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Das Karpatenschloß Gebundene Ausgabe – November 1991

4.5 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jules Verne was a French writer and pioneer of the science fiction genre through novels like Twenty Thousand Leagues Under the Sea, Around the World in Eighty Days, A Journey to the Center of the Earth, and The Mysterious Island. A visionary, Verne wrote about air, space, and underwater travel long before the ability to travel in these realms was invented, and his works remain amongst the most translated, most continually reprinted, and most widely read books of all time. Jules Verne died in 1905 having paved the way for future science fiction writers and enthusiasts. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.


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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Eine romantische Abenteuergeschichte, die den in der Bevölkerung tief verwurzelten Aberglauben gegenüber allem Unerklärlichem thematisiert. Obwohl die Geschichte in einer sehr ländlichen Gegend Transsilvaniens spielt, spielen auch hier, zumindest im letzten Viertel des Buches die Zukunftsvisionen Jules Vernes eine große Rolle.
Insgesamt eine leicht zu lesende Geschichte, an der man Freude hat, wenn man sich für die Zeit nach der Mitte des vorletzten Jahrhunderts und die Gegend des heutigen Rumäniens interessiert.
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Von HEIDIZ TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 18. Februar 2016
Format: Gebundene Ausgabe
Das Karpatenschloss ist vielleicht nicht die bekannteste Geschichte Vernes – dennoch ist sie eine der sehr schönen und spannenden – atmosphärisch und lebendig.

Wir befinden uns in den Karpaten. Ein Schloss – verlassen – es gehört dem Förster Corudscha und mysteriös ist es. Geister erscheinen. Patak ist der Doktor im Dorf. Er macht sich gemeinsam mit dem Förster Deck auf den Weg, um das Schloss zu inspizieren. Was sie dort finden …

Mehr möchte ich gar nicht verraten, damit ich die Spannung nicht vorwegnehme.

Das Buch ist – wie auch die anderen der Reihe – durchweg mit den Originalillustrationen geschmückt. Das macht das Lesevergnügen noch ansprechender und unterbricht die Texte einfach wundervoll. Gern betrachte ich die Zeichnungen und lasse mich entführen in eine ganz andere Welt.

Leseprobe:
========

Den meisten Bewohnern schien das freilich ein unnützer Versuch, eine wirkungslose Maßregel zu sein. Wer würde den Geistern etwas anhaben können! Dabei mussten ja die Säbel der Gendarmen wie Glas zersplittern und ihre Gewehre bei jedem Schusse versagen.

Sehr spannend und mit dichter Handlung geschrieben hat mich diese Geschichte nicht losgelassen. Faszinierend, wie authentisch Verne schrieb. Mit dieser Geschichte hatte er wieder gewiesen, dass er für den fantastischen Roman geschaffen ist – dass er es einfach draufhat, seine Leser zu faszinieren, sie mitzunehmen in seine literarische Welt. Er war wirklich ein Meister seines Faches und ich empfehle das Buch, wenn man Verne mag und es noch nicht gelesen hat, aber auch einfach, wenn man Interesse hat, diesen Schriftsteller kennen zu lernen.
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Format: Hörbuch-Download
Thema dieses Romans ist die Wirkung von moderner Technik auf Menschen, die sie nicht kennen. Da sind zum einen die Bewohner eines rumänischen Dorfes, die bemerken, dass sich in dem nahe gelegenen, verlassenen Schloss plötzlich merkwürdige Dinge tun, die sie sich nicht erklären können. Aber auch ein durchaus aufgeklärter Graf, der hinzukommt, wird am Ende durch die moderne Technik getäuscht. Hineinverwoben ist eine tragische Geschichte um Liebe, Tod und Musik.

Die Geschichte selbst ist nicht sonderlich interessant und eher operettenhaft, man muss sich auf die farbige Schilderung der Dorfbewohner einlassen können und am Erzählen selbst gefallen finden, um dieses Buch zu lieben. Dann ist es aber ein schönes Stück Literatur.

Am Rande interessant ist, dass Vampire so gut wie nicht vorkommen. Jules Verne schrieb diesen Roman offenbar noch vor dem Hype um Dracula. Außerdem interessant ist die Rolle der Juden in Rumänien, wie Jules Verne sie sieht: Sie treten entweder als fahrende Händler auf, die um Preise schachern, oder als Geldverleiher, die Wucherzinsen nehmen und auf diese Weise irgendwann ganz Rumänien in ihrem Besitz haben werden, so Jules Verne. Man könnte von einem ökonomischen Antisemitismus sprechen, ein kultureller oder gar rassistischer Antisemitismus ist nicht zu sehen. Ganz am Rande werden auch Zigeuner als besonders abergläubische Menschen gezeichnet.
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