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Das Gesicht des Dritten Reiches: Profile einer totalitären Herrschaft Taschenbuch – 1. Oktober 2002

4.0 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Joachim C. Fest, 1926 in Berlin geboren, war bis 1993 Mitherausgegeber der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter der in viele Sprachen übersetzten grundlegenden Hitler-Biographie.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Über einige von Fests Theorien bezüglich der Motive und Charaktere der in diesem Buch porträtierten Hauptfiguren des dritten Reiches kann man sicherlich geteilter Ansicht sein. Nichtsdesto trotz ist die Darstellung der einzelnen Porträts meiner Ansicht nach sehr gelungen, da Fest auf eine plumpe Dämonisierung verzichtet und gerade die Durchschittlichkeit der meisten Nazi-Persönlichkeiten betont. Das bewirkt nicht etwa eine Verharmlosung des dritten Reiches sondern genau das Gegenteil - denn wenn es nicht durch und durch böse und somit außergewöhnliche Menschen waren, die die Verbrechen des dritten Reiches verübt haben, sondern eben gewöhnliche, die jedoch ihre übelsten Charakterzüge aufgrund der Umstände voll ausleben konnten, so ruht die Gefahr der Wiederholung der Geschichte in vielen Personen und ist daher viel präsenter, als mancher glauben mag.
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Format: Taschenbuch
Was mich an Joachim Fests Hitler Biographie noch weit mehr beeindruckte als der hohe Informationsgehalt war die sprachliche Perfektion, die das Werk auszeichnet. Das Buch ist dank seines präzisen, glasklaren Stils nämlich auch für Aussenstehende gut lesbar und eben keine staubige Studie, an der nur Experten ihren Spaß haben.
Trotzdem liegt die Vermutung nahe, dass sich die vorliegende Sammlung von psychologischen Portraits, führender Nazi-Größen, die ebenfalls einen knappen Umriss von Hitlers Werdegang beinhaltet, besonders an Laien richtet, die sich vom Umfang der Hitler-Biographie abgeschreckt fühlen.
Um so mehr überrascht es, dass der Stil dieses Buches wohl selbst promovierte Historiker ärgern dürfte.
Denn im Gegensatz zu der eleganten, wendigen Sprache seiner Hitler-Biographie formuliert Fest in diesem Buch nämlich ausgesprochen umständlich, sein Stil ist zu trocken, streckenweise anstrengend. Joseph Goebbels Propganda-Apparat bezeichnet er beispielsweise an einer Stelle als ein "Arsenal mit ingeniösem Erfindungsreichtum entwickelter Stimulantien zur Erregung öffentlicher Verzückungszustände", ein Kapitel weiter schreibt er über Reinhard Heydrich, "dass auch er zur ideologischen Konzeption des Nationalsozialismus über jene opportunistischen Beziehungen verfügte, die in dergleichen Theorienwerk lediglich den willkommenen Dekor eines ambitionierten Machtegoismus erblickte und schon auf den gesinnungstüchtigen Eifer wie auf einen Begabungsmangel herabsah".
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Format: Taschenbuch
Für alle Betroffenen die die Hitlerzeit im Kindesalter erlebt haben, noch mehr für die später Geborenen, stehen die Fragen: "Warum? Wie war das möglich? Waren unsere Eltern und Großeltern so dumm?" Immer wieder im Raum. Unzählige Bücher sind darüber geschrieben worden, sachliche, detailreiche, solche die der eigenen Entschuldigung dienen, dumme und ewig gestrige.

Joachim C. Fest gehört zu Denen, wahrscheinlich ist er überhaupt "der", die sachlich, nüchtern, hervorragend recherchiert und mit dem Blick auf das Wesentliche, entscheidend zur Beleuchtung der Hintergründe und des Geschehens beigetragen haben Dieses Buch, man könnte es als "Das Buch, das alle Anderen entbehrlich macht" bezeichnen, zeigt komprimiert ein erschütterndes Bild auf.

Getragen von dem kruden Gedankengut des 19. Jahrhunderts von dem Wahnideen des Kaiserreiches, dem Horror des Ersten Weltkrieges und des auf Rachegelüsten basierenden Versailler Vertrages, mit der Folge des völligen Niederganges Deutschlands, entstand ein Umfeld, das eine solche Entwicklung begünstigte. Ein schwacher Staat, eine Großteils rückwärts gewandte Elite, Parteiengezänk, eine illoyale Beamtenschaft und Justiz, wollte oder konnte die Entwicklung nicht verhindern.

Nur wenige erkannten die Gefahr, viele witterten persönliche Vorteile wie auch die Wiederherstellung Ihres 'rechtmäßigen' Status, die die Sozialdemokratie verriet und versagte, wie sie es schon 1914 getan hatte, die Kommunisten waren durch Lenin, Stalin und Co. geknebelt. Die 'Breite Masse' orientierungslos, verarmt, stumpf und leicht lenkbar.
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Von Ben am 19. April 2015
Format: Taschenbuch
Bei einem Mosaik entsteht bekanntlich durch das Zusammenfügen verschiedenartiger Teilchen ein Gesamtbild. Überraschend ist bei jedem Mosaik, dass die Einzelteile häufig völlig belanglose Steinchen sind.

Joachim C. Fest nennt sein Werk „Das Gesicht des Dritten Reiches“. Sein Werk besteht, neben Vorwort, Zusammenfassung und Anhang, im Wesentlichen aus 18 Einzelportraits (Gesichtern) von Personen, die zum engen Führungskreis des Dritten Reiches gehören. Hitler selbst hat jedem dieser Gesichter seine Position und Rolle in seinem Dritten Reich zugeordnet. Das Gesicht des Dritten Reiches wird von Fest also ähnlich einem Mosaik anhand 18 Gesichter/Kurzbiographien gezeichnet. In der Tat habe ich viel Neues über das Dritte Reich gelernt und verstanden durch die Lektüre dieses Buches.
Joachim C. Fest portraitiert die 18 Personen unter Nutzung zahlreicher Quellen wie Briefe, Reden, Denkschriften, so dass der Anhang viele Seiten dick ist und mehr als 1000 (!) Quellenverweise im Text zu finden sind. Die Kurzbiographien sind somit unverkennbar das Werk eines erfahrenen und minutiös arbeitenden Historikers, von weit überdurchschnittlicher Sachkenntnis. Doch Fest lässt auch psychologische Deutungen in seine Kurzbiographien einfließen. Die Auswahl der 18 Kurzbiographien halte ich für gelungen und glaube, dass diese 18 aus der Sicht des Historikers J. C. Fest ausgewählt wurden. Manche mögen kritisieren, dass die Auswahl von 5 Biographien auch gereicht hätte, andere wünschten sich, Fest hätte 30 oder mehr Kurzbiographien beschrieben. Mir waren diese 18 gerade recht.
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