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Kundenrezensionen

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Seit über fünfzig Jahren der Klassiker unter den Jazzbüchern, wurde das Standardwerk von Joachim-Ernst Berendt jetzt zum siebten Mal überarbeitet und aktualisiert. Nach wie vor ist "Das Jazzbuch" konkurrenzlos, denn es bietet als einziges deutschsprachiges Werk in prägnanter und verständlicher Sprache eine Gesamtdarstellung der Jazzentwicklung mit ihren wichtigsten stil-prägenden Persönlichkeiten.
Die von Günther Huesmann überarbeitete Neuausgabe berücksichtigt nicht nur die Entwicklung von 1990 bis heute, die u.a. von der Postmoderne-Debatte, vom 'New Yorker Jazz-Krieg', dem Aufschwung der Jazzpädagogik und der wachsenden Bedeutung der europäischen Jazzszene geprägt worden ist, sondern geht auch auf aktuelle Entwicklungen im Instrumentalbereich wie die neue digitale Electronica sowie auf die faszinierende Öffnung des Jazz gegenüber den Musiktraditionen aus Afrika, Asien und Lateinamerika ein. Diese Entwicklungen zeigen, dass der Jazz bis zum heutigen Tage die Musik der Neugierde und der Entdeckungsfreude geblieben ist.
Aktualisierung heißt aber nicht nur Fortschreibung, sondern auch neue Erkenntnisse über den Jazz - so z.B. über das Phänomen des 'Groove' - einzuarbeiten, denn auch das Wissen über frühere Stile hat sich in einer Zeit, in der die Jazztradition für Musiker eine immense Bedeutung gewonnen hat, erweitert und vertieft.
Fazit: Vielen Dank!, Günther Huesmann - Joachim Ernst Berendt würde sicherlich applaudieren.
Eine würdige Fortsetzung & ein bleibendes Standardwerk der Jazz-Musik !
Gerade für 'Jazz-Neueinsteiger': Höchst Empfehlenswert !!!
Es grüßt -- Reinhard Busse
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am 26. März 2003
Gilt nach wie vor als das Standardwerk unter den Jazz-Publikationen aus gutem Grund. J.E. Behrendt vermittelte nicht nur Wissen, sondern man spürt seine Liebe zum Jazz bzw. zur Musik im Allgemeinen. Und seine Liebe zum Detail.
Allerdings hatte Behrendt ein besonderes Faible für den Free Jazz und die Weltmusikbewegung. Mancher pre-70er Jazzstil kommt meines Erachtens etwas zu kurz. Aber dafür gibt es ja heutzutage bereits spezielle Publikationen, die diese Lücken füllen. Als Nachschlagewerk und Einstieg ein ideales Buch.
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am 12. August 2009
Berendt war halt einer der Ersten im deutschsprachigen Raum, der fundiert über den Jazz schrieb... und 50 Jahre sind halt 50 Jahre, das merkt man einerseits weil viel Material zusammengetragen wurde, andererseits weil die Patina unübersehbar geworden ist. Wirklich zeitgemäß ist der Blickwinkel nicht mehr und Günther Huesmann hätte gut daran getan, nicht nur zaghaft ein bisschen am Putz zu kratzen, sondern diesen durchaus imposanten Bau gründlich zu renovieren.

Und eines muss auch einmal gesagt werden, ein eigenes Musiker-Kapitel für John Zorn halte ich für reichlich übetrieben. Das wäre doch einem Keith Jarett oder Joe Zawinul wohl eher zugestanden. Zawinul war nämlich nicht immer nur gleich "Weather Report", seine Zeit bei Julian Adderley war auch nicht ohne, geschweige sein Engagement bei Miles Davis und die daraus resultierende Entwicklung zur Fusion... aber vielleicht bin ich zu sehr Wiener Lokalpatriot.

Alles in allem ein klassisches Sammelwerk: viel Material für historische Studien auf einem Fleck, ein wenig nostalgisch und ziemlich verloren, wenns darum geht das Phänomen Jazz zu erklären.
Schade, mit einer intensiven Modernisierung (vielleicht auch ein paar Bilder) wäre da viel mehr rauszuholen. Aber als Nachschlagwerk durchaus okay.

Das "21. Jahrtausend" werde ich aber nicht mehr schaffen abzuwarten :-)
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am 8. Februar 2001
Natürlicher ein Klassiker ! Ein Buch, das von verschiedenen Seiten den Jazz beleuchtet. Die Entwicklung der Stile, die dominierenden Musiker der jeweiligen Perioden, die Entwicklung der einzelnen Instrumente - jedem dieser Themen ist ein eigener Abschnitt gewidmet. Eine Diskographie, die es ermöglich Ideengeschichten nachzuvollziehen, rundet das Buch ab. Alles ist mit einem tiefen Verständnis, man möchte fast sagen mit einer tiefen Liebe für die Musik und die Musiker geschrieben. Erstaunlich finde ich wie unvoreingenommen dieser ältere Mensch gerade auch modernsten Entwicklungen begegnet. Ein gewisses Manko dieses Buchs ist aber, daß die 90 er Jahre im Text und in der Diskographie komplett fehlen, so daß es nur 4* gibt.
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am 30. Mai 2003
Nachdem ich vor kurzem mehr durch Zufall den Jazz für mich entdeckt habe, suchte ich nach einer passenden Lektüre, um mich ein bischen einzulesen. Das Jazzbuch ist umfassend und sehr gut gemacht. Man erfährt hier viel Neues und bekommt einen umfassenden Einblick in die Szene. Allerdings fordert das Buch den Leser auch. Mein erster Gedanke war: Durchaus für Musikstudenten geeignet. Von Harmonielehre sollte man einiges verstehen, will man die auf dieser Basis erklärten unterschiedlichen Stile verstehen. Auffallend, dass der Autor die deutsche Jazzszene nur sehr spärlich behandelt. Kein Wort übrigens über Klaus Doldinger und Passport, warum auch immer. Dagegen wird Doldingers ehemaliger Schlagzeuger, Wolfgang Hafner, wenigstens einmal erwähnt. Empfehlen kann ich das Buch in jedem Fall, nur zur lockeren Unterhaltung ist es jedoch nicht geeignet. Dazu fordert es den Leser zu sehr.
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am 30. Dezember 1999
Oft kopiert - nie erreicht. Auch wenn sich Joachim Ernst Berendt mitlerweile mehr der Esoterik denn dem Jazz verschrieben hat, seine Verdienst für den selben sind unbestritten. Dies ist wirklich das ultimative Buch für den Einstig in die Welt des Jazz. Zwar sind die Zeit zeiten vorbei, als sich diese Musik so rasant entwickelte, daß alle paar Jahr eine Neuausgabe her mußte um den neuesten Entwicklungen gerecht zu werden, aber auch heute noch geht von dieser vitalen Musik eine Kraft aus, die gerade die junge Zuhörerschaft anspricht. Übersichtlich giebt Berendt einen umfassenden Stilistischen und historischen Überblick, der anhand von Musikerpersönlichkeiten konkretisiert wird. Für den Neueinsteiger finden sich in der Diskographie zahlreiche Anregungen, ahand derer er das Gelesene auditiv nacherleben kann. Ob zum Lesen oder als Nachschlagewerk, ich mußte mir nun schon die zweite Ausgabe kaufen, meine Erste war schon „verbraucht". Wilkommen in der Welt von Bird, Diz, Miles und Trane! It don't mean a thing, if it ‚aint got that swing! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 17. Oktober 2015
...und macht Lust, sich an anderer Stelle weiter einzulesen.
Jazzgeschichte und Stile sind schön abgehandelt, wir erfahren mehr über einige bedeutende Perönlichkeiten und die für den Jazz "typischen" Instrumente. Der Aufbau (Geschichte/Personen/Instrumente) ist gewöhnungsbedürftg, wenn man das Buch eher als Nachschlagewerk benutzen möchte, ist das in Ordnung.
Auf jeden Fall ein Buch, dass ich beim Plattenhören immer zur Hand haben möchte.
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am 10. März 2007
Es handelt sich wahrscheinlich einerseits um das umfassendste Werk zum Thema und ist hervorragend nach Stilen, Musikern, Instrumenten, usw. aufgegliedert.

Andererseits behandelt es, wie der Vorgänger schon schrieb, die Deutsche Jazzszene so stiefmütterlich, daß man an einen Komplex des Autors glauben möchte und auch viele hervorragende Musiker, die seit Jahrzehnten eine Rolle spielen, wie z.B. Barbara Thompson, kommen einfach nicht vor und der Autor muß sie einfach kennen; kann man auch nicht mit "man kann ja nicht über alle und alles sprechen", denn allein für "JOhn Zorn" hat er 16 enggedruckte Seiten übrig...

Ein ganz großes Ärgernis ist aber der verkrampfte Schreibstil, was bei den vielen Auflagen des Buches absolut unverständlich ist und beim Lesen oft zur Luftröhrenverengung führt, kleines Beispiel:

"Darin zeigt sich, später wird davon die Rede sein, eine Besonderheit des Jazz - die soziale Situation des modernen Menschen spiegelnd."

Da fragt man sich, ob man irgendwelche Drogen genommen hat, aber nein, das steht da so und immer wieder.
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am 17. Mai 2010
"Das ist kein Lexikon, kein Führer oder Guide,
Es ist DAS Buch über den Jazz."
So wurde es von einem Experten von "Die Zeit" knapp, aber
absolut auf den Punkt gebracht.
Egal, ob man neugierig auf Jazz ist oder den Jazz lebt, dieses Buch beinhaltet ALLES,um an Jazz heranzukommen oder ihn zu vertiefen.
Auffällig ist die Gliederung und der Aufbau des Buches.
Von den Anfängen in New Orleans bis ins 21. Jahrhundert werden alle Entwicklungen des Jazz beschrieben, mit Portraits der prägenden Musiker, der verschiedenen Jazzelemente und ,sehr interessant, die Instrumente des Jazz.
Joachim Ernst Behrendt hat den Jazz in Deutschland geprägt, wie kein anderer.
Er hat Musiker wie Thelonius Monk, John Coltrane und Dizzy Gillespie in den 60er Jahren nach Deutschland geholt und viele Jazz-Events organisiert.
J.E. Behrendts Ansatz war es immer, den Hörer oder Leser zu einem bewußten, die Sinne ansprechenden Hören, zu bewegen. In diesem Buch bekommt der Leser nicht nur Wissen vermittelt, sondern er spürt diese Wärme, die ihn das Buch ähnlich wie ein Roman lesen läßt.
Ich denke, das ist das Besondere an diesem Buch.
Zur Abrundung des Thema Jazz findet sich am Ende des Buches auf über 50 Seiten!
eine Auflistung von empfohlenen Jazz-Platten.
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am 29. Juni 2010
Wer dieses Buch gelesen hat, kann sich ein "Bild" von der Musik machen - sogar ohne diese gehört zu haben.
Das will erst mal geschafft sein. Berendt spricht folglich viel und vor allem über die Musik.
Manchmal ist das Buch musikfachlich etwas ungenau, was nicht zur Sache tut, wenn man über etwas Vorwissen verfügt.
Die metaphorischen Orgasmen die Berendt über viele Größen des Jazz ergießt wiederholen sich jedoch leider des öfteren in ihrer inhaltlichen Aussage,
sodass er gut daran getan hätte dort, satt bei der Genauigkeit zu verhüten. Auch die Gliederung des Buches finde ich unvorteilhaft.
Das ist wohl Geschmackssache. Aber die den Swing als Epoche im historischen Teil auf nur zwei Seiten abzuhandeln, wird dem Jazz meiner Meinung nach nicht gerecht.
Denn auch wenn Berendt vielleicht eher ein Free-Jazz Liebhaber ist, hätte er bei der Informationsverteilung eine objektivere Auswahl treffen müssen,
statt das Buch mit seinen eigenen Weisheiten vollzustopfen (die mitunter gar nicht so verfehlt sind ;). Alles in Allem bleibt es trotzdem ein Buch voller Informationen, das man sich ruhigen Gewissens kaufen darf.
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