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am 19. April 2007
Dieser Briefkasten hat's wirklich in sich. Er steht vor dem einsamen Haus am See und transportiert die Liebesbriefe von Alex (Keanu Reeves) und Kate (Sandra Bullock) in der Zeit vorwärts und rückwärts. Kate hat nämlich bei ihrem Umzug nach Chicago im Jahre 2006 ihrem Nachmieter dort eine Botschaft hinterlassen mit der Bitte ihr die Post nachzusenden. Kates Nachricht erreicht aber nicht den Nachmieter sondern den Vorbesitzer, der im Jahre 2004 das Haus am See saniert hat.
Sofort entspinnt sich vermittels des seltsamen Briefkastens vor dem Haus am See ein romantischer Schriftverkehr zwischen den beiden aus dem schon bald der Wunsch erwächst sich näher zu kommen, sich zu treffen.
Aber wie soll das funktionieren, über Raum und Zeit hinweg?
Ganz einfach, möchte man meinen, denn zwei Jahre sind schließlich keine Zeit für die wahre, große Liebe, und mit etwas logischem Überlegen lässt sich leicht eine Lösung ersinnen, wie die beiden sich treffen könnten. Das denkt man als Zuschauer jedenfalls, aber da täuscht sich der geneigte Quantenphysiker, denn bis Kate und Alex sich endlich in der Zukunft in den Armen liegen (Was für eine Szene, Mädels!) gibt es noch schreckliche Komplikationen (und herrlich unlogische noch dazu ;-)).

Bewertung:
Als Liebesschnulzenliebhaberin, die gleichzeitig Zeitreise- und Science Fiction Fan ist, muss ich hier zwei verschiedene Bewertungen abgeben, denn je nachdem mit welchen Augen ich den Film betrachte, ist es ein Herzkammerflimmern-Romantikhammer oder ein Quantenflopp direkt ins seichte Teichwasser.

Der Romantikhammer 8 Sterne:
Schon alleine die Kombination von Keanu Reeves und Sandra Bullock als Liebespaar garantiert den 100prozentigen Dahinschmelzfaktor - wobei Keanu Reeves mit seinem Standard-Gesichtsausdruck durchaus zu überzeugen vermag, während Sandra Bullock ihr Können als Schauspielerin unter Beweis stellt.
Aber nicht nur das Paar, sondern auch die Story über die zwei Liebenden, die durch die Zeit getrennt sind, ist geradezu märchenhaft inszeniert. Ganz zart entspinnt sich die Liebe zwischen den beiden. Rührend sind Alex Einfälle Kate trotz der Zeitdifferenz nahe zu sein. Einfühlsam sind seine Aufmerksamkeiten, die er ihr durch die Zeit zukommen lässt. Da bleibt für uns Mädels rein gar nichts mehr zu wünschen übrig und man (oder genauer gesagt frau) wird dem Film mit einem verzückt-zufriedenen Lächeln folgen und die zartschmelzende Romantik in vollen Zügen inhalieren. Dafür gibt es von mir 8 Sterne.

Der Quantenflopp 0 Sterne:
Ein Zeitreisefilm (oder gar Science Fiction) ist "Das Haus am See" ganz sicher nicht! Sobald man versucht, in der hier gezeigten Zeitreisethematik eine nachvollziehbare Logik zu finden, verknoten sich einem Gehirnwindungen unweigerlich. So mutet der zeitnahe Postaustausch am Briefkasten eher magisch als wissenschaftlich an, und auch die Tatsache, dass die beiden sich offenbar nicht begegnen können wird sehr überstrapaziert, weil man als Zuschauer spätestens nach 20 Minuten eine einfache Lösung parat hat. Als Zeitreise-Fan fand ich es schade, dass man aus dieser "schlichten" Romanze nicht einen guten Zeitreisefilm gemacht hat, denn etliche sehr geistreiche Ansätze sind durchaus vorhanden. Als Alex zum Beispiel den Baum für Kate pflanzt oder Graffiti, für sie hinterlässt. Auch als sie sich auf einer Party treffen und er weiß wer sie ist, während sie ihn noch gar nicht kennt. Aber diese guten Ansätze versinken leider in der unerträglichen Unlogik der anderen Szenen. Dass man es trotz der unvermeidlichen Paradoxa, die Zeitreisegeschichten nun mal mit sich bringen, auch besser machen kann zeigen Filme wie Frequency oder 12 Monkeys.

Fazit:
Im Grunde muss man sich entspannt darauf einlassen, dass man hier eine belanglose aber erquickliche Romanze zu sehen bekommt, bei der es um eine eher untypische Fernbeziehung geht und dass man weder auf Logik noch großartige Spannung zu hoffen braucht, dafür aber mit einem zuckersüßen Happy End belohnt wird.

DVD:
Laufzeit 95 Min, 16:9, 2,40:1, Dolby Digital, Sprachen Deutsch/englisch (Dolby Digital 5.1) Untertitel Deutsch/Englisch, Untertitel für Hörgeschädigte Deutsch. Specials: Nicht verwendete Szenen, USA-Kinotrailer
77 Kommentare| 63 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Oktober 2006
Zwölf Jahre nach ihrem ersten gemeinsamen Film "Speed" stehen Sandra Bullock und Keanu Reeves wieder zusammen auf der Leinwand. In „das Haus am See“, einem Remake des koreanischen Filmes „Il mare“, spielen sie ein Liebespaar, das sich auf eine ungewöhnliche Art und Weise kennenlernt: Kate Foster (Sandra Bullock) zieht aus ihrem Glashaus am See aus, um nach Chicago zu gehen und dort als Ärztin in einem Krankenhaus zu arbeiten. Ihrem Nachmieter hinterlässt sie eine Nachricht im Briefkasten, daß er ihre Post bitte an die nachfolgende Adresse nachschicken soll und er solle nicht zu verärgert sein über die Hundespuren auf dem Steg in Richtung Haus, da diese bereits dort gewesen sind, als sie in das Haus einzog.

Alex Wyler (Keanu Reeves), ein Architekt, der gerade das Haus gekauft hat, erhält diese Nachricht und wundert sich darüber, dass in diesem Haus bereits jemand gelebt haben soll. Denn das Haus, welches ursprünglich von seinem Vater Simon Wyler (Christopher Plummer) erbaut wurde, ist in einem so desolaten Zustand, daß man nicht annehmen kann, daß vorher jemand dort gewohnt hat. Zudem kann er keine Hundefußspuren entdecken. Einige Tage später, als er den Steg streicht, läuft plötzlich ein Hund über den Steg und hinterlässt genau die Spuren, von denen Kate gesprochen hat. Wie konnte sie das wissen? Und so schreiben sie sich nun Briefe über den amerikanische Briefkasten (Mailbox) und stellen fest, daß genau zwei Jahre zwischen ihnen liegen: Alex lebt in 2004 und Kate in 2006 und die Mailbox fungiert quasi als Übertragungsmedium über die Zeiten hinweg.

Ehrlich gesagt, ist die Story zwar zunächst für den Zuschauer schwer zu fassen, aber wenn man es schafft, sich auf das Thema einzulassen, ist dies ein wirklich romantischer und bewegender Film mit einem interessanten Thema: Was wäre, wenn man jemanden aus der Zukunft bzw. der Vergangenheit kennenlernt und sich in ihn verliebt? Denn genau das passiert mit Alex und Kate.

Sie lernen sich durch ihre Briefe immer mehr kennen. Und so nimmt Alex Kate zum Beispiel durch einen Brief mit auf einen Spaziergang in Chicago, wo er ihr all die überragenden Bauwerke erläutert und ihr am Ende eine romantische Nachricht auf einer Hausmauer hinterläßt. An ihrem Geburtstag erinnert sich Kate plötzlich daran, daß sie Alex schon einmal auf ihrem Geburtstag vor zwei Jahren gesehen hat. In einem Rückblick erfährt der Zuschauer dann, wie intensiv dieses Treffen war und nachdem Kate nun weiß, wer Alex ist, will sie ihn sofort treffen. Für sie heißt das am nächsten Tag, für Alex bedeutet das aber erst in zwei Jahren. Sie machen einen Treffpunkt aus, aber Alex erscheint nicht. Da Kate zutiefst verletzt ist, beendet sie die Beziehung. Erst zwei Jahre später erfährt sie, warum er nicht da war...

Neben dieser wunderschönen Liebesgeschichte, gibt es aber noch viel mehr Beziehungen zu entdecken: Zum Beispiel die gestörte Beziehung zwischen Alex und seinem Vater, unter der auch die Beziehung zu seinem Bruder gelitten hat, den er vier Jahre nicht mehr sah. Oder die freundschaftliche Beziehung zwischen der Ärztin Anna (Shohreh Aghdashloo) und Kate, die für Kate Wärme in die kalte klinische Umgebung des Krankenhauses bringt, welches im englischen Original besonders durch Anna's Stimme, die erstaunlich tief und warm ist, transportiert wird. Dann gibt es noch die Beziehung zwischen Kate und ihrem (Ex-) Freund Morgan Price (Dylan Walsh aus Nip/Tuck).

Zudem ist das Haus am See, welches komplett aus Glas ist, auf Stelzen im See steht und einen echten Baum in den Wohnraum integriert hat, ein absoluter architektonischer Traum. Darüber hinaus ist die Musik des Filmes von Rachel Portman bestens geeignet, um die romantische Stimmung zu transportieren. Ein wirklich sehr schöner und empfehlenswerter Liebesfilm.
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am 19. August 2016
Dieser Film ist wirklich schön.
Ich hatte ihn schon Jahre zuvor ausgeliehen und gesehen. Erst beim zweiten Mal verstand ich die Geschichte.
Am Anfang war ich ein wenig verwirrt!
Es geht um Dr. Kate Forster, die das Haus am See verlässt, indem sie einige Zeit gewohnt hatte. Ihrem Nachmieter, Alex Wyler ,hinterlässt sie einen Brief, indem sie eigenartige Dinge beschreibt, die der Nachmieter nicht verstehenen kann. Er schreibt ihr zurück und macht sie darauf aufmerksam, dass sie sich im Datum vertan hatte, denn es ist das Jahr 2004!
Kate ist verwirrt, denn sie lebt im Jahr 2006!
Es beginnt eine schöne Romanze per Briefe in der sie sich ineinander verlieben..
Werden die beiden sich finden oder wird ihnen die Zeit einen Strich durch die Rechnung machen?
Eine wunderbare Geschichte, zumal ich finde, dass die Schauspieler perfekt zueinenander passen.
Immer wieder gerne!
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am 6. März 2016
Eine sehr gefühlvolle, liebevoll und sensibel erzählte Romanze ummantelt ein sehr besonderes architektonisches Meisterwerk und dessen Lebensgeschichte. Mit einem "magischen" Briefkasten ausgestattet - wird Korrespondenz im Zeitsprung möglich.
Eine sehr originelle Idee - überaus kreativ umgesetzt von Regisseur Alejandro Agresti.
Der Film bleibt stets interessant, obwohl er eigentlich wenig Höhen und Tiefen oder einen besonders gelungenen Spannungsaufbau hat. Das Augenmerk richtet sich in erster Linie auf die ausgeprägte Darstellung der Charaktere, sehr wichtig für den Handlungsablauf und sehr faszinierend. Die hochkarätige Besetzung mit Sandra Bullock und Keanu Reeves glänzt mit beeindruckenden und sehr überzeugenden Darstellungskünsten, trägt massgeblich zur Besonderheit dieses Films bei, macht ihn erst wirklich bemerkenswert.
Wunderbare Unterhaltung für Freunde romantischer Erzählkunst. Besonders sehenswert für Fans der Hauptdarsteller.
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am 9. Dezember 2007
Das Haus am See - diesen Film wird gern sehen, wer auch schon bei Während du schliefst, Schlaflos in Seattle oder Stadt der Engel mit den Akteuren mitgelitten hat und ein bisschen märchenhaftes zulassen mag.
Die Besetzung - Keanu Reeves und Sandra Bullock - verspricht schon einiges und hält dies auch von Anfang bis Ende des Filmes.

Zur Story:

Stellen Sie sich vor Sie heißen Alex, Sie gehen an Ihren Briefkasten und finden Briefe, die immer regelmäßiger an Kate, wohnhaft bei Ihnen adressiert sind. Selbstverständlich wollen Sie dem Missverständnis ein Ende bereiten und schreiben an Kate zurück. Energisch besteht diese darauf in Ihrem Haus am See zu wohnen und das auch noch zwei Jahre Ihrer Zeit voraus, also in der Zukunft. Irgendwann begreift Alex, dass Kate tatsächlich in dem Haus lebt, den gleichen Hund liebt und natürlich wegen des Zeitvorsprungs auch schwierig zu treffen ist.
Sowohl Alex als auch Kate sind Singles und verlieren sich während ihres innigen Briefwechsels immer mehr in Sehnsucht nacheinander.
Kate gibt Alex einen Hinweis, wo er sie in ihrer Vergangenheit sehen könnte, er sieht die schöne natürliche Frau und verliebt sich unsterblich und ist bereit, zwei Jahre ins Land ziehen zu lassen, um sie zu einer Verabredung zu treffen. Doch Alex kommt nicht und es ist klar, irgendwas muss dazwischen gekommen sein... Sollte die einzig zufällige Begegung, in der nur Alex von Kate und dem romantischen Briefwechsel wusste, alles sein?

Genießen Sie neben dieser wunderschönen Romanze, auch die Kulisse am Wasser mit einem Architektenhaus aus Glas über dem Wasser schwebend.
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am 2. Dezember 2006
Alex Wyler ist Architekt und bezieht ein Haus am See, das sein Vater vor Jahrzehnten errichtet hat. Er findet einen Brief der Vormieterin, die darum bittet ihre Post nachzusenden. Zudem weist sie ihn auf einige Eigenheiten mit dem Haus hin. Als Alex ihr einen Brief schreibt, erhält er zügig Antwort, doch die Antworten scheinen nicht so recht zu seinem Brief zu passen. Es gibt da einen Zeitunterschied von zwei Jahren in die Zukunft.

Kate ist Ärztin in einem Chicagoer Krankenhaus. Die Arbeit ist stressig und als sie eines Nachmittags bei einem Verkehrsunfall einen jungen Mann nicht mehr helfen kann, beschließt sie spontan hinaus zu ihrem ehemaligen Haus am See zu fahren. Sie findet Post von ihrem Nachmieter. Allerdings scheinen die Fakten nicht so recht zu passen. Er lebte zwei Jahre vor ihr in dem Haus.

Zwischen den beiden entsteht eine heftige Korrespondenz. Der Versuch sich in Alexs Zeit zu treffen, funktioniert nur eingeschränkt. Aber es gelingt ihm kleine Aufmerksamkeiten in die Zukunft zu schicken, wie das Pflanzen eines Baumes. Ein Treffen in Kates Zeit kommt nicht zustande, weil Alex nicht erscheint. Was stimmt nicht. Frustriert bricht Kate die Briefbeziehung ab und wendet sich erneut ihrem Exfreund zu. Bis zu dem Zeitpunkt, wo erkennt was schief gelaufen ist oder war.

Der Film ist wild romantisch rührt selbst kalte Herzen. Das Zeitparadox zerrt ein wenig an der Logik. Aber der Zuschauer verzeigt dies gerne, weil die daraus entstehenden Situationen ausgesprochen neu und nett wirken.
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am 24. Februar 2009
Schade, toll besetzt und mit sicherlich interessanter Geschichte, die aber unlogisch und schlecht umgesetzt wurde. Es gelingt einfach nicht, sich auf die märchenhafte Zeitsprungttheorie einzulassen. Gute Schauspieler und tolle Cinematographie reichen einfach nicht für einen guten Film. Es steht und fällt wie immer mit dem Script, der Regie und der Inszenierung. Die zusammengeschnittenen Szenen wirken völlig unglaubwürdig, die Sache mit dem Hund ebenfalls. Wieso nimmt Alex nicht weiter Kontakt zu der 2004-Kate auf? Alles unausgegoren und teilweise schlechte Dialoge. Schade, Sandra Bullock und Keanu Reeves haben sicherlich mehr Potential.
Dem "Parallele-Zeiten-Thema" nähert sich Freqency mit Dennis Quaid wesentlich intelligenter, somit auch authentischer und berührender.
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am 29. Dezember 2012
Ich habe diesen Film jetzt schon mehrfach im TV angesehen und ich begeistere mich noch immer. Es gibt selten Filme, die ich mehrmals anschaue, aber dieser gehört zweifelsfrei dazu. Liebesfilme sind absolut nicht mein Fall, aber dieser Film ist einfach schön ohne schnulzig zu wirken, er ist einfach voller Zauber. Den Film habe ich zwar auf VHS-Video, habe ihn mir aufgrund der heutigen Ausstrahlung im TV gerade bei amazon als DVD bestellt.
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am 2. April 2008
Wenn man seinen Verstand völlig ausschaltet, kann man bis zu dem sehr unlogischen und daher verpatzten Ende einen wunderbar romantischen Film mit eindrucksvollem Setting und äußerst sympathischen Hauptdarstellern genießen. Der Film ist sehr berührend und fesselnd. Architekt Alex und Ärztin Kate leben um 2 Jahre zeitversetzt und sind allein durch ein (wunderschön designtes) Haus am See verbunden, in dem zuerst er und dann sie wohnt. Über den Briefkasten des Hauses, der hier quasi als Zeitportal fungiert, verständigen sich die beiden postalisch. Zwar wird in keinster Weise der Versuch unternommen, die Möglichkeit der Kommunikation über die Zeitgrenzen hinweg zu erklären. Doch dies ist man von Zeitreisefilmen ja gewohnt. Was mich dann aber doch gestört hat, sind die groben Logikfehler, die hier beim Filmende gemacht wurden. Das Problem ist das dem Zeitreisen immanente Paradoxon, wonach alles, was man in der Vergangenheit ändert, sich auf die Gegenwart auswirkt, so dass die (ursprüngliche) Gegenwart nach dem Eingriff in die Vergangenheit eigentlich überhaupt nicht möglich wäre. Dieses Problem wird von dem Filmende vollkommen ignoriert. Es drängt sich einfach auf, dass das vorliegende Filmende logischerweise überhaupt nicht möglich ist. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten, sehen Sie selbst... Ich habe mittlerweile halt schon einige Zeitreisefilme gesehen, bei denen das Zeitreise-Paradoxon logisch überzeugender verarbeitet wurde. Exemplarisch möchte ich hier nur auf den Film "The Butterfly Effect" verweisen, den ich von der Logik her weitaus gelungener finde, als "Das Haus am See". Es ist aber keineswegs meine Intention, als nerviges Schweinchen Schlau auftreten, das krampfhaft nach Logikfehlern sucht, und dabei übersieht, dass es hier hauptsächlich um Romantik geht. Und Romantik bietet der Film wahrlich zur Genüge...
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am 13. Oktober 2007
fürs Herz. So könnte mein Fazit zum Film "Das Haus am See" lauten.
Inhaltsangabe erspare ich mir an dieser Stelle - dies wurde bereits von anderer Seite mehr als ausführlich erledigt.
Ohne Zweifel ist die Grundidee zum "Haus am Meer" für mich als bekennende Zuckerschmalzromantikfanatikerin ein Sechser im Lott mit Zusatzzahl. Auch Reeves und Bullock konnte mich überzeugen - auch wenn man die schauspielerische Leistung hier mal außern vor lassen sollte. Zwischen den beiden stimmt die Chemie und die springt auf auf den Zuseher über. Wirklich schwindlig wurde mir bei der Auflösung der "Zeitkonflikts". Und ich war wirklich ärgerlich, daß hier alles auf dramatisches Finale getrimmt wurde, obwohl die beiden mindestens 100 verschiedene Lösungsmöglichkeiten hatten, zueinander zu finden. Sicherlich ist es schwierig einen völlig unlogischen Handlungsstrang wie Zeitreise ansatzweise logisch darzustellen.
Voraussetzung hierfür ist ein durchdachtes Konzept mit einer durchdachten Auflösung des Konflikts. Hier haben die Produzenten einfach gehofft, daß dieser absolute Logikmangel unter kiloweise Zuckerguß begraben wird. Wird er aber nicht und für mich als Zuschauerin bleibt ein pappiger Geschmack auf der Zunge zurück.
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