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am 13. September 2012
Da ist es - das "Bourne Vermächtnis", die Fortsetzung der Bourne-Franchise, die erst im Jahre 2007 ihr augenscheinlich nur vorläufiges Ende gefunden hatte.
Und so stellen sich nun schnell die Fragen, ob dieses Franchise mehr braucht, um seine Geschichte abzurunden, ob es noch Potenzial hat, nach Matt Damons durchaus zufriedenstellender Darstellung, ob es da noch Geschichten gibt, die es Wert sind, erzählt zu werden. Die Antwort ist: Ja, mit Vorbehalten.

Der vierte Teil der Reihe ist, das sollte vorweggenommen werden, ein passabler bis guter Thriller, aber auch ein Bourne ohne Bourne. Der Stil des Streifens ist dennoch ähnlich, der Handlungsbogen und die Actionszenen etwas schwächer, die Schauspieler weiterhin erstklassig, die neue Idee hinter den Geheimprogrammen zufriedenstellender.

Beginnen wir mit den Darstellern: Die Protagonisten (Renner, Weisz, Norton) machen ihre Sache überdurchschnittlich gut, im Endeffekt tragen sie den Film über seine zeitweise auftretenden Längen und den mitunter schwächelnden Plot. Renner mimt einen physisch eindrucksvollen, abgeklärten und charismatischen Agenten namens Aaron Cross, der von vornherein an dem Superagenten-Programm "Outcome", in das er eingegliedert wurde, zu zweifeln scheint. Schon alleine das unterscheidet ihn von Bourne. Doch er addiert etwas, dass Matt Damon alleine aus der Vorlage heraus nicht durfte: Spannung durch Herausforderung. Bourne war stets unwissend und auf der Suche nach seiner Identität, aber in allen anderen Punkten überlegen, beinahe unbesiegbar. Aaron Cross ist dies definitiv nicht. Seine Siege in physischen Auseinandersetzungen wirken hart erkämpft, seine mentalen Fähigkeiten sind beachtlich, doch retten sie ihn immer nur knapp über die Runden. Er ist härter als Bourne, abgeklärter, aber weniger effizient und perfekt, irgendwie verletzlicher - und eben dadurch menschlicher. Er wirkt tatsächlich wie ein Projekt. Wie ein getunter Sportwagen - aber eben auch nur wie ein Wagen mit vier Rädern. Das raubt dem Film eine Nuance der drei Vorgänger, schenkt ihm aber dafür auch etwas Neues. Rachel Weisz, als Doktorin in eben jenem Labor, dass die "Outcome"-Agenten betreute, fügt eine menschliche, emotionale Note in die kalte Verfolgungsjagd hinzu, wenn sie dem drogenabhängigen Agenten (der früher ein von ihr betreuter Proband war) auf der Flucht zur Seite steht. Es ist ein ähnliches Rezept wie bei der "Bourne Identität" (damals mit Franka Potente) und die Chemie zwischen Renner und Weisz kann sich durchaus sehen lassen. Es ist zudem erfrischend und passt zu dem realistischen Stil des Films, dass Weisz nicht als simples Sexobjekt taugt, sondern tatsächlich Teil der Handlung ist. Sie schreit, sie weint, sie ist überfordert - sie ist stellvertretend für jeden normalen Menschen, der in eine solche Situation kommt, und macht gerade dadurch den extremen Unterschied zu Cross und den Hintermännern der Verschwörung deutlich.
Edward Norton spielt derweil einen skeptischen, moralbefreiten, akribischen, beinahe paranoiden Strippenzieher: Der Mann für die Drecksarbeit, besser der Verwalter derer, die die Drecksarbeit für das Land erledigen. Er zeigt, was er schauspielerisch kann, gibt dem emotionslosem "Bösen" im Hintergrund nicht nur ein Gesicht, sondern auch eine Motivation. Er definiert sich und seine Schäfchen, zu denen auch Cross zählt, als "Sündenesser" - Menschen die funktionieren müssen, um die Sünden eines Landes zu essen, damit dieses rein und unschuldig bleibt. Das Tragische daran vermittelt diese Figur vor allem dadurch, dass sie all dies ohne jede tragische Attitüde, ohne jede Anwandlung von Zweifel tut.

Bezüglich des Plots möchte ich auf Details verzichten (um Spoiler zu minimieren), sondern mehr auf die Rahmenbedingungen eingehen. Der Film ist durchaus etwas Anderes als die vorherigen Bourne-Filme - zwar bleibt das Element der komplexen Hintergründe, der gnadenlosen Verfolgungsjagd, des gehetzten Superagenten, doch kommt ein neues Moment zu der Handlung hinzu: Die Gräuel der biochemischen Medizin. Die Agenten werden nun nicht nur ausgebildet, sondern mit Drogen perfektioniert, sowohl mental (Schmerzempfinden, kognitive Fähigkeiten) als auch körperlich (Stärke, Geschwindigkeit, Ausdauer). Wer nun völlig überlegene Kampfmaschinen befürchtet, die alles und jeden auseinandernehmen und sich im Zeitraffer bewegen, den kann ich beruhigen. Die Agenten wirken meiner Ansicht nach weniger überlegen als Jason Bourne. Nur, dass der durchaus vorhandene Leistungsvorsprung nun besser erklärt ist. Während Bourne nur ausgebildet wurde, werden die "Outcome"-Agenten zusätzlich hoch gezüchtet, was ein dramatisches Element zur Handlung hinzufügt: Das des Abhängigen, des Ausgereizten, des bis zur Selbstzerstörung getriebenen Leistungsträgers.
Ein Problem der Handlung ist, dass sie besonders am Anfang nur zögerlich in Fahrt kommt. Viel Zeit wird auf die Figuren und Aktionen der Verantwortlichen (d.h. Norton mit Vorgesetzten und Handlangern) verwandt. Bevor die Flucht von Cross beginnt, wird das Geschehen im Hintergrund entfaltet. Man fragt sich bisweilen, wann es wirklich losgeht, wann der Agent endlich "entfesselt" wird und sich wehrt. Wenn es dann geschieht, wird man für das lange Warten hauptsächlich durch das Können der drei Hauptdarsteller entschädigt. Generell erzeugte der Film bei mir den Eindruck, dass sich zuviel Zeit an den falschen Stellen gelassen wurde. Kaum wäre der Film gelungener, wenn er noch eine halbe Stunde länger wäre, stattdessen fehlt ihm meiner Ansicht nach in einigen Szenen eine gehörige Straffung, wobei ihm die dadurch gewonnene Zeit dann ein komplexeres Ende verschaffen könnte.

Noch ein Wort zur Musik: Diese ist rundum gelungen, aber verhältnismäßig unauffällig. Markante Passagen habe ich keine gefunden und damit auch keine wiederkehrende "Hymne", was alleine deshalb Sinn ergibt, weil in diesem Film niemand zu einem Helden stilisiert wird. Es sind passende Elektrobeats, die die Szenen stimmig und meist düster vorantreiben.

Zweifelsfrei stehen wohl noch einige Fortsetzungen ins Haus (einen finanziellen Erfolg dieses vierten Teils vorausgesetzt), wobei man zwei Dinge nur hoffen kann: Zum Einen sollten Renner, Weisz und Norton wieder dabei sein. Zum Anderen sollten Handlungsbogen und Actionsequenzen das nächste Mal sorgfältiger entworfen werden.
Ich haderte ein wenig mit mir, ob man ihm drei oder vier Sterne geben sollte, die guten Darsteller haben mich dann zur sympathisierenden Vier bewogen. Insgesamt ist der Film ein sehenswerter Action-Thriller, der jedoch erst relativ spät wirklich in Fahrt kommt und dann etwas abrupt und simpel endet. Er ist meiner Ansicht nach nicht überflüssig. Er erweitert die Bourne-Franchise um eine Verschwörungstheorie mehr - und ist ein gutes viertes Rad am Wagen. Nun fehlt nur noch das Feintuning und man kann sich ohne wenn und aber auf weitere Teile freuen.
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am 30. Januar 2013
Das ist wohl die Frage, die sich die meisten Fans der Bourne Trilogie im Vorfeld gefragt haben... Und ich muss gestehen, nachdem ich auch anfangs etwas skeptisch war, dass es auch ohne Matt Damon als Jason Bourne geht.

Der Film startet etwas wie "Mission Impossible 2" als Tom Cruise alleine die Berge erklimmt ohne ein Anzeichen von Anstrengung. Der Held wandert durch die sehr schön anzuschauende Landschaft eines Ausbildungscamps.
Wer von Beginn des Films die Verbindung zu Jason Bourne sucht, könnte ungeduldig werden. Auch mir ging es zu anfang so, dass mir nicht ganz klar war, wie das alles zusammen passt bzw. zusammen passen soll.
Aber zu eurer Beruhigung, es löst sich alles auf und das in bekannter Bourne Marnier. Die Action Szenen sind wie in den Vorgängern sensationell. Originelle Verfolgungsjagden, knallharte Spezialagenten und ein würdiger Hauptdarsteller mit Jeremy Renner, der nach Matt Damon einen schweren Stand hatte. In den Nebenrollen überzeugen Rachel Weisz und Edward Norton.
Zusammenfassend ist zu schreiben, dass die große Skepsis zur Fortführung der Filme unbegründet geblieben sit und ich diesen Film nur empfehlen kann. Besonders auch wie bei allen Bourne Filmen, ist das Schlusslied von Moby in einer neuen Version..

Viele Spaß

Suschi
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am 21. April 2014
Das Bourne Vermächtnis ist Hollywood in einer seiner erfolgreichsten Disziplin: - Action.

Ausgezeichnete Besetzung, interessante Story, packende Szenen und die Parallelität zu dem dritten Bourne Teil machen aus diesem nicht weniger als Großes Kino!

Zu beginn wirkt der Film ein wenig träge und eigentlich mehr uninteressant. Man stellt sich alle paar Minuten die Frage: Warum geschieht das, was hat das mit Jason Bourne zu tun, oder den geheimen Projekten Tredstone, oder Blackbriar, welche hier nur namentlich erwähnt wurden.
Dieser zähflüssige Handlungsablauf bewegt sich eine ganze Zeit nur träge voran, aber wie bei einem guten Buch kommt irgendwann der Moment wo Spannung eintritt.

Spätestens nach der ersten Explosion scheint der Regisseur ein bisschen Öl ins Getriebe der Story gefüllt zu haben. denn alles nimmt jetzt seinen lauf und in den nachfolgenden Szenen hat der Film quasi begonnen richtig interessant zu werden.

Nach einer rasanten Verfolgungsjagt gegen Ende á la Jason Bourne schafft es dieser Nachfolger eindeutig in seine Fußstapfen zu treten, wenn auch mit kleineren Schuhen.

Die drei Vorgänger haben definitiv einen hohen Standard gesetzt, denn mit dieser Erwartungshaltung geht man in das Bourne Vermächtnis hinein, wird dadurch aber auch automatisch enttäuscht.
Ich behaupte, wenn der Film nicht den Namen Bourne in sich tragen und man hier nicht von einem Nachfolger sprechen würde, bekäme dieser einen guten Platz in vielen DVD Regalen.
Als Actionfilm schneidet er meines Erachtens sehr gut ab, im Vergleich aber erstrahlen die Vorgänger in deutlich hellerem Licht.

Dennoch meine Kaufempfehlung, gute Unterhaltung garantiert !
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am 25. Juli 2014
Sehr schön erzählt und nachvollziehbare spannende Fortsetzung einer Geschichte, aufbauend auf der Grundidee des Charakters Jason Bourne von Autor Robert Ludlum, die in drei Teilen ursprünglich verfilmt wurde mit Matt Damon als Jason Bourne.
Hier eben ein weiterer Special Agent fürs Grobe, der ebenso abtrünnig wurde, wie sein Vorgänger dieser Geschichten.
Sozusagen, mit labortechnisch genetisch veränderten Talenten ausgestattet, um nicht ganz saubere ( oder inlegitime ) Attentate oder kriminelle Aktivitäten des US-Geheimdienstes auszuführen, die nicht nachverfolgbar auf die Autraggeber zurück zu führen sind .
Persönlich finde ich schon, das Jeremy Renner, Rachel Weisz und Edward Norton sehr überzeugend spielen, was für alle anderen im Film ebenso zutrifft. Gute und spannende Unterhaltung.
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am 3. April 2013
Der Film war von Anfang bis zum Ende klasse, spannende, schnelle Action, gute Suspense und - vor allem - eine sehr gute Unterhaltung! 5 Sterne!

Ich habe zwar alle drei Teile der Bourne Saga mit Matt Damon gesehen, aber erst jetzt weiß ich, was mir gefehlt hat: die menschliche Seite.

Das ist in diesem Film anders und das hat er - vor allem - seinem Hauptdarsteller Jeremy Renner (Aaron Cross) zu verdanken. Natürlich soll die Schauspielerische Leistung von Rachel Weisz (tough und gefühlvoll) und Edward Norton (eiskalte Rolle) nicht unerwähnt bleiben. Der Hauptdarsteller kann immer nur so gut agieren, wenn er Mitstreiter auf Augenhöhe hat.

Ich hoffe doch sehr, es gibt eine Fortsetzung mit Jeremy Renner!

P.S.: Die Blu-ray ist natürlich mit viel mehr Bonus-Material ausgestattet als die DVD!!! Auch dafür 5 Sterne!!!
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am 21. Mai 2016
Habe diesen Film an meinen Bruder verschenkt und der ist begeistert. Habe mir den Film von ihm geliehen und bin der selben Meinung .Spannung und Aktion am laufenden Band . Wer die ersten 3 Bourne - Filme gesehen hat, wird auch mit dem Vermächtnis auf seine Kosten kommen.
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am 29. Oktober 2015
Jeremy Renner löst in Das Bourne Vermächtnis Matt Damon ab.
Zwar bringt das Bourne Vermächtnis mehr Action wie in der Original-Trilogie,
aber storytechnisch gibt es Abzüge zu verzeichnen.

Bild und Ton können auch im 3. Ableger überzeugen.

Die Extras liegen bei etwa 50 Minuten + Filmkommentar.

Story: 4/5
Bild: 5/5
Ton: 5/5
Extras: 2/5
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am 25. Januar 2013
Die Überschrift ist mit Bedacht gewählt, da ich größtenteils die Auffassung der hervorragenden Rezension von Phillipp Lillak teile.
Nur komme ich in der Gesamtbeurteilung des Filmes zu einem anderen Wert: 5 Sterne!
Ich finde es wundervoll soviel Hintergrundinfo zu erhalten, bevor die Action losgeht. Das ist sicher ein Unterschied zu den anderen Bourne Filmen, die für sich klasse waren, aber hier beginnt eben etwas Neues. Man kann sich die Zeit nehmen, die Akteure des Filmes besser kennen zu lernen. Dadurch sind die Charakere auch vielschichtiger. Mich hat der Film so in den Bann gezogen, dass ich ehrlich überrascht war als er plötzlich schon (nach 130 Min.)zu Ende ging.
Ich denke, dieser Film ist eine tolle Anfangsgeschichte und die Basis für hoffentlich zwei weitere Folgen :-)!
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am 25. März 2014
habe mich schon gefragt was man aus der Bourne Story noch herausholen kann. Es gelingt in dem man eine neues Programm erfindet das noch geheimer ist als Treadstone und Blackbriar und das von einer Organisation betrieben wird die anscheinend überhaupt niemandem mehr Rechenschaft schuldig ist. Da werden alle eliminiert die dem Programm irgendwie in die Quere kommen könnten. Auch wenn sie alle amerikanische Patrioten sind, deren höchstes Ziel es ist ihr Land zu beschützen und ihm zu dienen. Hier wird spannend und anschaulich gezeigt, wie Geheimdienste ein Eigenleben entwickeln und sich selbst ad absurdum führen ! Auf jeden Fall mindestens genau so gut wie in den original Bourne Filmen mit Matt Damon !
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am 20. August 2016
Dieser Film ist für mich ein genialer vierter Teil der Bourne Serie . Mir gefällt er gut - kompromisslos klar wie es in der Welt ist- gibt es schon konditionierte Menschen? Freue mich jetzt auf den 5 Teil
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