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Das Geschichtswerk: Band I: Die Zeit Constantin des Großen, Die Kultur der Renaissance in Italien, Weltgeschichtliche Betrachtungen. Band II: Griechische Kulturgeschichte Gebundene Ausgabe – Februar 2007

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

ber den Autor: Jacob Burckhardt wird am 25.5.1818 in Basel geboren, studiert in Berlin bei Leopold von Ranke, Johann Gustav Droysen, Franz Kugler und Jacob Grimm.1858 übernimmt er den Lehrstuhl für Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Basel. Er veröffentlicht kaum und widmet sich bis 1893 ganz der Lehre. Seinen Neffen Jacob Oeri bittet er, sämtliche hinterlassenen Manuskripte zu vernichten. Hätte dieser sich an den letzten Wunsch seines Onkels gehalten, zwei der einflussreichsten historischen Werke des 20. Jahrhunderts, die „Griechische Kulturgeschichte“ und „Weltgeschichtliche Betrachtungen“, wären nie erschienen. Burckhardt stirbt am 8.8.1897.


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Das Geschichtswerk" von Jacob Burckhardt hat der Verlag Zweitausendeins in einer wunderbar gesetzten zweibändigen Ausgaben günstig herausgegeben. Liest man das einzigartige Geschichtswerk Jacob Burckhardts, so erhellt die Nüchternheit seiner Betrachtung und begeistert die Meisterschaft seiner typisierenden Darstellung, systematisch wie sprachlich.

"Die Kultur der Renaissance in Italien"

Von großer Bedeutung war Burckhardts Werk: "Die Kultur der Renaissance in Italien" (1860), das den Strukturwandel von Staat und Kirche im Ausgang des Mittelalters und die damit einhergehende Ausbildung des "modernen", individuellen Menschen beschreibt. Diese erste umfassende Darstellung jener Epoche hat das Renaissancebild Europas nachhaltig geprägt und wurde zum beispielgebenden Werk der Kulturgeschichtsschreibung, deren moderner Ahnherr und Nestor Jacob Burckhardt bis heute geblieben ist.

Kultur- und Weltgeschichte

Burckhardts Betrachtung der Kultur- und Weltgeschichte ist eine Geschichte der Menschen ohne metaphysische Überbauten. Sie ist psychologisch vielschichtig angelegt, bewegt sich auf den Grenzen zwischen Kunst-, Kultur-, Welt- und Profangeschichte, benennt das Pathologische in der Geschichte und doch versagt er sich einem verhaltenen Pathos nicht: Er spricht es selten aus, viel öfter schwingt es in seinem unvergleichlich geschmeidigen Stil mit, einem Höhepunkt wissenschaftlicher Prosa im 19. Jahrhunder, ein Stil, dessen Rhythmus sich immer im Gleichklang mit den Gedanken, die weit ausholen und langsam ausklingen, befindet.

Als moralischer Pessimist stellt sich Burckhardt dezidiert gegen idealistische und ideologisierende Geschichtsmodelle.
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