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am 18. Juni 2009
Als es bei einer Brandserie einen Toten gibt, übernimmt Martin Trevisan und sein Team diesen Fall. Doch außer Bibelzitaten hinterläßt der Täter keine Spuren.
Als ein LKW-Fahrer erschossen aufgefunden wird, ist das erst der Beginn einer Mordserie. Zunächst scheint es keine Beziehung zwischen den Mordopfern zu geben...doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Tief in der Vergangenheit liegt das Motiv und plötzlich gibt es auch einen Zusammenhang zur Brandserie.

Ulrich Hefner hat wieder einen spannenden Ostfrieslandkrimi geschrieben. Der Protogonist Martin Trevisan agiert menschlich und sympathisch. Allerdings, der bessere Wallander ist Trevisan meiner Meinung nach nicht -und auch Hefner ist nicht der bessere Mankell. Ich würde sagen - einfach beste Unterhaltung von einem tollen Autor mit einem starken Hauptdarsteller.
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*Der kühle Wind strich über seine heißen Wangen. In der Ferne flimmerte der glühend rote Horizont und helle Schwaden stiegen dem dunklen Himmel entgegen. Der Geruch von Feuer und Rauch bedeckte das zarte Sanddornaroma und durchsetzte die salzig frische Luft mit einer beißenden Schärfe. Im flackernden Licht tanzten die Gräser auf den Dünen und bogen sich im Wind. Die Kraft des reinigenden Feuers. Er liebte diesen Anblick. Er brachte ihm eine tiefe innere Zufriedenheit. Die gelben Flammen schlugen aus dem riedgrasgedeckten Dach und kleine glühende Flammenteufel tanzten beflügelt von der Hitze in die schwarze Höhe. Das Feuer vertilgte die Schreie der Dämmerung und eine friedliche Ruhe legte sich über den Strand.
Feuer, Wasser, Luft und Erde. Die Elemente allen Daseins. Feuer bedeutete Wärme und Reinheit zugleich. Es war vielleicht nicht das maßgebliche aller Elemente, aber für ihn war es das wichtigste, denn es hatte die Macht, alle Sünden und alle Schuld zu tilgen ...*
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Zum Inhalt: Ein Brandstifter treibt sein Unwesen in Wilhelmshaven. Schon elf Gebäude, meist leerstehende Schuppen, Häuser oder ungenutzte Industrieanlagen, gingen diesen Sommer in Flammen auf. Und immer ließ der Täter seine "Visitenkarte" zurück: Bibelzitate, in denen es um das göttliche Feuer der Reinigung geht.
Als unweit der Kaiser-Wilhelm-Brücke am Nordufer des Großen Hafens ein altes Lagergebäude abbrennt, finden die Feuerwehrmänner eine Leiche.
Als Kommissar Martin Trevisan und das 1. Fachkommissariat die Ermittlungen übernehmen, stehen sie scheinbar vor einer schier unlösbaren Aufgabe, denn der Täter hinterlässt außer den Bibelzitaten keine Spuren. Nur eines ist gewiss: Der Täter wird wieder zuschlagen. Wird es auch weitere Todesopfer geben? War der Tote beim Brand im Großen Hafen nur Zufall oder genügt es dem Täter nicht mehr, nur Sachschaden anzurichten?
Dann wird eine weitere Leiche in der Nähe von Wilhelmshaven aufgefunden. Der Fahrer eines Lastwagens wurde auf dem Betriebsgelände erschossen. Die Tat gleicht einer gezielten Hinrichtung.
Trevisan ist der Verzweiflung nahe. Offenbar treiben ein Pyromane und ein Todesschütze gleichzeitig ihr Unwesen im Wangerland und er steht machtlos daneben. Bald jedoch muss er erkennen, dass die beiden Fälle nicht so zusammenhanglos sind, wie er zuerst glaubte.
Als ein weiteres Opfer in der Nähe des Ölhafens aufgefunden wird, getötet durch einen gezielten Kopfschuss, wird Trevisan klar: Er befindet sich auf der Jagd nach den entfesselten Schatten einer dunklen Vergangenheit ...
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Fazit: Der Autor Ulrich Hefner etabliert sich mit dem vorliegenden Roman "Das Haus in den Dünen" einen weiteren gewichtigen Schritt voran in der 'Hall-of-Fame' der deutschsprachigen Kriminalliteratur.
Gewohnt akribisch und mit ungemein viel Einfühlungsvermögen schildert der Autor die rauhe, aber auch faszinierende friesische Wirklichkeit = Ungemein spannend, ohne zu übertreiben - sprachlich sehr flüssig - beeindruckendes, erkundenswertes Lokalkolorit sowie ein logischer, gelungener Plot.
Kurz und gut: Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen!
Beste Grüße und eine dicke Empfehlung --
Reinhard Busse
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am 4. März 2012
also, grunsätzlich ein guter krimi, aber er war leider auch nicht ganz so wie erwartet.
ich dachte es ginge mehr um ostfriesland, um die landschaften, die menschen, aber es werden diesbezüglich nur orte aufgezählt.

der roman dreht sich einerseits um einen feuerteufel der sein unwesen treibt andererseits wird die gegend von einer brutalen mordserie erschüttert. trevisan und sein team ermitteln und tappen 2/3 des romans im dunklen. erst gegen ende kommt die ganze geschichte ins rollen und wird spannend.

die story wird sehr detailreich geschildert, was einerseits interessant ist, da man wirklich einen einblick in die polizeiarbeit bekommt, aber leider kommt die geschichte und "das dahinter" etwas zu kurz. ab und zu wird zwar ein bißchen was privates von ermittler trevisan angeschnitten, sodass man einen kleinen eindruck seines lebens und seiner person bekommt, aber so wirklich warm läuft die story nicht.
vielleicht haben wir hier einen frau/mann konflikt? mir fehlt ein bißchen mehr gefühl und tiefe. ereignisse werden aufgezählt, ermittlungen werden geschildert. ist ok, aber auch ein wenig trocken.

so läßt es sich gut zusammenfassen: interessante details verpackt in einer etwas trockenen geschichte.
warum der roman "das haus in den dünen" heißt wird auch erst ziemlich am schluss klar.
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am 20. Februar 2012
Auch der dritte Fall von Kommissar Trevisan hat mich wieder gut unterhalten. In gewohnt detailreicher Art beschreibt der Autor den mühsamen Alltag der Ermittlungen, einschließlich der frustrierenden kleinen Konkurrenzkämpfe der Abteilungen untereinander. Schritt für Schritt kann man wieder die Mitglieder der Ermittlungsgruppen bei ihren Recherchen begleiten, und so nach und nach mit ihnen die Puzzleteile zusammenfügen. Man merkt auch hier wieder, dass der Autor, der selbst Polizeibeamter ist, weiß wovon er schreibt.

Allerdings gab es auch ein paar kleine Längen in der Mitte, während sich die Fühler der Ermittler immer weiter ausstreckten und dabei auch oft ins Leere griffen. Das ist sicher Alltag im wahren Polizistenleben und realistisch beschrieben, aber ich hätte es hier nicht schlimm gefunden, wenn das ein oder andere etwas verkürzt worden wäre.

Im letzten Drittel zog die Spannung aber wieder an, denn die unterschiedlichen Erzählstränge geben mehr und mehr preis und man bekommt immer wieder Einblicke in die Gedanken des Täters, ohne zu wissen, wer er genau ist.

Trevisans Privatleben geht parallel auch weiter, aber auch hier wieder auf eher unaufdringliche Art und Weise, allerdings diesmal mit einem faden Beigeschmack, da ich sein Macho-Verhalten, bzw. die Einstellung zur Lebensplanung seiner neuen Freundin sehr unsympathisch und egoistisch finde. Mal sehen, wie sich das im nächsten Band entwickeln wird. Der Krimi ist aber auch als Einzelbuch zu lesen, denn das Privatleben hat nicht so viel Gewicht und was bisher geschah wird auch schnell während des Lesens klar.

Der Krimi ist wieder sehr flüssig zu lesen und bietet sicher einiges an Lokalkolorit, wenn man aus der Gegend kommt. Aber auch für Nicht-Küsten-Bewohner ist der Krimi lesenswert. Allerdings fand ich diesen Teil nicht ganz so gut wie die vorherigen, ohne es an irgendetwas direkt festmachen zu können.
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am 10. Januar 2009
Wer könnte bessere Krimis schreiben, als ein Autor, der Polizeibeamter ist? Urlich Hefner hat es meiner Meinung nach sehr gut hinbekommen. Er gewährt uns einen Blick in den Polizeialltag ohne langweilig und trocken zu wirken.
In seinem Roman lässt er mehrere Handlungsstränge nebeneinander herlaufen. Kriminalhauptkommissar Martin Trevisan hat diesmal alle Hände voll zu tun und muss sein Team aufteilen. Ein Brandstifter, der schon 11 Gebäude in Flammen aufgehen lassen hat, hinterlässt jedesmal ein Bibelzitat. Aber Trevisans Truppe tappt noch immer im Dunkeln.
Nur kurze Zeit später bekommen sie es mit einem Todesschützen zu tun...
Hefners Protagonisten waren mir sofort sympathisch und dass die Schauplätze in Ostfriesland liegen, hat natürlich auch dazu beigetragen, dass ich mich bestens unterhalten gefühlt habe. Die anderen Bände werde ich auf jeden Fall auch noch lesen.
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am 6. Januar 2014
WOW – einfach nur gut. Beeindruckend + mehr als realistisch, alttagsnah + einfach nur gut! Ich will mehr!!! (& habe es mir gegönnt :-))
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