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Das Gespenst des Kapitals (minima oeconomica) Broschiert – 16. Dezember 2010

3.6 von 5 Sternen 20 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein Buch, so wirksam wie ein Crash.« (Mark Siemons, FAS)

»Es ist nicht weniger als ein frontaler Angriff auf kapitalistische Mythen und die dorischen Säulen der Wirtschaftswissenschaften. In einem faszinierend dichten Gedankengang beschreibt Vogl die Entstehung des spekulativen Kapitalismus und die Produktion von Furcht und Hoffnung. Vogl schreibt mit Eleganz und rhetorischer Leidenschaft.« (Thomas Assheuer, Die ZEIT)

»Eine Entzauberung der Finanzwirtschaft. Der erste Schritt heraus aus der Abhängigkeit ist die Einsicht in das Illusionäre der gesamten Veranstaltung. Joseph Vogl hat ihn getan.« (Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Joseph Vogl (*1957) ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur: Literatur- und Kulturwissenschaft/Medien an der Humboldt-Universität zu Berlin und Permanent Visiting Professor an der Princeton University, USA. Er lehrte u.a. an der Bauhaus Universität in Weimar und der Ludwig-Maximilians-Universität in München und hat zahlreiche Monographien und Artikel veröffentlicht. Für seine Übersetzungen von Schlüsselwerken der neueren französischen Philosophie (darunter Gilles Deleuze: Differenz und Wiederholung, J.-F. Lyotard: Der Widerstreit) erhielt er 1988 den Übersetzerpreis zur Förderung der deutsch-französischen Beziehungen.


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Kundenrezensionen

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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Vogl beleuchtet die Wirtschaftstheorie auf eine Weise, wie es lange nicht mehr geschehen ist. Er kann es, weil er sich eine Literaturkenntnis erworben hat, die in dieser Breite bei den meisten Vertretern des Faches leider längst fehlt. Aus verständig ausgewählten Werken der Wirtschaftstheoriegeschichte destilliert er ein knapp 200 Seiten messendes Konzentrat, das es in sich hat. Die Theorieentwicklung wird darin als Versuch der Auflösung eines immer wieder aufkommenden widersprüchlichen Eindrucks dargestellt. Die Theorie der Wirtschaft handelt einerseits von der Wohlfahrt sichernden Warenproduktion und wunderschönen und leicht verstehbaren Harmonien; die erlebbare Wirtschaft durchläuft dagegen auch immer wieder wenig harmonisch wirkende, offenbar schwer zu erklärende Perioden der Stagnation oder gar des wirtschaftlichen Niedergangs. Aristoteles sah dies als Folge davon, dass die Wirtschaft nicht mehr nur auf die im Gleichgewicht zu erzeugende Gütermenge zur Befriedigung des natürlichen Bedarfs der Polis gerichtet war. Darüber hinaus wurde für den auf Gelderwerb gerichteten Handel produziert. So wie die Befriedigung des Bedarfs endlich war, hatte das Streben nach Geld kein Harmonie sicherndes Maß und keine Grenze. Im Zeitalter der ökonomischen Klassiker glaubte man, den Widerspruch durch Harmonie störende externe Ereignisse gedanklich überbrücken zu können. Heute sind zur Schließung der Lücke zwischen dem Denken und dem Wahrnehmen von Wirtschaft sublimere Ideen üblich, aber eben keineswegs überflüssig.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Broschiert
Der Autor geht zunächst auf die kuriose Geschichte in dem Buch SZ-Bibliothek Metropolen Band 1: Cosmopolis ein. Der Leser erfährt danach, dass der Name des Spekulanten von dem römischen Wachposten kommt, der nach Gefahren und Missgeschicken Ausschau hielt (speculari).
Der Autor verfolgt dann die Geschichte des Geldes und der Finanzen in den letzten vierhundert Jahren und läßt dabei auch Gedanken von Marx, Kant, Dantes Hölle, Platon und Aristoteles einfließen. Kritisch betrachtet der Autor die heutigen Finanzgeschäfte:"Die Akteure des Kapitals operieren nicht mit bekannten Qualitäten, sondern versuchen, eine kontingente Zukunft danach zu bewerten, wie der Markt sie selbst gegenwärtig bewertet. Dies macht scheinbar verlässliche Größen wie Angebot und Nachfrage- und deren stabilisierende Kraft- nicht nur unkenntlich, sondern unerkennbar."(S.153) So entstehen Preise, die sich allein über die Erwartung künftiger Preise konstituieren. "Sie repräsentieren keine zugrunde liegenden "Fundamentalien", sondern zirkulieren als höchst wirksame Wertgespenster."(S.157)
Da das ausgeglichene Spiel von Angebot und Nachfrage verkehrt wurde, entstehen Blasen, runs, bust und booms, aber auch Finanzpanik oder euphorischen Eskalationen, gefördert u.a. vom Massenwahn, Herdenverhalten und blinden Nachahmungstrieben.
Ferner zeigt Joseph Vogl, dass Emotionen, dilettantisches Tun, Spielerverhalten, Gier und schlicht mangelnde Vernunft oft die Auslöser von großen Einbrüchen an den Finanzmärkten waren.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Der Inhalt müsste Pflichtlektüre für Staatsbürger sein. Ungeahnte, längst vergessene Zusammenhänge erhellend.
ABER DER SPRACHSTIL mit einerseits....Aufzählungen, komplizierten Verschachtelungen um nach zehn Zeilen wieder ins andererseits...zum einen....zum anderen...u.s.w. zu gelangen - und die zu Wiederholung neigende Langatmigkeit
wecken den Eindruck, es handele sich um eine Diplomarbeit, bei der es überhaupt nicht darauf ankommt, dass ein Normalbürger sie liest. Das wichtige Buch ist deshalb abschnittsweise nur unter Schmerzen geniessbar, was nicht nur mit dem Thema zu tun hat. Bedauerlich angesichts der Bedeutung, die der Inhalt hat, dass zumindest Menschen mit Abitur verstanden haben sollten, wie es zu unserem Geldsystem und den aktuellen Folgen gekommen ist.

Toll, dass der Autor ein so ausserordentlich kluger und belesener Mann ist. Gilt dabei auch "schwergewichtiges Thema - schwierige Sprache"? Soll uns Inhalt vermittelt werden oder die Metabotschaft "Ich bin ein kluger Autor", der schwierige Schachtelsätze kann?
Das Lesen dieses Buches ist ein harter Job, den es, Kapitel für Kapitel, zu absolvieren gilt. Nun ja, es lohnt sich auf jeden Fall.

Ich hatte schon den Impuls, dem Verlag eine "Übersetzung" ins Deutsche vorzuschlagen. Also wer macht es? Gibt es dafür nicht Lektoren?
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
"Und das ist der opake und wilde Überraschungsraum, in den sich unsere Gesellschaften hineinfinanziert haben". "Das" meint dabei eine vorhergehend als dernier cri bzw. neuste Kostümierung des altehrwürdigen Hegelschen Weltgeistes ausgemachte "arkanhaft gewordene Ungewissheit", "die Entscheidungen fällt", "die in ihrer Ungebundenheit, in ihrer Gesetzlosigkeit schicksalhaft werden." Und das ist der Schlußsatz von Joseph Vogls (von einer bekannten Marxsentenz titelinspiriert) "Das Gespenst des Kapitals", S. 178, und wohl auch der Beste, ein absoluter Höhepunkt.

Nicht, weil der Satz nun allzu viel besagt. Er sagt nämlich eigentlich gar nichts. Denn was da mit "arkanhaftem" Verbalschlonz tiefsinngemunkelt wird, hätte Franz Beckenbauer, was die ontologische "Aussageessenz" betrifft, ganz einfach hingekriegt. Etwa so: "Da geht`s vielleicht wild zu im Finanzkapitalismus, wie im Voglhäusl, blickt ma ja gleich goar nix mehr, sakrament !" (um dann natürlich sogleich entschuldigend zu seinem derzeitigen Liebslingsthema, dem "Überraschaungsraum", in den sich sein Vereins- und Seilschaftskumpel Uli Hoeneß, die Mutter Theresa von der Säbener Straße, "hineinfinanziert" hat, überzuleiten). Mit diesen eher schlichten, aber pfeilgrad bodenständig noch in dieser Welt waltenden Worten wäre zugleich auch ein Quidproquo vermieden. Namentlich das, Nicht-Wissen der kapitalökonomischen Akteure darüber, was ihr eigenes geldgierig-anarchisches DenkHandeln als nächstes an katastrophischen "Verwerfungen" sozialer und natürlicher Art hervorbingt, zu einem geschichtsträchtig waltenden Subjekt "Ungewissheit", das "Entscheidungen fällt", zu stilisieren.
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