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Kundenrezensionen

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am 6. Dezember 2009
Kurz gesagt: Ich bin enttäuscht... Ich hatte auf etwas anderes gehofft. Vielleicht liegt es an den abwechselnden Kapiteln (einmal von Sabine Asgodom und einmal von Siegfried Brockert geschrieben), vielleicht liegt es an den zu allgemein und schon irgendwo anders gehörten Aussagen.

Was mir am meisten missfällt: Die dauernden Hinweise auf die Finanzkrise. Und dann: Es wird immer wieder die Klimakatastrophe heraufbeschworen. Aber irgendwie diffus und unklar. Es werden Geschäfte mit der Angst gemacht. Das ist wohl war. Ist es auch das Prinzip dieses Buches?

Gebetsmühlenartig wird dem Leser eingesagt, dass er sich Gesellschaft suchen soll. Wer allein ist, ist einsam. Also ich meine, das bleibt jedem selbst überlassen. Es gibt viele Menschen, die gerne mal mit sich alleine sind.

Das männliche Prinzip ist schlecht, das weibliche Prinzip ist viel besser. Das hat man schon oft gehört. Glaubt man es deswegen? Ich nicht.

Ich hatte mir ein motivierendes Buch von Sabine Asgodom erwartet. Die Erwartungen wurden nicht erfüllt. Ich gebe trotzdem 3 Sterne, weil man immer noch einige gute Gedanken findet.
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am 20. November 2009
Das Buch strotzt vor Allgemeinplätzen. Eine tiefere Analyse fehlt komplett. Das Buch bewegt sich auf einem Ratschlag- Niveau wie, " Kaufen Sie mit Freunden einen Bauernhof, denn dann haben Sie immer etwas zu essen. Die tiefere Logik bei weiblichen oder männlichen Handeln habe ich nicht verstanden, ich denke die gabs wohl nicht.
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am 5. März 2010
Als langjähriger Asgodom-Fan muss ich gestehen, dass mich das neue Buch: Das Glück der Pellkartoffeln überrascht hat. Bisher hat Sabine Asgodom ihre Leser für berufliche und persönliche Entwicklungen motiviert. Dieses Buch ist ein hochpolitisches Buch. Es kritisiert das System, das die Finanzkrise verursacht hat. Deren Folgen uns noch lange begleiten und belasten werden: beruflich und persönlich.

Ungewöhnlich war für mich auch das Autoren-Team. Der Diplom-Psychologe Siegfried ist mir als Gründer und Chefredakteur von Psychologie heute bekannt. Nun ist er mit Sabine Asgodom verheiratet und hat die Hälfte zum Buch beigesteuert. Die Dialogform (ein Kapitel ist von ihr, ein Kapitel von ihm) fand ich gelungen und anregend. Für mich ist das Textformat ein Zeichen von Respekt und Toleranz: Auch ein Paar muss nicht immer einer Meinung sein. Jeder darf auch seine eigene Meinung vertreten.

Die Kritik am System basiert auf einer fundierten Analyse. Doch jede Analyse ist angreifbar, so auch diese. Viele Experten haben schon die Finanzkrise analysiert. Viele Schlaumeier wissen im Nachhinein alles besser, warum die Krise entstanden ist und kritisieren auch diese Analyse. Schade nur, dass sie nicht früher ihren Mund aufgemacht und die Krise verhindert haben. Das hätte uns wirklich geholfen. Feige Besserwisser gibt es schon genug.

Den Stein des Weisen haben die Autoren mit diesem Buch nicht gefunden. Aber sie haben den Mut, den Mund aufzumachen. Sie äußern ihre persönlichen Meinungen, politische Einstellungen und zeigen alternative Lebensmodelle auf. Natürlich passen ihre Vorschläge nicht für jeden Menschen. Und sicherlich ist es unbequem, Konsequenzen zu ziehen und das eigene Leben umzukrempeln.

Einige finden es vielleicht frech, dass ein Management-Coach über den Tellerrand schaut und sich politisch äußert. Ich finde das mutig. Dieses Buch bietet auch keine psychologischen Patentrezepte zur Glückstherapie. Die gibt es leider nicht. Allerdings sind die Anregungen im Buch kostbar, weil man auf dieser Basis eigene Lebensvisionen entwickeln kann. Denn jeder findet nur selbst den Weg zum eigenen Glück.

Meine Meinung ist: WOW! Das Autorenteam ermutigt die Leser, eigene Einstellungen zu hinterfragen, sich von Ballast zu befreien und neue Werte zu finden. Ein Beispiel: Allein im Konsum haben wir als Kunden eine enorme Macht, wobei uns das oft gar nicht bewusst ist: Was kaufe ich ein? Und was nicht? Das Buch sensibilisiert das Gefühl für politische Verantwortung. Und es macht Mut, den eigenen Weg zum Glück zu finden.

Es motiviert, sinnlose Konventionen loszulassen, wie das Auftischen von beeindruckenden Menüs, wenn Freunde zu Gast sind. Sicherlich ist man angreifbar, wenn man den Mut hat, eine eigene Meinung zu äußern. Genauso angreifbar ist man, wenn man Freunden einfach Pellkartoffeln mit Kräuterquark serviert. Das mundet nicht jedem. Aber vielleicht sind trotzdem damit alle glücklicher, weil man dabei lernt, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und somit mehr Freu(n)de im Leben gewinnt.

Das Buch ist schonungslos, ehrlich und realistisch. Und es ist authentisch: Man spürt, dass beide ihre eigenen Erkenntnisse nicht nur theoretisch beschreiben, sondern auch praktisch leben. Das Buch ermutigt zum schonungslose Hinschauen: Produktive Vernunft nennt es Siegfried Brockert. Jeder Leser findet durch die Lektüre viele kostbare Inspirationen für eigene Erkenntnisse: Was brauche ich, um glücklich zu sein? Und was hält mich davon ab und ist nur Ballast?

Für mich ist es ein Reife-Buch. Keine leichte Kost, sondern ein komplexes Buch gefüllt mit viel Lebenserfahrung und tiefgründigen Reflexionen. Es regt an, über das persönliche Lebensglück nachzudenken, Verantwortung dafür zu übernehmen und es aktiv zu gestalten.

Viel Erfolg auf der Suche nach dem persönlichen Glück wünscht Ihnen Claudia Hilker
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am 5. März 2010
Mir ist nicht so ganz klar, worauf dieses Buch eigentlich hinaus will: will es nun ein Mutmach-Ratgeber sein mit wirtschaftspolitischem Hintergrund, oder will es eine Globalisierungs-Kritik mit psychologischem Anspruch sein? Ich empfinde das Buch als Sammelsurium von Allgemeinplätzen, wild zusammengewürfelten Zitaten und fragwürdigen Prinzipien. Es kommt mir so vor, als hätte ich Lieschen Meyers Tagebucheinträge zur Weltanschauung vor mir liegen.

Mit Sabine Asgodom haben wir immerhin Deutschlands Erfolgs-Coach als Autorin und mit Siegfried Brockert deren Ehemann, Diplom-Psychologe von Beruf. Das Autoren-Team will eine positive Lebenshaltung vermitteln: nicht zu viel planen, nicht so viel denken, grübeln und rätseln. Ausgehend davon, dass wir nicht unbedingt in den schwersten aller Zeiten leben, rät uns das Buch dazu, immer einen Plan B parat zu haben, auch wenn es mal nicht so läuft, wie man es sich vorstellt. So weit, so gut. Damit wäre die zentrale Message auch schon weitergegeben. Doch was wir außerdem noch erfahren sind ellenlange Abhandlungen über die Finanzkrise, die Gefahr eines Atomkriegs, Katastrophen und die politischen Anschauungen des Ehepaars. Und wir bekommen mitgeteilt, dass das männliche Prinzip des "Höher, schneller, weiter" ausgedient hat und das weibliche Prinzip des "Bewahrens und Hütens, des Abwägens und der Nachhaltigkeit" mächtig im Kommen ist. Wer hat eigentlich diese Prinzipien als männlich bzw. weiblich festgelegt?

Die Autorin hat nicht studiert, aber bisher 22 Bücher geschrieben - darunter viele Bestseller. In den meisten geht es um die Balance zwischen Arbeit und Leben. Sie ist die meistgelesene Management-Trainerin Deutschlands. Sprachlich nicht besonders gut, aber recht polemisch werden neun Thesen und drei Provokationen gegen den Männlichkeitswahn verfasst. Ich kann damit nicht so besonders viel anfangen. Erstaunlich finde ich, dass ihr Mann Siegfried Brockert diese polarisierenden Thesen so mitträgt.

Im Grunde hätte man das Buch auf das 2 1/2-seitige Inhaltsverzeichnis reduzieren können - dann wäre auch schon (fast) alles gesagt gewesen.
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am 9. Januar 2010
Ein wirklich enttäuschendes Buch: eingeteilt in 48 kleine Artikelchen bietet das Buch eigentlich keinerlei eigenständigen originellen nachdenkenswerten Gedanken. Kurzatmig, zeitgeistig, überflüssig. Was soll man davon halten, wenn die Bibel lediglich als "äußerst lesenswertes Buch" bezeichnet wird, wenn Thomas von Aquin oder Henry Thoreau gar nicht und Erich Fromm nur in einem Satz vorkommen. Dazwischen mal ein Goethe-Zitat eingestreut, auf "die Investmentbanker" geschimpft, auf die Tatsache hingewiesen, dass Frau Asgodom neuerdings auf den Fahrstuhl verzichtet und die Treppe nimmt usw usw. Im übrigen vertreten die Autoren die Ansicht, die Weltrettung dürfe nicht den Fachleuten überlassen bleiben. Auch wer keine Ahnung von einem bestimmten Thema habe, dürfe sich laut zu Wort melden. Frau Asgodom und Herrn Brockert ist jedenfalls das mit dem vorliegenden Buch gelungen...
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am 17. November 2009
Da versucht ein Paar, das persönliche Glück zu finden. Aber damit nicht genug. Auch alle anderen müssen davon per Buch in Kenntnis gesetzt werden. Selbstbeweihräuchernd wird das einfache Leben beschworen, die Autoren sehnen sich nach "Kleinbonum alias Pellkartoffelglücksburghausen". Doch dann erfahren wir, dass das Paar selbst so einfach nun auch wieder nicht lebt. Öfters wird auch gemeckert, der Ärger mit einem aus dem Zusammenhang gerissenen Zitat belegt. Andererseits lassen die Autoren verlauten, sie mögen "das Gerede von Krise nicht hören". Oder sie sprechen davon, ein neues Lebens-Puzzle entwickelt zu haben, wo engagierte Wissenschaftler wie Heiner Keupp schon seit Dekaden von "Patchwork-Identitäten" sprechen. In diesem Punkt vergessen die beiden zu zitieren, sich selbst und ihre Freunde kommen hingegen wie ein kleines Zitierkartell daher. Lesen Sie mal das Buch und danach all die positiven Leserrezensionen - genau der selbe Habitus. Ich behaupte, das sind reine Freundschaftsdienste. Und die im Buch abgedruckten Tabellen über Egozentrik und Gemeinschaftsgefühl sehen aus wie hineinkopierte Vortragsfolien. Ganz Tolles schreiben die beiden zur Finanzkrise, denn die Börsianer, die uns die Krise eingebrockt haben, waren ihrer Meinung nach "Künstler, wie Maler und Musiker - und depressiv obendrein". Noch was: Da die beiden Coaches bei Managern sehr begehrt sind, sieht man, welche Defizite die zahlenorientierten Betriebswirtschaftler in grundsätzlicher Hinsicht offensichtlich haben, wenn sie die gegebenen Ratschläge doch tatsächlich als neu und hilfreich erachten. Da kann man einmal mehr nur den Kopf schütteln. Fazit: Da Vieles, aber nicht alles banal daherkommt, gebe ich noch einen zweiten Gnadenpunkt.
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am 10. Februar 2012
Obwohl ich die meisten Bücher von Frau Asgodom gern mag, konnte ich mit diesen Ausführungen gar nichts anfangen, da dieses Buch überhaupt nicht meinen Vorstellungen entsprach. Erstens bin ich selber keine Differenztheoretikerin und zweitens fand ich die ewiggestrigen Tendenzen in diesem Buch äußerst bedenklich, zumal ich Bescheidenheit und Sparsamkeit und konservative Moralvorstellungen für alles andere als hilfreich halte. Und zudem habe ich bedauert, dass Frau Asgodom früher anscheinend leider so wenig selbstbewusst war, dass es ihr, wie sie schreibt, peinlich war, aufs Sozialamt zu gehen, bevor es dann aber immerhin noch tröstlicherweise mit dem Durchstarten zu ihrer Karriere geklappt hat.
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Glück heißt für uns,
sich zu erinnern
was wirklich wichtig ist
im Leben!

Nicht nur Zeit ist ein Luxus geworden, sondern auch Zufriedenheit und Gesundheit - vieles kann man sich kaufen, doch Zufriedenheit gibt es weder bei Edeka noch Aldi im Angebot. Das Buch VOM LUXUS DER ZUFRIEDENHEIT von Sabine Asgodom & Siegfried Brockert will uns aufzeigen auf was es wirklich ankommt im Leben, es zeigt uns unnötigen Ballast und wie wir ihn loswerden können und führt uns vor Augen auf was sich unser Bewusstsein konzentrieren sollte damit auch wir ein erfülltes und damit auch hoffentlich glückliches Leben führen können.

Was heißt eigentlich Zufriedenheit? Mir fallen dabei spontan immer die Hobbits ein, auf ihrer Wanderung dem Schicksalsberg entgegen, wie sie Speck, Schinken und Eier braten und eine Pfeife schmauchen - alle sehen in diesem Augenblick sehr glücklich aus. Es ist gerade das einfache Leben, welches nicht das Schlechteste ist, so Bilbo Beutlin im Herrn der Ringe.

Doch zurück zum Buch VOM LUXUS DER ZUFRIEDENHEIT von Sabine Asgodom & Siegfried Brockert was will uns dieses Buch sagen, was zeigt es auf? Es erzählt eine Geschichte in vielen kleinen Kapiteln, es entführt uns auf eine Reise ins Land der Zufriedenheit, wo gekochte Kartoffeln in der Schale ein Genuss sind. Es zeigt uns unseren Konsum und wie wir ihn erkennen können. Es gibt uns Mut und zeigt auf das auch Frauen etwas bewegen können und Männer nicht unbedingt alle wie Fred Feuerstein sein müssen, auch wenn dies oft kolportiert wird.

Doch was ist mit unseren gesellschaftlichen Ansichten, dürfen wir sagen was wir denken, ich meine: Ja. Stehen wir zu dem was wir denken und sagen wir auch was wir meinen.

Man kann bescheiden sein ohne in das Mönchstum abzudriften. Man kann still und friedlich sein ohne gleich konservativ zu wirken. Man(n) kann und Frau übrigens auch Wege aus der Krise, der persönlichen und auch der gesellschaftlichen finden.

Helfen Sie anderen, seien Sie höflich! Vermeiden sie Streit und lassen sie sich vom Konsum nicht leiten. Vermeiden Sie Leid, es gehört zwar in die Welt, kann aber daraus verschwinden, wenn wir alle es wollen.

Lesen Sie alte Bücher, lachen Sie wieder öfters und laden Sie Freunde ein und bewirten Sie diese ausgiebig - geben Sie und es wird gegeben werden.

Glück ist das einzige was sich mehrt wenn Sie es weggeben!

Ein schönes Buch mit vielen wegweisenden und nützlichern Einsichten.

Sehr empfehlenswert!
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am 3. Juli 2013
Frau Asgodom mag für einen ganz bestimmt strukturierten Typus von weiblichem Führungskräftenachwuchs sicher ein hilfreicher und unterstützender Coach sein. Dass aber ausgerechnet SIE uns in diesem Buch die Welt erklären will, z.B. mit Weisheiten wie "unsere heutige Un-art zu leben" erzeuge Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck etc. und dass frau auch von Pellkartoffeln mit Quark satt wird---- das war in unserem Netzwerk von Fach- und Führungsfrauen eine echte LACHNUMMER. Also: Schusterin, bleib bei deinen Leisten! (oder lass das Foto weg ;-))
Ich habe mich jedenfalls bei der Lektüre eher verärgert als bereichert gefühlt...schade.
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am 12. Juli 2016
Nachdem ich das Buch "Lebe wild und unersättlich" von Frau Asgodom gelesen habe, welches ich ganz interessant fand, wollte ich weitere Bücher von ihr lesen. Platte Attitüden, Lebensweisheiten wie vom Kalenderblatt abgeschrieben, philosophisch sinniert und mit einer Portion kluger Ratschläge á la "haben Sie Spaß am spielen",aja.Ich schätze Frau Asgodom sehr, aber sorry, dieses Buch kann ich nicht weiterempfehlen.
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