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Kundenrezensionen

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am 12. September 2012
Unmut über einige Rezensionen zu diesem Buch, lassen mich mit einer Kritik an ebendiesen beginnen:

Da hätten wir zunächst den immer wieder gerne strapazierten "Potter"-Vergleich. Eva Ibbotsons Roman erschien ca. 3 Jahre vor dem ersten Harry Potter Band, die Idee des "Portals" auf dem Bahnsteig des KingŽs Cross Bahnhofs wurde da wohl eher bei Mrs. Ibbotson (Gleis 13), als bei Mrs. Rowling (Gleis 9 3/4) geboren. Und nicht immer muss man Bücher von Hexen und Zauberer überhaupt miteinander vergleichen - Otfried Preußlers Die kleine Hexe oder zahlreiche andere standen auch nicht zur Debatte (es hat tatsächlich schon Kinderbücher VOR Joanne Rowling gegeben). Wie lernten wir schon in der Schule: Man kann eben Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.

Zum Zweiten bekomme ich immer einen Kragen, wenn ich von erwachsenen Kinderbuchliebhabern als Kritikpunkt lese, dass sie das Buch zu vorhersehbar oder zu wenig spannend fanden, dass es eben eher für Kinder sei. Für mich ist es immer wichtig, die kritische Betrachtung eines Buches an der ihm zugewiesenen Alterszielgruppe zu spiegeln. Man kann doch nicht Sterne in Abzug bringen, weil das KINDERbuch für ERWACHSENE zu vorhersehbar ist! Ebenso blöd ist der üppige Sterneregen, wenn ein KINDERbuch so brutal ist, dass es Kinder zwar ängstigt, aber ERWACHSENE supertoll finden (z.B. Suzanne Collins Gregor-Bände).

So, nun habe ich mir etwas Luft gemacht und will noch ein paar Ergänzungen hinzufügen. Das Geheimnis von Bahnsteig 13, egal ob selbst- oder vorgelesen, ist englisch charmant, eigenwillig drollig und bunt. Vor meinem geistigen Auge sah ich die Autorin vor dem Kamin sitzen, umrahmt von einer Schar Kinder, die mit erwartungsvoller Erregung an den Lippen "Oma Evas" hingen, während sie verschmitzt die aufregende Geschichte um die Ereignisse der Gügelöffnung erzählt. Die Altersempfehlung liegt bei 10-12 Jahren, aber ich glaube, dass je nach Leseerfahrung auch schon Neunjährige Freude an der Geschichte haben. Die Grenzen scheinen sich ohnehin immer weiter nach unten zu verschieben.
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am 4. August 2016
Was ist ein Glügel? Und was sind Neblinge? Und was ist die verschwundene Insel? Gibt es Nixen und Hexen wirklich? Psssssst! Das ist ein Geheimnis.

Wobei, auf Bahnsteig 13 erscheint alle neun Jahre das Tor des Glügels durch das man hindurch gehen kann. So kann man entweder in die normale Welt oder die verschwundene Insel gelangen. Aber man muss aufpassen, wenn das Tor zu ist, dauert es wieder 9 Jahre, bis es auf geht.

Und so passiert auch das Unglück, dass die drei Kindermädchen vom Prinz hindurch gehen. Sie wollen nur Fish und Chips essen. Dann passiert aber das große Unglück, der Prinz, der noch ein Baby ist, wird entführt.

Neun Jahre später senden der König und die Königin eine kleine Gruppe durch das Tor um den Prinzen zurück zu bringen.

„Das Geheimnis von Bahnsteig 13“ stammt aus der Feder der Autorin Eva Ibbotson.

Das Buch ist ein wunderschönes Kinderbuch. Es kommen allerlei fremde Wesen, Hexen, Riesen und sonstige Gestalten darin vor. Gruselig ist nur die Familie mit dem passenden Namen Trottle. Eine schwer unsympathische Mutter und ein noch schlimmerer Sohn.

Der Schreibstil ist flott und leicht zu lesen. Die Figuren kann man sich sehr gut vorstellen. Bis auf die besagte Familie waren auch alle Figuren sympathisch dargestellt.

Einen Vergleich, wie andere Rezensenten, mit Harry Potter hatte ich überhaupt nicht. Nicht jeder Roman, bei dem ein Bahnsteig vorkommt, erinnert mich an die Potter Bücher. Auch ist es klar, dass das Buch sehr voraussehend ist. Nicht nur das Ende, sondern auch der Bezug von Ben und Raymond. Aber das Werk ist nun mal ein Kinderbuch. Ich kann mir vorstellen, dass es für Kinder schöner ist, wenn sie recht früh erkennen, wie es im Buch läuft und schon wissen, was des Rätsels Lösung ist.

Das Buch mag älteren Jahrgangs sein, ist aber trotzdem immer noch eine sehr schöne Kindergeschichte um Freundschaft, Zusammenhalt und wundersame Dinge.
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am 6. März 2016
Meine Meinung zum Buch: Das Geheimnis von Bahnsteig 13

Aufmerksamkeit:

Diesen Punkt findet ihr wie immer auf meinem Blog.

Inhalt in meinen Worten:

Ein Prinz - er wird entführt - doch das ist nicht alles, eine Frau meint, ihn als Sohn verkaufen müssen denn sie selbst kann eigentlich keine Kinder bekommen.

9 Jahre später gibt es die Chance, dass das Königspaar dem der Sohn entführt wurde, zurück zu holen.
Wird es gelingen?

Wie fand ich das gelesene?

Ich werde direkt in eine bunte Fantasywelt geworfen. Hier finden sich Trolle, Nebeltiere, Harpyien, Zauberer, Hexen, Riesen und was man sonst so in einer Welt noch finden kann.

Als der junge Prinz entführt wird, lese ich davon, wie sehr seine Mama trauert, und alles dafür tuen möchte, um ihren Sohn zurück zu bekommen. Das Problem ist, nur alle 9 Jahre öffnet sich der Gügel. Also wird ein Rettungsteam ausgewählt. Eigentlich will eine Hexe unbedingt mit aber das Königspaar entscheidet sich dagegen, doch wie es nunmal mit so Hexen ist, sie bekommen ihre Chancen.

Als sie dann in King's Cross ankommen, herrscht erst einmal Chaos. Nach und nach findet sich aber alles zusammen.

Doch der Prinz, ohweh, was ist das für ein Rotzbengelchen geworden, und das auserwählte Rettungsteam hat wirklich zu kämpfen.

Bis zum Buchende ist es spannend gehalten.

Nachdem es natürlich ein Kinderbuch ist, war mir schnell klar, wer der Prinz ist. Und dennoch fand ich das Gerüst um diese Geschichte sehr spannend und süß erzählt.

Charaktere:

Sind für mich plausibel und voll Herzlichkeit geschrieben, das Ben für mich aber der Liebling wurde, ist denke ich klar. Wenn ihr das Buch lesen werdet, denn das empfehle ich euch, dann wisst ihr bestimmt auch recht schnell warum.

Spannung:

Auch wenn für mich schnell Dinge ersichtlich waren, war das Buch dennoch spannend gehalten, denn ich wollte natürlich auch wissen, wie sich das alles auflösen wird.

Gibt es einen Punkt den ich kritisiere?

Ja, es gibt im Buch eine Gestalt, die zwar wirklich nur ganz kurz erscheint, dennoch finde ich diese Person für ein Kinderbuch etwas zu gruselig.

Fazit:

Ein wirklich süßer und humorvoller Kinderroman, der einläd mitzufiebern und dabei in Lieblichkeit und Vertrauen mündet.

Sterne:

Ich gebe vier.
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am 5. Juli 2007
Ich bin etwas überrascht über die Rezensionen, in denen bemängelt wird, das Ende der Geschichte sei zu vorhersehbar.
Klar ist es das - aber genau das bringt doch eine ganze Menge Spannung in das Buch! Der geneigte Leser ahnt schon sehr früh, wer der wahre Prinz der Insel ist ... während die Retter alles daran setzen, den vermeintlichen Prinzen zu finden. Alle Bemühungen laufen in die falsche Richtung und auch wenn ein erwachsener Leser weiß, wie es einfach kommen muss, fiebert er doch mit: Werden sie es noch schaffen? Wird die Wahrheit noch rechtzeitig ans Licht kommen?

Ich finde dieses Buch absolut klasse!

Auch mir kam unvermeidlicherweise an manchen Stellen Harry Potter in den Sinn. Allerdings sind die Kinderbücher von Eva Ibbotson früher erschienen als die Harry-Potter-Bände. Und ich könnte mir glatt vorstellen, dass Mrs. Rowling die Geschichten der älteren Autorin durchaus bekannt waren, bevor sie sich an ihren Zauberlehrling machte.
Der Bahnsteig als Eingang in eine andere Welt, der fette, unausstehliche und verzogene Junge, der als Widersacher zum "Guten" agiert, die magischen Wesen bis hin zu den Pflanzen - all das kommt mir doch sehr bekannt vor.
Zwar hat J.K. Rowling aus diesen Elementen eine völlig neue Welt kreiert - und ich verschlinge ihre Bücher - aber Eva Ibbotson hat mit diesem Buch schon vor ihr eine Welt geschaffen, die bunt, lebendig, neu und sehr liebenswert ist.
Und sie ist witzig. Das Buch strotzt vor englischem Humor, manchmal absurd, manchmal anrührend.

Ich habe es verschlungen und dabei entspreche ich mit fast vierzig Jahren nun wirklich nicht der Zielleserschaft.
Aber ich kann es uneingeschränkt weiter empfehlen - sowohl Kindern ab etwa zehn Jahren als auch Erwachsenen, die sich ihren Sinn für gute Kindergeschichten bewahrt haben.
Ich habe bereits die nächsten Kinderbücher von Eva Ibbotson bestellt.
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am 31. Januar 2017
Zuerst möchte ich betonen, dass „Das Geheimnis von Bahnsteig 13“ ein Jahr vor dem ersten Harry-Potter-Band herauskam. Es fallen durchaus einige Parallelen auf, aber das nimmt dem Buch keineswegs die Spannung.
Die Idee ist ebenso originell wie fantastisch und besondere Erwähnung verdient die wirklich sehr humorvolle Umsetzung.

Tatsächlich ist das Ende vorhersehbar, aber ich halte dies für Absicht, denn es lässt die haarsträubenden Geschehnisse nur noch skurriler erscheinen.
Auch Ernst und Moral fehlen dem Buch nicht – wirklich eine sehr gelungene Kombination und auch für Erwachsene ein tolles Leseerlebnis.

Ich ende mit einem Zitat von Seite 10: "Mit der treibenden Insel kamen auch die, die auf ihr lebten. Im Großen und Ganzen ziemlich vernünftige Leute, die wussten, dass nicht jeder zwei Arme und Beine haben muss, sondern in Aussehen und Denken unterschiedlich sein kann."
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am 29. November 2004
Eine durchaus gelungene Umsetzung des Buches. Die Sprecherin setzt die Geschichte sehr schön um und gibt den Figuren einen einzigartigen Charakter. Allerdings muss man sehr genau zuhören, da verschiedene Handlungsstränge und Figuren das fordern. Eine schöne, fantastische Geschichte für geübte Zuhörer ab acht.
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am 4. Dezember 2016
Willkommen auf einer Insel voller magischer Wesen und liebenswerter Neblinge!
In dieser wunderbaren Welt gibt es ein Problem:
Der Königssohn wurde entführt, als die Kindermädchen einen kleinen Ausflug durch den "Gügel" in unsere Welt machten. Der Gügel ist ein magisches Tor, das von der Insel auf den Bahnsteig 13, Kings Cross, London führt, und leider nur alle neun Jahre für neun Tage offen ist.
Neun Jahre später wird ein wunderliches Rettungsteam ausgesandt bestehend aus einer Hexe, einem Riesen, einer Fee und einem alten Zauberer, die den Königssohn in diesen neun Tagen auf die Insel zurückbringen sollen.
Sie treffen auf den freundlichen Waisenjungen Ben, der als Dienstbote arbeitet, sowie Raymond, einen unausstehlichen, verwöhnten Knaben mit seiner unsympatischen Mutter.
Allerlei Abenteuer warten auf die Inselbewohner und es läuft nicht alles nach Plan!
Eva Ibbotson schreibt spannend und lustig, die Fantasiepersonen der Insel kann man sich richtig gut vorstellen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, daher kann ich es nur weiterempfehlen.
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am 4. Dezember 2016
Der Bahnsteig 13 liegt abseits der anderen Gleise in King's Cross. Dort öffnet sich alle neun Jahre eine Schleuse, durch die man zwischen unserer Welt und einer magischen Insel hin und her wechseln kann. Kurz nach seiner Geburt gelangt der kleine Prinz von der Insel durch die Schleuse und verschindet in unserer Welt. Erst neun Jahre später kann das Königspaar Retter ausschicken, um ihren Sohn zurückzuholen. Dazu stehen allerdings nur neun Tage zur Verfügung.
Eva Ibbotson schreibt sehr lebendig und anschaulich, so dass ich von Anfang an in die Geschichte gezogen wurde, mir alles gut vorstellen konnte und mit den Figuren mitfieberte. Außerdem erzählt sie spannend. Allerdings war mir sehr schnell klar, wer der wahre der Prinz ist, deshalb gebe ich nur vier Sterne. Dennoch hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen, da die Autorin es durch die Vorhersehbarkeit schafft, dass der Leser mehr weiß als die Retter und sich oft über ihre Dummheit ärgert oder amüsiert. Das Buch ist stellenweise sehr lustig. Der englische Humor gefällt mir sehr.
Das Buch eignet sich meiner Meninung nach sehr gut als Klassenlektüre ab der 5. Klasse, weil einerseits das gemeinsame Lachen ein Zusammengehörigkeitsgefühl schafft, andererseits sich Vergleiche mit dem sehr viel bekannteren Buch Harry Potter anbieten. Wir haben viele spannende Arbeitsaufträge dazu gemacht. Gut finde ich, dass wir durch den Vergleich auch über Urheberrecht diskutieren konnten. Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass bereits jüngere Kinder, etwa ab der 3. Klasse das Buch selbstständig lesen können und die Geschichte mögen. Doch auch Erwachsene finden sicher Gefallen an der Geschichte.
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am 29. Juni 2016
Flottes Erzähltempo, charmante und böse Charaktere, eine magische Welt neben dem schmutzig- unattraktiv dargestellten London, gute Dialoge und eine nette Handlung.
Mir gefällt besonders, dass die Kinder hier trotz des märchenhaften Charakters ganz vorsichtig an die Grautöne in der Welt herangeführt werden: in Form von Harpyen und Himmelshunden auf der magischen Insel, in der Figur der nicht ganz bösen, aber auch nicht guten Figur der Nanny in der Menschenwelt. Und natürlich im etwas zähneknirschenden Zugeständnis des Königspaares, dass der Zweck manchmal eben doch die Mittel heiligt.

Leseempfehlung für Kinder, die in eine magische Welt eintauchen wollen. Altersempfehlung des Verlags ist realistisch, aber auch ab 9 Jahren oder als Vorlesebuch bestens geeignet.
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am 3. August 2002
Dieses Buch ist einfach nur niedlich! Es steckt voller Fantasie und ist (nicht nur für Kinder) sehr empfehlenswert. Meine Mutter hatte den Auftrag mir ein Buch mitzubringen als ich im Krankenhaus lag und mit dem "Geheimnis von Bahnsteig 13" hatte sie den richtigen Fang gemacht. Es ist so fröhlich und munter geschrieben dass es mir gleich besser ging...einfach süss!
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