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Das Ende des Glaubens: Religion, Terror und das Licht der Vernunft Gebundene Ausgabe – September 2007

3.9 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

«Der junge Mann steigt in den Bus, kurz bevor dieser den Terminal verlässt. Er trägt einen Mantel. Unter diesem Mantel trägt er eine Bombe. Die Taschen seines Mantels sind gefüllt mit Nägeln, Kugellagern und Rattengift.
Der Bus ist voll besetzt und fährt Richtung Stadtmitte. Der junge Mann setzt sich neben ein Paar mittleren Alters. Er wird warten, bis der Bus die nächste Haltestelle erreicht. Das Paar neben ihm hat offensichtlich vor, sich einen neuen Kühlschrank zu kaufen. Die Frau hat sich bereits für ein Modell entschieden, ihr Mann jedoch befürchtet, es könne zu teuer sein. Er deutet auf ein anderes Gerät in der Broschüre, die geöffnet auf ihrem Schoß liegt. Dann kommt die nächste Haltestelle. Die Bustüren schwingen auf. Die Frau stellt fest, dass das von ihrem Mann gewählte Modell nicht in den Hohlraum unterhalb ihres Wandschranks passt. Neue Passagiere haben die letzten freien Plätze besetzt und sich im Gang zusammengeschart. Der Bus ist jetzt voll. Der junge Mann lächelt. Mit einem Knopfdruck vernichtet er sich, das Ehepaar neben ihm sowie zwanzig weitere Leute im Bus. Die Nägel, die Kugellager und das Rattengift sorgen für weitere Opfer auf der Straße und in den Autos ringsum. Es ist alles nach Plan gelaufen.
Die Eltern des jungen Mannes erfahren schon bald von seinem Schicksal. Obwohl sie betrübt darüber sind, einen Sohn verloren zu haben, verspüren sie auch gewaltigen Stolz über den gelungenen Coup. Sie wissen, dass ihr Sohn jetzt im Himmel ist und auch ihnen den Weg dorthin bereiten wird. Außerdem hat er seine Opfer für alle Zeit zur Hölle geschickt. Die Nachbarn sehen in dem Ereignis einen hervorragenden Grund zum Feiern, und sie erweisen den Eltern des jungen Mannes ihre Ehre, indem sie ihnen Geschenke in Form von Speisen und Geld bringen.
Soweit die Fakten. Dies ist alles, was wir mit Bestimmtheit über den jungen Mann wissen. Gibt es noch etwas, das wir auf der Grundlage seines Verhaltens über ihn folgern können? War er beliebt in der Schule? War er reich oder war er arm? War er von niedriger oder von hoher Intelligenz? Seine Taten liefern dazu keinerlei Aufschluss. Hatte er einen College-Abschluss? Lag eine vielversprechende Zukunft als Maschinenbau-Ingenieur vor ihm? Sein Verhalten beschert uns hinsichtlich solcher und Hunderte ähnlicher Fragen nur ein großes Schweigen. Warum ist es dann so leicht, auf so banale Weise leicht, so Ich-könnte-meinen-Kopf-darauf-verwetten-leicht, die Religion dieses jungen Mannes zu erraten?
Ein Glaube ist ein Hebel, der, hat man ihn einmal betätigt, nahezu alles andere im Leben eines Menschen auch in Bewegung versetzt. Sind Sie ein Wissenschaftler? Ein Liberaler? Ein Rassist? All das sind nur bestimmte Ausformungen von Glauben in Aktion. Ihre Glaubenssätze bestimmen Ihre Vorstellung von dieser Welt; sie diktieren Ihr Verhalten; sie legen fest, wie Sie auf andere Menschen emotional reagieren. Falls Sie dies bezweifeln, so denken Sie darüber nach, wie völlig anders Ihre Erfahrungen plötzlich wären, würden Sie einer der folgenden Behauptungen Glauben schenken:
1. Du hast nur noch zwei Wochen zu leben.
2. Du hast soeben hundert Millionen Dollar im Lotto gewonnen.
3. Außerirdische haben dir einen Empfänger in den Schädel gepflanzt und manipulieren deine Gedanken.
Dies sind nur Worte - bis man an sie glaubt. Schenkt man ihnen Glauben, werden sie Teil der Maschinerie unseres Geistes, bestimmen unsere Wünsche, Ängste und Erwartungen sowie unser daraus resultierendes Verhalten.
Mit einigen der am meisten hochgehaltenen Glaubensinhalte hinsichtlich dieser Welt scheint es jedoch ein Problem zu geben: Sie bringen uns auf unerbittliche Weise dazu, einander umzubringen. Ein Blick ins Geschichtsbuch oder auf die Seiten einer beliebigen Tageszeitung verrät, dass Vorstellungen, die eine bestimmte Menschengruppe von einer anderen trennen, nur um sie in Blutbädern wieder zusammenzuführen, ihre Wurzeln üblicherweise in der Religion haben. Sollte unsere Spezies sich jemals in einem Krieg selbst ausrotten, so vermutlich nicht, weil es in den Sternen stand, sondern weil es so in unseren Büchern stand; die Art und Weise, wie wir gegenwärtig mit Begriffen wie «Gott», «Paradies» und «Sünde» umgehen, ist es, die unsere Zukunft bestimmen wird. »



Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

am 13. Juni 2010
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. September 2016
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Mai 2015
Format: Gebundene Ausgabe
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juli 2013
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
22 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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