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Das Heilige und die Gewalt Gebundene Ausgabe – 22. Februar 2012

4.3 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

René Girard, französischer Literaturwissenschaftler, Kulturanthropologe und Religionsphilosoph, lebt seit 1947 in den USA und lehrte dort zuletzt als Professor für französische Sprache, Literatur und Kultur an der Stanford Universität. Im Jahr 2005 wurde er zum Mitglied der Académie française gewählt. René Girard ist mit dem Dr.-Leopold-Lucas-Preis 2006 der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen ausgezeichnet worden.


Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert
Girard versucht in dieser Monographie die psychodynamischen Prozesse zu erhellen, welche der menschlichen Gewalttätigkeit zugrunde liegen. Zu diesem Zweck greift er auf altphilologische, ethnographische und tiefenpsychologische Methoden und Forschungserträge zurück. Sein Gegenstand ist das sakrale Opfer.

Girards Ausgangspunkt ist, daß im Menschen eine "wesenhafte Gewalt" existiert, deren Ursachen unbekannt sind. Sie herrscht im Begehren vor, wird externalisiert und wirkt dann von außen auf den Menschen ein. Ihrer wahren Natur nach ist die innere Gewalttätigkeit Blutrache. Diese setzt die Existenz der Gesellschaft insgesamt aufs Spiel und wird, solange noch kein Gerichtswesen vorhanden ist, in einer "Opferstellvertretung" bewältigt. Das Opfer schützt die gesamte Gemeinschaft vor ihrer eigenen Gewalt, es lenkt die aus nichtigsten Anlässen entstehende und hochgradig ansteckende (daher "mimetische" - nachahmende - Theorie) innere Gewalttätigkeit der Menschen auf andere Opfer außerhalb ihrer selbst und stellt die Harmonie innerhalb der Gemeinschaft wieder her. Wird das Bedürfnis nach Gewalt nicht gestillt, ergießt es sich mit vernichtender Gewalt in die Umgebung.

Ordnung, Frieden und Fruchtbarkeit gründen auf kulturellen Unterschieden. Beim Übergang von einer archaischen religiösen zu einer modernen staatlichen und gerichtlichen Ordnung gerät der Opferkult in eine Krise. Ein Entdifferenzierungs- bzw. Entstrukturierungsprozeß wird losgetreten, in dessen Folge die gesamte Kultur kollabiert. Die kollektive Gewalt sucht ein versöhnendes Opfer (Sündenbock), welches die Gewaltspirale beendet und den Kreis der Opferriten einleitet.
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Format: Broschiert
Zugegeben, das Buch liest sich nicht gerade leicht und ist sehr umfangreich. Der Autor platzt in sein Thema hinein und ich musste einiges mehrmals lesen, bis ich den roten Faden fand. Man muss sich an den Stil gewöhnen, der vermutlich nicht für normale Menschen, sondern eher für Fachpublikum gedacht ist. Und trotzdem fällt meine Bewertung sehr positiv aus, denn ich habe sehr viel Interessantes erfahren und mitgenommen, und vor allem denke ich relativ häufig an etwas, was ich in diesem Buch gelesen habe, zurück und kann es mit alltäglichen Dingen verknüpfen. Und das ist auf jeden Fall ein großes Plus.
Das Buch ist ein gewaltiger Rundumschlag zum Thema Gewalt und der Rolle des Opfers, mit dem diese Gewalt gesühnt und in Schach gehalten wird. Es geht um Naturreligionen, antike Dramen, biblische Begebenheiten, aber auch um die Entstehung und Funktion unseres heutigen Rechtsverständnisses. Sehr interessant ist auch, was Girard zur Entstehung von Gewalt (hier geht er z.B. auf die Doppelgängerproblematik ein und dass zuviel Gleichheit beängstigend ist)und dem Verständnis des Heiligen schreibt. Freud und der Ödipuskomplex kommt vor, Inzestverbot u.v.m. Ein besonderes Augenmerk gilt der Krise des Opferkultes, wie es zu großen Umstürzen in Zivilisationen und Kulturen kommt und warum auch unsere Gesellschaft keineswegs sicher ist vor dieser Krise.
Manches hätte sicher nicht so wortreich dargelegt werden müssen und gelegentlich neigt der Autor zu Wiederholungen, andererseits hat er sich ausgiebig mit Bräuchen sgn. primitiver Völker befasst, die ausgesprochen bemerkenswert sind.
Sich durch das Buch zu arbeiten ist mühsam, aber auf jeden Fall sehr lohnenswert! Und hat man sich erst einmal an die Art des Autors gewöhnt, geht es auch viel leichter.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Rene Girad ein vielfach angefeindeter Schreiber, da er als bekennender Christ dem im französischen Denken beheimateten Strukturalismus nicht Folge leistete, sondern seinen genuinen auf Forschung baserenden Zugang zur Problematik des Opfers verfolgte.
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Von Amazon Kundenrezensionen VINE-PRODUKTTESTER am 9. Oktober 2009
Format: Broschiert
'Das Heilige und die Gewalt' von René Girard ist ein Werk dessen Wert für die Forschung nicht zu bestreiten ist, ob es deswegen auch ein 'gutes Buch' im Sinne von: sowohl fachlich als auch stilistisch perfekt, wage ich allerdings zu bezweifeln.
Alles in allem ist dieses Buch die Erklärung, Erläuterung (an zahlreichen!!! Beispielen) und Verteidigung von Girards These der 'Krise des Opferkultes'.
Hier ist nicht der Ort die These zu erklären, wer sich dafür interessiert sollte das Buch wirklich lesen.
Dann muss er sich allerdings auf eine nicht gerade einfache, wenn auch zweifelsfrei im Grunde sehr interessante Lektüre einstellen. Das Thema ist wie gesagt ohne Zweifel interessant, allerdings konnte mich René Girard gegen Ende der Lektüre immer weniger fesseln, da ich immer mehr das Gefühl bekam, dass sich der Text immer wieder im Kreis dreht ohne wirklich voran zu kommen. Es wird nicht wirklich eine Entwicklung der These dargestellt, sondern allein die These an sich wird immer und immer wieder von allen Seiten beleuchtet, beweihräuchert und verteidigt, als die wahre Weiterentwicklung von Freuds Thesen zu Gewalt (wie zum Beispiel dem Ödipus-Komplex) dargestellt.
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