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"Das Glück kam immer zu mir": Rudolf Brazda - Das Überleben eines Homosexuellen im Dritten Reich Gebundene Ausgabe – 11. April 2011

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

06.04.2011 / Frankfurter Rundschau:
Einer, der den Rosa Winkel trug

"Das detailreiche Buch ist eine Überlebensgeschichte gegen das Vergessen."

30.05.2011 / QWIEN:
"Das Glück kam immer zu mir"

"Nicht nur eine seriös recherchierte Lebensbeschreibung, sondern auch ein erschütterndes und berührendes Dokument eines fast 100-jährigen Lebens, in dem sich die Geschichte schwuler Männer und ihrer Verfolgung spiegelt."

04.07.2011 / Der Spiegel:
Flirt mit Wowi

"Jahrzehntelang wurde die Homosexuellen-Verfolgung der Nazis verdrängt. Jetzt erinnert der wohl letzte Überlebende, Rudolf Brazda, an die Schwulenhatz - und Sex im KZ."

01.10.2011 / Stimme - Initiative Minderheiten:

Ein sehr bewegendes Buch über einen Menschen, der trotz Schicksalsschlägen das Leben positiv sah.

14.01.2012 / Die Welt:
Als Josephine Baker kam er durchs Dritte Reich

"Zum Glück gibt es ein Buch, das Rudolf Brazdas Lebensgeschichte bewahrt, die zwar von vielerlei Unrecht geprägt wurde, aber doch auch vom gesellschaftlichen Fortschritt in Europa zu mehr Liberalität und Toleranz zeugt. Dem Soziologen Alexander Zinn gelingt es, das Leben dieses Mannes wie einen Roman zu erzählen."

23.05.2013 / DIE ZEIT:
Geschenk für Wowi

"Zeit seines Lebens war Brazda nicht verbittert. 'Er hat sich sein sonniges Gemüt immer bewahrt', sagt Alexander Zinn. Sein Buch ... soll die Erinnerung an den Buchenwald-Überlebenden lebendig halten."

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Alexander Zinn ist Diplom-Soziologe, Journalist und PR-Berater. Als Pressesprecher des Berliner Lesben- und Schwulenverbandes
lernte er im Mai 2008 Rudolf Brazda kennen, anlässlich der Einweihung des Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen. Er führte lange, intensive Gespräche mit Brazda, reiste mit ihm an die verschiedenen Stationen seines Lebens und
ergänzte die persönlichen Erinnerungen durch Archivmaterial wie z. B. Akten aus Strafprozessen.

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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Alexander Zinn hat mit seiner Biographie über Rudolf Brazda eine längst überfällige Chronik über das Schicksal von sehr vielen Homosexuellen in der Nazi Diktatur verfasst. Sie gehören zwar der kleinsten Opfergruppe an, doch wurden sie genau grausam behandelt wie Juden, Sinti/Romas,und poltische Häftlinge. Rudolf Brazda lässt Sinn seine Lebensgeschichte erzählen mit vielen Details aus den "glücklichen 20er Jahren" und systematischen Verfolgung der Homos nach dem Röhm Putsch. Zunächst war der besagte Röhm nur ein Vorwand auf eine Verfolgung anders denkender Menschen. Hierzu gehörten die Freimaurer, Kommunisten Sozialdemokraten, Zeugen Jehovas und eben der Homosexuellen. Es gab sogar in sehr kleinen Städten eine regelrechte Hatz auf diese Personen und es wurde denunziert von Nachbarn, Arbeitskollegen was das Zeug hielt. Oft waren dann die verantwortlichen Polizeiorgane völlig versessen auf harmlose Personen, die nur etwas anders lebten. Es erfolgten Verhafungen wegen Zärtlichekeiten unter Männern und die Leidtragenden mussten oft für Jahre hinter Gitter. Rudolf Brazda gehörte immer wieder dazu, weil er wohl als recht "auffällig" galt. Gerne trug er Frauenkleider und tanzte mit Männern, auch wenn er als Dachdecker einen sehr männlichen Beruf ausübte. Schliesslich landete er in Buchenwald wo die Hölle ein Paradies gewesen sein muss. Brazda überlebte und das klingt paradox, gerade wegen seiner Veranlagung. Immer wieder wurde er von Aufsehern, Kapos und sogar SS Leuten gerettet, die seiner sexuellen Anziehungskraft nicht widerstehen konnten.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein spannendes, sehr gut lesbares und dennoch wissenschaftlich fundiertes Buch über die Homosexuellenverfolgung im "Dritten Reich": Kurz vor der nationalsozialistischen Machtergreifung hat der 20-jährige Rudolf Brazda sein Coming-out. Für kurze Zeit genießt er seine erste große Liebe, dann schlagen die Nationalsozialisten zu. Nach zwei Verhaftungen wird er 1942 in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt. Dort überlebt er durch viel Glück - und dank seines ungebrochenen Humors und Optimismus. Alexander Zinn erzählt die Geschichte eines erfüllten Lebens, das trotz aller Widrigkeiten von Liebe und Lebensfreude geprägt ist. Zugleich schildert er die unbarmherzige Verfolgung homosexueller Männer während des Nationalsozialismus - eine Geschichte, die bis heute viele blinde Flecken hat.

Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin:

"Rudolf Brazda: ein deutsches Schicksal, der Lebens- und Leidensweg eines Homosexuellen im 20. Jahrhundert. [...] Sein fast schon romanhaftes Leben, das dieses Buch dokumentiert, steht beispielhaft für die Verfolgungen, denen Homosexuelle in der Nazi-Zeit ausgesetzt waren, aber auch für den erfolgreichen Kampf um ein freies, selbstbestimmtes und glückliches Leben.
Möge Alexander Zinns Biographie von Rudolf Brazda viele Leser und Leserinnen finden."

Pressestimmen:

Der Spiegel, 04.07.2011:
"Jahrzehntelang wurde die Homosexuellen-Verfolgung der Nazis verdrängt. Jetzt erinnert der wohl letzte Überlebende, Rudolf Brazda, an die Schwulenhatz - und Sex im KZ."

QWIEN, 30.05.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die Geschichte der unseligen Nazi-Jahre, die der vor allem an Juden begangenen Gräueltaten ist verdient tausendfach medial aufgearbeitet worden, obwohl sich ein Vergessen dadurch nicht einstellen kann - zu unfassbar die Verrohung dieses Terrorregimes, zu unglaublich die damit einhergehende Menschenverachtung.
Im Schatten der zahlenmäßig bei weitem dominierenden Opfergruppe stehen die Homosexuellen, die einzig aufgrund ihrer Veranlagung in die Konzentrationslager transportiert und zu Tode gequält wurden. Sie bilden im Rahmen der Vergangenheitsbewältigung allenfalls eine unscheinbare Fußnote, erfahren keinerlei Würdigung, Erwähnung, Wiedergutmachung.

Das vorliegende Buch des verdienstvollen Alexander Zinn schreibt gegen ein kollektives Vergessen (Verdrängen?)an, schildert exemplarisch an der Person des Protagonisten Bradzka den faktenreich belegten Leidensweg eines dem eigenen Geschlecht zugewandten Mannes, der das eigentlich nicht Überlebbare überstand - aufgrund glücklicher Zufälle, infolge seiner sexuellen Anziehungskraft, gewiss aber nicht zuletzt auch wegen seines eher etwas schlichtes Naturells, seines Optimismus sowie seiner im Vergleich mit anderen Schwulen nicht allzu überbordender Sensibiltät.

Entstanden ist keineswegs nur eine Biographie, sondern ein literarisch wertvolles, vielfach belegtes Dokument der Zeitgeschichte, das eine schmerzliche Lücke schließt.
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