien. So ist Critilo der reflektierte Verstand und Andrenio der naive Impuls ein und des selben Mannes. Auch die Mutter stellt sich später als eine Metapher auf das vollkommene (unerreichbare) Glück heraus. Und die beiden Helden werden sie nie finden.
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Format: Taschenbuch
Wenn ich nur ein einziges Buch auf eine einsame Insel mitnehmen dürfte - ohne Zögern würde ich Baltasar Graciáns 'Kritikon' wählen - die 'Bibel' nicht nur barocker, sondern zeitlos gültiger Lebensklugheit.

Es lohnt sich, anfängliche Schwierigkeiten beim Einlesen zu überwinden. Man muss sich allerdings bewusst darüber sein, dass man diesen Text nur 'in kleinen Dosen' aufnehmen und in sich wirken lassen kann.
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