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Kundenrezensionen

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am 9. Februar 2013
Vorab ein Disclaimer: Ich bin Designer, Vollzeit-Designer seit fast 20 Jahren, aber auch Trainer und Dozent für Design. Zur Zielgruppe (auch „so ein Begriff“, der im Buch erklärt und verstehbar wird) gehöre ich also per se nicht. Aber ich möchte aus Sicht des Dozenten für Design rezensieren.

Es ist immer schwer einen so weiten Bereich wie Grafikdesign (und darum geht es in diesem Design-Buch vor allen Dingen, weniger um Design für Web, Screen und TV, oder gar für Produkte, Möbel oder andere Dinge) zu vermitteln, ohne zu erschlangen. Wie dem auch sei, dieses Buch bringt einem einen großen Teil der Dinge näher, die man beachten sollte, um erfolgreiche Flyer, passende Logos oder eine ansprechende Vereinszeitschrift zu gestalten.

In kleinen Beispielen, die den Aufgaben, die dem Nicht-Designer auf dem Tisch landen könnten, erklärt Claudia Korthaus in leicht verständlichen Worten die jeweiligen Herausforderungen. Dabei werden Grundlagen des Grafik-Designs durch viele Zeichnungen, Skizzen, Diagramme und Vergleiche dargestellt. Man lernt wie eine Schrift auszuwählen ist, wo man die passenden Farben findet, wie ein leeres Blatt am besten aufgeteilt wird und auch eine Vielzahl an Beispielen und alternative Lösungen werden gezeigt. Kein trockenes Theoriebuch, aber auch nicht komplett weg vom Sachbuch für Designer und Designstudenten. Wen die gelegentlichen Fachbegriffe nicht interessieren, der kann diese einfach ignorieren, kann sich dank der visuellen Natur des Buches auch einfach durch die Seiten treiben lassen.

Im Buch sind keine direkten Softwaretipps und -empfehlungen ausgesprochen, aber um loszulegen kann man bei z.B. bei Adobe eine Testversion der gängigen Grafikprogramme wie InDesign oder Illustrator laden, die einem 30 Tage Zeit geben zu probieren und Übungen zu machen. Der erste Flyer ist bestimmt auch in der Zeit machbar.

Zusammenfassend sei zu sagen, dass es sich beim Design-Buch für Nicht-Designer um eine gute Wahl für den Einstieg in die Welt des Grafik-Designs handelt. Mit ein wenig Lust auf Gestaltung und dem Buch kann man sicherlich Ergebnisse erzielen, die andere positiv überraschen werden und das Ziel erreichen, das ein Design erreichen helfen soll. Alleine die Ladung Flyer und Werbung in meinem Briefkasten heute, sähe oft besser aus wenn die Macher das Buch gelesen hätten. Ein paar Tipps wo man Schriften und Material wie Stock-Fotos etc. bekommt finden sich vielleicht auch noch in Zukunft im Online-Bereich bei Galileo an, dann sind es 5 Sterne, nicht nur die jetzt 4,75.

Ein Buch, das man gut verschenken kann, voll mit Tipps und Beispielen, einfach erklärt, dennoch fundiert. Ich werde es vor allen an meine nicht explizit Design studierenden Trainingsteilnehmer weiterempfehlen. Eine gute Ergänzung für den deutschsprachigen (Nicht-)Design-Buchmarkt.
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TOP 500 REZENSENTam 17. Juli 2013
FORMEN
Schon der erste Eindruck ist positiv, denn die Autorin Claudia Korthaus demonstriert mit der gelungenen und ansprechenden Erscheinung ihres Buches ihr Gespür für die Wirkung von Formen und Farben. Und es bereitet ihr als Dozentin an der staatlich anerkannten Hochschule der populären Künste in Berlin auch keine Mühe, ihr Wissen zielgerichtet zu vermitteln. Didaktisch vorbildlich kontrastiert sie den graphisch optimalen Entwurf mit schlechteren Varianten. Besondere Expertise besitzt die gelernte Schriftsetzerin bei der Auswahl der Schriften. Sie lehrt die typographischen Feinheiten bis hin zur Modifikation von Buchstaben und nennt diverse Bezugsquellen von Schriften.

SOFTWARE
Anhand zahlloser Beispiele für Einladungen, Broschüren und Karten gewinnt der "Nicht-Designer" langsam aber sicher ein Gefühl für die Bildrhythmik der Entwürfe. Erreicht er allerdings den Punkt, an dem er selber loslegen möchte, fragt er sich, mit welchen Graphikprogrammen er das denn bewerkstelligen kann. Muß er sich sich für Fotoretuschen das nur in der Studentenversion erschwingliche Adobe Photoshop CS6 und für textliche und graphische Gestaltung Adobe InDesign anschaffen oder in einer Testversion auf der Webseite von Adobe herunterladen? Welche Alternativen an Programmen mit einer weniger aufwendigen Einarbeitung in ihre Handhabung gäbe es? Wenn der Leser als Anfänger noch keinen Zugang zu entsprechenden Graphikprogrammen besitzt, ist diese Informationslücke m.E. die größte Schwäche des Buches.

FARBEN
Besonders gefallen hat mir die Erläuterung der Farbpalette, die die meisten Entwürfe begleitet. Die Autorin propagiert stets einen überlegten und ästhetisch motivierten sparsamen Einsatz von Farben, der auch stets nachvollziehbar ist. Dazu paßt, daß auch alle Lebensalter ihre bevorzugte Farbsammlung haben, die im Buch zusammen mit weiteren Beispielsammlungen (von Farbzusammenstellungen) präsentiert werden: Die Kinder lieben kräftige Farben und die Älteren die Pastelltöne und Beigetöne, die durch die starke Beimischung von Weiß entstehen.

Bei der Diskussion der allgemeingültigen Farbwirkung (S. 122 - 129) verliert die Autorin jedoch ihre Stilsicherheit, wenn sie z.B. der Farbe Rot - neben "Liebe, Energie, Selbstvertrauen, Krieg, Blut, Aggression, Gefahr"- als symbolische Wirkung den "Teufel" zuordnet. Dann hätte aber bei Blau - wie jeder Kunstgeschichtler bestätigen kann - unbedingt die Gottesmutter Maria genannt werden müssen ;-). Mir fällt bei Rot eher noch Marlboro, Ferrari oder Santa Claus, der Coca-Cola-Weihnachtsmann, ein. "Zorn, Haß, Liebe, Feuer" wäre die gemeinhin Rot zugeschriebene Symbolik. Bei Braun nennt die Autorin als Farbwirkung nicht "Geborgenheit, Wärme, Sicherheit", sondern bringt den Nationalsozialismus ins Spiel. Hier wollte Korthaus wohl einfach einmal Farbe bekennen. Braun war in der Tat die Farbe der SA-Uniformen, aber die Schlägertrupps der SA hatten kein Interesse daran, Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln. Daß die SA sich dieser Farbe bemächtigt hatte, war kein propagandistisches Kalkül, sondern reiner Zufall, weil ihr in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts die hellbraunen Uniformen der deutschen Kolonialarmee, für die es keine Verwendung mehr gab, in die Hände fielen und sie dann dabei geblieben ist. Die Farbpalette der das Straßenbild im Dritten Reich dominierenden NS-Flaggen und Armbinden war aber rot/weiß/schwarz (s. z.B. das Foto auf der DVD von Die Weiße Rose). So oder so haben aber Religion und Politik in einem Lehrbuch für Graphik-Design nichts zu suchen. Ansonsten sind alle Inhalte korrekt, nur noch ein Satz sticht als Stilblüte ins Auge: Korthaus schreibt auf S. 295 im ansonsten exzellenten Fachkunde-Anhang: "Die Wissenschaft, Farben von der Eingabe bis zur Ausgabe möglichst ähnlich zu halten, nennt man Farbmanagement." Das ist natürlich Unsinn. Sagen wollte sie, daß die Differenzen der Farbdarstellung zwischen Bildschirmeingabe und der Druckausgabe kleinzuhalten, schwierig ist und - lax gesprochen - "eine Wissenschaft für sich" darstellt.

FAZIT
Für die ersten Schritte in guter Gestaltung ist dieses didaktisch hervorragende (und gut gestaltete) Arbeitsbuch die richtige Wahl. Bezugsquellen für Schriften sind angegeben, aber keine für Fotos (wie z.B. von iStockphoto) und leider auch keine Empfehlung für die Graphiksoftware (wie z.B. von Adobe), auf die ein Anfänger vor den ersten eigenen Schritten angewiesen wäre.
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am 13. August 2015
Optisch ansprechendes Design für Nicht-Designer aufgedröselt - das funktioniert mit dem Buch.
Der Schwerpunkt liegt auf den Themen "Worauf muß man bei der Ausrichtung von Texten und Bildern achten, wenn ich ein Layout für eine Visitenkarte, Postkarte, Werbeplakate, Speisekarte, Prospekte oder Briefpapier plane?".
Für Einsteiger, die ohne großen Aufwand ihre eigenen Sachen ansprechend entwerfen wollen, zeigt das Buch gute Richtlinien. Es bietet jeweils gut nachvollziehbare Beispiele, wie gelungenes und nichtgelungenes Design aussieht.
Einen Punkt muß ich abziehen, weil es an manchen Stellen nur an der Oberfläche kratzt. Es wird z.B. lang und breit erklärt, wie man einen Satzspiegel einrichtet, aber wie man ihn richtig anwendet, blieb mir unklar. In den Beispielen wird sich darüber hinweg gesetzt und die ganze Seite bis zum Rand bedruckt.
Und dem Kritikpunkt Software muß ich leider zustimmen. Man kann vom Laien nicht erwarten, dass er sich teuere Software kauft und zu bedienen lernt. Hier wäre ein Überblick über einfache und evtl. kostenlose Programme sehr hilfreich gewesen.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. Mai 2015
Auch als erfahrene Grafikdesignerin kann ich dieses Buch gut nutzen. Man behält doch nicht immer alles im Kopf und muss manches noch mal auffrischen, weil im täglichen Geschäft nicht alles gefragt ist. Das Studium ist auch schon eine Weile her und immer hat man ja auch nicht zugehört, wenn der Dozent etwas erzählt hat ;-) Ich konnte also auch das ein oder andere Neue entdecken.
Die Autorin gibt einen umfassenden Überblick, was in der Gestaltung wichtig ist, was gerade für Nicht-Designerhilfreich ist und zudem Anregungen für verschiedene Gestaltungsideen. Sie erklärt, wie man die Zielgruppe definiert und gibt dabei eine Hilfestellung in der Farbwelt. Hilfreich für den Anfänger sind sicherlich auch die Negativ/Positivbeispiele im Layout, die die Autorin auch einleuchtend begründet. Bildqualität, Druckprozess und Papiere, Falttechniken sowie eine Farb- und Schriftkunde runden das Buch ab.
Für Studienanfänger (oder Laien) ein schön erklärtes und vom Layout her ansprechendes Buch und wie gesagt auch für den "Profi" noch hilfreich. Klare Kaufempfehlung.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Februar 2013
Ich habe aus demselben Verlag bereits das Buch von Claudia Runk Grundkurs Grafik und Gestaltung. Mit konkreten Praxislösungen und habe daher zuerst überlegt, ob die zusätzliche Anschaffung des Buches von Korthaus sinnvoll ist. Ich habe den Kauf nicht bereut und bin sogar regelrecht begeistert - wie von vielen Büchern aus dem Verlag Galileo Press. Das Buch hat inhaltlich einen ganz anderen Schwerpunkt als das Werk von Runk und eignet sich daher ideal als "Ergänzung". Besonders gefällt mir, dass ich mit dem Buch von Korthaus mehr und mehr einen "klaren Blick" für gelungenes und weniger gelungenes Design bekomme. Es gibt viele gute und schlechte Beispiele im Buch, anhand derer man das Auge schulen kann. Die vielen Beispiele sind zudem gute Anregungen und "Ideenlieferanten", wie man Flyer, Karten, Broschüren usw. gestalten kann. Daneben werden auch sehr fundiert die Do's und Dont's in der Gestaltung erklärt, so dass man nach und nach die wichtigsten Gestaltungselemente kennenlernt und sich damit vertraut macht. Das Buch ist ein unentbehrlicher Begleiter für Designer und dürfte selbst gestandenen Profis noch einiges bieten!
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am 3. Mai 2015
Dieses Buch bringt einem das Thema Grafik einfach und anschaulich nahe. Es lässt sich leicht und schnell lesen. Am besten hat mir gefallen, dass Negativ-Beispiele im Vergleich zu "richtigen" Beispielen dargestellt werden. Hinweise und Tipps erklären einem Laien recht klar erkennbar und verständlich, wo Fehler in den Negativ-Beispielen gemacht wurden. Dies ist kein Handbuch, wie mit einem Grafikporgramm gearbeite wird. Darüber sollte man sich im Klaren sein. Es geht hierbei rein um die Grundlagen. Um ein Basiswissen zu erhalten, ist das Buch sehr gut. Man sollte nicht erwarten, dass man danach sofort als Grafiker loslegen kann. Andere absolvieren schließlich eine jahrelange Ausbildung. Dazu braucht es etwas mehr. Für Erstversuche im Privatbereich ist das Buch eine tolle Hilfe.
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am 27. August 2014
In Sachen Gestaltung & Design habe ich mich bisher immer recht schwer getan. Das Ergebnis bei optimistisch begonnenen Versuchen entsprach am Ende meistens nicht meinem Anspruch, ohne aber benennen zu können, woran das Design nun konkret krankt.
Für ein paar anstehende Projekte, die besser werden sollten, habe ich mir das Buch als Vorbereitung gekauft und bin mit dem Ergebnis recht zufrieden. Die ersten zwei Kapitel habe ich ganz gelesen, den Rest überflogen. Die Überschrift von Kapitel 2 sagt eigentlich alles: "Kenne und nutze die Mittel". Nach den ersten 2 Kapiteln hat man genug Verständnis darüber, welche Mittel man wie einsetzen kann, so dass etwas ansprechendes dabei heraus kommt. Auch sehr gut gefallen hat mir die Vielzahl an Beispielen, die einem als Inspiration dienen können. Ich war erstaunt, wie viel mir das Buch in der Praxis gebracht hat!

Warum nur 4 Sterne und nicht 5?
In vielen Beispielen kommen Logos, Hintergründe und sonstige Grafiken vor, deren Komplexität die Fähigkeiten des Design-Neulings bei weitem überschreiten. Es wäre schön, wenn das Buch auch auf die Erstellung oder ggf. Bezugsquellen solcher Grafiken eingehen würde. Sonst kommt man um den Design-Profi doch wieder nicht herum, sofern man kein fertiges Grafik-Material findet.
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am 16. August 2013
Das Buch hat mich positiv überrascht. Jedes Element der Text- und Grafikbearbeitung wird ausführlich beschrieben, Wirkung von Farbe, Wahrnehmung, richtige Schriftart usw. Viele Beispiele zeigen, wie es falsch ist, und wie man es richtig macht. Manchmal muss man einige Sachen nur auf eine andere Seite rücken und schon hat das Bild eine andere Wirkung. Sachen, die man eigentlich unbewusst so auch wahrnimmt, aber durch das vermittelte Wissen aus dem Buch versteht man nun auch, warum es so ist oder wirkt. Insgesamt ist das Buch ausführlich, leicht verständlich und durch die vielen Bilder und Beispiele sogar spannend, obwohl es ein Fachbuch ist. Diese Investition hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt!
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am 3. April 2016
Habe mir dieses Buch zunächst bei einer Bibliothek ausgeliehen. Habe es nun gekauft, da es für mich das Beste war. Sehr verständlich und unterhaltsam geschrieben. Viele Beispiele in Skizzen und Abbildungen erleichtern einem der Einstieg enorm und helfen einem ein gutes Ergebnis zu erzielen, auch wenn man nicht direkt aus der Branche kommt.
Kann dieses Buch guten Gewissens weiterempfehlen.
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am 23. Mai 2016
Selten so ein interessantes Designer-Buch in der Hand gehabt. Sehr interessant aufgebaut und gespickt mit vielen Beispielen. Es ist einfach nur empfehlenswert, auch für die, die nicht aus dem Fachbereich kommen oder gerade für diejenigen. Der Finger geht für den Kauf eindeutig nach oben.
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