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Das Kapital von [Marx, Karl]
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Das Kapital Kindle Edition

4.2 von 5 Sternen 41 Kundenrezensionen

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Länge: 768 Seiten

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Produktbeschreibungen

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Kapital von bleibendem Wert
Zum Ende eines jeden Jahres wird aufgeräumt. Auch vor dem Bücherschrank mache ich da nicht Halt. Zu jedem Jahreswechsel muß notwendig der ein oder andere Band seinen sonnenbeschienenen Platz im Regal gegen die Dunkelheit und Enge in einer der -- immerhin wohlsortierten -- Kisten auf dem Speicher eintauschen. Drei blaue Folianten mit dem Titel Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie, erworben 1980 von mir damals gerade mal 19-Jährigen (für, wenn ich mich recht entsinne, sage und schreibe zehn Ostmark -- kann das sein?-, zwangsumgetauscht gegen "unsere echte D-Mark"), haben bislang bei jeder Aufräumaktion ihren Platz verteidigen können. Und dies wird auch zum Ende dieses Jahres nicht anders sein, wenn mit dem Dezember das Jahrhundert und mit diesem -- wenn man es so rechnen will -- das Jahrtausend zu Ende geht.

Was (außer den zahllosen Zitaten) wird bleiben von Karl Marx nach dem Ende von so gut wie allen kommunistischen, ja auch nur sozialistischen Staatswirtschaften dieser Welt? Wird sich die Erinnerung an sein Werk mit dem Nachgeschmack des untergegangenen Totalitarismus im Osten Europas allmählich ganz im Nichts verlieren? Ich denke: Nein! Im Gegenteil wird irgendwann der Blick wieder frei werden für dieses Stück deutscher und europäischer Geistesgeschichte. Frei vor allem von der gegenwärtig noch reflexhaften Konnotation mit den ehemals real existierenden staatskapitalistischen Diktaturen, deren Führer ihren und ihrer Staatsdoktrinen Namen mit dem von Marx verbanden, ohne dass der sich noch hätte wehren können.

Das Kapital, zuerst erschienen zwischen 1867 und 1894, ist ohne Zweifel ein bedeutendes Zeugnis der Geschichte der Politischen Ökonomie als Wissenschaft. Und als solches wird es bleiben. Und bleiben wird es auch in meinem Bücherschrank. Auch im neuen Jahrhundert. Beladen freilich mit Erinnerungen, die nichts mit dem Werk und ebenso wenig mit seinem Autor zu tun haben: Mit dem geteilten Berlin des Jahres 1980, dem ersten Jahr des letzten Jahrzehnts der DDR. Hat das irgend etwas zu bedeuten? Nein! Denn: "Abstrakt strenge Grenzlinien scheiden ebensowenig die Epochen der Gesellschafts- wie der Erdgeschichte". (Karl Marx, Das Kapital, Berlin (Ost): Dietz Verlag 1980, Band 1, S. 391). --Andreas Vierecke

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Das Kapital
OA 1867–94 (3 Bde.) Form Sachbuch Bereich Philosophie
Kaum ein theoretisches Werk hat die Welt so stark verändert wie Das Kapital (Untertitel: Kritik der politischen Ökonomie) von Karl Marx. Es gab aber auch kaum eine Abhandlung, die ähnlich dogmatisiert und instrumentalisiert wurde. Nur den ersten Band konnte Marx selbst vollenden; Band 2 und 3 wurden von Friedrich R Engels editiert.
Inhalt: Marx zielte bei der Abfassung des Kapitals darauf, die zwanghafte Gesetzmäßigkeit der kapitalistischen Produktionsweise zu entschlüsseln. »Sie wissen es nicht, aber sie tun es« – dieser Satz aus dem ersten Kapitel kann deshalb als Präambel des ganzen Werks gelesen werden, einem mit ebenso viel theoretischem Scharfblick wie akribischer Genauigkeit vorgetragenen Versuch, der Gesellschaft ein Bewusstsein ihrer eigenen materiellen Existenzgrundlage zu vermitteln.
Marx verfolgte keineswegs das sozialreformerische Ziel einer – wie es abschätzig in den Ökonomisch-philosophischen Manuskripten aus dem Jahre 1844 (1844) heißt – »besseren Salairierung der Sklaven«. Seine Intention war eine andere: Es ging um eine Rückgewinnung jener Potenz, welche die Menschen als soziale und geschichtliche Wesen auszeichnet und sie befähigt, die Welt unter menschliche Bestimmungen zu setzen. Und es ging um die Aufhebung der Selbstentfremdung, die Abschaffung von willkürlichem Privileg und Elend, um einen Zustand, in dem der Produktionsprozess dem Menschen diene – nicht umgekehrt.
Schon Georg F. W. R Hegel hatte die Arbeit als Wesen des Menschen gefasst, sie jedoch, in einem weniger gegenständlichen als abstrakten Sinne, als Gedankenarbeit interpretiert. Marx, Hegel »vom Kopf auf die Füße« stellend, betrachtet hingegen die Seite der materiellen Reproduktion als Grundlage sowohl des gesellschaftlichen wie des individuellen Daseins. Sie umfasst einerseits die materiellen Produktivkräfte – Rohstoff, Werkzeug, Arbeitskraft –, andererseits die Produktionsverhältnisse, die gesellschaftliche Seite des Produktionsprozesses, die mit den jeweiligen Eigentumsverhältnissen identisch ist.
Marx geht in seiner Analyse von der Ware, der Elementarform des gesellschaftlichen Reichtums, und ihrem »Fetischcharakter« aus. Ein selbstverständliches, triviales Ding wie ein Tisch erweist sich, sobald es auf den Markt tritt, als ein »höchst vertracktes«. Als Ware ist es Träger von Wert. Dieser Wert existiert nur in der Vorstellung, dennoch scheint er den Dingen von Natur aus anzuhaften. Nicht anders geht es, im entfalteten Akkumulationsprozess, mit dem Kapital selbst. Der Wert, als Kapital, setzt seine Selbstverwertung in Gang und erscheint in der Form des Kapitalfetischs als »Geld heckendes Geld«. Indem Marx den Akkumulationsprozess des Kapitals ausleuchtet, zeigt er, dass die handelnden Personen, die bürgerlichen Wirtschaftssubjekte, Zwängen und Gesetzen folgen, die gleichsam hinter ihrem Rücken existieren. Mit der Analyse des Kapitals als dem »automatischen Subjekt« enthüllt er, dass auch die Fabrikbesitzer nicht Subjekt, sondern Objekt ihres eigenen Tuns sind. Das autonome Subjekt ist eine Illusion, solange sich die Menschen nicht zu einem Verein freier Produzenten assoziieren.
Wirkung: Was man zu Zeiten der weltweiten Blockbildung im Osten unter dem Namen des Marxismus-Leninismus praktizierte, hat wenig gemein mit den Intentionen eines großen Aufklärers, der für den »rohen und gedankenlosen«, den eben nur formalen, doktrinären Kommunismus nichts als Verachtung empfand. Starken Einfluss übten die Schriften von Marx, insbesondere die darin enthaltene Wert- und Fetischkritik, auf die Autoren aus dem Umfeld der Frankfurter Schule und, wenn auch nur für sehr kurze Zeit, auf die internationale Studentenbewegung. K. L.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1839 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 768 Seiten
  • Verlag: Anaconda Verlag (1. Juli 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00EKGLFVS
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 41 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #13.609 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich hab mir das Buch für mein Studium (Soziologie) gekauft und finde es wirklich gut.
Es handelt sich um ausgewählte Kapitel aus allen 3 Bänden, sozusagen das wichtigste (was schon eine ganze Menge ist ;) ) inklusive der Einführungen.
Leider ist die Artikelbeschreibung mangelhaft, das könnte vielleicht mal geändert werden ;)

Bei den Kapiteln handelt es sich um:

BAND 1:
1-8.II, 8.V-14, 17-19, 21-22.I, 22.III-24

BAND 2:
1-5, 8-9, 12-14, 16-18, 20-21

BAND 3:
1-2, 9-10, 13, 15-17, 19, 21-24, 27, 37-38, 48 und 51

Dazu kommen noch:
-Fremdwörterverzeichnis, Verzeichnis der ausgelassenen Kapitel (die man übrigens überall im Internet findet)
-Vorwort zur ersten Auflage, VW zur Neuauflage, Einleitung des Herausgebers
-von Marx: Vorwort zur ersten Auflage, Nachwort zur zweiten Auflage

Das alles im Taschenbuchformat- perfekt ausgerüstet in die Uni!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Angeblich hat sich der Vatikan damals dagegen entschieden, das Buch auf den Index der verbotenen Bücher zu setzen, weil es ohnedies niemand verstehen würde.
Zugegeben, Marx zu lesen ist Arbeit. "Das Kapital" ist kein Buch, das man mal so nebenher lesen kann, oder in dem es sich empfiehlt, einfach ein paar Passagen zu überspringen. Aber verstehen kann man den Autor jederzeit, auch weil er jeden wichtigen Punkt der Abhandlung mehrfach wiederholt und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und erklärt. Beim vierten oder fünften Mal habe auch ich dann das Komplexeste der Marxschen Philosophie und Kritik begriffen.
Ich habe dieses Buch aus folgenden Gründen gelesen:
1) aus historischem Interesse, weil die von Marx beschriebene Wirtschaft in dieser Form nicht mehr existiert. Dummerweise haben sich jene Kräfte durchgesetzt, die Marx am heftigsten kritisiert. Gemessen an der nachvollziehbaren Logik des materialistischen Kapitalismus ist die derzeitige neoliberale Geldwirtschaft in etwas zweifelhaftes Licht gerückt (höflich und wohlwollend ausgedrückt). Die komplexen Kapitel über den Äquivalenzwert und das Geldwesen sind daher (obwohl ich kein Fan davon bin, und es selbst nicht getan habe) jene, die man heute am ehesten auslassen kann.
2) um den meisten "Marxisten" etwas Wesentliches voraus zu haben, nämlich Marx gelesen zu haben. Hierzu ist diese Ausgabe super geeignet, weil sie wirklich "nur" seine Arbeit und nicht auch die jeweiligen späteren Erweiterungen beinhaltet.
3) um die fantastische Erkenntnis empfinden zu dürfen, dass einige Herrschaften in den Medien mit Marx gegen so genannte "Marxisten" argumentieren.
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Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENT am 27. Oktober 2005
Format: Gebundene Ausgabe
"Das Kapital" ist Karl Marx' wissenschaftliches Hauptwerk. Anders als etwa das "Kommunistische Manifest" ist es kein Aufruf zur Revolution, sondern eine äußerst umfangreiche, systematische und detailreiche Analyse und "Kritik der politischen Ökonomie", so der Untertitel. Entsprechend lange hat Marx dafür gebraucht: 15 Jahre arbeitete er allein am ersten Band. Marx versucht in seiner komplexen Abhandlung hinter die versteckten Funktionsweisen des Kapitalismus zu kommen. Dabei nähert er sich schrittweise über die Begriffe der Ware, des Tauschwerts und des Gebrauchswerts seiner berühmt gewordenen Arbeitswertlehre: Eine Ware, so Marx, ist so viel wert, wie die darin "geronnene" Arbeitszeit. Der Arbeiter muss, da er keine Produktionsmittel besitzt, seine Arbeitskraft verkaufen, und zwar an die Kapitalisten, die Maschinen und andere Produktionsmittel besitzen. Der Kapitalist will seine Waren nicht verkaufen, um andere Waren erwerben zu können, sondern um sein Geld zu vermehren. Das "geldheckende Geld", der kapitalistische Akkumulationsprozess steht im Zentrum der Marx'schen Kritik. Die Auswirkungen von Marx' Werk auf die Wissenschaften sind schon kaum zu überschätzen - diejenigen auf die weit reichenden politischen Umwälzungen in großen Teilen der Welt im 20. Jahrhundert in den kommunistischen Staaten erst recht nicht.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Zum Glück hat hier nur die reine Theorie Recht zur Selbst-Darstellung erhalten.
Die sonstige Auswirkung dieser Philosophie hat die verschiedensten, teils blutigen
nationalen, sowie internationalen Dramen hervorgerufen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Sehr gute Lieferqualität und die Lieferung erfolgte zum vorgegebenen Zeitpunkt. Auch das Preisverhältnis stimmt, da man bei manchen anderen Stellen weder nur ältere Exemplare (ehemalige DDR) oder gekürzte Versionen für einen höheren Preis erhält.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Das Buch ansich ist genau so wie es sein soll (ist ja auch schon etwas älter).
Nicht so toll ist die Schrift. Also Schriftgröße ist sehr klein und die Schriftart ist nochdazu recht dick, dementsprechend meiner Meinung nach unnötig anstrengend zum Lesen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Den Inhalt des Buches muss jeder für sich selbst bewerten - aber ich war sehr positiv überrascht, denn für 8 Euro bekommt man hier ein gut eingebundenes Buch in wirklich vernünftiger Qualität. Gerade bei der Seitenzahl ist das ein ziemlich positiv überraschender Preis. Inhalt möchte ich hier nicht beurteilen, das bleibt wohl jedem selbst überlassen..
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