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Das Hannibal-Prinzip: Mutig führen, menschlich bleiben Gebundene Ausgabe – 9. August 2010

3.6 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Joachim Franz (Foto), 2009 von Reader's Digest als Europäer des Jahres ausgezeichnet, gilt als einer der erfolgreichsten modernen Abenteurer, der es nicht nur schafft, zahlreiche Menschen bei seinen Aids-Awareness-Expeditionen zu motivieren, sondern als Trainer und Speaker auch Führungskräfte zum Nach- und Umdenken bringt. Christof Kreimeyer ist Psychologe und Psychotherapeut und arbeitet u. a. als Berater, Coach und Trainer in Unternehmen. Uwe Kuntz ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Saarbrücken.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Einleitung
Das grüne Tor zum Kilimanjaro National Park ragt hoch vor uns auf. Wir sind in Afrika, Tansania, und doch noch mitten in der Zivilisation mit ihren lauten Lastwagen, bunten Blechdächern und Plastikmüllsäcken. Wenn sich das rote Eisengitter hinter uns schließt, ändert sich ein für alle Mal alles. Wir tauchen in eine andere Welt ein.
Der Tropenwald nimmt uns gefangen mit einer schwülen, irren Hitze, die uns das Atmen schwer macht. Durch dichten Palmen- und Farnwald wandern wir langsam einen breiten Weg entlang, der noch so komfortabel ausgebaut ist wie ein Spazierweg im Saarland, von Kilometer zu Kilometer aber schmaler werden, uns durch Grasland führen und sich schließlich in eine ungefähre Route über Geröllwüs-ten und Steilhänge verwandeln wird.
Acht Manager haben sich auf das Abenteuer eingelassen, den Kilimandscharo zu besteigen. Nicht einer von ihnen trägt jetzt noch eine trockene Faser am Leib. Joachim Franz führt die Expedition an. Er sagt keinen Ton, geht einfach gleichmäßig voran, läuft in die Stille. Um die Mittagszeit schweigt der Tropenwald. Die Männer hören nichts als ihre eigenen Schritte und ihren Atem.
In diesem Schweigen liegt die Chance - und der Schock. Der Langstreckenflug, die holprige Fahrt mit dem Jeep, die erste Nacht in der behaglichen Meru View Lodge mit ihren orange getünchten Wänden, das war noch die Betriebsamkeit eines Abenteuerurlaubs, wie ihn jeder der Manager schon erlebt hat.
Aber jetzt sind die Mobiltelefone tot. Es gibt kein Fax, kein WLAN, keine Sekretärin, keine Espressomaschine. Keiner sagt mehr ein Wort. Der Wald raschelt, die Erde riecht nach Regen. Langsame Schritte, über Stunden, darauf reduziert sich die gesamte Existenz. Dankbarkeit für eine Pause, Wasser, Obst. Braucht man eigentlich mehr?
Abends fangen die Affen an zu schreien und zu toben. Die Finsternis in der Nacht ist viel schwärzer und der Himmel größer als der über Deutschlands Städten. Riesige Sterne, grenzenlose Galaxien zeigen sich über Afrika. Es wird sehr kalt.
Am Ende der ersten Etappe steht keine heiße Dusche, keine Toilette, kein Steak, kein Bier an der Bar, kein weiches Bett im Sternehotel. Stattdessen Reis und einfaches Gemüse, Tee und eine dünne Isomatte auf Geröllboden im Zweimann-Zelt. Afrika wird wahr.

Das sind die Rahmenbedingungen, in denen jeder brutal auf sich selbst zurückgeworfen wird - und auf die Gruppe. Mit der Anmeldung zu dieser Expedition hat jeder der Topmanager bereits Mut bewiesen. Jetzt heißt es: Durchhalten! Die eigene Angst aushalten und das Gefühl der Hilflosigkeit. Die bitteren Symptome der Höhenkrankheit durchstehen. Montezumas Rache überstehen. Völlig erschöpft vor einer riesigen, schwarzen Felswand stehen und wissen: Da muss ich jetzt hoch.
Der Kilimandscharo zeigt an jedem Tag der Etappe ein völlig anderes Bild. Mit der Veränderung der Natur vollzieht sich die eigene Veränderung. Die Gruppe wächst zusammen und entwickelt eine unglaubliche Solidarität. Wer schwächelt, wird von den anderen aufgefangen.
Nach und nach finden die Führungskräfte ihre Sprache wieder - doch es ist nicht mehr die Sprache der Meetings, der Vorträge, der professionellen Telefonate, der kurzen Anweisungen an die Assistentin. Es sind sehr persönliche Themen, die jetzt hochkommen: tiefe Zweifel am eigenen Führungsstil, an der eigenen Karriere und - ja, auch - an der eigenen Ehe und Familie. Trauer bricht sich Bahn da-rüber, wie ein Leben vordergründig so erfolgreich, doch tatsächlich so am echten Leben vorbei verlaufen kann. Es geht um elementare Themen:

Mut: Warum bin ich überhaupt zu dieser Expedition aufgebrochen? Was suche ich?
Disziplin: Was heißt für mich durchhalten? Bis zu welchem Punkt bin ich bereit und fähig, diese Tour zu gehen?
Intelligenz: Wie teile ich meine Ressourcen so ein, dass sie bis zum Gipfel reichen?
Vertrauen: Wie ordne ich mich als Manager in dieser Gruppe dem Expeditionsleiter unter? Gelingt es mir, ihm wirklich zu vertrauen?
Menschlichkeit: Kehre ich aus Solidarität mit einem anderen um - und verzichte für ihn auf meinen Gipfelsturm?
Glaubwürdigkeit: Was ist mir wirklich wichtig im Leben? Für was stehe ich authentisch ein? Wer bin ich eigentlich? Und wer möchte ich sein?
Und plötzlich ist der Gipfel nicht mehr wichtig. Der Weg ist wichtig, die Gemeinschaft und die gemeinsamen Werte. Und dass jeder heil nach Hause kommt.
Das war 2008. Lediglich zwei Teammitglieder haben den Gipfel erreicht. Doch jeder der Teilnehmer an dieser Expedition hat einen Veränderungsprozess durchlebt. Für einige begann er noch während der Tour, für andere später. Für manche verlief er geschmeidig, für andere dramatisch.
Die Idee zu dieser Kilimandscharo-Expedition haben wir gemeinsam entwickelt. Wir, das sind Joachim Franz, der seit vielen Jahren als Expeditionsleiter und Motivationstrainer aktiv ist, Christof Kreimeyer, Psychologe und Führungskräfte-Coach, und Uwe Kuntz, Vorstandsmitglied der Sparkasse Saarbrücken. Zusammen haben wir das Konzept auf ein theoretisches Fundament und unter das Motto Hannibal-Prinzip gestellt - und an den Anfang einer gesamten Expeditionsreihe. Jede der Expeditionen soll zu einem anderen Abenteuer führen und einen bestimmten Wert in den Mittelpunkt stellen - wobei sich die Ziele Jahr für Jahr ändern können:

Mut: Kilimandscharo
Disziplin: Finnland?/?Namibia
Intelligenz: La Réunion
Vertrauen: Südafrika
Menschlichkeit: Indien

Warum reisen wir durch die Welt, um uns mit Werten zu befassen? Zum einen sind wir davon überzeugt, dass sich neues Denken und neues Handeln am besten durch gezielte Irritation initiieren lassen. Nichts holt die Menschen besser aus ihrem Trott als Nacht und Nebel, Hitze und Kälte, Schnee und Wüste oder die Konfrontation mit ganz konkreter Not.
Zum anderen hat dies etwas mit der persönlichen Entwicklung von mir, Joachim Franz, zu tun. Viele Jahre bin ich als Extremsportler auf der Suche nach immer größeren Herausforderungen gewesen. Ich habe dabei einen hohen Status erreicht, aber ich bin nicht an dem Ziel angekommen, das ich gesucht habe. Das änderte sich, als ich meine Expeditionen mit dem weltweiten Kampf gegen HIV/Aids verbunden und ihnen damit einen tieferen Sinn gegeben habe. Sinn statt Status, darum geht es. Wenn ich heute mit Managern und Mitarbeitern Expeditionen unternehme, geht es auch hier um nichts anderes als die Suche nach Sinn - um die Suche nach Werten.

Warum interessieren wir uns überhaupt für Werte? Die Krise der Finanzmärkte in den Jahren 2008?/?2009 zeigte drastisch, wohin wir kommen, wenn wir unserem Streben keine Leitplanken geben. Wir müssen und wir möchten uns auf moralische Werte zurückbesinnen. Dass diese Einschätzung von vielen Menschen geteilt wird, zeigen Umfragen wie die von Egon Zehnder International bei Schweizer Unternehmensführern: Hier fordern einige CEOs eine Rückbesinnung auf traditionelle Werte wie Ehrlichkeit, Bescheidenheit, Einsatz und Unternehmertum im Topmanagement. Charakter und Anstand kehren wieder in die Chefetagen zurück - zumindest wünschen sich das viele Führungskräfte.
Eine aktuelle Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg zeigt, dass die Mehrheit der befragten Deutschen (78,6 Prozent) sich im Moment lieber an bestimmten Werten orientieren als an Personen: sieben von zehn Bundesbürgern (70,5 Prozent) interessieren sich eher für die Moralvorstellungen von Vorbildern und weniger für die Personen an sich. Acht von zehn Befragten (83,3 Prozent) kritisieren, dass die meisten Menschen sich heutzutage eher fragwürdige Vorbilder, wie Models oder Popstars, aussuchen, und drei Viertel (73 Prozent) meinen denn auch, dass für sie Vorbilder vor allem "Helden des Alltags" seien. Mehr als jeder Zweite (56,3 Prozent) schreibt Vorbildern eine herausragende Funktion zu.
Wir brauchen Vorbilder. Sie geben Mut und Hoffnung, auch in schwierigen Situationen, sei es im...


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

am 10. Juli 2013
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
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am 21. Dezember 2014
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am 3. September 2010
Format: Gebundene Ausgabe
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am 6. Oktober 2010
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am 6. September 2010
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am 25. Oktober 2010
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