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Das Glücksversprechen: Roman Gebundene Ausgabe – 27. Januar 2006

5.0 von 5 Sternen 1 Kundenrezension

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Justin Cartwright wurde in Südafrika geboren, wuchs in den USA auf und studierte in Oxford. Er schrieb zahlreiche Romane, von denen "Leading the Cheers" (1998) mit dem renommierten Whitbread Novel Award ausgezeichnet wurde. Er lebt mit seiner Familie im Norden Londons. "Das Glücksversprechen" ist sein erster Roman auf Deutsch.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence

Der Chevy rauscht gleichmäßig dahin. Ein riesiger Truck mit Aluminium-Aufleger und Kirmesbeleuchtung – Volkskunst – fährt an ihm vorbei. Mum will, daß sie – viereinhalb Atheisten – zum »Abschluß« gemeinsam in die Kirche gehen. Dabei gehen sie nicht nach St. Enodoc, um Vergebung für
Ju-Ju zu erbitten und Rache auf Richie herabzubeschwören, sondern um zurück ins Gewirk des Lebens zu kriechen. Die kühle Ruhe von St. Enodoc ist eine Art Narnia, das ihnen den Weg weisen wird. Nein, es wird nie vorbei sein: Alle sind sie mit Juliet verwandt, die ins Gefängnis kam, weil sie ein gestohlenes Fenster verkauft hat. In Handschellen wurde sie in den Gerichtssaal in Brooklyn geführt, als würde sie gleich die nächste Tiffany-Preziose packen und damit das Weite suchen. Er hatte jene schrecklichen Tage damit verbracht, das Gerichtspersonal zu studieren. Die hünenhafte hispanische Gerichtsdienerin mit der rinnenden Nase, die vier Tage lang mit geneigtem Kopf dasaß, als wollte sie den Schleimfluß in die avocadofarbenen Kleenex-Tücher noch beschleunigen; den stellvertretenden Staatsanwalt, der beim Sprechen mit den Schultern zuckte, womit er etwas von einem Mafiakiller und zugleich von einem Camper hatte, dem die Mücken zusetzen; die Richterin, eine knochige Frau mit buschigen Brauen und einer Stimme, so harsch wie rauher Stein.
Manchmal sah Ju-Ju zu ihm herüber, und er lächelte aufmunternd zurück. Aber von allem Anfang an war ihm klar, daß die Sache nicht nach Plan verlief. Juliet Judd vom anderen Flußufer, einem anderen Planeten, ausgestattet mit allen Privilegien – dieser Frau wurde eine Lehre darüber erteilt, wie die Welt funktionierte. Auf der Upper East Side von Manhattan, oder sogar im englischen Oxford, sagte der Anklagevertreter, würde der Herr Verteidiger die Menschen womöglich überzeugen können, daß die Angeklagte der Welt einen Gefallen getan habe, indem sie ein Kunstwerk vor ein paar Dumpfbacken, die im Dschungel lebten, gerettet habe, aber hier selbst sehe man die Sache weniger kultiviert. Wir sagen nicht: Du sollst Kunstwerke von großer Schönheit stehlen. Nein, wir sagen: Du sollst nicht stehlen. Punkt. Und eigenartig: Auch die Gesetze der Vereinigten Staaten von Amerika verbieten das Stehlen. Sie unterscheiden nicht zwischen annehmbarem und bösem Stehlen. Nein, ich wiederhole, dieses!
Gesetz ist ein wenig altmodisch: Du sollst nicht stehlen. Die Richterin lächelte, ein wissendes, vertracktes, aufgeklärtes, dunkel komplizenhaftes Lächeln. Das Spiel war klar. Was Charlie so zu schaffen machte, war seine Hilflosigkeit: Ich sitze hier, kenne die menschlichen Wahrheiten, aber ich kann nichts tun. Das Gericht ist nicht da, um zu verstehen, sondern nur, um die Tatsachen, wenn es denn Tatsachen sind, in eine bestimmte Richtung zu treiben. Und das Letzte, was sie wollten, wäre, mir zuzuhören. Da können sich Leute hinstellen und lügen und lügen und aufschneiden und immer noch frei das Gericht verlassen, aber wenn ich aufstünde und die Wahrheit sagte, würden sie mich festnehmen. Diese Hilflosigkeit bedrückte auch Ju-Ju. Ihr Leben wurde zu einer Travestie. Es war ein Zeichentrickfilm mit verzerrten Stimmen und voller Witzfiguren – Loony Toons –, die als Zeugen auftraten.

Er kommt am Lake Oshkosh vorbei. Überall hier haben die indianischen Namen überlebt: Lackawanna, Lake Cuyahoga, The Genessee River, obwohl sich die verschwundenen Indianer vor langer Zeit in das Unvermeidliche ergeben haben. Er erinnert sich an den Moment, als die Geschworenen hereinkamen, um ihr Urteil zu verkünden. Ju-Ju stand auf, die Augen dunkel umschattet, einer Art großem Mal, und hörte, wie die Sprecherin der Jury sie in beiden Punkten für schuldig erklärte. Die Richterin räumte während des Sprechens den Tisch vor sich auf, sagte, das Urteil werde an dem und dem Tag ergehen und bis dahin sei eine Kaution von hunderttausend Dollar zu hinterlegen. Seine Schwester stand ganz allein da, auch wenn ihr Anwalt, ein unförmiger Mann mit dem teuren Ruf, Leute freizubekommen, bei ihr war. Im Saal saßen dreißig englische Journalisten.
Charlie hält vor einem Diner. Er ist viel zu früh dran und versucht Ana anzurufen, erreicht aber nur ihren Anrufbeantworter, der sich seltsam skurril anhört. Alle Gäste im Diner haben Baseballkappen auf, und zwar genau in dem Winkel, wie man ihn auf dem Land trägt. Er bestellt ein Stück Kirschkuchen und Kaffee. Er liebt kandierte Kirschen, ihre knallige Farbe und unnatürliche Süße. Er mag sie so, wie er etliches Amerikanische mag – Schindelhäuser, alte, benzinfressende Straßenkreuzer, Filme mit Henry Fonda, Schaukelstühle, die vorm Haus auf der Veranda stehen. Ana und Charlie sind im Moment nicht da, aber hinterlassen Sie doch eine Nachricht, oder versuchen Sie es auf Anas oder Charlies Mobiltelefon... Er hört sich zimperlich an. Ana hat ihm versprechen müssen, niemandem etwas von ihrer Schwangerschaft zu sagen, bis er es nicht Ju-Ju erzählt hat. Warum nicht?
Ich will nicht, daß sie ganz allein dasitzt und denkt, die Welt dreht sich ohne mich. Ich will es ihr erzählen, wenn ich sie abhole.


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am 30. November 2007
Format: Taschenbuch
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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