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Das Glücksprinzip
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| Weitere Versionen auf DVD | Edition | Disks | Preis | Neu ab | Gebraucht ab |
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DVD
11. Juli 2001 "Bitte wiederholen" | — | 1 | 16,68 € | 2,19 € |
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| Genre | Unterhaltung |
| Beitragsverfasser | Bon Jovi, Jon, Caviezel, James, Hunt, Helen, Leder, Mimi, Mohr, Jay, Osment, Haley Joel, Spacey, Kevin Mehr anzeigen |
| Sprache | Deutsch, Englisch |
| Laufzeit | 1 Stunde und 58 Minuten |
| Anzahl der Discs | 1 |
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Produktbeschreibungen
Produktbeschreibung
Wenn einem ein wildfremder Mann einen brandneuen Jaguar schenkt, muss etwas faul an der Sache sein. Daran zweifelt der Journalist Chris Chandler keine Sekunde und folgt einer geheimnisvollen Spur von guten Taten bis nach Las Vegas. Hier versucht der kleine Trevor mit einem einfachen Plan die Welt zu verändern. Im Rahmen eines Schulprojektes für seinen Sozialkundelehrer Eugene Simonet hat er folgende These aufgestellt: Wenn jeder Mensch drei Menschen in einer Notlage hilft, und diese wiederum drei weiter unterstützen, dann müsste die Welt am Ende ein wenig besser werden. Trevor ist bereits fleißig dabei, seine Theorie in die Tat umzusetzen - und das bleibt nicht ohne Folgen...
Bonusmaterial:
Audiokommentar; Making of; Cast & Crew Statements; Trailershow; Produktionsnotizen;
Amazon.de
Pay It Forward ist ein vielschichtiges Marketing-Projekt des Herzens. Im Rahmen einer Schularbeit in der siebten Klasse, in der die Schüler eine Idee in die Tat umsetzen sollen, die die Welt verändern könnte, denkt sich der junge Trevor McKinney (Haley Joel Osment) einen ungewöhnlichen Plan aus: Drei hilfsbedürftigen Menschen soll mit guten Taten geholfen werden, die dann im Gegenzug jeweils drei weiteren hilfebedürftigen Menschen einen guten Dienst erweisen sollen. Diese neun Menschen müssen dann ebenfalls die ihnen zuteil gewordene Nächstenliebe mit jeweils drei guten Taten "bezahlen", und so weiter, ad infinitum. Sollte der Plan funktionieren, dürfte irgendwann das daraus entstehende Netz von guten Samaritern den gesamten Globus umspannen. Trevors Bemühungen, den Ball ins Rollen zu bringen, führen dazu, dass er sich zum einen mit einem Junkie (James Caviezel) anfreundet und zum anderen versucht, seine Mutter (Helen Hunt), die gerade dabei ist, sich von ihrer Alkoholsucht zu befreien, mit seinem von Brandnarben verunstalteten Lehrer (Kevin Spacey) zusammenzubringen, der die Schularbeit angeregt hatte.
Diese Grundidee hätte sich ohne weiteres zu einer Schmalzorgie höchsten Grades entwickeln können. Doch die schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller sorgen dafür, dass sich der Kitschlevel in erträglichen Grenzen hält. Den hervorragenden Darbietungen von Spacey, Hunt und Caviezel, abwechselnd kraftvoll und gemessen, gelingt es allerdings nicht, die vielen Fehltritte des Drehbuchs aufzufangen. Dieses täuscht ein keimfreies Bild der unteren Mittelklasse vor und will uns glauben lassen, dass obdachlose Alkoholiker und Junkies mit der geschliffenen Sprache von Hochschulabsolventen daherkommen.
Der Kern der Geschichte ist allerdings gut, und man fragt sich, wie die Geschichte wohl in den Händen eines Frank Capra geworden wäre, der Sentimentalität mit Humor hätte ausgleichen können. Capra hätte im Gegensatz zu Regisseurin Mimi Leder allerdings nie zugelassen, dass seine Version am Ende in Pathos und Klischees abgleitet. Vielen Zuschauern wird zudem nicht entgehen, dass sie die Abschlussszene unverholen von Field of Dreams übernommen hat, bei dem der angestrebte Effekt allerdings weitaus leidenschaftlicher und ehrlicher herüberkommt. --Jim Gay
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Ein knappes GUT, das wieder einmal durch gelungene Extras erreicht wird. Das 21-minütige Making of mit deutscher Overvoice bietet satte Infos von und mit den Hauptdarstellern. Vor allem Ausnahmetalent Joel Haley-Osment (demnächst auf DVD in A.I.) kommt ausführlich zu Wort udn man merkt ihm seine junge Professionalität deutlich an, die er seit "The Sixth Sense" gewonnen hat. Der Audio Kommentar von Regisseurin Mimi Leder ist flächendeckend, aber stellenweise, wird auch einfach dahingeplappert. Die Geschichte, in der ein begabter Junge als Hausaufgabe die Welt verbessern soll und eine ebenso simple, wie geniale Lösung anbietet und durchsetzt, ist faszinierend und läßt die platte, plumpe Entwicklung der Lovestory zwischen dem brandvernarbten Spacey und der heimlich saufenden Hunt verzeihen.
Bild: Die Kaufdisc leidet spürbar weniger unter den Grieselattacken der Verleihversion und damit weniger unter koexistierenden Fehlinterpretationen des MPEG-2 Verfahrens. Insgesamt eine Verbesserung, jedoch noch immer verbesserbar, denn die Darsteller wirken etwas schwammig, wenn sie nicht direkt die Nase an die Kamera halten, was im Übrigen auch für andere Konturen gilt. Trotz des erweiterten Speicherplatzes einer DVD-9 neigen die Bildschirminhalte unter einer Neigung zum Nachziehen (00.48.50) und Bewegungsunschärfen (00.25.50), die eine bessere Wertung verhindern. Der starke Kontrastumfang ist allerdings die Perle dieses gelungenen Streifens und läßt auch im Dunkeln jede Person klar erkennen. In die Vorlage scheint hineingezoomt worden zu sein, denn Kevin Spacey wird an so mancher Stelle über Gebühr die Stirn weggeschnitten (00.10.25).
Ton: Der tief reichende Soundtrack ist stimmungsvoll und verteilt sich flüssig auf alle umliegenden Lautsprecher. Dialoge kommen mit gesundem Spektrum aus dem Center und wagen auch schon mal einen Ausritt in die benachbarten Kanäle, wenn Helen mal wieder mit ihrem Sohn streitend durch die Wohnung läuft. Effekte finden sich pointiert gesetzt in turbulenten Momenten, bleiben aber zurückhaltend und könnten etwas dynamischer in ihrer Wirkung sein. Die englische und die deutsche Tonspur unterscheiden sich praktisch nicht in tonaler Hinsicht. --movieman.de
Produktinformation
- Seitenverhältnis : 16:9 - 1.85:1
- Alterseinstufung : Freigegeben ab 12 Jahren
- Produktabmessungen : 19,2 x 13,5 x 1,5 cm; 100 Gramm
- Regisseur : Leder, Mimi
- Laufzeit : 1 Stunde und 58 Minuten
- Erscheinungstermin : 2. April 2002
- Darsteller : Caviezel, James, Hunt, Helen, Mohr, Jay, Osment, Haley Joel, Spacey, Kevin
- Untertitel: : Englisch
- Sprache, : Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
- Studio : LEONINE
- ASIN : B00005YXD3
- Anzahl Disks : 1
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 31.290 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
- Nr. 9.497 in Komödie & Unterhaltung (DVD & Blu-ray)
- Kundenrezensionen:
Kundenrezensionen
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Die Kunden sind mit dem Film sehr zufrieden. Sie beschreiben ihn als sehr schön, wunderbar und absolut sehenswert. Die Geschichte wird als tiefgründig, ergreifend und berührend empfunden. Die Besetzung der Schauspieler wird als spitze und schön gespielt. Das Konzept und die Idee des Schule-Projekts werden gelobt. Die Optik, der Inhalt und der Unterhaltungswert werden ebenfalls positiv bewertet.
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Kunden sind mit der Qualität des Films zufrieden. Sie beschreiben ihn als sehr schön, fein und wunderbar. Sie finden die Geschichte passend, sehenswert und ergreifend. Einige empfinden den Film als unterhaltsam und tiefgründig zum Thema "Glück".
"Ein sehr schöner Film mit sehr guten Schauspielern viel Herz und einer wirklich guten Idee an der sich jeder einmal versuchen sollte...." Mehr
"eigentlich ein schöner Film ... bis dann das Ende reinschlägt. Brutal ... nicht für Familienabend geeignet. Wort wort Wort Wort" Mehr
"Ein toller Film! Hatte diesen damals schon im Kino gesehen und er ließ mich nicht mehr los...." Mehr
"Einer der besten Filme die ich je gesehen habe. Wie auch andere schon geschrieben haben sollte jeder sich ein Stück von dem Film verinnerlichen...." Mehr
Kunden sind mit dem Film zufrieden und finden ihn tiefgründig. Sie beschreiben ihn als ergreifend, berührend und mit einer Botschaft über ein Glücksprinzip, das keine Grenzen setzt. Das Buch hat sie tief berührt und anregt dazu, mehr Gefühle zu zeigen. Der berührende Schluß und der Inhalt zum Nachdenken anregen.
"Ein tiefsinniger Film in dem ein Kind den Erwachsenen erklärt wie das Leben funktioniert." Mehr
"Sehr bewegender Film und ist sehr sehenswert! Ich kann es nur weiterempfehlen! 5 Sterne sind im diesem Fall echt zu wenig!" Mehr
"sehr berührend..." Mehr
"Ein unterhaltsamer und tiefgründiger Film zum Thema "Glück" - für die ganze Familie. Exzellent gespielt...." Mehr
Kunden sind mit den Schauspielern des Films zufrieden. Sie beschreiben sie als sehr gut, spitzenbesetzt und ergreifend.
"Noch ein toller Film! Tolle Story, tolle Schauspieler. Sehr empfehlenswert...." Mehr
"...sehr Gedanken anregender Film, tolle Geschichte, super Schauspieler, der kleine ist grandios!!..." Mehr
"Aussergewöhnlich guter Film mit Top Besetzung. Das Leben mal hinterfragen und mit den Augen eines Kindes sehen... Dann könnte alles so einfach sein" Mehr
"...Top Schauspieler und super story." Mehr
Kunden sind mit der Story des Films zufrieden. Sie beschreiben das Thema als gut und loben die tollen Schauspieler.
"...sehr Gedanken anregender Film, tolle Geschichte, super Schauspieler, der kleine ist grandios!!..." Mehr
"Noch ein toller Film! Tolle Story, tolle Schauspieler. Sehr empfehlenswert...." Mehr
"...Top Schauspieler und super story." Mehr
"Schöne Geschichte, am Ende etwas traurig. Es geht auch viel um die zerrüttete Familie des Jungen." Mehr
Kunden sind mit dem Konzept des Films zufrieden. Sie beschreiben es als supertolle, grandiose und einfache Idee, die die Welt verändern könnte.
"Gute Idee, Darstellung veraltet und klischeehaft..." Mehr
"Die Grundidee ist nicht schlecht. Eine einfache Idee, ein einfaches Prinzip, das die Welt verändern könnte...." Mehr
"Wenn das doch wirklich funktionieren könnte....die Idee zu diesem Film ist grandios. Die Darsteller sowieso...." Mehr
"...Es geht immer wieder um wirklich harte Themen. Dennoch die Idee ist genial und der Film toll gespielt...." Mehr
Kunden sind mit der Optik des Films zufrieden. Sie beschreiben ihn als wunderschön und romantisch. Das Ende wird als rührend schön empfunden, sodass man weinen muss. Außerdem wird der romantisierende Gedanke gelobt, der für ein liebevolles Miteinander und die Liebe unter den Menschen sorgt.
"...Und ich bin nicht enttäuscht worden! Der Film ist einfach wunderschön. Nicht nur das "Gib es weiter" Prinzip stimmt nachdenkend...." Mehr
"...Einziger Lichtblick des Films ist dieser süße, mitfühlende Junge mit seiner weltbewegenden Idee. Was hätte man aus dieser Geschichte machen können!..." Mehr
"das ganze ist ein bisschen schmalzig, aber trotzdem sehr schön und ich habe es mir wegen dem Lied am Ende des Films bestellt" Mehr
"...Die Geschichte hinter das Glücksprinzip ist zum Teil spannend, schön, lustig aber auch traurig...." Mehr
Kunden sind mit dem Inhalt des Films zufrieden. Sie finden ihn berührend und zum Nachdenken anregend. Außerdem loben sie die gute Message und sagen, dass es sich um ein schöpferisch begabtes Kind handelt.
"Sehr sehenswerter Film mit guter Message. Geht zu Herzen, teilweise lustig, aber auch traurig...." Mehr
"...Der Grund ist klar: Es handelt sich um ein schöpferisch begabtes Kind, und somit gelten andere Voraussetzungen als bei der überwiegenden Mehrheit..." Mehr
"...Berührender Schluß und Inhalt zum Nachdenken. - empfehlenswert." Mehr
"dieser film geht sehr unter die haut. er gibt viele denkanstöße und hat mich tagelang gedabklich beschäftigt...." Mehr
Kunden sind mit dem Unterhaltungswert des Films zufrieden. Sie beschreiben ihn als lustig, spannend und schön. Der Film gibt viele denkanstöße und beschäftigt sie tagelang. Er ist weder schnulzig noch kitschig, sondern aus dem Leben gegriffen.
"...Die Geschichte hinter das Glücksprinzip ist zum Teil spannend, schön, lustig aber auch traurig...." Mehr
"...Der Film ist weder schnulzig und noch kitschig, er ist aus dem Leben gegriffen und zeigt, wie ein jeder Mensch die Welt zum Besseren wenden kann,..." Mehr
"...er gibt viele denkanstöße und hat mich tagelang gedabklich beschäftigt...." Mehr
"...Ein Riß ist auf der DVD." Mehr
Rezensionen mit Bildern
DVD defekt
Spitzenrezensionen aus Deutschland
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- Bewertet in Deutschland am 30. Mai 2014Vorbemerkungen
Nur wenige zeitgenössische deutsche Filme besitzen die angelsächsische Fähigkeit, die Dinge präzise und ohne „didaktische“ Vorbemerkungen auf den Punkt zu bringen, das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen und ein Problem stets zum Kern hin lösen zu wollen. Statt dessen gefriert der deutsche normative Lehrcharakter die Dramatik zu Eis. Das Regie-Theater setzt dann noch sein ideologisches Exkrement darauf und beklagt sich empört, dass die Zuschauer vom Anblick und dem Gestank davonrennen.
Eine Idee nicht nur zu präsentieren, sondern sie im Spannungsfelde ihrer darin verwickelten Personen sich erheben zu lassen, wie wenn die Sonne am Horizont emporsteigt, erlebt der Zuschauer durch das „Glücksprinzip“. Damit sind wir schon „am Ball“.
Ausleuchtung der Szenen, Orte des Geschehens, Darsteller und ihre Charaktere verschmelzen zu einer fein differenzierten Botschaft an unser Diesseits.
Der Film zeigt das Kernproblem so klar in seinen Tiefen geschichtet, dass es verwundert, warum nicht die gesamte Ethik sich dieses Filmes hat annehmen wollen. Aber der Grund liegt auf der Hand: Wer lässt sich nach so teuer erkauften akademischen Graden schon von einem Zwölfjährigen etwas sagen?
Der Auslöser (A): Er tut drei Menschen Gutes - diese tun es wiederum an 3 weiteren, usw…, A an A1, A2, A3, A1 gibt an B1, B2 und B3 weiter, A2 gibt an C1, C2 und C3 ab...
Das Werk
Trevor kommt ab der 7. Klasse in den Sozialkunde-Kurs und erlebt einen Lehrer, der die Kinder zu einer klaren und fruchtbaren Auseinandersetzung mit sich und der Welt herausfordert. Der Junge fühlt sich durch seine Begabung zu dieser Aufgabe beauftragt und entwickelt einen Gedanken, der sein Umfeld verändern wird. Es lautet: Wenn jemand einem anderen Gutes antut, soll es dieser bei drei weiteren Menschen wieder tun, und diese wiederum auch an drei neuen, so dass sich wie in einem Schneeballsysem eine Lawine positiver Taten bilden kann.
Sein Lehrer greift diese Idee der Multiplikatoren auf, verstärkt sie, favorisiert die Energie, die darin schlummert, hat aber mit dem Erfinder seine Probleme, weil dieser ihn in sein Privatleben holt, um seiner Mutter einen besseren Menschen zuzuführen, als es sein Vater je gewesen war.
Trevor glaubt zwischenzeitlich an Versagenssymptome seiner Idee, weil ihn seine eigene Schicksalhaftigkeit vom Kurs abbringt, wie er meint, und Lehrer wie Mutter sich nur zögernd und mit Vorbehalten einender nähern können.
Ein Journalist kommt mit diesem Glücksprinzip selbst in Berührung und greift es derart hartnäckig auf, dass ihn das am Ende zu Trevor führen muss. Er stellt ihn der Öffentlichkeit vor; wenig später greift Trevor eine Schlägergruppe an, die einem hilflosen Klassenkameraden wieder zusetzt. Einer der Gesetzlosen sticht Trevor nieder; der Junge stirbt.
Mutter und Lehrer jedoch finden endgültig zusammen; am Abend stehen sie einer Menge trauernder Menschen gegenüber, die Kerzen und Blumen für Trevor vor dem Hause niederlegen. -
Eine Nation schickt ihre Abordnung – das ist die andere Seite einer Gesellschaft, die das Außergewöhnliche angeblich nicht tolerieren kann. Dies wäre, denke ich, ein düsteres Märchen! Das aber sollte dieses Filmwerk nicht sein.
(In den ersten Minuten des Klassenunterrichtes stellt uns der Regisseur die Konfliktpersonen vor: Initialzünder, Erfinder, Opfer des Hasses und den Mörder, der in dieser Art Weitsicht immer zu spät kommen wird. – Der Mutter begegnen wir als Impulsgeberin ohne Ahnung; ihre Persönlichkeit wird von ihrem Sohne derart konsequent zu sich selbst gerufen, dass sie sich aus dem Sumpfe befreien lässt, in den sie der Suff gebracht hatte).
Der ethische Aspekt
Die Ethik eines Pädagogen will zunächst die Lebensbewältigung der Kinder mobilisieren. Dazu muss er sie zu Problembewusstsein und sicherer Analyse ihres Umfeldes wecken. Gelingt es ihm, den Kern aus seinem Gefängnis zu lösen, wird sich der junge Mensch auf sein Ich besinnen und Fremdbestimmendes abschütteln. Das ist die pädagogische Prämisse dieser Film-Botschaft.
Dass ihm ein außergewöhnliches Kind diese Brieftaube abnimmt, sie versorgt, füttert und mit einer Antwort zu ihm, seinem Lehrer, zurückschickt, verblüfft. Nimmt sich jeder drei Hilfsbedürftige vor, kann er, indem er ihnen Gutes tut, von ihnen Gleiches erwarten. Er muss nur darum bitten, und er muss die Besonderheit einer jeden Person, die etwas Gutes tun soll, zu einer entsprechend möglichen (belastbar!) Aufgabe hin ermutigen. Jeder, der etwas Gutes tun kann, muss nicht Gleichwertiges wollen, wenn ihm nur geringere Mittel dafür gegeben sind, aber auch dieses Geringere ist gut genug, dass es von ihm getan werde.
Der Genialität des Knaben entsprechend wächst dessen analytische Beobachtung zusehends; selbst in einem Schicksal gefangen, das es zu bessern gilt, fordert er seine Mutter zu ihrer eigentlichen Größe heraus, die sie im Alkohol ertränkt glaubte, und ebenso seinen Lehrer, der als Jugendlicher beinahe seinem eigenen Vater zum Opfer gefallen wäre und sich jetzt nicht in ein Leben finden kann, in dem sich Menschen auf seine innere Kraft würden verlassen mögen.
Trevor fordert von jedem ein Maß an Belastbarkeit, um Außergewöhnliches der Apathie stumpfer Gewohnheit entgegensetzen zu können. Wer zweifelt, wer aufgibt, lässt Hohlräume entstehen, die das Gebäude seiner Humanitätsgesinnung einstürzen lassen könnten. Sein Lehrer weiß dem nichts Tröstendes oder wahrhaft Ermuti-gendes entgegenzusetzen; er ist – obwohl der Initialzünder – dennoch in persönlichen Zweifeln ein Suchender. Trevor verachtet ihn deswegen nicht. Sie umkreisen einander, solange sich die Botschaft noch nicht hat festsetzen können, und der Knabe knüpft unablässig neue Halteseile, wenn er sieht, dass die alten zu reißen beginnen.
Ein einziges Kind verändert sein Umfeld! Als Schweitzer sich in den afrikanischen Urwald zurückzog, um wahr werden zu lassen, wozu er sich stets bekannt hatte, glaubten viele, der Stern sei versunken. Aber seine Ideen, seine Einmischungen in den politischen und intellektuellen Unfug Europas und der Welt hatten um so größere Wirkung, denn sie waren aus der zuverlässig treffsicheren Feder eines Mannes geflossen, dem die noch so primitiv vermuteten Lebensumstände nichts anzuhaben vermochten. Heute wissen wir, dass aus diesem Tätig-werden eine sich stetig vergrößernde Kraft auf ihn, Schweitzer, zurückgeflossen sein muss.
In unserem hier vorliegenden Beispiele erleben wir Trevor als einen Weichensteller von verschwiegener Zielgerichtetheit, so dass Grundsatzdiskussionen nur dort branden, wo sich andere an dem Jungen stoßen – er selbst mag zweifeln, aber geht von diesem Konzept nicht mehr herunter! Der Grund ist klar: Es handelt sich um ein schöpferisch begabtes Kind, und somit gelten andere Voraussetzungen als bei der überwiegenden Mehrheit der Normativen.
Was kann der Schöpfer wollen?
Der schöpferische Vollzug
Haley Joel Osment sitzt als Verkörperung dieses Genies Trevor in der Klasse, keineswegs dominant, sondern lauschend, forschend, aber in sich ruhend ein Wissender unter Tastenden. Sein Körperbau erscheint feingliedrig, sein Antlitz von innen her an Gedanken geheftet, in den Augen ruht ein Brunnen, angefüllt mit Rätseln, die nur dieses Kind wird lösen können. Wenn er sich bewegt, ist einem, als trüge die Geistigkeit ein federleichtes Gebäude ins Geschehen!
Alles, was mich die Kinder in den letzten Jahren meines Berufs lehrten, fasste ich in „Merkmale schöpfe-rischer Begabung“ zusammen. Gern gestehe ich, dass ich damit nicht fertig bin – aus jedem neuen Filmdrama, das geschaffen wird, aus jeder neuen Begegnung mit einem Kinde versuche ich Abweichungen oder Selbsttäu-schungen herauszulesen – aber Haley Joel Osment bestätigt alle von mir niedergelegten Erkenntnisse in einer so unglaublichen Selbstverständlichkeit, dass mich natürlich der Blick auf den Regisseur fesselt. Denn nach solchem Filmkunstwerk begreife ich, dass es zum Glück großartige Kinder-Darsteller mit großem Energiefelde gibt, aber dieses Kind hat die Ungeheuerlich mit einer solchen knabenhaft anmutigen Würde in sich gefasst, dass ich mir nicht mehr vorzustellen wage, wie die übrigen tüchtigen jungen Menschen diese Aufgabe erfüllt hätten. Mich gelüstet eine solche Vorstellung nicht, weil Haley Joel diese Rolle so vollendet formen durfte, dass es mir nahezu blasphemisch erschiene, in ihm den Auftrag anzuzweifeln, der ihn – wie übrigens alle Kinder weltweit – zum Botschafter des Schöpfers macht.
Kinder reflektieren ihr Gesinnungsumfeld – Trevor, in Haley einzigartig lebendig gemacht, verändert aus seiner Berufung heraus dieses Gesinnungsumfeld als selbstverständlich abwandelbar, natürlich im kulturellen Sinne! Dabei hat er Helfer, weil der Journalist sich an seine Spuren heftet, die Trevor zurücklässt, die einen Gestrauchelten befähigen, einer Selbstmörderin den Sprung in die Tiefe auszureden, die seinen Lehrer an sein ängstlich gehütetes und verstecktes Ich zurückführt, und seine Mutter sich mit ihrer Mutter, einer Säuferin im Abseits, endlich aussöhnt.
Trevor bringt das Licht, und der Regisseur achtet darauf, dass nirgend depressive Verhangenheit den Blick störe. Stets liegt die Klasse im Sonnenlicht, sind die jungen Menschen in klare Helligkeit, in ausgeleuchtete Räume getaucht. Im gesamten dramatischen Verlauf wachsen die Personen, entwickeln sich Charaktere, finden Menschen wieder Worte füreinander, versiegen Zweifel und Misstrauen, weil der neue Geist Räume und Zeit durchweht.
Trevor reflektiert das drohende Unheil und begeistert sich wie närrisch für den Sportkampf im Fernsehen: Wenig später taucht sein Vater auf, das Unheil nistet sich wieder ein, und seine Freundschaft auf Raten mit seinem Lehrer verlässt das Haus.
Was Trevor ahnt, artikuliert er stets nur den Verantwortlichen gegenüber. Wir erfahren nichts über Diskussio-nen mit Schulkameraden. So haben es die Propheten immer gemacht: Verantwortungsträger werden gemahnt, nicht die unter ihnen Verführten und Leidenden! Und Trevor weicht der handgreiflichen Auseinandersetzung aus, weil er dazu weder die Kräfte besitzt noch die Aussicht auf Problemlösung erkennt. Er ist noch nicht so weit. Als es aber dann erneut zur Schaftstiefelmentalität kommt, kurz nach seinem Interview, schreitet er zur Tat. Jetzt wirft er die Angreifer nieder, bekommt das Opfer frei, will es schützen – da sticht ihn einer der Halunken nieder.
Es war nie ein fairer Kampf zwischen Idealisten und Abschaum, weil der Edelmütige nie den Mut gehabt hat, solche charakterlichen Ruinen so hinunterzustufen, dass man sie wegwerfen könnte. Er wollte diese Auseinandersetzungen nie, weil jeder weiß, dass hinter dem Grauen bereits ein anderes Entsetzendes gestanden hat. Reden kann man damit nicht mehr – man muss ihm aus dem Wege gehen.
Nun hätte Trevor um Hilfe rufen und warten können, denn es waren Menschen in der Nähe, die hätten helfen können. Aber die Aufgabe, die Lebensleistung des Jungen war erfüllt. (Man spürt so etwas und entledigt sich aller Verzagtheit). Haley trägt das in seinem Antlitz, wir sehen seine Entschlusskraft, das Verhängnisvolle anzugehen: Er hatte seine Aufgaben erfüllt, die Weichen gestellt, sein Vermächtnis in Fluss gesetzt… Ethik als Lehrprogramm – aber ich muss nun nicht mehr dabei sein: „Ich habe die Kerzen schon ausgeblasen.“
Was sollte da noch Hinderliches geschehen können?
- Bewertet in Deutschland am 31. August 2019…hat der 11jährige Trevor für die im Sozialkundeunterricht gestellte Aufgabe von Mr. Simonet. Dieser zeigt sich bei der Präsentation der Idee durch den Jungen beeindruckt, wobei leise Zweifel mitschwingen, ob das so funktioniert mit der Umsetzung in dieser Welt: Er (Trevor) fängt an drei Menschen etwas Gutes zu tun, was sie nicht selbst tun können, aber diese sollen es nicht wieder zurückgeben, sondern weitergeben an jeweils drei andere Menschen, diese sollen es weitergeben an wiederum jeweils drei andere Menschen… usw. Ein Schneeballprinzip der guten Sorte mal anders.
Trevor geht mit gutem Beispiel voran und quartiert einen obdachlosen Junkie bei sich ein, gibt ihn Essen und sein Erspartes. Der ohne Vater aufgewachsene Junge sehnt sich nach einer männlichen Bezugsperson und möchte seinen Sozialkundelehrer mit seiner alleinerziehenden Mutter verkuppeln, was am Anfang nicht so klappt, wie er sich das erhofft hatte… Denn das Erzwingen das sich die beiden mögen wird auf Anhieb nicht gleich gelingen; es begegnen sich da auch zwei Menschen, die durch ihre Lebenserfahrungen tief verletzt und vorsichtig geworden sind (sie von ihren Ex-Mann geschlagene Alkoholikerin, er durch ein Trauma seiner Kindheit durch seinen Vater von Brandnarben gezeichnet). Beide nähern sich langsam aneinander an, eine wunderbare Liebesgeschichte entsteht, jedoch durch falsches Interpretieren der Aussagen oder Verhaltensweisen des jeweils anderen verzögert… Trevor selbst resigniert, weil sein Prinzip nicht so zu funktionieren scheint, wie er sich das vorgestellt hatte… auch er selbst findet den Mut nicht, seinen Schulkameraden Adam beizustehen, als dieser von Mitschülern verprügelt wird.
Und doch: die Idee lebt weiter und erreicht einen Journalisten, der nach einem geschenkten Jaguar eines Anwalts an ihn der Sache auf den Grund gehen will und schließlich den Ursprung erreicht… und bis auch Trevor nach einem Interview über diese Idee selbst herausgefordert wird, Adam nochmals beizustehen mit einem Ende, das berührt und bewegt…
Ein Film mit Tiefgang ohne Klischees, der hinter der Glitzerfassade von Las Vegas spielt, auch interessant, mal abseits des Mainstreams.
Die Schauspieler spielen ihre Rollen hervorragend: Haley Joel Osment als Trevor in der Hauptrolle sehr eindrucksvoll und glaubwürdig, ebenso Kevin Spacey als Eugene Simont und Helen Hunt als Arlene McKinney, und alle anderen Schauspieler bis zur kleinsten Nebenrolle spielen ihren Part perfekt.
Auf der DVD gibt es auch einen Audiokommentar zum Film von der Regisseurin Mimi Leder.
Der Soundtrack ist zur Geschichte sehr passend und wunderbar, vor allem die Musik, das Lied zum Schluss.
Ein Film mit einer Geschichte, die anregen kann mehr Gefühle zu zeigen, mutig zu sein, sich auch mal was zu wagen, egal wie es ausgeht, es sonst bereuen nicht getan zu haben... und drüber zu reflektieren, wie das Miteinander in unserer Welt wäre, wenn sich jeder an "das Glücksprinzip" halten würde….
Ich liebe tiefgründige Filme die zum Nachdenken anregen und dieser ist einer davon.
Spitzenrezensionen aus anderen Ländern
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Philippe hamacheBewertet in Frankreich am 25. September 20255,0 von 5 Sternen Dvd
Super vendeur et produit.
RAS.
-
Amazon CustomerBewertet in Kanada am 30. Oktober 20255,0 von 5 Sternen Nothing
Excellent
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amanda smithBewertet in Großbritannien am 22. Oktober 20245,0 von 5 Sternen Pay it forward dvd
Lovely film and I cryed
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TjumpBewertet in Spanien am 22. November 20245,0 von 5 Sternen Finally on blu-ray!
Thank you for this beautiful high definition release, with excellent English audio and subtitles. This makes it very attractive for a larger audience. Only available here in Spain!
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Raymond ChoosriBewertet in den USA am7. November 20255,0 von 5 Sternen Love this movie.
Great film to watch.





