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Das Jahr der Flut: Roman Taschenbuch – 16. März 2011

4.2 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen

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In Margaret Atwoods neuem, irgendwo im 21. Jahrhundert angesiedeltem Roman hat die Welt gerade eine apokalyptische Katastrophe hinter sich, nachdem sie von einer Biotech-Wirtschaftsorganisation zugrunde gerichtet worden war. Dieses Unternehmen, die HelthWyzer Corporation, stellte faktisch die Regierung; die hohen Angestellten und ihre Familien lebten in verbarrikadierten Zonen, streng separiert von den Menschen der „Unterklasse“. Die Polizei war durch den privaten Sicherheitsdienst von HelthWyzer ersetzt worden, der den Frieden aufrechterhielt, indem er mit radikaler Gewalt alle unliebsamen Bürger einfach beseitigte. Die Leichen wurden – meist ihrer inneren Organe beraubt, die HelthWyzer zu Forschungszwecken verwendete – zu Fastfood weiterverarbeitet, und zwar zu den süchtig machenden „SecretBurgers“, denn Fleisch war ein knappes Gut. Viele Menschen schlossen sich angesichts dieser schrecklichen Entwicklungen spirituellen Bewegungen an, etwa den „Gärtnern Gottes“, einer Art Öko-Sekte, die sich über den Dächern der Stadt ihre Version des Paradieses geschaffen hatte und dort ein pazifistisch-vegetarisches Leben führte – immer warnend vor der großen Katastrophe, einer wasserlosen Flut, die die Menschheit heimsuchen würde.

Als der Roman einsetzt, ist all das bereits Vergangenheit. Denn die von den Gärtnern Gottes prophezeite Flut hat in Form einer plötzlichen Pandemie die Menschheit so gut wie ausgerottet. Zwei Frauen scheinen die einzigen Überlebenden zu sein: Toby, die vor der Katastrophe bei SecretBurgers gearbeitet hatte, dort von ihrem Vorgesetzten sexuell versklavt wurde und schließlich vor ihm zu den Gärtnern geflohen war, und Ren, die als Trapezkünstlerin in einer Art Bordell gearbeitet hatte und die „Flut“ überlebte, weil sie sich gerade in der Quarantänestation ihres Etablissements befand, nachdem ein Kunde ihren Bio-Körperstrumpf zerrissen hatte. Diese beiden Frauen sitzen nun in dem, was von den Gärten Gottes übriggeblieben ist, erzählen sich ihr bisheriges Leben und warten, ob nicht doch noch andere menschliche Wesen überlebt haben…

Das Jahr der Flut ist der erste Roman der großen kanadischen Schriftstellerin Margaret Atwood, der inhaltlich an ein früheres Werk anknüpft: an Oryx und Crake aus dem Jahr 2003, in dem sie bereits ein ähnliches apokalyptisches Zukunftsszenario entworfen hatte und in dem die „Gärtner Gottes“ am Rande auch schon vorgekommen waren. Dennoch ist dies keine Fortsetzung, sondern ein ganz eigenständiges Werk, das lediglich in der gleichen „Welt“ spielt wie der frühere Roman. Diese Welt ist grauenhaft, und das Grauenhafteste daran ist, dass sie bis ins letzte Detail Wirklichkeit werden könnte, wenn wir so weitermachen wie bisher – das ist, natürlich, die Grundaussage des Buches. Doch Atwood kommt ohne erhobenen Zeigefinger aus, und das macht die Lektüre so genussvoll: Der Roman sprüht vor Fantasie und – bei allem Horror – vor skurrilem Humor; diese Mischung aus düsterer Weltuntergangsvision und spielerischer Leichtigkeit ist tatsächlich einzigartig. -- Christoph Nettersheim -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Es ist mir geradezuein persönliches Glück, dass niemand anderes als Margaret Atwood mit dem Nelly Sachs-Preis geehrt wird. Ein Vorbild im menschlichen wie politischen und natürlich im literarischen Sinne." (Frauke Meyer-Gosau in ihrer Laudatio)

"Margaret Atwood ist in Deutschland nicht nur bekannt, sondern zum Mythos geworden." (Die Zeit)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Apendix3000 am 17. März 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
„Das Jahr der Flut“ spielt in derselben Zeit und im selben futuristisch-dystopischen Kosmos wie schon das geniale „Oryx und Crake“, allerdings aus einer anderen Perspektive, mit einigen Überschneidungen. Offene Kreise aus „Oryx und Crake" werden geschlossen, andere neu begonnen.
Erneut gelingt es Margaret Atwood, einen atmosphärisch dichten, lupenreinen Science-Fiction-Roman vorzulegen, der seinesgleichen sucht. Melancholisch, merkwürdig, morbide, fantasievoll, pessimistisch, abgründig – selten hat mich ein Autorin bzw. eine Autorin so gefesselt. Plastische, plausible Charaktere mit Tiefe.
Beruhigend, dass trotz der Thematik (unter anderem die Gärtner-Alternativ-Religion) der Roman niemals ins Kitschige oder Esoterische abdriftet oder die Handlung hinter den nicht zu übersehenden Subtext gestellt wird.
Da auch hier wieder mehr Fragen gestellt als beantwortet werden, bleibt zu hoffen, dass Atwood abermals in diesen düsteren, apokalyptischen Kosmos eintaucht. Ich würde den handelnden Figuren jedenfalls gerne wieder begegnen.
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Von Susanne Preusker VINE-PRODUKTTESTER am 2. September 2015
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Menschen haben sich also mal wieder dank eigener Dummheit, Rücksichtslosigkeit, Selbstüberschätzung und Gier an den Rand des Ruins gebracht, wenn nicht gar darüber hinaus, und nur ein wackeres Häufchen Aufrechter kämpft ums Überleben und Fortbestand von Menschheit wie Welt. So neu ist diese Geschichte nicht, gegenteilig hat sie bereits zahlreich Eingang gefunden in Literatur, Film und sonstige Disziplinen. Ist es also vonnöten oder lohnend, sich mit "Das Jahr der Flut" nochmals oder schon wieder auf dieses Thema einzulassen? Ja, das ist es zweifellos und zwar aus mehreren Gründen: Zum Einen ist es eine helle Freude, Margaret Atwood in ein Universum zu folgen, welches nicht nur feinsinnig und klug, sondern auch ausgesprochen phantasievoll gestaltet ist und in welchem viele bedenkliche, aktuelle Entwicklungen aufgegriffen und konsequent weitergedacht werden - und zwar ohne erhobenen Zeigefinger. Zum Anderen entwirft die Autorin lebendige, hochspannende, daher auch brüchige Protagonisten und bedient sich einer anspruchsvollen, vielseitigen, sehr lesbaren und nie eintönigen Sprache. Und schließlich bietet die Geschichte der Gärtner ausreichend Gelegenheit, über Sinn und Unsinn von Parallelgesellschaften, Sektierertum und religiös begründeter Hierarchien nachzugrübeln. Fazit: ein utopischen Roman der Extraklasse.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Eines der eher schwächeren Bücher von M. Atwood, das mich trotz seiner Längen (die "Predigten" von Adam Eins oder die langatmigen Schilderungen von Ren) trotzdem aufgrund seiner Sprache und den Zukunftsvisonen wieder fasziniert hat und wirklich spannend war. Und auch das, was ich als langatmig bezeichne und was dem Leser Geduld abverlangt, paßt wiederum zu den dargestellten Charakteren (die kindliche Ren berichtet eben altersgemäß etwas naiv und umständlich aus Kindersicht), bildet den Rahmen und läßt diese Geschichte plastisch auferstehen. Den Perspektivenwechsel fand ich nach kurzem Einstieg sehr gut nachvollziehbar, da er sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Der Schluß war stellenweise etwas zu simpel gestrickt (die Befreiung Amandas und die großmütige Vergebung der Painballers) und damit für mich etwas enttäuschend. Aber auch hier ein "aber": gleichzeitig läßt er Raum für Phantasie, wie es weitergehen könnte ...
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Format: Taschenbuch
Margaret Atwood hat die Trends der gegenwärtigen Lage verlängert, auf das Ende geschaut und herausgekommen ist etwas Entsetzliches!

Die Schere zwischen Arm und Reich klafft tiefer denn je, die Oberschicht hat sich in schwer bewachte Compounds zurückgezogen, in denen eine strenge Hierarchie herrscht, jedoch, je nach Status, jeder Luxus verfügbar ist. Die anderen können sehen, wo sie bleiben. Der Körperkult nimmt so überhand, dass Toby, eine der Protagonistinnen vom vorliegenden Band 2 der MaddAddam-Trilogie, bissig von sich gibt: „If you really want to stay the same age you are now forever and ever, try jumping off the roof: death is a sure-fire method of stoping time.“

In „The Year of the flood“, fokusiert die Autorin auf die Pleeblands, der Lokalitäten ausserhalb der Compounds. Der SeksMarket entsetzt den Leser, aber bildet nur auf die Spitze getrieben ab, was heute schon läuft; Raritätenrestaurants haben die letzten, auf der roten Liste stehenden Tiere auf dem Teller und sind terrorisches Anschlagsziel. Im SecretBurger für den Armen ist alles, was wir nicht essen wollen, die CorpsSeCorps, Security, sind korrupte Machtinhaber. Wen sie bestrafen, schicken sie in die Painballarena, normalerweise gibt es von dort kein Zurück. Ausserhalb der Compounds kann man sich nur mit Nasenklammern auf die Strasse wagen, der verdorbenen Luft wegen.

Adam One, der Anführer der Gardeners stellt sich manchem Trend entgegen. Das Leben bei seiner Gruppierung erforderte Umstellungen von Toby, die bei ihnen landet. Think pink, eine sehr einprägsame Mahnung zu positivem Denken in allen Widrigkeiten, nimmt sie mit als sie umständehalber diese letzte Bastion von verlässlichen Menschen aufgeben muss.
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