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am 25. März 2009
seit über 3 jahren befasse ich mich intensiv mit zen - theoretisch wie aktiv

roshi glassmanŽs worte geben dharma weiter - wer soweit ist sich darauf einzulassen, kann es tiefe einsichten vermitteln

um dann wieder loszulassen - das ist eine botschaft, die erhellend vermittelt wird
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am 1. Januar 2012
Der Autor, Zen-Lehrer und Gründer des Peacemaker Ordens (seit 1996) beschreibt mit Worten, was mit Worten nicht zu beschreiben ist: Einheit und zugleich Mannigfaltigkeit, Vielfalt und zugleich Harmonie des Ganzen. Begriffe wie prajna, sutra, maha, buddha, shunyata, skandha, zen usw. werden auf der absoluten Ebene so erklärt und miteinander verflochten, sodass sie schließlich alles/nichts bedeuten und somit als Synonyme fungieren könnten oder noch genauer: als bloße Konzepte des menschlichen Verstandes, die der Erfahrung des So-Seins im Wege stehen. Die drei Texte, die er in diesem Buch erläutert, sind das Herzsutra, das Sandokai und die Bodhisattva-Gelübde. Wo Worte nicht mehr ausreichen, benutzt Bernie Glassman Bilder, Gleichnisse, Allegorien, Anekdorten, Mondos, Koans, um seine Interpretation dessen zu vermitteln, was Dogen Zenji, Sekito Kisen, Hui-neng, Bodhidharma geäußert bzw. gelehrt haben. Der Stil, in dem das passiert, ist meines Erachtens geprägt von Unterscheidungsfähigkeit und der Entschiedenheit, dass wir alle der Eine Körper sind. Wir sind bereits alle Buddha, können das jedoch noch nicht erkennen, und wir üben Zazen nicht um, sondern weil wir erleuchtet sind!

Am Ende der Lektüre wird der eine oder die andere vielleicht etwas besser verstehen, was Mönche und Nonnen dazu bewegt, ständig zu putzen. Was ich gut fand, ist die Tatsache, dass er am Schluss auch die notwendige Frage stellt, ob moralische Verhaltensregeln für die Zen-Praxis festgelegt werden können, wenn doch in absoluter Perspektive "nichts" passiert, wenn eine Atombombe explodiert, Kinder verhungern, Bettler erfrieren. Schließlich spricht er sich aus für heilsames Handeln im Nicht-Handeln (wu wei), das Vertrautwerden mit und Nicht-Getrenntsein von der gegebenen Situation - die direkte Aktion als spontaner Ausdruck einer Situation selbst. Und klarerweise das drastische Bild eines sich (womöglich in Santa Barbara) vor den Zug werfenden Menschen, dem wir ohne zu überlegen zu Hilfe eilen. Empfohlen sei das Buch allen, die nicht nach Wissen streben. Denn nicht nur macht sich das "Herz des Sutra der Vollendeten Großen Weisheit" selbst weg. Es gibt tatsächlich keinen Zugewinn an Wissenstückchen hier zu holen. Alles was im besten Fall passieren kann, ist das Loslassen von Überzeugungen und konzeptuellen Überlegungen, vielleicht steigen einige mit ein paar Ideen weniger aus, weil sie im Laufe der Lektüre abgelegt werden. Meine Lieblingssätze aus dieser grundsätzlich leeren Schatztruhe:

"Wie es keinen Großen Tod ohne Große Wiedergeburt gibt, so gibt es auch keine Prajna-Weisheit ohne Mitgefühl, denn Mitgefühl ist nichts anderes als das Wirken der Weisheit." (S. 46)
"Fürsorge und Pflege, die dem Leben zuteil werden, schließen immer wieder das Vernichten von Leben mit ein. Mitgefühl weist uns auf diesen offenkundigen Widerspruch hin." (S. 157)
"Indem wir beständig verwirklichen, was und wer wir sind, reagieren wir mit Angemessenheit. Vollständig werden wir dies erst dann tun können, wenn wir von allen Vorstellungen der Angemessenheit und der Nichtangemessenheit frei geworden sind." (S. 166)
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