Facebook Twitter Pinterest
Gebraucht kaufen
EUR 4,88
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von MEDIMOPS
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Von Europas Nr.1 für gebrauchte Bücher und Medien. Gelesene Ausgabe in gutem Zustand, kann Gebrauchsspuren aufweisen. Abweichende Auflage möglich.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Das Haus Wittgenstein: Geschichte einer ungewöhnlichen Familie Gebundene Ausgabe – 18. Januar 2010

4.7 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 4,88
10 gebraucht ab EUR 4,88 1 Sammlerstück ab EUR 12,00

Buch-Tipps für den Herbst
Lassen Sie sich inspirieren: Romane, Krimis, Koch- und Bastelbücher. Jetzt entdecken
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Alexander Waugh, geb. 1963 und selbst aus einer berühmten Familie stammend, arbeitete nach seinem Studium der Musik zwei Jahre als Konzertagent und danach als Musikkritiker für verschiedene Zeitungen, u.a. für den Evening Standard. Er hat zahlreiche Bücher über Musik geschrieben, darunter den Bestseller »Classical Music, A New Way of Listening« (1995). Er lebt als Publizist, Theaterautor und Musikproduzent in Somerset in England.


Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
5 Sterne
6
4 Sterne
0
3 Sterne
1
2 Sterne
0
1 Stern
0
Alle 7 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Mit dem Namen Wittgenstein verband ich bis nach der Lektüre dieser Familienbiographie nur den Namen des in England bekannt gewordenen Philosophen Ludwig. Ich wusste bereits, dass Ludwig sich nicht sonderlich gut mit seiner Familie verstand und sein ererbtes Vermögen seinen Geschwistern schenkte. Ich wusste auch, dass die Familie Wittgenstein sehr musikalisch war. In dieser Biografie von Waugh liegt der Schwerpunkt in der Erzählung des Lebens des um Eineinhalbjahre älteren Bruder Ludwigs, dem zu Weltruhm gelangten Pianisten Paul. Dies ist nicht verwunderlich wenn man bedenkt, dass Waugh selbst Musik studiert hat.
Am Anfang wird das Leben der Großeltern und Eltern von Ludwig und Paul erzählt, also in Wien ab ca. 1880. Zwei gänzlich verschiedene Charaktere mit verschiedenen Zielvorstellungen sind im Vater Karl und der Mutter Leopoldine aufeinander getroffen und fast alle Kinder waren, wie die Mutter, eher auf der musikalisch-künstlerischen Seite als auf der kaufmännischen. Deshalb gerieten auch hauptsächlich die Buben in Streit mit dem "strengen" Vater, der einen Nachfolger für sein aufgebautes Imperium wollte. Ludwig hatte ja 8 Geschwister, 4 Brüder und 4 Schwestern, wobei sich zwei Brüder das Leben nahmen und 1 Schwester noch im Babyalter starb. Von den Geschwistern neben Paul und Ludwig nimmt Margaret genannt "Gretl" eine sehr wichtige Stellung im Leben der Familie ein. Man bekommt sehr viele Informationen über alle Mitglieder der Familie samt ihren Freunden und Bekannten, aus den höchsten Rängen und Künstlermilieus der Gesellschaft. Musiker wie Brahms, Schönberg, Liszt waren oft zu Besuch bei den Wittgensteins, denn sie hatten in ihrem "Wohnzimmer" 7 Konzerflügeln stehen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Man kann Alexander Waugh gar nicht genug bewundern für die Leistung, die er mit diesem Buch vollbracht hat. Es gelingt ihm, die Einzelschicksale der Wittgenstein-Familienmitglieder über ca. drei Generationen hinweg ' schwerpunktmäßig die Generation von Paul, Ludwig und ihren Geschwistern ' darzustellen und ihre charakterlichen Veranlagungen, ihre familiären Verflechtungen und Konflikte sowie die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse, die ihre Lebenswege maßgeblich bestimmt haben, darzustellen. Ein sehr ergreifendes Buch, absolut empfehlenswert.
Kommentar 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Nachdem ich vor einem Jahr Lea Singers "Konzert für die linke Hand" gelesen hatte, ein Roman, in dem sie insbesondere dem Leben von Paul Wittgenstein nachging, habe ich sehr neugierig zu dem jetzt ins Deutsche übersetzten Buch des Musikjournalisten Alexander Waugh gegriffen, das nun bei S. Fischer erschienen ist.

Seine über 400 Seiten umfassende Familiengeschichte ist ganz hervorragend recherchiert und liest sich wie ein Roman. Zu exzentrisch, zu ungewöhnlich, zu tragisch ist die Geschichte dieser Familie, in der es weltberühmte Philosophen gab (Ludwig Wittgenstein), einarmige Pianisten ( Paul Wittgenstein) und vor allen Dingen jede Menge Selbstmörder.

Schon bei Lea Singer wurde etwas spürbar und greifbar von der Familiengeschichte, ihrer ganz speziellen Atmosphäre und Kultur, ihrer Genialität und ihrer den einzelnen knechtenden Struktur. Hier jedoch, bei Alexander Waugh springt es einen auf fast jeder Seite an; eine Familie genialer und außergewöhnlicher Persönlichkeiten, der man nur durch außergewöhnliche Leistungen zeitweise entrinnen konnte oder sich durch Selbstmord auf ewig entziehen konnte.

Doch das Buch ist nicht nur eine Familiengeschichte, sondern auch ein zeitgeschichtliches Dokument von zwei Weltkriegen und dem Schicksal einer jüdischen Familie zwischen jüdischer Tradition und Anpassung.

Ein wichtiges Buch, das nicht nur als Familiengeschichte, sondern auch als Teil einer Kulturgeschichte des 20.Jahrhunderts gelesen werden kann.
Kommentar 36 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein grosses Reich zerfällt, die Herrschaft eines Geschlechts, das über Jahrhunderte geherrscht hat, geht zu Ende.
In diesem Reich eine grosse Sippe- zu grossen Reichtum durch Karl Wittgenstein aufgestiegen. Der Patriarch war hochbegabt, einer der sich von ganz unten durchgebissen hat, immer wieder riskant agierte und gewann. Der Krebs besiegte ihn 1913.

Vater von neun Kindern, von denen sich drei Söhne umbrachten. Sie waren dem Übervater nicht gewachsen. Die beiden anderen Söhne, Paul und Ludwig überlebten ihn, litten dennoch ein Leben lang am Haus Wittgenstein. Der lebenslang exzentrisch Ludwig ( heute das bekannteste Mitglied dieser Sippe) und Paul, dem sein aufbrausendes Wesen manche Ungemach einbrachte.

Die Schwestern nicht so exponiert. Sollte doch mindestens eine von ihnen, Margret, im Lauf der Geschichte eine herausragende Rolle spielen.

In der Familie bereits viel Zerfall- auch untereinander, selbst im Sterben wird die ältere Schwester Hermine von ihrem ebenfalls todkranken Bruder Ludwig nicht besucht.

Neben dem inneren Zerfall der Familie Wittgenstein kommt die Macht der Zeitumstände über sie. Die Wittgensteins werden 1938 als Volljuden bezeichnet und hätten dies nicht, wäre nicht so viel Geld und Beziehung vorhanden gewesen, sicher nicht überlebt.

Waugh beschreibt in einer ungeheuren biographischen Leistung Zeit und Familie.

Die absterbende Donau-Monarchie, das dahin darbene , dann begeistert in das Nationalsozialismus einschwenkende Österreich sind die Folie, die auch den Bestand der Familie Wittgenstein nicht unberührt bleiben lassen kann.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden