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am 7. Oktober 2011
Natürlich spielt Russel Crowe überragend und natürlich ist der "Entertainment-Faktor" sehr hoch...aber um welchen Preis? Über kleine Modellierungen zugunsten des Drehbuchs kann ich gerne hinwegsehen, so z.B. dass Braddock bis zum Kampf gegen Griffin keine KO-Nierderlage zu verzeichnen hatte. Skandalös ist allerdings die historische Darstellung zu Person MAX BEAR: Zwar war dieser sicherlich Exzentriker, wird im Film aber zugunsten des Drehbuchs als blutrünstiges, menschenverachtende "Kampfmonster" dargestellt. In Wirklichkeit hatte auch Bear sich durch die schwere Wirtschaftdepression mit zahlreichen Niederlagen durchschlagen müssen. Außerdem wird mit keiner Silbe erwähnt, dass Bear ein äußerst politischer Mensch war und seinen Protest gegen das Naziregime sowohl im Ring durch den Davidstern als auch außerhalb durch Öffentlichkeitsarbeit nach Außen trug. Auch bedeutete der schreckliche Kampf gegen Frankie Campbell, mit dessen unglücklichen Tod, einen großen Bruch in der Karriere des Max Bear über den er langezeit nicht hinwegkam. Er verplichtete sich daraufhin den Kindern von Campell die College-Ausbildung zu finanzieren. Schlussfazit: Großes Unterhaltungskino mit reichlich amerikanischen Epos. Trozdem ist in meinen Augen der "Rufmord" an MAX BEAR derartiges Element, dass der Film eigentlich gar nicht durch die Zensur hätte laufen dürfen. Schließlich werden hier reale Personen dargestellt und nicht wie z.B. in "Spiderman" Science Fiction angeboten, wo Schwarz weiß Darstellungen ein sinnvolles Stilmittel darstellen. Für mich wurde die 1.Regel eines historischen Film aus kommerziellen Motiven sträflich verletzt...GLAUBWÜRDIGKEIT!
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am 1. Dezember 2005
Als im Juni diesen Jahres "Cinderella Man" (so der Originaltitel) in den USA startete, überschlugen sich die Kritiker nur so vor Lob. Für die Verleihung der Academy Awards im März nächsten Jahres ist die Biografie des Ex-Boxweltmeisters Jim Braddock einer der größten Favoriten auf einen Oscar-Regen. Und das völlig zurecht. Das liegt zu einem großen Teil an der hervorragenden Besetzung: Russell Crowe spielt wieder einmal hervorragend und knüpft an seine tollen Leistungen in Filmen wie "Der Insider", "Gladiator" oder "A Beautiful Mind" an. Für seine Rolle speckte er extra 25 Kilogramm ab. Und das hat sich gelohnt, denn die Boxszenen gehören zum realistischsten, was man je in ähnlichen Filmen zu sehen bekam. Renée Zellweger spielt Crowes Filmfrau Mae Braddock. Sie stellt glaubhaft die Rolle der zwischen Stolz und Angst hin- und hergerissen Boxerfau dar. Am meisten beindruckt hat mich allerdings Paul Giamatti als Braddocks Manager Joe Gould. Die Rolle bekommt durch ihn eine unglaubliche Ausstrahlung, und ich könnte mir niemand besseren vorstellen, um diese Rolle zu spielen. Auf dem Regiestuhl nahm Ron Howard ("Apollo 13") Platz, der das von Cliff Hollingsworth umgesetzte Drehbuch perfekt verfilmte. Spannende Boxkämpfe wechseln sich mit Einblicken in die dramatischen Lebensverhältnisse der armen Arbeiterfamilien zur Zeit der großen Wirtschaftskrise Anfang der 30er Jahre ab. Wenn auch die Story vom Underdog aus einem Armenviertel, der sich durch seine unersättliche Willenskraft bis zum Weltmeistertitel boxt, eigentlich aus Filmen wie "Rocky" zur Genüge bekannt ist, ist "Das Comeback" ein komplett anderer Film, weil das Boxen eher eine Rahmenhandlung bietet, damit der fürsorgende Familienvater Jim Braddock seine Familie ernähren kann. In den USA ist die großartige Biografie an den Kinokassen aber untergegangen. Das hat mehrere Gründe: Zum einen musste er sich mit Hollywood-Blockbustern wie "Krieg der Welten", "Madagascar", "Mr. und Mrs. Smith" und "Star Wars Episode III" konkurrieren. Zum anderen ist es aber auch ein anspruchsvoller Film, was in heutigen Zeiten vor allem in den USA ein Todesurteil für Kinofilme in finanzieller Hinsicht ist. Im Rest der Welt sah es allerdings leider auch nicht anders aus. Und so bleibt nur zu hoffen, dass mit dem DVD-Release wenigstens ein bisschen Geld in die Kassen von Buena Vista gescheffelt wird. Verdient hätte es dieser großartige Film auf jeden Fall.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. November 2011
Produkt: DVD (1) / Qualität gut / Herausgeber: Touchstone / ASIN: B000BYVMJS
Deutscher Titel: Das Comeback. Originaltitel: Cinderella Man.
Produktionsland: USA. Premiere: 2005
Mit: Russell Crowe, Renee Zellweger, Paul Giamatti, Craig Bierko u. A.
Regie: Ron Howard
Musik: Thomas Newman (Die Verurteilten, Das Baumhaus, Red Corner,...neun mal oscarnominierter Filmkomponist)
Ton: gut. Bild: gut / Farbe / Breitbildformat. Sprache: englisch. Synchronisation: deutsch und türkisch. Untertitel: deutsch, englisch u. a. Filmlänge: 138 Minuten (Originallänge im PAL-Verfahren)
Genre: Biographie > Boxerfilm > Boxerdrama > Sozialdrama > Historie
Specials:
a.) unveröffentlichte Szenen kommentiert von Ron Howard mit deutschen UT
b.) 9 Minuten Aufnahmen des realen Boxkampfes zwischen Braddock und Baer kommentiert von Schriftsteller Norman Mailer, der Zeitzeuge des Kampfes war, und Ron Howard mit deutschen UT

Ein sehr romantischer, authentisch angehauchter Boxerfilm mit starken Boxszenen und viel patriotischen Anstands. Obwohl die Biographie von einigen historischen Tatsachen abweicht, so vermittelt der Film als Gesamtwerk sehr eindringlich den Charakter eines guten, ehrenwerten und prinzipientreuen Menschen. Russell Crowe als James Braddock ist in dieser Rolle seiner schauspielerischen Qualität wieder mal gerecht geworden. Es ist leider zu befürchten, dass dieser charismatische Schauspieler aufgrund anspruchsloserer Rollen und einer merklichen Neigung zur Gewichtszunahme solche physisch ausgeprägten Typen kaum verkörpern wird in Zukunft. Umso wertvoller dieser Boxerauftritt, mit ihm als voll durchtrainiertem Herausforderer des Weltmeisters Max Baer, den er denkwürdig besiegen wird. Wobei die soziale Komponente in der Handlung genauso eine Hauptrolle spielt, wie die gnadenlosen Boxkämpfe. Die stillen Szenen des Familienlebens auf der Suche nach der Arbeit, dann als Tagelöhner tätig, als verarmter aber anständiger Bürger, sorgenvoller Vater, der für seine Frau und Kinder sogar zu betteln gezwungen ist, bevor er die große Chance um den Titelkampf kriegt, sind sehr feinfühlig und liebevoll inszeniert. Dieser Mann schämt sich nicht, für seine Familie betteln zu gehen bei den ehemaligen Gönnern, Boxmanagern und Verbandsmitgliedern. Die Armut ist nicht, weil er etwas verbrochen hätte, sondern aufgrund der Weltwirtschaftskrise. Und Braddock war tatsächlich ein Mann, der voller Ehre, Verantwortung und Geradheit trotz Pech und Schicksalsschlägen seinen Weg konsequent und stolz ging. Nach unglücklichen Handverletzungen war er gezwungen, seine aufstrebende Boxerkarriere aufzugeben. Als er sich langsam wieder von den Verletzungen erholte, bekam er unerwartet die Chance zum Comeback. Er nützte die Chance beeindruckend und kaufte sich um den Erlös des Gewinns ein Haus, in dem er mit seiner Familie glücklich leben konnte.
Die sensible Musik von Thomas Newman (Sohn von Alfred Newman) spiegelt den Charakter der Geschichte vollkommen wieder.
Sicher einer der stärksten Boxerfilme der Filmgeschichte, dazu nach einer wahren Biographie. Feinfühliges Sozialdrama, starke Schauspieler, ein gutes Ende. Die Bilder und die Atmosphäre der Zeit wunderbar wiedergegeben. Ein wunderbarer Film, der keine negativen Kritiken zulässt.
Craig Bierko als Max Baer mit einer schauspielerisch beeindruckenden Leistung. Die Boxszenen jedoch sind nichts für zartbesaitete Gemüter.
Mladen Kosar
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am 30. September 2014
als Boxer in den 30er Jahren....Boxfilme sind ja eher nicht so meins, aber dieser Film hier geht mir immer noch sehr nach. Vor allem die liebevoll aufgebauten Sets, die Beziehung des Paares, einer unglaublich starken Ehefrau, ganz wunderbar dargestellt von Renee Zellweger, ein Trainer, der ein unglaubliches Gespür dafür hat wie er Menschen lenken kann.... einfach nur empfehlenswert!
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am 6. Juli 2006
Generell ist gegen ein Hollywood-Rührstück mit den altbewährten Zutaten ja nichts einzuwenden, vor allem, wenn es von Schauspielern vorgetragen wird, die einem überraschungsresistenten Drehbuch Leben einhauen (Crowe, Zellweger, Giamati). Ein weiteres dickes Plus sind die Boxszenen, die schlichtweg grandios eingefangen sind.

Aber das Ron Howard bei der Verfilmung einer wahren Begebenheit, nämlich des Schwergewichts-Weltmeisterschaftskampfes zwischen James Braddock und Max Baer im Juni 1935, die Geschichte derart stark verändert, ist mehr als bedenklich. Vor allem vor dem Hintergrund, dass er mit dem Film indirekt auch über die amerikanische Geschichte erzählen will, denn sie spielt zur Zeit der großen Wirtschafts-Depression.

Um für das sterile Drehbuch eine schnell zu durchschauende Schwarz-Weiß-Landschaft zu schaffen, brauchte Howard als Kontrast zum treusorgenden Familienvater, Aussenseiter und Helden der Arbeit, Braddock, einen grausamen und versnobten Überboxer. Dass Baer sich jedoch selbst nach zahlreichen Niederlagen während der Wirtschaftsdepression wieder "hochboxen" musste und auch mitnichten ein emotionsloser Killer, sondern vielmehr ein hochsensibler Kämpfer war, wird schlichtweg gestrichen.

Im Film koketiert Baer beispielsweise damit, einen Mann im Ring totgeschlagen zu haben und droht Braddock damit. Dies ist nie geschehen, im Gegenteil. Dieser tragische Unfall, der einen großen Bruch in Baer's Karriere darstellte, brachte ihn psychisch an den Rande des Karriere-Endes, da er Angst hatte, es könne nochmal geschehen. Eine Person wie Baer auf diese Art und Weise zu diskreditieren ist schon ein Skandal.

Auch dass Baer beim Kampf einen großen Davidstern auf der Hose trug (aus Solidarität zu den verfolgten Juden in Deutschland), und dass Braddocks Manager Joe Gould (Paul Giamati) gläubiger Jude war, wird der Einfachheit halber einfach weggelassen, im Gegenteil. Das Drehbuch legt Joe Gould mehrmals "Jesus Maria Mutter Gottes" in den Mund.

Auch das Ende der Karriere von Braddock wird wohl absichtlich ausgespart. Seine Pflichtverteidigung gegen Schmeling ließ er zweimal aufgrund von vorgeschobenen Verletzungen platzen, und trat statt dessen gegen Joe Louis an, nachdem ihm vom Promoter des jungen Louis 10% aller Einnahmen zugesichert wurden, die Louis jemals bei kommenden Kämpfen verdienen würde. Braddock gab den Kampf wie man sich denken kann mehr oder weniger kampflos verloren. Da diese unrühmlichen Vorgänge nicht in das Bild des makellosen großen Kämpfers Braddock passten, musste Howard auch dies verschweigen.

Fazit: Ein durchaus sehenswerter wenn auch klischeebeladener und wenig überraschender Film, der vor allem aufgrund der fehlenden historischen Authentizität einen schlechten Beigeschmack hat.
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am 20. Januar 2016
Großartiger Film über eine wahre und mitreißende Geschichte. Toll was die Schauspieler leisten. Erstaunlich dass es eine wahre Geschichte ist und sehr gut vom Regisseur eingefangen. Muss man finde ich mal gesehen haben, besonders wenn man Boxfan ist.
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TOP 1000 REZENSENTam 14. November 2013
Ron Howard beweist mit "Das Comeback" (OT: Cinderella Man) erneut sein Gespür für sehr menschliche Storys. Nach "Apollo 13" und "A Beautiful Mind" (später kamen noch "Frost/Nixon" und "Rush" dazu) widmete sich der Regisseur erneut einer realen Geschichte.

"Das Comeback" erzählt die bewegende Lebensgeschichte des Schwergewichts-Boxers James J. Braddock, der nach anfänglichen Erfolgen wegen einer gebrochenen Hand seine Karriere an den Nagel hängen muss und in der Folge Opfer der Weltwirtschaftskrise wird. Der Film portraitiert sehr ergreifend die damaligen elenden Umstände, wie Braddock versucht seine Familie mit Tagesjobs über Wasser zu halten und sich trotz aller Mühen die Schulden nur weiter anhäufen. Doch der ehemalige Schwergewichts-Herausforderer erhält dank seines damaligen Managers und Freundes Joe Gould (Paul Giamatti) eine zweite Chance. Wegen seinem dann folgenden sensationellen, nicht für möglich gehaltenen Comeback wurde Braddock auch "Cinderella Man" genannt.

Besonders zu loben ist "Das Comeback" für seine herausragende Erschaffung des New York und New Jersey der 30er Jahre. Ob der Madison Square Garden, die Docks in New Jersey oder die elende Wohngegend von Braddocks Familie, hier passt alles. Man kriegt hier eine sehr eingelebt wirkende Welt präsentiert, in die man sich sehr gut hineinversetzen kann. Man bekommt hier einfach ein fantastisches Gefühl für Zeit und Ort geboten. Zudem wurde der Film wunderbar von Salvatore Totino fotografiert, alles hat einen leicht goldenen Look, der fantastisch zur abgebildeten Ära passt. Die aufregenden Fights, die sehr regelmäßig kommen, sind toll choreografiert, gefilmt und geschnitten.

Howard gelingt es wie üblich, eine eigentlich konventionelle Geschichte packend und mit großer Menschlichkeit zu inszenieren. Das ist oft sentimental, aber das braucht der Film auch. Für eine gut erzählte Geschichte benötigt man natürlich auch gute Darsteller und die hat der Film ebenfalls zu bieten: In der Hauptrolle glänzt ein engagierter Russell Crowe, der seiner realen Figur auch tatsächlich sehr ähnlich sieht. Ihm gelingt es hervorragend eine sehr bestimmte Körpersprache zu finden, wodurch Crowe auch dank eines recht subtilen, kontrollierten Spiels mit der Rolle verschmilzt. Der Film gehört allerdings in vielen Momenten Paul Giamatti, der für seine Rolle für einen Oscar nominiert wurde. Weniger überzeugend ist Renee Zellweger, die Braddocks tapfere Frau Mae portraitiert, jedoch mag das auch an einer eher schwachen, einsilbigen Rolle liegen.

Größter Kritikpunkt ist allerdings die Darstellung des Schwergewichts-Weltmeisters Max Baer, der zum großen Kontrahenten von Braddock wird. Dieser wird zwar herrlich böse von Craig Bierko dargestellt, jedoch entsprach das laut Zeitzeugen und Experten absolut nicht der Wirklichkeit. "Das Comeback" inszeniert hier aus dramatischen Gründen einen kaum differenzierten Kampf zwischen Gut und Böse, als Zuschauer wird man hier förmlich gezwungen den exzentrischen, vulgären, unfairen und brutalen Charakter von Baer zu hassen. Es wird viel Spannung im Vorfeld des großen Kampfs am Ende aufgebaut, denn Baer hat bereits zwei Gegner im Ring getötet und spart auch nicht mit Sticheleien u.a. gegen Braddocks Frau. Das funktioniert dramatisch gesehen gut, man wird als Zuschauer aufgestachelt aber wie schon bei "A Beautiful Mind" nimmt sich da Howard und sein Autor Akiva Goldsman etwas zu viel erzählerische Freiheit, denn Baer war offenbar als Person eher das Gegenteil.

"Das Comeback" bewegt allerdings wirklich und weiß, wie man den Zuschauer mitreißen kann. Das ist alles irgendwo vorhersehbar und manipulativ, aber man verlässt den Film mit einem sehr zufriedenen Gefühl. Die klassische Underdog-Geschichte wird hier filmisch mit großen Mitteln stark umgesetzt, wodurch sich dieses Biopic durchaus in die Annalen der besten Sportfilme reihen darf, denn "Das Comeback" hat alles, was ein guter Film dieses Genres benötigt.
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am 5. Februar 2006
Von der ersten Minute an versprüht der Film diesen gewissen Etwas. Man kann es gar nicht richtig einordnen, weil man es kaum kennt. Aber es ist da: das große Hollywood-Flair, welches man eigentlich für ausgestorben hielt.
Wenn man die Geschichte lesen würde, wäre sie zwar ganz nett, aber auch nicht mehr. "Das Comeback" erweckt die Geschichte von Jim "Cinderella Man" Braddock zum Leben. Der große Zauber zieht alle in seinen Bann.
Dennoch gibt es auch einen kleinen Kritikpunkt. Der Dramatik wegen hat man sich an einigen Stellen entschieden den Soundtrack übermäßg schnulzig zu gestalten. Das wäre nicht nötig gewesen. Allerdings macht das kaum was aus, denn wenn man vor dem Fernseher sitzt hat man alles vergessen und sieht nur noch Russell Crowe dabei zu, wie er es von ganz unten nach ganz oben schafft. Der Film gibt Hoffnung. Das hat damals Jim Braddock getan und das tut Russell Crowe heute wieder. Also, nicht immer jammern, sondern auch mal selbst was in die Hand nehmen. Sozialkritisch betrachtet, bietet der Film mehr als man denkt. Eine tiefgehende Studie über die damalige Zeit.
Man sollte sich einfach von diesem Film verzaubern lassen.
Und es ist eine Frechheit, dass so ein Film nicht mit einer 2.Disc-Edition gewürdigt wird.
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am 29. März 2006
Ich gebe zu, zuerst hatte ich so meine Zweifel ob dieser Film etwas für mich ist. Wenn man Boxen hört denkt man doch immer gleich an brutale Actionfilme ohne irgendeine intelligente Handlung. Ich habe mich dann allerdings überreden lassen und ich muss sagen: Gott sei dank!
Hätte ich diesen Film nicht gesehen, ich hätte echt was verpasst. Ein anspruchvolles Drama mit hervorragender Besetzung: Allen vorran natürlich Russel Crowe.
Es ist wirklich herzzerreissend wie ein Vater, der alles verloren hat verzweifelt versucht seine Familie zu ernähren. Ein gefallener Box-Star während der Wirtschaftskriese.
Aber natürlich kommen auch die Boxszenen nicht zu kurz. Der "Cindarella Man" rappelt sich schließlich wieder auf und wird zu einem Symbol für die verarmte Bevölkerung.
Tragisch, Actionreich, einfacht toll!
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am 5. Januar 2006
Ron Howard verfilmte mit "das Comeback" die wahre Geschichte des New Yorker Schwergewichtsboxers Jim Braddock (Russel Crowe)zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren.
Zur Story:
Einst hoffnungsvoller Profiboxer, nun verarmt durch die Weltwirtschaftskrise und abgeschrieben, muss sich Braddock mit Arbeit an den Docks und billigen Unterklassigen Boxkämpfen über Wasser halten, damit seine Frau Mae(Renée Zellweger) und seine drei Kinder was zu essen haben.Als Braddock sogar seine Lizenz verliert, muss er sogar zum Sozialamt. Bis Ihm sein Manager Joe Gould(Paul Giamatti) ein Comeback für einen Kampf besorgt.Was folgt, ist eines der sensationellsten Comebacks der Sportgeschichte.
Ron Howard verfilmte diese Geschichte mit sehr viel Herz und Leidenschaft, ohne auch nur einmal in Schmals oder Pathos zu verfallen, was bei einer Hollywood Produktion schon echt hervorzuheben ist. Die Schauspieler, allen voran Russel Crowe, Reneé Zellweger und Paul Giamatti spielen sehr glaubwürdig und passen einfach in Ihre Rollen. Auch die Kamera;solche packenden Boxszenen habe ich nur selten gesehen; und die Ausstattung ist Realistisch und sehr gut.
Fazit:
Ein Meisterwerk mit genialen Hauptdarstellern, super Kampfszenen und einer spannenden Story. Unbedingt anschauen, wenn nicht, verpasst man wirklich was.
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